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Der Israelit · 1924-04-10 · Heft 15 (10.4.1924) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
65 (1924)
Issue
Heft 15 (10.4.1924)
Date
1924-04-10
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Nr. 15 Der Israelit 10. April 1821 Literarische Notizen. Für^, Thorakundige, die noch tiefer in die Lehre einzudringM, die Lust und die Fähigkeit haben, wird es eine ' frohe Botschaft sein, daß das herrliche Werk für Drusch und Halacha von Rabbi Jecheskel L i b s ch i tz in Kalischnvpvrri nach Jahren seine Fortsetzung gefunden hat und nun /Selbstverlag des 'Verfassers der vierte, Teil zu -maa erschienen ist. Wer im Besitze der ersten' drei Teile ist, dem braucht der vierte nicht mehr empfohlen zu' werden, der wird mit Sehnsucht auf die Fortsetzung all die Jahre gewartet haben. Wer aber die Merke noch, nicht kennt, dem sei . ohne jegliche lleberkreibung , gesagt: viinn misva nrn'vvaa na n^ Wir haben hier kristallklare und logisch bis zur letzten Konsequenz durchgeführte Eedanttngänge, ohne Kompliziertheit, und unnötige Belastung mit Nebensächlichem, in, einer fließenden neuhebräischen Spräche, wie sie bis jetzt nur der Häskala- und bellestristischen Literatur gedient 'hat. Jedem Drusch folgt unter dem Titel Na>n pv» einö halächische! Abhandlung über einen Gegenstand, der seine Wurzeln im Mochenabfchnitte hat, die bei aller Tiefe und .bei allem Eindringen in die einschlägige Materie ebenfalls klär und leicht verständlich ist. Wir'wollen bezüglich des fünften und letzten BandeS nur den einen Wunsch äußern: er möchte nicht so lange aus sich waretn lassen, wie es leider der vierte Tell getan hat. Sch. 4 .* V * Mehr in das Gebiet der beschaulichen Lehre führt das .einst, allbekannte agadische Werk von Rabbi Isaak ,Äboab -iirrvn niiw und es ist das 'Verdienst, von Rabbiner S. Bä m b e r g e r , dieses älteste Sammelbuch dgädischer-Lehrsätze, in. ihrer Auswertung Wr die jüdische Lebensethkh iss guter deutscher Übersetzung auch dem lhit dem , hebräischen'Terte weniger vertrauten Publikum zugeführt .haben. Wie groß und. stark das Bedürfnis nach .solcher -Belehrung ist, dafür spricht die erfreuliche Tatsache,' daß die' erste Auflage des .deutschen y-mv (er "trägt den deutschen Titel:, „Der lichtspendende Leuchter") in ganz kurzer. Zeit ausveflaüft wurde, sodaß er jetzt bei C r a m e r , Hamburg, . Grivdeällee 115, in neuer Äuflage erscheinen müßte. Es sind jetzt überall Bestrebungen im ^ange, da? Thoralernen zu heben und besonders auch auf dem Lande neu aufleben zu lassen. Mo in Landgechemden , junge Lehrerohne, abgeschlossenes Wissen.ünd ohrle große Äehrerfahrung wirken» aber den güten Willen haben, sich "zu vervollkommnen und in Men Gemeinden' den .^»letzten Rest" zu erhalten, soll man ihnen dieses Buch in die Hand, geben, daß sie es als . Quelle und Wegweiser für ihre Schiurim benutzess, ' Aber auch in lehrerlosen Gemeinden sollten die"'einigen Wenigen, die. noch sozusagen das Ganze züsammenhalte>, nicht versäumen, ' sich die, Neuausgabe zunutze zu; Mächen, um. daraus ' Belehrung, zu schöpfen für sich.'/und/ anhere.' ' v'iiur selbst bedarf keiner .Empfehlung, die deutsche Uebersetzung und die graphische Ausstattung ist schön und gefällig und erleichtert die' Lektüre ungemein. Sch. ödlllll« Don den i» »an, übersetzt und erläutert von Dr. Raphael Breuer, ist jetzt ivvrr v^a bei A. I. Hof.mann in zweiter Auflage erschienen. Bei dieser Gelegenheit sei auch auf die voriges Jahr im gleichen Verlage erschienene z w e. i t e A ü s g a b e des Breuerschen v'i'vn--vv hingewiesen,;, die ganz /aus der midraschischen Ausdeutung, des. Hohenliedes aufgebaüt ist und ein Meisterwerk an FürmschAnheit Und Einfühlung in den Geist des Midrasch darstetlt. Das Buch fei als Pessachlektüre wärmstens empfohlen. Die Israelitische Kinderheilstätte, Bad Nauheim wird am 1. Mai er. wieder ihre Tätigkeit aufnehmen. Aufnahme-Gesuche, die flüf Erfolg, rechnen dürfen, sind zeitig an Herrn Gustav Strauß, Frankfurt ä. M., Theobald-Straße 5, unter Beifügung eines ärztlichen Zeugnisses zu richten. Er ist ausschließlich Sache der Leser, di« im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstig» Angaben religionsgesetzlichen Tharatters aus ihre Znver TSfstgkeit su prüfen. Schutzmarke ConditorefWaren SPEZIALITÄT : m Bisknit-Zwiekacic in Paketes. nos 7V NV2 hergea teilt unter Aulsicht Sr. Ehrw. Herrn Rabh. f Dr. L.lVreschner,! Bad Homburg empfiehlt FriedrichsdorferZwiebacWabrili Sommer & Co., Homburg v. <L H. Güst.Sciiwarz Gutleutstr. 14 — Kein Laden — ditorei lind Kaffee »R BAD HOMBURG Louisenstraße 16 Elisabethensir. 49 (am Markt) Telefon 297 (am Kurgarten) SCHÜMANN -THEATER Täglich große Das Inlornaßonslv Messe-Variete-Programm . 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Er ist reifer gedregener, prächtiger Mensch, hochlntell., feingebild., vornehm in Denken und Handeln, mit vielseitig. Jntereffen. Hauptwert legterauf die Persönlichkeit. Verlangt wird: Strenggläub., ausgesprochene Schönheit, deren geist. u. Charakteranlag. dem Äußeren entspricht. Ntchtänonüme, ganz ausführl. Zuschriften (BermitL unberücksicht.) bei strengster Verschwiegenheit uni. 18108 a. d. Exp. erbet. Imkmmi! Kaufmann, Israelitin gesetztem Alter, ist, falls von bestem Ruf und Charakter, Gelegenheit gegeben, in ein gutgehendes in Nürnberg einzuheirateu. Auch kann neues Geschäft errichtet werden. In beiden Fällen Kapital nicht nötig. Zuschriften erbeten unter N. G. K. 10412 an Ala-Haafeustei« & Vogler, Nürnberg. . , 3369 Suche für m. Prüder, Rabbiner (streng gesetzestr.)Dr. phil Mä<M«izwMsHeieat aus vornehmst. Familie mit misracht-freundl. Gesinnung, jung (21—24) schön, intell., gebild. in jüd. u. prof. Wissen, möal. a. SüddeutschL Ausführl. Mitteilungen m. 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