Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1924-01-17 · Heft 3 (17.1.1924) · page 14

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
65 (1924)
Issue
Heft 3 (17.1.1924)
Date
1924-01-17
Page
– (sequence 14)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2446951-2450286-2450289--70988-2528262
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seite 14 Nr. 3 Der Israelit 17. Januar 1924 toren vollauf in Anspruch genommen. Hier mutzte nützliche und rasche Hilfe geschaffen werden, wenn grötzeres Unglück verhindert werden sollte. Die Hilfstätigkeit wurde in vier Gebiete eingeteilt: 1. Lebensmittelhilfe, 2. Kinderaktion, 3. Bargeldsammlung, 4. Sammlungen für religiöse Institute. Durch Uebereinkommen mit den entsprechenden Lebensmittelbelieserungsanstalten wurde für rasche Expedition und Sicherheit der Sendungen gesorgt. Zur Verschickung gelangen 6 Typen von Paketen, die gute koschere Lebensmittel enthalten. Bis nun wurden durch das Jüdische Hilsswerk der Agudas Jisroel in Wien ca. 1300 Lebensmittelpakete im Werte von 92 Millionen Kronen versandt. Unter den großen Spenden für diese Lebensmittelaktion verdient die Spende zweier ungenanntseinwollender Herren von 5000 Dollar besonders erwähnt zu werden. Bis nun wurden aus Deutschland drei Kindertransporte in der Gesamtzahl 130 Kinder aus Frankfurt, Nürnberg, Fürth und Berlin in Wien und in der österreichischen Provinz untergebracht. Die Kinder wurden in die Talmud Thora- sowie in die Jessaudo Hathora-Schule eingeschrieben, um ihre freie Zeit unter entsprechender Obhut zu verbringen. Es ist ferner eine weitere Anzahl von Kindern angemeldet. Den nächsten Transport bilden Kinder aus Hamburg und Leipzig. Durch besonderes Entgegenkommen der Baron Todesko-Stiftung in Baden wurde das Heim dieser Stiftung der Kinderaktion der Agudas Jisroel, vollkommen zur Verfügung gestellt. Das Heim beherbergt bereits eine größere Anzahl von Kindern und eignet sich besonders gut für diesen Zweck. In der Schweiz, Slovakei und dem Burgenlande haben sich auf Anregung der Agudas Jisroel Komitees gebildet, die die Uebernahme und Versorgung von Kindern zum Ziele haben. Aus die Initiative der orthodoxen Landeskanzlei in der Slovakei wurde im ganzen Lande eine Aktion zur Unterstützung der religiösen Institutionen in Deutschland unternommen, die bereits große Erfolge erreicht hat. Die gesamte Aktion leitet ein Ressort, bestehend aus: Frau Kommerzialrat Bondi, Prof. Dr. Eisler, Rabb. Dr. Kohn, Wolf Pappenheim, Dr. Ehrmann, Theodor Pappenheim, Herr Kritzler und Herr David Breuer. V. Presse. Durch den Buchdruckerstreik wurde das Organ der Agudas Jisroel in Polen, der „Jud" vorübergehend am Erscheinen verhindert. Nach einer Reorganisation des gesamten Betriebes ist es gelungen, den „Jud" weiter erscheinen zu lassen. In der letzten Zeit erschienen größere Aufsätze über die Kenessio Eedaulo im Berliner „Jeschurun", im Jerusalemer „Doar Hajom", „Jewish Chronicle" in London, „Forum" in Newyork und mehreren anderen. Die Deutschlandshilfe der Agudas Jisroel wurde in sämtlichen Wiener und vielen reichsdeutschen Zeitungen rühmend erwähnt. In dezr nächsten Tagen wird das Organ der Agudas Jisroel in hebräischer Sprache „Haderech" unter der Redaktion des Herrn Rabbiner Thomas Horowitz wieder erscheinen. Herr Oberrabbiner Fürst den Anwesenden, besonders Herrn Großrabbiner Moses Friedmann und den Rabbinern und Delegierten aus der Provinz, die trotz aller Schwierigkeiten ihre Kraft dem heiligen Werke zur Verfügung stellen. Aus der Bewegung. Das Keren Hatauro-Komitee für Oesterreich konstituiert. In Oesterreich sind vor einigen Wochen die Mit glieder des Rabbinischen Rates, Oberrabb. Fürst, Groß rabb. Moses Friedman» und Oberrabb. S. Löwy- Frauenkirchen zusammengetreten, um über die Konstituierung des Keren hathauro in Oesterreich zu beraten. In Ausführung der damaligen Besch'.