Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 65 (1924)
- Issue
- Heft 13 (27.3.1924)
- Date
- 1924-03-27
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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27. März 1924 Der Israelit Nr. 13 Seite 7 schätzen, noch lange Jahre ungetrübten Glückes im Kreise seiner Familie uno reger geistiger Produktion zum Nutzen für Jung und Alt nw nnv Redaktion d. „Israelit".) Briefkasten. S. Ackermann in Straßburg. Frs. 18.— für Abonnement eingegangen. I. B. in H. und Andere Wir danken Ihnen für die Richtigstellung der Angabe. Selbftverständ lich handelt es sich um einen vom Korrektor über fehenen Druckfehler. Der Satz: ins» KTfi V» xian '2 TlXiVvi axns steht nicht in Jesajas, sondern in Mischte Kap. 3, Vers 25. Herbert Ph. in CH. Wir haben das Manuskript erhalten und wird demnächst erscheinen. O. C. in Straßburg. Check aus Frs. 60.— eingegangen. E. S. B. Frs. 30.— für Abonnement einge gangen. L. G. in Würzburg. Mk. 6 — für Abonnement eingegangen. Vermischtes. Frankfurt a. M., 5. März. Im Aufträge der Gemeinde Janischock in Litauen werden wir gebeten, folgendes zu veröffentlichen: „Wir suchen die während des Krieges aus der Stadt Janischok abhanden gekommenen v'ivv, die in dankenswerter Weise von einem deutschen Soldaten nach der Flucht der Bevölkerung in Obhut genommen und einem uns Unbekannten in Deutschland Inhaltsübersicht. 1. Leitarttkel: Bon Rabb. Dr. PH. Frankl in Halberstadt: Memorbücher. — 2. Wochenrundschau: Die Legende von der Ostiuden-Jnvaston und das rote Sachsen. — Die politische Lage in Erez Jisroel. — 3. Homiletik: Bon Rabbiner Dr. Winkler in Kopenhagen: Bemerkungen zum Wochenabschnitt. — 4. Kleines Feuilleton: Die Juden in China. — Die Ausgrabungen. — Ern Gedenkblatt. — Wieviel du willst. — (Zwei alte Synagogen in Südfrankreich als national-historische Denkmäler übernommen). — 8. Aufsätze: Bon Rabbiner Dr. Ansbacher in Stuttgart: Die Kunst der Lebensverlängerung (Makrobiotik) im Talmud. — 8. Korrespondenzen und Nachrichten. — 7. Aus aller Welt. — 8. Personalien. - 9. Briefkasten. —10. Frankfurter Berichte.—1l. Bereinskalender. —12. Gebetzeiten.—13. Feuilleton-Beilage: Bon Grete Neufeld: Die Zündhölzer. — Bon Heinrich Einstädter in Frarrkfurt a. M.: Ein Segensspruch. — Kinderecke: Bon Hermann Seckbach: Sabbatgeist. — — 14. Beilage: S. R. Hirsch, Frühling und Freiheit. Bogen 6. EIER! Garantiert Blutstropfenfrei I Offeriere zu nöö extra schwere, frische Triik-Eier wie auch schöne Sied-Eier zu billigsten Tagespreisen« Colonialwaren für flÖS nur gegen vorherige Bestellung. Margarine und Palm für nÖD schön vorrätig. Am *TSn»n Vin werden nur telefon. Bestellungen entgegengenommen Klappholz Allerheiligenstr. 77 Ecke Synagogenstr. — Tel. Hansa 1404 Bestellungen werden frei Haus geliefert EIER! übergeben wurden. Wir bitten denjenigen freundlichst, der die Bücher ausbewahrt oder über ihren Verbleib irgendwelche Angaben machen könnte, es an die Redaktion dieses Blattes oder direkt an Rabbiner Dzimitowski, Janischok bei Kowno, Litauen, zu melden." Leipzig, 15. Februar. Hier ist unter der Firma Leipziger Talisfabrik G. m. b. H. eine Talisweberer gegründet worden. Es ist die erste Talisfabrik in Deutschland, die mechanisch betrieben wird, und, was besonders interesssrert, in jüdischem Besitze ist und in der