Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 64 (1923)
- Issue
- Heft 48 (29.11.1923)
- Date
- 1923-11-29
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 8 Nr. 48 Der Israelit 29. November 1923 anai (Herr Arnold Merzbach); findet Enip na» 7—8.30 Uhr allwöchentlich statt, „Tenach für Mädchengruppe" (Herr Dr. Weger) schließt sich Dienstag abends 9.15 Uhr an den Dinim-Schiur im Vereinslokal an. Der Vorstand bittet die Mitglieder um recht zahlreichen Besuch der Arbeitsgemeinschaften, vor allem der neu beginnenden. Wir machen nochmals auf den allwöchentlich Donnerstag Abend 6.30—9.30 Uhr stattfindenden hebräischen Schreibkurs aufmerksam. Wünsche bezüglich des Lehrplans bittet der Vorstand an den Vorsitzenden der wissenschaftlichen Kommission gelangen zu lassen. Sprechsaal. Ein Jubiläum des Mekor Chajim. Aus Kreisen der Mekor Chajim-Mitglieder uns geschrieben: Im kommenden Frühjahr wird der Verein Chajim auf sein fünfzigjähriges Bestehen blicken und, wie wir hören, ist aus diesem eine Festschrift, die auch eine Geschichte Vereins enthält, in Vorbereitung. Wir wissen Inhaltsübersicht. 1. Leitartikel: Zieht die Lichter ein.'.... — 2 Wochenrundschau: Solidarität und Einheitsfront. — Ein lehrreicher Prozeß. — 3. Kleines Feuilleton: Diese Lichter ... — Von Rabbiner Dr. B. Cohen in Berlin: Kunst und Chanucka. — Die Regenbitte — (Eine neue Spur der zehn Stämme). — 4. Aufsätze: Oberrabbiner Dr. Adolf Altmann: Elia. — 5. Korrespondenzen und N a chr i ch t e n. — 6. Personalien. — 7. Vermischtes.—8. Briefkasten. — 9. Sprechsaal. — 10. Familiennachrichten. — 11. Frankfurter Berichte. — 12. Sprechsaal. — 13. Verernskalender. — 14. Gebelzeilen. — 15. Feuilleton-Beilage: Lichter in der Nacht. - Dre Chanucka-Lampe. — Der Rabbiner. — 16. Kinderecke Zurückerstattet. Mekor zurück- Anlaß des nicht, ob auch noch sonstige Festlichkeiten vom Verein geplant sind oder ob sie vielleicht mit Rücksicht auf die Zeit unterbleiben. W i r sollten aber wissen, daß ein Fest des Mekor Chajim ein Fest der Religionsgesellschaft Frankfurt a. M. ist, ja vielmehr ein Fest Hunderter von jungen Leuten, die hier als Angestellte gelebt und im Verein gelernt haben und jetzt als Baale Batim ihrer Gemeinden die hier gewonnenen heiligen Lehren verwerten. Es ist auch ein Fest von tausenden jüngeren Juden, die im Felde in schwerer Zeit allwöchentlich vom Frankfurter Mekor Chajim mit geistiger Kost versehen wurden. Aber vor allem sollten wir Frankfurter den Anlaß nicht still vorübergehen lassen und die Gelegenheit wahrnehmen, uns dem Mekor Chajim für all das, was er uns geboten hat und täglich bietet, dankbar zu zeigen. Als vor 25 Jahren der Verein sein 25 jähriges Jubiläum feierte, wurde ihm aus der Mitte der Mitglieder eine Thorarolle mit Behang gestiftet, die seitdem eine heilige Zierde des Vereins ist und bei den den Vorträgen sich anschließenden Gottesdiensten benutzt wird. . Auf ähnliche Weise müßte heute von seiten der Mitglieder etwas geschehen. Wenn man die Tätigkeit des Vereins, der vielleicht gerade jetzt die höchste Blütezeit erlebt, beobachtet, wenn man die überfüllten Häuser bei den Vorträgen am Sonntag nachmittag, aber auch die von Jung und Alt besetzten Bänke bei den andern Schiurim sich ansieht, so weiß man, wie viele hier Gelegenheit suchen und finden, ihrer min nn^ -Pflicht zu genügen. Wie der selige unvergeßliche Nathan Hamburger, so geben sich auch die Männer der jetzigen Leitung alle Mühe, den Lehrbetrieb aus der Höhe zu halten. Die Dozenten geben in einer Zeit, da alles nach Geld und Gewinn hastet und jede Arbeitsleistung nach Tarif und darüber hinaus bezahlt