üsse hatte Oberrabb. Fürst für den 17. Tebeth nach Wien eine Konferenz einberufen, die unter guter Beteiligung auch aus der Provinz im großen Saale der Jessode Hathora stattgefunden hat. Es waren fast alle thoratreuen Lehranstalten Wiens und der Provinz vertreten. Oberrabbiner Fürst eröffnet mit einer warmen Ansprache die Konferenz, die der heiligsten Sache des jüdischen Volkes, der Thora, gewidmet ist. Anstatt des durch Krankheit verhinderten Rabb. Josef Baumgarten sprach Rabbi Beer Friedmann von der Keren Hatauro- Zentrale über die Bedeutung des Keren Hatauro, dessen Arbeit und Existenz er als die Seele der Aguda bezeichnete. Rabb. Dr. Pollak entwarf einen Organisationsplan für die Arbeiten des Keren Hatauro. An der anschließenden Diskussion nahmen Herr Oberrabb. Ehrenfeld-Mattersdorf, Rabbiner Hager (Tomche Thora), Leopold Lederer (Jessode Hathora), Abraham Geiger (Prater), Chaim Krämer (Thoras Chaim) teil. Ileber die Lage der Wiener Thoralehranftalten sprach Rabb. Neuwirth über die Lage der Talmud Thoras und Jeschiwos in der Provinz Rabb. Dr. Pollak, über die Aufgaben des Keren Hatauro hielt Herr Dr. Deutschländer ein ausgezeichnetes Referat. Auf Antrag des Vorsitzenden Herrn Oberrabb. S. Fürst wurde unter großer Begeisterung beschlossen, ein Keren Hatauro- Komitee für Oesterreich zu gründen, an dessen Spitze die Mitglieder des Rabbinischen Ra'es für Oesterreich stehen. Das Komitee besteht aus je einem Delegierten des Vorstandes der einzelnen Thoralehranftalten und Gemeinden und aus je einem Mitgliede des Schulkörpers. Aus der Mitte des Großen Keren Hatauro-Komitees wird eine aus wenigen Mitgliedern bestehende Exekutive dem Rabbinischen Rate bei der praktischen Arbeit behilflich sein. Nach der Annahme der diesbezüglichen Anträge dankte Zürich, 15. Jan. Ileber den Vortrag des Herrn Redakteur S. Schach nowitz aus Frankfurt a. M. in Zürich bringt die dort erscheinende „Jüdische Preßzentrale" folgenden Bericht: „Nach den einleitenden Worten des Vorsitzenden der Agudas Jisroel, Herrn Rosenzweig, hielt letzten Sanistag abend der Redakteur des Frankfurter „Israelit", Herr S. S ch a ch n o w i tz , im Volkshaus einen Vortrag über das Thema: „Von Mendelsohn bis zur Kenessio". Die Bibelübersetzung ins Deutsche habe Mendelsohn ebenso wie Luther gemacht, und daraus fei auch die Parallele entstanden, Mendelsohn als den jüdischen Luther zu betrachten. Der Referent findet diesen Vergleich nicht gerechtfertigt, denn Luther habe durch seine Uebersetzung die Bibel unter die Volksmassen gebracht, Mendelsohn aber habe durch seine Uebersehung, das mit der Originalbibel eng verwachsene jüdische Volk in die deutsche Sprachwelt hinübergeleitet und dadurch einen außerhalb des Judentums bestehenden Maßstab, als auch fürs. Judentum entsprechend, in die Judenheit eingeführt, und dadurch das Judentum schwer geschädigt. In seinem Geiste entstanden dann die berühmten. Salons in Berlin, die die jüdischen Persönlichkeiten jener Aera aus dem Judentum in fremde Kreise hinüberführten; ganz im Sinne der Voraussage der Rabbiner, die gegen Mendelsohn ausgetreten waren. Einige Jahrzehnte hierauf versuchte man durch die „Jüdische Wissenschaft" das angerichtete llebel zu verbessern; allein diese historische Methode war nicht eine Geschichte vom Judentume, sondern eine Sezierung des Judentums, diese Philosophie war die Ausprägung fremder Denkungsart dem Geiste des Judentums, wie es auch jüngst Martin Buber zu verbreiten sucht; die biblische Exegese fußte nicht aus jüdischer Basis, sondern führte zur extremen Bibelkritik — auch diese Wissenschaft brachte dem Judentum nur Schaden und das Auftreten der Rabbiner gegen dieselbe sei jetzt, nach den gezeitigten Erfolgen, erst recht zu verstehen. Jni Westen Europas, unter der bürgerlichen Gleichberechtigung, entstand auf diesem Trümmerfelde des Judentums das „liberale" Reform-Judentum, ohne