v"i'iN2v nicht gearbeitet wird. Gleichzeitig wird auch die Herstellung von Zizis unter Aufsicht eines streng orthodoxen Rabbiners in Aussicht genommen und dürfte damit einem längst gefühlten Mangel abgeholfen werden. Wir wünsschen dem Unternehmen eine gedeihliche Entwicklung. Hannover, 20. Jan. Das Kindererholungshetm der Zion-Loge auf Norderney teilt mit, daß die diesjährige Eröffnung Anfang Mai stattfindet. Anmeldungen für den Monat Mai werden baldigst erbeten, da in diesem )ahre der Andrang recht groß zu werden scheint. Bekanntlich empfehlen die Aerzte den See-Aufenthalt für Kinder nicht in den Sommermonaten, sondern entweder im Frühling oder im Herbst. Die gröhte Heilkraft haben die frischen Frühjahrs-Seewinde. Der Pensions preis läßt sich jetzt noch nicht bestimmen, ist aber, wie bekannt, ein verhältnismäßig sehr niedriger. Adresse: Kindererholungsheim der Zion-Loge, Han nooer, Rathenauplatz 14. Allen Anfragen ist Rückporto beizufügen. Sprechsaal. Frankfurt a. M., 6. März. Geehrte Redaktion! In die Versammlung der hiesigen A. J.-Orts gruppe, bet welcher Herr Dr. Schlesinger über die Achduthgründung sprach, hat ein Diskussionsredner die Behauptung ausgestellt, daß aus Mangel an Entgegenkommen von einer gewissen Seite und durch den geringen Einfluß, den die Gemeindeorthodorie innerhalb der Freien Vereinigung habe, die Gründung des Achduth erfolgt sei. Ich hatte die Absicht, darauf zu erwidern, wollte aber den Eindruck der Rede des Herrn Rosenheim nicht beeinträchtigen und habe deshalb geschwiegen. Ich möchte aus diesem Wege dem Redner, der mit seinen Ausführungen einigen Beifall fand, antworten, daß seine Behauptung den Tatsachen widerspricht. Als vor etwa 6 Jahren schon einmal Bestrebungen im Gange waren, eine derartige Organisation zu gründen, wurde einem hervorragenden Führer des hiesigen Achduth das Amt des 2. Vorsitzenden der Freien Vereinigung angeboten. Außerdem wurden auch in der Praris die damals wichtigsten Tätigkeitsgebiete der Freien Vereinigung entzogen, nämlich die Anschaffung von Esrogim und rituellen Lebensmitteln und hierfür zwer Gesellschaften gegründet, an deren Spitze je ein Mitglied der Freien Vereinigung und der Gemeindeorthodorie gestellt wurde, ein Entgegenkommen also, wie es weitgehender nicht erwartet werden konnte. Was den angeblichen Mangel an Einfluß der Gemeindeorthodorie betrifft, so ist es doch seit Jahren bekannt, auch den Gründern des Achduth, daß das führende und arbeitsamste Mitglied der Freien Vereinigung, das in den letzten 20 Jahren weitaus am meisten geleistet hat, ein einflußreiches und hervorragendes Mitglied der Gemeindeorthodorie ist, sodaß beide Behauptungen, die auch der Berliner Gründer des Achduth aufgestellt hat. vollständig unbegründet sind. Die Gründung des Achduth aus diesen Gründen war also vollständig überflüssig. Hochachtungsvollst L. K G Bad Harzburg. Hotel-Pension »Parkhaus« miimiiimmiiiiiimitiiimiiimiimimiimimiHmmmmu Vornehmes Etablissement I. Ranges am Walde, Stadtpark sowie Promenade und der Soolbäder unter Aufsicht des HalberstädterRabbinats. 55 Zimmer mit kaltem und warmem fließenden Wasser, eingebaute Badezimmer, Zentralheizung Elektr. Licht, eigene Synagoge, wunderbare Säle u. Gesellscbaftsräume auch passend zu Hochzeiten und Konferenzen. Ab 1. 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