wird, ihr Bestes fast unentgeltlich und opfern Zeit und Kraft, um uns zu belehren. Dafür sollte ihnen bei Anlaß des Jubiläums der Dank nicht allein mit Worten werden. Das wäre meines Erachtens eine Ehrenpflicht der geistigen Empfänger gegen die geistigen Spender. Ich denke mir die Sache so, daß vielleicht zu Ehren Nathan Hamburgers oder unter anderem Titel ein größerer Iubiläumsfonds von Seiten der Mitglieder dem Vorstand des Mekor Chajim zur Verfügung gestellt wird mit dem Zwecke, denselben für Ehrengaben an die Dozenten zu verwenden. Mitglieder, die so wie Unterzeichneter denken, werden zur Aeutzerung eingeladen, woraus sich dann eventuell eine persönliche Aussprache zum Zwecke der baldigen Gründung des Fonds baldigst ergeben könnte. Meine Adresse ist für Interessenten auf der Expedition dieses Blattes zu erfahren. L. K. Verernskalender. Merein Mekor Höajrm. Freitagabend nach Schul „Mikrovortrag" Herr Julius Lew in. Samstag vorm, nach Schluß der Synagoge im Hörsale „Dinim"; Herr Rektor Falk, — nachm. 3IA Uhr npyi py im Vereinslokale: Herr Red. S. Schachnowitz. Sonntag vorm. 9 Uhr und Dienstagabend 6 Uhr im Dereinslokale „Gemoro", Herr R. A. G. Posen. — abends 6 Uhr im Vereinslokale Langestratze 18, „Jecheskel" : Herr Rabbiner Dr. Iof. V reu er. Montag und Mittwoch abend 7Uhr „Gemoro". Herr Rabb. Dr. Jos. Breuer. Donnerstag abend 7 Uhr im Vereinslokale „Mischna"; Herr Rektor Falk. Allmorgendlich nach Schul Mifchnalernen bezw. Dinim im Hörfale. Allabendlich 874 Uhr im Vereinslokale O"V-Lernen, Herr H. Halpern. Fahrzeit Stiftungen: Therese Stern geb. Plaut, 24. Kislew. Sara Weil, geb. Adler, 2g. „ Hanna Falk, 28. „ Lazarus Isaak, 29. ., Agrrdas Iisroet-Ingendgruppe. Freitagabend nach Schul „Sidravortrag" für Herren und Damen, Herr Oberlehrer Kaufmann, abends 8 Uhr, Langestraße 18, gemütliches Beisammensein. — 8—9 lausende Sidroh mit Raschi, Herr M. Nowak. wird nnttf Vormittag, 972—11 KIDl Herr Dr. I. Pose n, Am Tiergarten 42. 3. — Vorm. 7*11—7312 -":n, Herr Dr. Hofmann, Eschenheimeranlage 1 pt. — (Vorm. 72—:7212 Kizzur, Schulchan Aruch, Herr Louis K a h n. — 11—12 rvOR iplD, Hermann Frankenthal. — 12—1 □’TIDD ‘dj fürFortgefchr.. Herr Holpern. — 7-2—3 Uhr nachm., Raschi, (laufende Sidroh) Herr M. Nowak, — 3—4 Uhr Nachm, d-jn rij-j (Hilchaus Schabbos), Herr Nowak, anschließend nrttü. — 3-4 CPPIDD ‘Dl Herr Dr. Rothschild, — lyiD *ö“> Herr Dr. H 0 fmann. Sonntag, 8—9 Vorm. — mm nzn Herr Leopold Opvenheimer.— 87*—97« Vorm. Gemoro Herr Michael Kohn. — 2—3 nchm. nrD#D nsra, Herr Dr. Rothschild. Montag 8—9 abends -.D^D für Fortgeschrittene, Herr Hermann Hirschberg. — 7*9—7*10 abends nn GIN, Herr Dr. Rothschild. 9—10 abends -nsp y“W, Herr Hauptlehrer Eschwege. Dienstag 1I29—1I210 abends Gemoro, Herr Michael Kohn.— 7s9—7r10 abends M lyvs ‘dD, Herr Dr. Hofmann.— Mittwoch 1l29—1l210 abends dtn Herr Mich. Kohn.— 7a9—1/2I9-a&enbs □mDO ‘dd> Herr Dr. H 0 fmann: Donnerstag 8—9 abends rilWD für Fortgeschr. Herr Herrmann Hirschberg. Agudas Iisroet-Mädchengruppe. Freitagabend nach Schul Sidrohvortrag, Herr Oberlehrer Kaufmann. row nach Schul vormittags n^tni rü’WS. —11—12 mGN m-©, Herr Hermann Frankenthal. — 7212-7-1 a^nn, Herr Louis Kahn. Sonntagabend n^Dn, Zirkel für Anfänger und Fortgeschrittene von xl29—ll2\0. Montag 9—10 abends d'ir'oj,.Herr S. Unna, Kl. Obermainftt. 