Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 65 (1924)
- Issue
- Heft 48 (27.11.1924)
- Date
- 1924-11-27
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 4 Nr. 20 Der Israelit Blätter 27. November 1924 'Dct*wcncfef vHgucfa'3T?at*fecn * krkLktliek in allen Ortsgvnp-en. Kommissariat gegründet, bestehend aus den Herren Rabbiner Dr. Earlsbach, Vorsitzender, Gabriel Nathansen, CSchristsührer und A. Dzialowsky, Kassierer. — Der Dortrag des Herrn Jacobson war schwach besucht, hat aber gut gewirkt: etwa 1800 Mark Mitgliedsbeiträge. — Die Aktion für die Bees Jaakauw-Mädchenschulen ist unter Aegide von Frau Lea Nathansen ausgenommen worden. Dresden. Auf seiner Rundreise weilte Herr Jacobson-Hamburg bei uns. Ein aus den Herren Paul Lehmann, Löwenthal und Zigelnik bestehendes Keren Hatorah-Kommissariat hat seine Arbeit ausgenommen und denkt, in Dresden 3000 Mark Mitgl'edsbeiträge aufzubringen. ‘ Für die ' Bees Jaakauw-Schulen wirbt Frau Paul Lehmann Helferinnen. Düsseldorf. Wolf S. Jacobsons Vortrag hier hat gut gewirkt. Herr Dr. Eschelbacher trat sehr warm siür den Keren Hatorah ein. Das Kommjsiariat (Jul. Mogendorff und Dir. Mar Rothschild) versprechen sich gute Ergebnisse. Am Vortragsabend wurden 102 Mk. gezahlt. Duisburg. Im Bes hamidrofch der Universttätsstraße hielt Herr Wolf S. Jacobson heute eine trefflich yufgenommene Droscho zugunsten des Keren Hatorah. Mehr als 400 Mark Jahresbeiträge wurden gezeichnet. Als Kommissare wurden die Herren Rabbiner Horowicz und Moses Strauß gewählt. Dortmund. Vor sehr großem Publikum hielt Herr Jacobson-Hamburg im Bees hamidrofch am Berg eine fünfvierteWndige Droscho. deren g-eisbares Ergebnis die Zeichnung von 1160 Mark jährlichen Beiträgen für den Keren Hatorah war. Ein rühriges Kommissariat, aus den Herren I. Kraftlos, Schindelheim, H. Stern, sowie sieben Sonderkommissaren für die verschiedenen Votee midrasch bestehend, ging sofort an aussichtsvolle Arbeit am Orte, der einen recht großen Kreis ernster, wackerer Jereim hat. Jerusalem. (A. I. P. B.) Auf Grund der Aufforderung der Zentrale hat die hiesige Ortsgruppe be- Zreits ein Hilfskomitee für die zerstörten russischen Mikwoaus eingesetzt, das seine Arbeiten mit gutem Erfolg begonnen hat. Jerusalem. Rabbi Jizchok Jeruchom Diskin und Rabbi Josef Chaim Sonnenfeld haben einen warmen Ausruf erlassen, in dem sie alle thoratreuen Juden auffordern, die Bestrebungen der Palästina-Zentrale, die bisher auf dem Gebiete der Errichtung und Unterstützung von Schulen sowie für die Erhdltung des jüdischen Geistes in Erez Jisroel viel geleistet hat, auch bei der Durchführung von ihre.n wirtschaftlichen Projekten kräftigst zu unterstützen. Warschau. (A. I. P. B.) Die Wirtschaftskrise in Polen, die noch immer in ungelinderter Schärfe fortdauert. hat auch das Hauptorgan der Äguda, den „Jud' und andere Institutionen der Aguda in Mitleidenschaft gezogen. Um den drohenden Zusammenbruch dieser wichtigen Organe abzuwehren, hat sich her Gerer Rebbe