Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 65 (1924)
- Issue
- Heft 36 (4.9.1924)
- Date
- 1924-09-04
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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iiarffud a. nt, Wn Nr. 36 (j Der IsraelQ) Ein Centralorgan für das orthodoxe Judentum |(ö| mm . -—-?fm monatliä): (glich Koste« Ausland: BiertelrrV^ ^ri iriirrr ftflSA- 1 ffiAlfeffiftTf fonbes) L,., M Kr.; -Bülgte» L5 Fr.; Holland 2 fl. _ _. _ „ . _ . _. __ TM Mt.; Miunärrien 100 Sei; Pole» 4 deutsche (Soßmtarl «rm Tageskurs oder 8 Zloty; * * 2ffchvcho-Mim>rckei SS Stemm; Ungarn 90000»tonen; Dänemark 5 Kronen; Norwegen ö Kronen; Schweden 3J5Q Krone«. Einzelnummer dreißig Goidpfenntge. 20 Goldpf., für dte stebengespaltene Nonpareiüe-Zetle. Die 78 mm breite Rekla«rzeilet letzte Tertsette 1.20 Mk., vorletzte Texrsette 2— Mk.; Lhiffregebühr in HLHe eines Äten Fernbriefportos. Rabatt nach Tarif. Bet laufenden snferatauftrügen tarik«. rhöhung jederzeit Vorbehalten. Inferatenannahme durch den Berlaa des Israel» E.m. b. H., Kankfurt a. BR., (Br. Eschenheimer Straße 2». Tel. Hansa 6842 sowie durch sämtl. Annoncen-Exped. des In« und Auslands. Alleinige Inferatenannahme für Frankfurter Eefchäftsanzetgen: Out. Schmidt, Langeftrabe 7, II. Platzvorfchrtften ohne Berdindlichkett. Direkt an den >en Bering traf PoWcheSkonto Frankfurt - Inrasto-Ba»! Rotterdam - Böhmische rt (Main) Nr. 18802. - Außerdem an: Postsparkasse Wien Nr. 70608 - Postsparkassenamt Budapest Nr. 18431 ~ Poftsch, Shmtsche vnionbank in Prag — R»no» Marmaroach, Blank & Co. in Bukarest — Filiale des Wiener Bankverein» in Al «eekamt ' Der Hevtrgeu GefamtLAflage Liegt | , —aM 7 (ß. 97—112) tum Mosche j I Chüjim LLZsttos antf’ aVoa in btt | | Ueb^setzmrZ Dr» I. WohlgeW«ths j 5 Wr rnfm WoMMerr bei, I -J SKtefeumnfcfte «kOft IW JM« IMW M Mk. S- GrStzrM « H«M SsM«- W Mk, 6.- ÄW MkMZx «Mk WM M KoWchxMMw i« MWWchM, ZM Mp MM PM- KMlK M Mß MW:2S, Wp° MKWWLWMK A iüte MMx M Lv ZM MHchchsMrMKMWSWM, Mn # MsMAk fe 'Äkr Mmmm 4WL MMMMt, WKk MM GGMMyjlchr Ml OMHM KM GM OsM Ml'MWM MMM. 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Rimon — und es ist dies, wie aus andern Arbeiten zu ersehen, in der Haupt suche auch die Meinung des „Doar Hajom" — wirft den Vertretern des neuen Palästina vor, daß sie so wenig mit den Massen des Volkes und mit den Interessen des alten Iischuw gerechnet, vor altem aber sich gegen dle Thorainstituttonell schwer versündigt hätten. Er ist überzeugt, daß Herzt, weilte er noch heute unter den Lebenden, mehr gesunden Sinn für die geistigen Vedürf' mfse des Volkes und deren Befriedigung gezeigt hätte. Der heutige Zionismus, der nur auf die Erhaltung seiner Gründungen bedacht ist, unternimmt keinen ernstlichen Schritt, das Volk aus der Not zu führen und läßt es ruhig zu, daß in dm Lehrstätien Jerusalems eine überaus große Anzahl heroorragender jüdischer Talente Mrhungerst und verkommen. Man schimpfte alle Zeit aB die „Chalukka"' Me hat ln der "olge tzss WsttkriegsS thrs Grundlagen verfoxm.. Was ist von zionistischer Seite an deren Weste geschaffen worden? Was geschieht zur Hebung des altm Wchuw? Was geschieht für die echte»^ Mm Uostjuöm, die der alten jüdischen Sehre ßUk§m und in Zerusalem, Gafed, Tibetim buMMlich darben unö in Not vergehell? ttuMEnM von aster MMpslittmuh doch jeder logffch Dentmde in der? tzefchiwaus die ein- Me Burg des jüdischen rseWs erdlükm, Warurrr mitten uchere Aufbaumeistex ihr Auge dern Achte der Thoru, NM das Jrcht urrferex Geste M, MxMWßen? Mer in dm tzeschiwaus und BchrMpM M Mehr Mes Mdmtüm m finden, M WerM da, m mr lauteste?? geschxien wird.