30. Dienstag arm Herr Dr. Weger. (Arbeitsgemeinschaft). , Liwjaty ßßen-Aerein. Sams ta g nachm, nach „Minchah" im Hörsaale Friedberger Anlage „Midrasch"; Herr Redakteur S. Schachnowitz. Weshamidrasch, Hsteudstraße 18. Samstag 7s Stunde vor Nacht halachischer Vortrag; Herr B. Rachelsohn. Sonntag vorm, von 8-7-10 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag abends von 7s9-10 Uhr: „Gemoro" r-Dp jeo; Herr Rechtsanwalt Dr. Breuer. Alltäglich zwischen!iwD und rm^D: m# ‘n und am Sabbat 12 Uhr mittag Chumisch mit Raschi, Herr Rosenzweig. O"V-Werem. Alltäglich von Sonntag bis Donnerstag abends 7*7 Uhr: ttv'v ‘DD und Samstag 4 Uhr nachm.; Herr Rabbiner S. Weber. Aeire Hmune Iisroek Samstag 51/2: nDR ipm, Rabb. Benzion B e r - mann. Sonntag 87s—97s: o'owtnn nrm. Montag und Mittwoch 8V2—: py?rDD Dienstag 872—97-: nwn Donnerstag 87*—97s: nwy nn Nerein jüdischer Akademiker (Frankfurt a. M.) Freitag abend gemütliches Beisammensein bei Bundesbruder Dr. W. Hofmann, Eschenheimer Anlage 1. Sonntag abend 8 Uhr Spielabend bei Bbr. Dr. Rosenbaum, Pfingstweidstraße 10. Mittwoch abend 8 Uhr s. t. große Ehanirka - f ei er bei Bundesbruder Dr. Lindenbaum, Fichtestraße 10. Bundesbrüder» die neu nach Frankfurt kommen, wollen sich bei Franz Kulp, Sternstratze, melden. Hakmud-Wora-Merein. Vereinslokal'. Gemeinde-Synagoge Börneplatz. Freitag abend: Vortrag, Herr Dr. Braun. Samstag, 11—12 Uhr: „Schulchan-Aruch"; Herr S. Unna. — 37i Uhr: „Raschi zum Wochenabschnitt"; Herr Rabb.-Ass. Lipinsky. — 7t Stunden vor Nacht: „Mikro"; Herr S. Unna. Montag, 674 Uhr abends: „Ein Iakauw"; Herr S. Unn a. — 7 Uhr abends: „Gemoro" Herr Rabbiner Dr. Hoffmann. Mittwoch, 67t Uhr abends : „Mstlas Ieschorim". Herr Dr. Braun. Donnerst«, 87».Uhr abends: „Gemoro", Herr S. Unna. Von Sonntag bis Freitag vorm, nach Schul: „Mischna"; Herr Oberkantor E. Groß bezw. „Schulchan Aruch"; Herr S. Unna. Schiurim für Damen und Mädchen. Sonntag vorm. 10—11 Uhr Fortbilduugsunterricht für Mädchen höherer Schulklassen, Herr Rabbiner Dr. Hoffmann. Mittwoch 67z abends Dinim, Herr S. Unna. Fortbildungs-Schiurim von H?rrn Rabb Dr. Jakob Hofsmann. Sonntag früh nach Schul, Sonntag bis Donnerstag'jeweils 874 Uhr: „Gemoro". Fortbildungsunterricht von Herrn Rackow und Herrn S. Unna. Samstag, 672—772 Uhr abends „Gemoro". — Sonntag bis Freitag vorm. v. 9—11 Uhr: „Gemoro". — Montag, 7—8 Uhr abends: „Gemoro". Fortbildungsunterricht der Herren Max Brünn und Benj. Schimmel. Samstag, 11—12 Uhr: „Mischna" — 3—4 Uhr: „Mischna^ — 3-4 Uhr: „Gemoro". Montag und Mittwoch, abends 874 Uhr: „Gemoro". Fortbildungsunterricht für Knaben von 8—15 I ahren. Täglich mehrere Stunden in kleinen Abteilungen. Anmeldungen und Anfragen an Herrn Ad. D 0 r f z a u n, Am Tiergarten 52, II. (H. 4878). Schiurim in der Synagoge Hermesweg. Von Montag bis Freitag vorm, nach Schul: „Mischna"; Herr Herm. Hirschberg bezw. „Schulchan Aruch"; Herr Emil G 0 t t l i e b. Geöetzerterr. rat? F reitag abend 4.—. Samstag morgen 8.— predigt. Samstag nachmittag 4.—. Samstag abend 5.15. A)ochengottesdienst: Morgens 6.50. Nachmittags 4.—. Tefilin-Leg en am Mo rgen 6.50. Es ist ausschließlich Sache der Leser, die im Inseratenteil enthaltenen Empfehlungen ritueller Ware« oder sonstige Angaben religionsgefetzlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen. r N äh eres siehe Anschlagsäulen! Verantwortlich für den allgemeinen Teil und das Feuilleton: E. Echachnowitz; Aguda-Beilabe: Dr. S. Ehrmann; Inserate r. B.:S. Schachnowrtz, sämtlich in Frankfurt a. M.; Pädagogische Berlage: Lehrer I. Spiro in Fulda. — Verlag „Israelit", G. m. b. H., Frankfurt a. M. Druck: Hermon Verlags-Aktiengesellschaft, Frankfurt a. M. 81ändige Ausstellung! G^ Rahel Ruth Sinasohn Berlin Elsasserstr. 49, I Tel. Norden 1896 Rituell. Mittagstisch für Frauen und Mädchen. Die wöchentliche Kartenausgabe findet Sonntags von 9—l/2lt Uhr im Büro der jüdischen Haushaltungsschule statt.