entschlossen, nach Warschau zu fahren, um eine große Sammelaktion einzuleiten. Es gelang dem Gerer Rebbe, ganz namhafte Summen aufzubrmgen. Es ist noch immer notwendig, die Aktion fortzusetzen. Zur Unterstützung dieser Aktion ist Rabbi Tobias Horowitz, Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses, von Wien nach Warschau gefahren. Jerusalem. (A. I. P. B.) In den Sukkothfeiertagen wurde in Tel Awiw eine Ortsgruppe der Agudas Jisroel gegründet. , Riga. (A. I. P. B.) Die diesjährige Generalversammlung der Aguda fand am 27. Tischri statt. Nach dem Geschäftsbericht des abtretenden Vorstandes, der nach lebhafter Diskussion zur Kenntnis genommen wurde, fanden die Wahlen statt. Ms Vorsitzender wurde Herr Wolschanek, als Stellvertreter der Sejmabgeordnete Dubin und S. Dawidowicz gewählt. Die Zentrale wurde ersucht, möglichst bald einen Vertreter behufs Mithilfe ber der Durchführung der notwendigen Aktionen nach Lettland zu entsenden. Lublin. (A. I. P. B.) Das Baukomitee der Lubliner Jeschiwah weist in einer Erklärung die Angriffe zurück, die von einer gewissen Seite gegen sein Gebühren systematisch geführt werden. Was die Vergebung der Arbeiten an eine nichtjüdksche» bezm. antisemitische Firma betrifft, erklärt das Komitee, daß die Firma eine Aktiengesellschaft ist, deren Leitung aus Juden besteht. Ferner verpflichtete sich die Firma, jüdische Arbeiter zu bevorzugen; auch der bauleitende Ingenieur ist ein Jude und zur Zeit machen die jüdischen Arbeiter 70 Prozent der an dem Bau beschäftigten aus. Ber der Vergebung der Arbeiten ließ sich das Komitee ausschließlich von sachlichen Momenten leiten. Das einzige akzeptable Angebot sowohl was die Konditionen wie die Sicherheit der Durch ührung der Arbeit betrifft, stammte von der Baugesellschaft Boton, der auch die Arbeit vergeben wurde. Die Vergebung der Arbeit an diese Firma bedeutet 14.000 Dollar Ersparnis gegenüber einem zweiten in Betracht kommenden Angebot. Nebst dem annehmbaren Preis verpflichtete sich die Firma, das erste Gebäude bis zum Winter fertigzustellen ohne Rücksicht ob inzwischen Zahlungen geleistet werden oder nicht. Wien. (A. I. P. B.) Auf Einladung der Agudas Jisroel-Jugendgruppe in Oradea Mare fahren Herr Wolf Pappenheim, Obmannstellvertreter des Geschäftsführenden Ausschusses in Wien und Herr Rabb. Dr. Joel Polläk nach Oradea Mare, um an der Sijumfeier des Dafjomi-Schiur teilzunehmen. Man erwartet von ihrer Anwesenheit die Förderung der Agudaarbeit tn Transsylvanien. Wien. (A. I. P. B.) Großrabbiner Israel Friedmann ist nach einem mehrwöchentlichen Aufenthalt aus Polen, wo er di« hohen Feiertage verbracht hat, vorig« Woche nach Wien zuruckgekehrt. Wien. (A.J.P.B.) In der Sitzung des Geschäftsführenden . Ausschusses der Agudas Jisroel erstattete Rabbi Beer Friedmann, Czortkow, ein ausführliches Referat über die allgemeine Lage der Judenheit in Ostgalizien und über die Äguda im besonderen. Er hob mit Nachdruck hervor, daß der agudistische Gedanke nunmehr Eingang findet, und