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Der Israelit · 1923-12-20 · Heft 51 (20.12.1923) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
64 (1923)
Issue
Heft 51 (20.12.1923)
Date
1923-12-20
Page
– (sequence 1)
Language
German
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20. Dezember 1923 12. Cebet 5684 Nr. 51 64 Jahrgang Frankfurt a. Al., den - ilLDerlsrqeÜfl Ein Centralorgan für das orthodoxe Judentum |[0| * VJBMjjgpf Ul Begründet von Dr. Lehmann in Mainz. Ul i! Hü* <11"> ' Abonnement 1. November: Deutschland 0,80 Goldmark monatlich (multipliziert mit dem am Zahltag gültigen Goldmarkkurs ('/< Dollar); Deutsch-Lsterreich: 4. Vierteljahr: 20000 Kronen; Polen: 4. Vierteljahr: 2 deutsche Goldmark. — Nur Vierteljahrs-Abonnements: Tschecho-Slowakei 15 Kronen, Ungarn 600 Kronen, Jugoslawien 25 Din.; Litauen 7.50 Lit.; Rumänien 60 Lei; Holland 1.50 fl.: Belgien 7,50 Fr.; Frankreich 8 Fr.; Schweiz 2,50 Fr.; Italien 10 Lire: Skandinavien 4 «.; England 2 sh. 6 p.; Amerika 0.75 Dollar. Einzelnummer Fünfzehn Goldpfennige. Der Israelit erscheint jed. Donnerstag. Inserate 20 Goldpf., multipl. mit dem Goldmarkkurs am Zahlungstag, für Stellens. 10 Goldpf., für die siebengesp. Nonpareille-Zeile. Die 80 mm breite Reklamezeile: letzte Teatseite 60 Pfg., vorletzte Tertseite 80 Pfg.; Chiffregebühr in Höhe eines doppelt. Fernbriefportos. Auslandsinserate 30 Goldpf. die Zerle. Rabatt nach Tarif. Bet lauf. Jnserataufträgen tarifm. Preiserhöhung jederz. Vorbehalten. Snseratenannahme durch d. Verlag d. Israelit G.m. b. H., Frankfurt a. M.,Gr. Eschenheimer Stt. 23, Tel. Hansa 5842 sowie durch sämtl. Ann.-Exp. d. Snu. Auslands. Alleinige Jnseratenannahme für Franks. Geschäftsanz.: Sul. Schmidt. Langestrake 3. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Zahlungen direkt an den Verlag aus Postscheckkonto Frankfurt (Main) Nr. 19802. — Außerdev Zürich Nr. VIII 7234 — Postscheckamt Amsterdam Nr. 24869 — Böhmische Nnionbank in Prac tt an: Postsparkasse iüteit Nr. 79603 — Postsparkassen»»« Budapest Nr. 18424 — Postscheckamt I — Banca Marmarosch, Blank & Co. in Bukarest — Filiale des Wiener Bankvereins in Agram. um neuen Jahrgang. Am v Januar tritt der „Israelit" in sein 65. Lebensjahr. Schwere wirtschaftliche Krisen hat das zu Ende gehende Jahr der Presse überhaupt und nicht minder unserem Blatte gebracht, und wir danken es der treuen Anhänglichkeit fast unseres gesamten Leserkreises, daß wir diese Krisen mit Gottes Hilfe überstehen konnten, trotzdem die Geldentwertungskatastrophe, die seit August einsetzte, der wirtschaftlichen Substanz des Blattes schweren, in Zukunft nur langsam wieder auszugleichenden Schaden gebracht hat. wir sind überzengt, daß alle unsere Freunde, von der Einsicht in die Lebensnotwendigkeit des „Israelit" für die gesetzestreue Iudenheit auf dem Erdenrunde geleitet, uns nicht nur treu bleiben, sondern gerne dazu beitragen werden, oas Blatt durch Weiterverbreitung auf eine dauernd gesicherte gesunde Grundlage zu stellen. wir werden unsrerseits bemüht sein, durch Erweiterung des Kreises unsrer Mitarbeiter und Korrespondenten, durch Bereicherung des Inhaltes, namentlich nach der Seite des praktischen Lebens und durch die besonderen Vorteile, die wir den Abonnenten des „Israelit" auf literarischem Gebiete sichern, den Bezug des „Israelit" ideell und materiell immer wertvoller für seine Leser zu gestalten. In den ersten Januar-Wochen beginnen wir mit dem Abdruck eines großangelegten, farbenprächtigen historischen Romans Die dficj’ftas&vauf von S. Schachrrowitz der in der künstlerischen Gestaltung des reichbewegten Lebens Sabbatai Zwis eine der interessantesten Epochen der jüdischen Golusgeschichte in ihrer Verzweigung von Smyrna bis Amsterdam, von Jerusalem bis London, von Hamburg bis zum Kaukasus widerspiegelt. Im übrigen wird dem Ausbau des Feuilletons und der Kinderecke besondere Sorgfalt zugewandt werden. In Anknüpfung an eine Einrichtung der Mainzer Zeit beabsichtigen wir, im neuen Jahrgang jeder zweiten oder dritten Nummer des „Israelit" eine unentgeltliche Beilage in Bogenform beizugeben, fodaß unsere Leser sich ohne besondere Kosten wertvolle Werke zum dauernden Besitz sammeln können, wir beginnen mit einigen Bänden der demnächst neu erscheinenden 4>ermort~®ücfiet*ef, in der die kleineren Schriften Rabbiner Samson Raphael Kirschs, nach sachlichen Gesichtspunkten zusammengefaßt, in Auswahl erscheinen sollen. Der zweite Band dieser Bücherei, den wir mit Rücksicht auf seinen aktuellen und populären Charakter zunächst als Beilage wählen, bringt unter dem Eitel S. R. Hirsch, Frühling und Freiheit eine Reihe wertvoller Aufsätze aus Kirschs Ieschurun, die im Gedankreise des peffachfestes wurzeln. Folgen sollen als Beilagen u. a. deutscheUebersetzungen klassischer Werke der ethischen und halachischen Literatur (Auszüge aus Rambam, Reschis Lhochmo, Kizzur Scheloh, Kizzur Schulchan oruch u. a.). Die Buchausgaben oben genannter Werke und andere in Vorbereitung besindliche, dem jüdischen Hause unentbehrlichen Werke des Hermon-Verlages werden den Israelit-Abonnenten außerdem als Prämien zu einem ermäßigten Vorzugspreise angeboten werden. Unsere Leser im In- und Auslande bitten wir, sich in den Dienst der Verbreitung des „Israelit" zu stellen und es als ihre Aufgabe zu betrachten, dem ältesten Organe der Orthodoxie unermüdlich neue Freunde zu gewinnen. Frankfurt a. M. Vertag des ..Israelit", §. m. k. H.

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