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Der Israelit · 1924-08-07 · Heft 32 (7.8.1924) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
65 (1924)
Issue
Heft 32 (7.8.1924)
Date
1924-08-07
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Nr. 82 De r Israelit 7. August 1824 mWenxwest es,sich um eine Reichswehrfeier Han- Stammsitz pWuyggrischey Thor.a^vo man von der Ent -delterso-dah^uur-uMve-ReichswehrgeWiche-hätten^zUae^ «icklung--des!.pojnischeu->-Lhsrasktrstums«.dish«>--««stg' ' ^isÄiir'1' " .. ■ .- ' ' ' ’. ' Öotsf Mische' B o l t' ■ in allenj feiWcti kennmrfstn? »chK yaMÜbMäöVmN! SchüMü StßünW änd^ ÄeM^chüngen' der' Agllbakektutttz' höcknüK - LnS- ''rÜ^iMlUKffMWHen Bekfammlttstg ^iih'dlr!öasnDllichckanbererhilfsÄerk''der Ä^uöas' gih ■ roel g^Worben^ ■*j; - 7-; ■ < - * ^- v j r:~ Me Lötzk' däs^e, Dsu is H w aWtz e rMr / n -M i zllte strHteu ^Teil^ aus - Polen' fiammkn! ÄnÄ -ÄE^KSi^e' Gedenkfeier, das sich Hr-''W>ÜW MeiDh'Bürpe' SWsllchk näch-'Er^ Jlsröil geht, hat sich infolge dxs VÜck/preiih^ch/eü Mittlrer des' MstÄn allfgeWen. ^iei Änwachfests - rhrer Astzahb allckählich W Mähhar ge- Gemeinde hätte berÄts beHl8W''^tÜüeWeril ist best stältetz! Sah Wnel'eikizelM"Drgmirfatkosti!Mt nhier ckbt- Shnagogen ^äbzuhaltest. Aützeröent^ sanÄ''-Aoch ■irt* ckenditzestköstspieligest^Fürforge'-Mehr gewächsen lstn Ack Wn^ensee msttags-i'Ühr'aufdem'Mischest^WiiDeh-' 22. Edäher ick SWllngsfaäke der hstefigen Hof eine Gedenkfeier statt. Die ganze Episode ist eiu K/ültusgemeststde eineKönferestz von Delegiertest auherordentlich trauriges Symptom für die Zerfahrest- "fast aller Wohlfäh'rtsöW'nisatiöistn Zusammen, Ulst die heit unsere Uegterungsstelken, MnerIaV' 'deren" äst-^ -Gründung'emev Zeck träl'stelle für"die Emigranten scheinend die verschiedensten Richtungen miteinander -vdrzllbereiten!. DU^-D'tthVdoxM.'Mjri cvurch --öis Herren j Sandor Ad^er, ’< Max Hosbäuer/!Bv Hirfchler> Kalmäst Oäppenhelm> Rabb: Dck Polläk? I Steinfelst vertreten.' 75: Im NamöN des EmigrÄnteckstirsorgekomitees der Aguöa-'Lessen Miitiättäe und ebenso äusbpferllngsvolle wie, 'erfolgreiche Tätigkeit fottckhl vom Kültllspräsidenten wie fast von allen Redsteick veS Abends rühmlich hervdrgehüben würdet gast Sj&ti KRckast PüpPenheM die Crstärllnst ab/ -Löß' Hst Agtidä Äe'SchaffüÄtzeines! geckein- ^ämest' Aktiönskömitees begrüßedaßi sie ihre Arbeiten' kWMlöMh., MMlstützürkdtLeMstrr vWstMll dcht. £ Rüge»AIWrdehKöHstWi.5Mö^Mk^chk^bW^t.'l'N'üch UMksee'läüszriäjandSM.Lich;:; nsllch Vi6 ’y>6 ringen. Der Standpunkt der bayerisiksen Regierung zu den völkifch-aniisemMsHen Anträgen.! .