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Der Israelit · 1924-07-31 · Heft 31 (31.7.1924) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
65 (1924)
Issue
Heft 31 (31.7.1924)
Date
1924-07-31
Page
– (sequence 7)
Language
German
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31. Juli 1924 Der Israelit Nr. 31 Seite 7 offenherziKimWeständnissen den weiteren Inhalt des Gesetzentwurfes klarzumächen. Der Gesetzentwurf sei das Maximum " dessen, was man von der -Regierung habe erlangen können.? Die Bewegung gegen den Gemeindegefehentwurf in Erez Jisroel. Jerusalem, 4. Juli. (Verspätet.) Durch die Ermordung Prof, de Haans, ist das Inter esse für alle anderen Angelegenheiten etwas zurückgedrängt worden. Cs sei deshalb nachträglich berichtet, daß der von der Sonnenfeldchen Gemeinde, sowie von einem Teil der fefardischen Gemeinden festgesetzte Fasttag sich zu einer sehr eindrucksvollen Kundgebung gestaltete. Der Aufruf der Aleppo-Gemeinde beginnt mit folgenden Worten:, , „Wir alle sehen, wie der geistige Rückgang in unserer Witte anhält, was sich aus tausend hier nicht zu erörternden Einzelheiten ergibt. Wenn nun gar noch der Waad leumi im heiligen Lande gekrästigt und anerkannt wird, was soll uns dann noch das Leben?" Die Eingabe, die sich gegen den Gesetzentwurf wendet, hat 3000 Unterschriften gefunden und ist von fast allen religiösen und philanthropischen Institutionen der heiligen Stadt unterschrieben worden. 1 Sie gipfelt in folgender Entschließung: „Wir Unterzeichnete Einwohner von Jerusalem protestieren mit aller Kraft gegen die Bestimmungen des. Gemeindegefetzentwurfes, die die jüdische Ansiedlung im heiligen Lande vollkommen der Vormundschaft der Delegiertenversammlung des Waad leumi unterstellen und welche die Gesetzestreuen zwingen, gemeinsam mit den liberalen Sabbatentweihern und Leugnern der jüdischen Grundlehren, eine jüdische Gemeinde und religiöse sowie gesellschaftliche Institution zu organisieren. Wir fordern von der Regierung, daß Änhaltsüberficht. i-,,« hÄfi ri» l: Der Tag der Tränen. — 2. Wochen- * bkach zehn Jahren. Ein litauischer Row über Homiletik: „Wirr-. - 4. Kleines » on:t§,Rc\i3LtöJ*cn. Mannheimer, Dettelbach: Sprich daöe, rvrll ich lernen. Bortragstournee Dr. RathaN^Birnbaums in Polen. — 8. Aufsätze: Dr. Adolf Alterra&Mwer iitJErter: $ie Epochen des Niedergangs und die Genien des Aufstiegs in der Mischen Geschichtet Gabija ben Pestsa: Um die Selbständigkeit der Orthodoxie. — 8.K orre- [p,)ni> cn8c«M uitD Nachrichten:- 7. Brieflaste». - 8. Feuilleton-Beilage: S. Schachnowitz: Die Messiasbraut. Symptome. — S. Bucher-Beilage: M. Ehajim Luzzattos MIM rbün in der Uebersetzung von Dr. Wohlgemuth. sie den Gesetzentwurf nicht bestätigt, bevor dem orthodoxen Judentum die. vollkommene Freiheit gesichert wird, selbständige Gemeinden zu bilden und alle seine Institutionen und Angelegenheiten unabhängig vom Waad leumi und unabhängig von einer mit den Freien gemeinsam gebildeten Stadtvertretung zu organisieren." Die Marannen von Portugal wünschen zum Judentum zurückzukehren. Jerusalem, 2V. Juli. Wie die palästinensische Telegrafen-Agenkür erfährt, hat das Oberrabbinat von Palästina ein Schreiben der jüdischen Gemeinde in Lissabon erhalten, mit der Mitteilung, daß die in Portugal lebenden Nachkommen der Marannen (Juden Spaniens und Portugals, die während der Verfolgungen von 1391 zum Schein das Christentum angenommen haben), mehrere Tausend an der Zahl, zum Judentum zurückzukehren wünschen. Die jüdische Gemeinde Lissabons fragt das Oberrabbinat um Rat, welche Schritte sie in dieser Sache unternehmen soll. — Die Marannen, portugiesisch „Christaos Novos" (Neu-Christen), spanisch „conversos" (Bekehrte) genannt, zählten im 14. Jahrhundert mehr als 100 000 Seelen. Die Falafchas und das Palästinensische Oberrabbinat. Jerusalem, 25. Juni. Das Palästinensische Oberrabbinat hat sich durch Vermittlung von Dr. Faitkowitsch an den Kronprinzen von Abessinien mit der Bitte gewendet, die Bestrebungen Dr. Faitlowitschs unter den Juden in Abessinien zu fördern. Hierauf ist ein freundliches Antwortschreiben angekommen, worin versichert wird, daß der Kronprinz sich bemühen werde, den Falaschas in jeder Hinsicht zur Seite zu stehen und sie gegen Anfeindungen zu schützen. Briefkasten. Lehrerin Köln. Abonnement bis 1.4. 25 bezahlt. ... H- M. Mapdel in Prag. Wir bitten um Ihre nähere Driefadresse. H. K. in Kusel. Die Adresse des Blattes lautet: La Tribüne Juive, Stratzbmg/Elfatz. Er ist ausschließlich Sache der Leser, enthaltene» Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angabe» rcligionrgesetzlichen Charakters auf ihre Znver» lafstgleu zu prüfen. die i« JnferatenteU Waren oder sonstige Schumann -Theater. Große internationale Ringkamps - Konkurrenz um den großen Goldenen Gürtel von Frankfurt und andere wertvolle Ehrenpreise. Vorher: Das dervvrragenae varletLprogramm. Anfang 8 Uhr. dtuv bis dfton(ag><H6enc( dattcvf unser Saison-Slusucrfeauf! 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