daß es geglückt fei, besonderes Interesse der Jerefim für Keren Hathora und Keren Hoaulim zu erregen. Nebst der Arbeit zur Linderung der religiösen Not, beantragte der Referent eine Hilfsaktion für die zahlreichen tuberkulösen Kinder in die Wege zu leiten. Ein Aufenthalt von längerer und auch kürzerer Zeit könnte dort vielen Kindern Genesung bringen. Der Geschäftssührende Ausschuß hat beschlossen, die Anregungen Rabbi Friedmanns ernstlich zu erwägen und einen besonderen Beauftragten nach Galizien und nach Czernowitz zu entsenden. Lemberg. (A. I. P. B.) Endlich ist es geglückt, auch in Lemberg eine Beth Jakob-Schule für die religiöse Erziehung der Mädchen zu gründen; das Gelingen dieser Gründung berechtigt zu der Hoffnung, daß die Beth Jakob-Beweguug einen gewichtigen Stützpunkt für ihre weitere Ausdehnung in Ostgalizien gefunden hat. Spendenlisten. Keren Hakhora. Albisheim: F. Rulhagen 10. Allenburg: I. Leß 10. Berlin: Alfred Jacob: 10, A. Löwenstein 5, B. Luesker 3, Jul. M. Bier 20, Gradenwitz 20, I. Kamerling u. Co. 3, I. Verglas 10, Rabb. L. Hörter 5, H. Schoyer 20, L. Cuten 10, M. Saberski 2, Z. Stein 3, Dr. Zimmermann 5, G. Rothstem 10, I. Hecht 5, M. F'-aenkel 5, I. Lissauer 5, I. Rachelsohn 20, A. Schwarzfeld 8, Dr. F. Leoy 18, S. Jacobsohn 5, A. Erdmann 3, Drimper u. Halpern 10, Dr. I. Kallner-Spandau 100, L. Cuten 20, Dr. Paul Sulzberger u. Frau Paula anl. der Geburt von Leah Pcwpenheim-Wien 10. Bad Homburg: Dr. Rosenthal 3. Berlichingen: Jsr. Gemeinde 43,50. Beuthen: S. Nothmann 10, R. Schwarz 5, E. Zweig 5, Koplowitz 20, Arthur Nothmann 100. Bütow: Synagogengemeinde 5. Cannstatt: S. Kahn 20. Creglingen: I. Oberndorfer 5. Dinslaken: dch. Dr. Rothschild 8,40. Dresden: I. Wilder 2, derf. 2. Emden: Jugendgruppe 15, I. Kofchland 3, Synagogengemeinde 50. Eschweqe: Rabb .Dr. Baßsreund 112, Schlesinger 5. Eiterfeld: Jac. Rapp 13. Fellheim: I. Ginstern 5. Fürth f. B.: I. Jchenhäuser 50. Gaukönigshofen: I. Bachmann 10. Gersfeld: Lehrer Katz 10. Eroß-Strehlitz: Dr. S. König 10. Halberstadt: S. Hildesheimer 14, I. Bachmann 50, L. Seckbach 50, NN. 2, Jos. Nußbaum grat. Gustav u. Hanna Pappenheim-Wien 10, Albert Jacobson u. Frau tun desql. 10, Dr. C. Hirsch 3000. Haltern: Jsr. Gemeinde 10. Hamburg: M>. I. Elkeles 10, I. Becher 10, Jacob Hesse 10, Landau u. Co. 5, A. Wertheim 20, Dr. I. Caro 20, N. Beer 10, Mbert Leoy 20, Fr. Brück 5, H. Pils 10, Jos. Rendsburg 10, Dessauer u. Co. 30, Wilhelm Cohn 20, Jacob Steiner 20, Marcus Lissauer 1000, Dr. I. D. Durchnewsky 10, Wilhelm Seckel 20, Adolf Warifch 30, Emil Cohn 10, Herm. Kugelmann 10, Walter Aron 20, Jos. Magnus jr. 90. Haßfurt: Mar Kahn 55. Heide: S. Stillschweig 10. Hersfeld: Morgenroth 10. Hochstadt: S. Goldschmidt 3. Höchberg: E. Eldod 10. Hüllenbach: Kultusgemeinde 20. Jugenheim: Mandel 3. Karlsruhe: Jugendgruppe 21. Kissingen: Dr. Bamberger 20, E. Jeidel 12, derf. 10. Köln: H. Hecht 5, M. Rosenthal 5, G. Amgar 1, B. Hirsch 30, Frau R. Cahn 10, Gebr. Löwenstein 10, Justizrat L. Cahen 20, I.' Bärmann 3. Köslin: Syn.