-.v,,,. München, 1. ^lugust.; . Zu der Wdenentrechtungsdebatte im Berfastungns ausschuß dKs Hryerischen Landtags vom Sonnabend-den 26.. Juli, ist nachzutragen: , , ch ch Aet M UrrAtärng vöüMrß? befWmte im Berfassungsausschüß^ i - <Tm8 - ÄlltzÄi^tÄ Ausweisung von Juden-sei in der Praxis Undurchführbar. Bei Anträgen zur Namensänderung fei Voraussetzung-, daß der Geluch stellet bayerischer! Staatsangehöriger - fei.; Nach der Ver faffung fehle jede Grundlage zur Beschlagnahme des Vermögens ausgewiesener' Juden. Kultusminister Dr. Matt erklärte, daß die Anträge KM-yechlfftMgj uMchexübaj^cheiMeHWM m verschiedenen-Punkten widersprächTn. Es fsi/tzin unmöglicher Standpunkt, den Juden das Studium zu vethieten, oder jüdische Lehrer.an den Hochschulen nicht züzulassen. Die Ablehnung der Iudenentrechkungsanträgst durch den bayerischen Lündtag. München, 4. Aügüst/ ®ös PleNüm des bayerischen Landtags befchLftigle stch noch am letzten Sitzüngstage vor den Herten mit den vTlkstchen ünb desttschnätiönalen Äntratzen über dse Entrechtung der öo^Wchest Jubert üstd dek ÄüSÄeisüstg und Enteignung der aüslündischen Jüden. Die Rechtspatteten, die die Anträge einbrächten, waren stch r»Mreinänder nicht einig und die etUe Fräktion hälf mtt, die Anträge der anderen FräktioU niederzustiimmen. So kam es, daß sowohl die tveitgehenderen Änträge dqr Lölstschen, als auch die von dem Äerfässungsäusschutz angenommenen UNd aüch von der MäjöMat der bäh^-- rischen Vöstsparkei gebilligten Anträge betreffend die NamensäNÜeruttg der Juden UNd die Stätistik der fchen Staatsängestellten, ädgetetznt worden find. auf dem jüdischen Zfrichhof zu Hagen. l Hulgen i. W:,'s1. Jüli.' . Der im Stadtteil Eilpe gelegene jüdische Friedhof ist in der Äacht vom ÄoNnkäg zum 'NontÄg durch bisher nicht ermittelte Täter NÜtMftet'wörden? DeN Friedhof! bietet ein furchtbares Bild'der Zerstörung. NüN 'fech^ Grabstellen stehen noch. Viele zentnerschwere Grabstekne' und Grabmäler sind umgestürzt und BlumeN äüsgerissew worden. Um die Steine urNwerfen zu können, wurden die Gräber teilweise äbtz^graben. Äüf d'öm 'Ftiedhyst hat ÄäN' ein Hakenkreuz gefunden. linge aus Rumänien nach der Ukrc^ntz^ i^Eschlostenen .üjucdf o i} t ' Tt j; SfieUEagiing ÖB5 3lontf*n^h WfthiMetöiftiftcs. rv!: ‘*r?5 llrvjf} n'-'fvckr o’e?« snttkkn^?. id Ws KkstonskystzM bMtzh, :M(Mstgretz.-.nicht während der WtzftzWWgji^ i-sonherw.: erst % lmyiiWen MmmertzMsutzerufstn, Lf^f-ahjMK-aMjhjß eMülttge WWWssWSMer. Hst Z-MMMrjM'MMj W dahin -i/e-x-tugjtzist..;D-yAchey. Wrh W.Kej'tzMbnstoden Mnerikayern nrejteroerhc;nde/p,.'j Der. Finanz-, upd Wirtschastsrat. - nach - Palästina verlegtu j 3;,;;; ra> eaMch-n Mftfptjttus. :! ■ ‘ Londo n, 1. -Augustj Jttder Sitzung' des. Unterhauses-öom- ZSsHuli-'mrch- 'mtttags, in der; das; Budget des- Kolonialamtes für den Diettst des Mittleren - DMns^ beratest', wurdeerklärte Lt.