tiefere Gedanken, das sich nur in einer Kultur von „Steinen und Mörtel" äußert, ähnlich wie Tagore dies von der europäischen Kultur im allgemeinen behauptet. Im Osten Europas, wo die Juden noch unter fremdem Drucke seufzten, entstand unter dem Einfluß mendelsohnischer Ideen die Haskala, die moderne Ideen „jüdisch" verarbeiten wollte. Unter diesem Einfluß entstand dort der Kreis der „Ehowewe Zion", gegen welchen anfangs die Rabbiner nicht opponierten. Dies geschah erst, als der politische Zionismus zu einer Weltanschauung sich entwickelte und gegen das überlieferte Judentum auftrat. Diesen sich fortwährend steigernden Gegensatz wollte der Misrachi aus der Welt schaffen oder zumindest mildern, allein dies sei, wie der Referent 'behauptet, mißlungen, wiewohl die Misrachisten es mit dem' traditionellen Judentum ganz ernst meinen. Da haben die Agudisten es unternommen, die Rückkehr zum traditionellen Judentume durchzuführen und zu diesem Zweck sei die Kenessio nach Wien einberufen worden. Der Referent versucht einen Bericht über deren Tätigkeit zu bieten und entwickelt eine Schilderung des dortigen Milieus: die große Versammlung der Autoritäten, der vielen Strömungen aus Basis des Thoragedankens, das Zusammenwirken der Chassidim und Mißnagdim, die überragende Gestalt des „Chosez Chaim", die von diesem geäußerten Gedanken und Sprüche, die ebenso wie vor Jahrhunderten mit denselben Ideen auf die fromme Judenheit eknwirkten Die Kenessio habe den Damm gegen die mendelsohnische Flut wieder geschaffen; wenn der liberale Jude bei der gegenwärtigen Sturzwelle des Antisemitismus in Europa und insbesondere in Deutschland überhaupt nicht weiß, wofür er eigentlich leidet, wenn der nationale Jude beim Umschläge der ökonomischen Verhältnisse in Palästina, wie der „Haaretz" behauptet, in Massen das Land verläßt, zieht sich der orthodoxe Jude, wie so oft innerhalb der jüdischen Geschichte, in sein jüdisches Heim, seine feste Burg, zurück und hängt auch ohne Deklarationen an Erez Jisroel, ganz im Geiste und im Sinne seiner Urväter. Herr Rosenzweig dankte auch als Präs, der schweizerischen Landesorganisation der Äguda dem Referenten für dessen klare Darlegung der Agudagedanken, erklärte aber keine Diskussion eröffnen zu können, weil sofort in demselben Saale eine Generalversammlung der Aguda-Ortsgruppe Zürich abgehalten werden müsse, was sowohl der Referent, als auch die zahlreich erschienenen Gäste mit Bedauern zur Kenntnis nahmen. Lodz, 15. Jan. Auf Initiative einer Mitgliedergruppe fand hier eine größere Versammlung statt, aus der die 'Reorganisierung der Zeirei Emunei Jisroel verhandelt wurde. Ein Neuaufleben der Jugendbewegung innerhalb ^der Aguda ist hier allenthalben zu merken. Pabianicz» 15. Jan. Den Anstrengungen des hiesigen Rabbiners ist es gelungen, hier ein großes Werk zu schaffen. Ein zweistöckiges Gebäude ist im Vau begriffen, das 17 Wohnungen für Aguda-Ehedarim und Jeschiwaus enthalten soll. Das Grundstück ist ein Geschenk des Rabbi I. Goldring. Ebenso bezog die Aguda ein eignes Lokal, in dem jetzt auch die Sabbatchiurim in voller Kraft wieder ausgenommen werden. i Viel zur Verbreitung des Agudagedankens die zündenden Reden des Predigers Rabbi Ascher Schur, der auf ferner Vortragstour hier große Erfolge erzielte. ' Köwflo, 14. Jan. In einer großen Volksversammlung hielten mehrere Redner Referate über die Wege und Ziele der Agudas Jisroel. Es sprachen u. a. die Herren Lewin, Lewitan und Schereschewski. Es herrschte große Begeisterung und alle Fragen der Organisation wurden in Referat und Diskussion erschöpfend behandelt und erklärt. Würzburg. Am 13. November fand die zweite Mitgliederversammlung der hiesigen Agudas-Jisroel-Jugendgruppe statt. Herr Siegmund Stein hielt einen warm empfundenen Hesped auf Herr Dir. Dr. Gerson Lauge- Frankfurt a. M. s. A. Hierauf wurde Bericht über „Tätigkeit und