-Gemeinde 10. Kreuznach: C. B. 5. Ladenburg: Eebr. Kaufmann 15. Leipzig: L. Merkin 250, M. Pfefferblüth 200, M. Latte 15» Rabb. Friedmann 5, Dr. Dzialowskr 200. Mainz: Cahn 23, beim Hoschano rabbo-Lernen: H. Lahn ' 200, Minjan Chewra 110, Jsr. Krankenverein 67. * Mannheim: M, Wolfs 10. Mergentheim: D. Fröhlich 10. b Marktbreit: Brückheimer 34. , * München: E. Stiefel 10, Rosenbusch 20, L. Rätter 5, Dr. A. Feüchtwanger 20, I. L. Feüchtwanger 20, B. Jacob 4. Neckarzimmern: L. Bauer 15. Neu-Eggleninken: H. Neumark 5. 4 Neu salz: M. Zuckermann 2. Neukirchen: I. Schaumberg 39. Nidda: E. Eckstein 10. Neustadt (Ob.-Schl.): Syn.-Gemeinde 20. Niederstetten: Jsr. Gemeinde 25, Dr. Wolff 2. Nürnberg: Ch. Schöndörf 5, B. Marr 10, derf. 10, Mor. u. Alfred Klugmann 50, Jahresbeiträge: Siegmund Ringfelder 10, Martin Aal 10, Simon Schön- Md 10, Siegmund Lehmann 20, Ludwig Meyer 10, Mär Weinberger 10. Oberlauringen: Kultusgemeinde 57. Ober-Seemen: W. Goldschmidt 12. Oldenburg: M. Meyberg 20, derf. 5. Quedlinburg: M. Cohn 10. Rosenheim: N. Bender 2. ' Schwabach: Rabb. Dr. Mannes 14, derf. 10. Striegau: B. Heidenfeld 10. Stuttgart: M. Meyer 5. Trier: I. Süßholz 5, Rob. Fisch 50. Vegesack: Jacob Wolff 6. Nbez. Wiesbaden: Ungenannt 20. Wiesbaden: dch. Leo Ackermann 110. Wiesenfeld: F. Bamberger 46,80. Aguda-Hauplfonds. Arnstein: Sal. Bauer 10. Äschaffenbur^: Gebrüder Solinger 5. Bamberg: Mar Hirnheimer 25. Berlin: Julius Rosenberger 10, Franz Borchardt 15. R. Dorn 5, E. Reumann 3, Dr. K. Goldschmidt 500, Jacob O. 60, Josef Weichselbaum 100. Cannstatt: Frau Strauß 5. Dortmund: S. Loeber 5. Eschwege: dch. Rabb. Dr. Baßsreund 40. Frankfurt a. M.: Rechtsanw. Dr. I. Breuer 100, Julius Blumenthal u. Co. 20, Kaufmann Löffler u. Co. 20. H. Orur 3. Freiburg: dch. Joseph Dreifuß vom Minjan 30. Halberstadt: Fam. Bachmann z. 22. Marcheschwan 5. Hamburg: Bernh. Gerechter 3. Köln: Siegfried Altmann 3. Königsberg: I. u. S. Pinkus G. m. b. H. 3, Gebrüder Silberstein 10. Mannheim: Alfred Kalter, verlorene Wette von Jacob Samuels 5, derf. Äüfrufsspende 4,20. Montabaur: Fam. Falkenstein grat. Dr. Mar Cohen z. Verlobung Neisse: A. Bruck 5. Nikolai: Mar Weißler 20. Nürnberg: Varuch Marr 5, M. u. L. Rindskopf 10, Jacob Teßler 2. Oberopfingen: Vinzenz Riedmiller 160. Rachtig: G. M. Ermann 3. Schenklengsfeld: Grünewald 20. Stuttgart: Landgerichlsdirektor Stern 2. Würzburg: Ortsgruppe 100. Markenerlös. Alsfeld: I. Rothschild 5. Ansbach: Distriktsrabbinat 8,60. Ludwigshafen: Hilmar Heinemann 4. Mergentheim: Rabb. Dr. Kahn 2. Franenhilfe. Aurich: Ortsgruppe (dch. Lehrer Goldschmidt) 28,30. Bamberg: Mar Hirnheimer 25. Cleve: L. Rothenberg 2. Halberstadt: Julius Rothschild 50, L. Seckbach 100. Marburg: Prof. Dr. A. Fraenkel 5. Rbez. Wiesbaden: Ungenannt 10. Sammelbüchsen. Fürth: dch. Rabb. Dr. Breslauer 2,25. Ludwigshafen: Hilmar Heinemann 6. Schwabach: 13. Postscheck -Konto des der „Agudas Jisroel“ in Deutschland: Berlin Nf. 18901. ■f