-Col.' T. Williams, er fei gegen den Zionismus^! die heutigen Juden seien keineswegs die Nachkommen der ejstst' ausePaläftina ausgezogenen Juden r? und (hhatten M MM M 'Cmkgr'ästken-wÄter'fortsttzen>Weibe/ unhsbla rMMikemen. AnspMch wüstem RäKonälheim>'Ln-Pa xia^:ts- „sukjzi•«►.A4' ^txtuttA 1 r; Äk« QMrtjMftffarfmM sei vielmehr SüdMßland M'ßsie dÄN - nächsten Tageötü' durch stelle Adaptietustgetz ktr ihren! HdWst öle MöWchHt haben wM filr Äeiiech W''Eml^riÄl8>!' öddäch'^u'Mbffest-, Es ist zu HÜfsty, daß es dem neu! gesch'ästesteN 'Kötnitee gelingest wirh, Ale Kteise 8ös jüdischest'Erst für die schreMche ^Läge de^ Cnsttzkaniest zu ' rsttenssjeren, um diesen trüllViKest Ostfßrn Äner tkäürlgdst Zeit die 'Weiterreist zü etmötzkichM - > ,‘ii SlllGi'j!!. i‘y-J -:*iU‘ 50 j ' ßrmot&ttttg. elnetz. IßidM io einem runrHysfcheNi Elsenbahnzugi. : Buka-rest, 38. Juli- D^ OLÄng ^W Kedr^ Mldet: Asti 24. Juli bestich Der Tabmüdl^Mv BM Schön den! Zug, der; zwischen Ä?Sdds Mare ünd Bartes Müke verkehrt. ^Zugleich Äst ihm stich WK Soldat ein, der l einen Gefangenest r begleitete. Ni dem Wagettabteil befänden stch fönst stur Juden. Als der Zug in Careia Mare hielt, 'sttrang' der Soldat ästf -und schrie: „Juden raus!" Die Judest berlichen dest Wagenfb schnell sie konnten^ Der Letzte, ver das Äbteil verlasstzn chMte, war Berl Schon mit dister drÄjäWtzest Tächter. Ihm aber perstellstdör' Säldät/ bsti Wch llnd l stach >vM» üüf ihn <stn. Äls der- Ääst«NSvÄfteherherbeitzilte, (fäh! er, wie der Soldät mit dein blutigen Bajonett/äus deck Fenster springen wollte. Dstr T^kchudist SchVN, Wätiir 'vön -6 Mndernlag tot üstst dstn Bstden. Mhrestd sein drekjähritzes Töchterchen ihncknklainckert HM- Md ünällfhörlich Mteh auf, Väter, rief.; - -- ■ v-' Det Soldat; wurde von einer Patrouille gefesselt ustd dieck 'GöUchst 8» Sätu' Märe eistgeliestrd Die Begattung ' Schöns - fand Unter Beteiligung 6000 Jlldtz'n Älls Caröia Märe statt.; (I. T. A.) XäfitndJ:: Ähk Nsttjonalheim und Zvntralasten^ 0-- Lme Bombe rn her Synagoge e ' stst '.7,^.1 7 Bukarest. 31. Juli. Gegen , hie Synagoge, des Städtchens. Jofasel , bei. Ared wurhe ein, DynackttMentat verübt. Die Bombe/ war,: ist:üen Araun, hykaudesch. gelegt. worden,, wo .sie explodiere uhd den heiligen Wxank,/fowle.st>ie harin^ 'hestyhstchenisßchorajMen und .andere iGottesdienstreli- .uien.'vernichtete. ,.Menschenopfer sind nscht zu beklagen^ da.'hie jWplosipu mach Mittem.acht erfolgte^und dex letzte Nachtgottesdjenst um Ist -Uhr beendetwar. 7 u , Wiener Brief. Wien, 24. Juli. . Oberrabbiner Schapir 0 aus Piotrkow (Sanoker- Raw), hat, am letzten Sahbat, in Bratislawa.geweilt, wo er durch eine llidlhe , restloser, und pölitischer Vorträge" die Begeisterung sowohl der Thörägeleehrten wie einer' tausendköpfigen BoÄsmenge erweckte. Das Auftreten' einer Persönlichkeit 'wie Rabbillet 'Schäpiro an deck alten! »lMchMnge m MnüMziem;; -; ''-"--'7- V -77^ " B-ukarest, -6. Juli. ' -l' -Der''Dertretet der^ I. TIA.