Aufgabenkreis" der Agudas Jisroel - Jugendorganisation erstattet. Nürnberg. Unsere eigentliche Winterarbeit hat mit einer Vorbesprechung begonnen, die das Winterprogramm festsetzen sollte. Daß die Anregung zu dieser Besprechung aus den Kreisen der Mitglieder kam, ist ein Beweis, wie rege die Anteilnahme unserer jungen Agudisten an unseren Bestrebungen ist, und daß alle mehr lernen und arbeiten wollen. Unser neues Winterprogramm trägt nun auch dem so in Erscheinung getretenen Willen zur Mehrarbeit volle Rechnung, versucht, jedem einzelnen, ob er viel oder wenig kann, gerecht zu werden. Jeden Abend wird in drei oder vier Gruppen gelernt und fast der ganze Schabbos ist mit Schiurim belegt. Freitag Abend nack und Mauzeh Schabbos kaudesch vor Schul halten unsere verehrten Rabbiner, Herr Dr. Klein und Herr Bergmann Schiurim und Droschaus. Freitag Abend treffen sich unsere Mitglieder bei unseren so bekannten „Freitag-Abenden". Wer von unseren auswärtigen Freunden einmal über Schabbos hier ist, der versäume jo nicht zu unseren „Freitag-Abenden" zu kommen; denn wer die nicht kennt, der kennt Nürnberg nicht und nicht die Chewras Bachurim. Warschau. Die Erziehungszentrale der polnischen Agudas Jisroel hat beschlossen, den Mitgliedern die Möglichkeit zur allmählichen Anschaffung von Talmudneudrucken zu gewähren. Im Verlage „Agudas Jisroel" wird zunächst nwna nsofo erscheinen und es soll versucht werden, bei der Herausgabe mit dem Lernen des --»vi» ktp in den Agudagruppen Schritt zu halten. Als allgemeiner Leitfaden für den M i schnall n t e r r i ch t in den Agudaschulen ist das Sefer njpn mva von Rabbiner M. Ch. Silberschütz, Leiter der n"n in Slotschow (Galizien), gewählt worden. Das Buch enthält Einführungen zu jeder Mischna und Fragen für die Hand des Lehrers nach jeder Mischna. Das Buch ist durch die literarische Abteilung im Zentralbüro der Aguda in Warschau zu beziehen. Das rühmlichst bekannte Monatsblatt der Agudas Jisroel-Jugendorganisation in Polen rfon das aus finanziellen Gründen eine zeitlang nicht erscheinen konnte, kann nun wieder regelmäßig in vergrößertem Format monatlich ausgegeben werden. Zahlreiche neue Mitarbeiter aus dem In- und Auslande sind gewonnen worden. Oberseemen. Am 25. Dez. hielt unsere Agudas Jisroel-Jugendgruppe ihre Generalversammlung ab. Als 1. Vorsitzender der Gruppe wurde Herr Willi Goldschmidt gewählt. Unser seitheriger stello. Vorsitzender Herr Moritz Oppenheimer, eröffnete die Versammlung mit einer Begrüßungsansprache. Tätigkeitsbericht über das verflossene Jahr wurde durch Frl. Bella Strauß, Finanzbericht durch Herrn Willi Goldschmidt erstattet; letzterer erfreute uns durch seinen lehrreichen Vortrag: „Was ist die Agudoh und was will sie?" Die hiesige Jugendgruppe veranstaltet regelmäßige Zusammenkünfte am Schabbosmittag. Hieran beteiligen sich ca. 10 Damen und 8 Herren. Die Versammlung brachte uns einige neue Mitglieder. Spendenlisten. Erez Jisroel-Fond. Dch. Dr. Michalski, Vurgpreppach 1035 Md., dch. Ad. Felfenstein, Fürth 5000 Md., Js. Nußbaum, Halberstadt 10,400 Md., dch. Rabb. Dr. Bamberger, Schönlanke 2000 Md., N. N. 1000 Md., Jos. Strauß, Siegburg 2250 Md., Sam. Goldschmidt, Singhofen 2000 Md. Oberl. N. Berlinger, Vuttenhausen 2 Rentenmark. Victor Löwenstein, München 5 R. M., Jsr. Präparandenschule Vurgpreppach 6 R. M., I. S. Cohn, Schönlänke 10 R. M., N. Ullmann, Dorndorf (Rhöngeb.) 5 R. M. Mädchenschule in Jerusalem. Dr. Brader, Ansbach 1 Billion. Rofch-Chodeschspende. Ansbach 7,330,046 M., Cottbus-Ströbitz 3,000,000 M., Halberstadt 1,000,000 M. Dinslaken 5 R. M. Schmittafond. Gruppenverband, Halberstadt 45 Billionen. Dr. Rothschild, Dinslaken 5 R. M. R. M. b. H.: dch. E. Kaufmann, Frankfurt a. M. 2 R. M. Für Keren Hajischuw: Lehrer M. Meyberg, Oldenburg i. O. 1.35 R. M., Rabbinat Ansbach, Ansbach 3 R. M.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.