- Msere MMnaien HMn adm de? all ihre?? pp? Mnen m Errichtung vm HoMchülen, MOKschMn, GhWMsien usM, keine?? Mick Md temm MM M die Mufer, die sich als Kraft? mfcm Meres KMtes in ast dm tzchOulldexten mmfat HMn und in Pmn Wahre Helden in Mi md EnOchrmg die Suesten des jüdischen Achtem deirEK.- JrBffcher Wie die mtmäs §m?§MW chr.W mmfijfäm nickt dart?m tön??e?j, W Mm M sich Mn Hm Mtzen Gdealen des MWendei und die Wahren KäOerer KMMW §m deW Gereiche ihrer Aßrfsxge ei??- ife’p mkPmm Mim* Mwn ist die Mmmmü: Wir besitzen aber als Volk der Ewigkeit eine ewige Kultur, verbrieft und verbürgt in der schriftlichen und mündlichen Lehre, aufgespeichert in einem Schrifttum, das ein heiliges Erbe von Jahrtausenden ist. Und noch haben wir Männer und Jünglinge, die in Selbstverleugnung, rinbeirrt vo?n äußeren Glanze der fremden K??lture??, dieser wahren jüdischen Kultur diene??. Waru?n lvird nicht dafür gesorgt, daß von all den gestreuten Nosm n??ch einige auf deren Lebensweg falle??? Würde nicht jedes Volk auf solche uneigennützigen 5)üter u??b Vertreter jetner alten Kultur stolz sein, sie der???aterietlö?? Sorge errtheben??nd ih??en die ihrier? gebührende Ehren? stellung im Leben verschaffen? Es gehört mit zum schmerzlichster? für jeden, der es gut mit feine??? Volke meint, zu beohachteu. wie sich die??eue Patästi??akttltnr i??????er weiter vorn alten Jischnw aluvendet. Wer ktt???r??ert sich urn die religiösen Massen, die??ts Hä??dler. Handwerker und Verusslose i?? alle»? Städten PalÜstinas, aber insbesondere in de»? Gtraße?? Äerusalerns,????? das harte karge Prot für den Tag ringen? Wie freudig wurde früher shue grobe Zrganisatitzn soziale Giss geleistet! Heute erhält die zto??isttsche Srgani atian Püras unö Aemter in Menge, ganze Gtäbe m\ Ve? arnten und Angestellter?, die gste g?it hesatdet sind, Arr die richüge Gtelle, da wo es am meifter? nsttrst, kommen die ziorristifchen Gelder r?iHt.. Traurig ift die Lage der Ehat?iztm, die aus Mangel an Entgegenksinmen m\\ Gelte?? der zjor?istischen Behörden das Üai?d???ieher??erlasfen.. Wer weit tNöhx schadet der»? Lt?!?de dle Lage des ajtesi JjMtw, die Lage der Jöschiimaus. die nur wie durch ein Wunder sich i?gch halte?? Das Wmider der Gelhst??erle??gn????g?y?rd aderst? sieht zu besürchten, des der Ange??d??lcht d??rchh??i?m- Wo das Kind sieht, daß der Vater «N der ältere Müder mit der Thora h?? u g e?-?, wird es r?gturge???äß aridere Kege lru Trede?? suche??, je??seitß der Thora.. Unr? dieses zu elue?' Zeit, da das Mische Gelsiesledeu??? der Zl??° chsm ei??e r?le gekantriö Ratasir????!-« ertedt: Herr Airnon leutt die Ausn?e?Wi??selt der uatisualm Znsta??ze?? mif de?? atteu Jisch?i??? ut?d auf die?u?d plädreri für eiue luler?- im UOeit zur?? Aushau diese?- A??siaite????r? ü? a d e r?? e?? G e? si *■. Wn^ imm diese??? Aushau nicht, und na?h???er?lger der?? ,-n?gder??e?? GePe", in den? der Aushau n??r sich gehe?? sott Veuejchj ist dieser gar st? gedacht, daß ma?? tieder knünschen st?Nte, die arrgerufenen zi????istisihe?? 8??stunze?? iassen Um Hände imm Ader