-lin /Bükätöst -erstihtt,- däß' die' Vöchälldlllngest ldss Herrn iLÜeien ÄSolf ckik-'-ders rumänischen Regierung betreffend die^ jüdischen! Flüchte lrnge,' die sttzt - noch l MRückästien - töeil&t; f erfdlgMch ge-- ckesen sind. fi5)te rümamschv' lRegierüstg - hat chentÄst'-'delb Jnterventiön-GreM0Atzölfs 'beMossen, ~ldie Sorchetregierullg -Zü - öMchiiN-eine1 lHtzkmkehr' jüdischer; Flücht-- Xagung lscö Bpatb pf Depufics. :C'r;s':U Llonrdvw-;3vr Äuli! Cölonei Wäkey Cohön bDkäch dest heckedchaft- .. -^"^^Ttarifchen und emen. Brief oes DmiDrs deh ^nnelii^ist.^dachest der HMortättyn, 'J. [ ^egisträtiM:/stnh / ■ Der ^chystoste! hb'er die! hW^oW^iAkäMst^MstÄN^ trachttgf Wfh.e«/ ^ie "Anü^cke,dMs7.M?fchE^-.!'^ch hem! gewisse/! MsHstder hon ' det.' ReMtrgtiost hdsteit werden sollen, sei unmogNch! Wlls dw N'chütalisätion Mgeht^ so werden, der Boarh of, Depsttieh, 'fö.mi^!andere MrantMkWä7WrtzerHHch7^eHM7Z8f'7MöMre HM gufMrksach zu machep. sd nackesttst^ astf. soziale sÜe'rhaltniste, und Bchöichste der ück' M^RaÄkMäüdn Ansuchendest, / /7!7/!!!. 7.7 Cinjge Mitglieder Düchten ihre jEstttäufchung aus über die: Antwort deS' Ministeriums des- Jnpern. Herr Hssnri.ues sagte,: aych er fei über die, Antrpyrt - tief, entjtäuscht, htzttstoch ist ejNi merUichdr -Unterschied in der Naturaljsytions- und Dopoxtationsprqxis gegen früher zu verzeichnen. Er gfmche > nichtz dab gegenlpärtig die Mt günstig-fei> eiste -Uenderstpgi hes Mef^ez? anxuregen. Der Bericht wurde aygtzNommen. in! H 7! Herr Ernst! Schiff /erstattete; den Bericht des Äüs- 'wärstgün Komitees. Hefer enkhalilEistzelheiten ittnbezug ällf die jlloifchen DutchwänNrer-' die > in E ast l e i'g h in^dtzr NHe ' vost Soüthackptvst Möltze MV ÄlbSnheruNg, hes JnWrgratiö'nSgesetzes''in! -den'Bereinigten'<iStaaten ^sthen geblieben Wd/ Es Mird öeru BefürchMstg /Ansdrück ' gegeben- 'hüß eiste läntzV ZürückhAkuM in -Eastleigh zu Massenselbstmorden ^unter'sdew!- Emigranten führest! Äird. - - Esbenötigtest noch! ^OOst-MefifchM Astter- M a n i\e n-,, Die .7§!ca hat miOfMst7MD ^SEttsen Mv^e,.WDli^ö'hexgesehest./.M^PerHEM/n8äy,^rL hie Lage, dex - Juden ln,! Gührüßlgnh Leiste schlechle/ / sDr^Döchesmannwtzndex.stch^scharf Hie-Behäuptung, daß-die Rückkehr. Mch^H^Hkandgmöglichj;sei. Es würde i .ein! -Verbrechen . sein,i die - Juden /horMn^ .zllxückzuschickest.: 7/i -- '7-! 7n7 '7 ^>7-!! ^Herr i-d'Astitzdäst) Göldsmid tteilte- (Mstj daß ihre (Frage der So'nntügs.riuhie iniSakonijkst dMahritifchen Auswärtigen: Amt unterbreitet 1 wurde. -Er teilte - ferner ckit-ctdäß OerüFall^kies!/ Nchm-e MH ehastlsm?. in Wsttziavn-nstkcht -7eher: Lom ^stästd>igeniÄnte.xngti,onaleu Gerichtshof Unterbreitet; werveno.ckird»oalsi b|K>j njchtz das- 0!!!;!!!--! V!.'/ .u->?yj 'i;iP v t -! .J -SuS /i

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