Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 64 (1923)
- Issue
- Heft 36-37 (7.9.1923)
- Date
- 1923-09-07
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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" " r? 'v Seite 18 Nr. 36 Der Israelit */' 's 1 T-MflKV-V ' '' ry \ 7. September 1923 fahrtswesen sind die vorläufigen Richtlinien bereits fertiggestellt, für das öffentliche Schul- und Bildungswesen sind sie in Arbeit. 4. Der § 60 Abs. 8 soll, einer neuerlichen Resolution des Reichstags entsprechend, unverzüglich in Vollzug gesetzt werden. Die Vorarbeiten sind bereits im Gange und werden seitens der beteiligten Ressorts mit größter Beschleunigung betrieben. Nichtsdestoweniger werden im günstigsten Falle noch Wochen vergehen, bis das Gesetz sich * auswirten kann. Mit Rücksicht darauf nun, daß der Notstand der Gemeinden, und zwar aller Bekenntnisse, so katastrophal ist, daß unverzüglich etwas geschehen muß, haben in diesen Tagen Beratungen mit deit zuständigen Reichs- und Staatsbehörden stattgefunden, die zunächst für Preußen das folgende Ergebnis gezeitigt haben: Das Reich stellt Preußen zur Gewährung von Vorschüssen Mittel zur Verfügung. Preußen gewährt den Religionsgemeinden auf der Grundlage der für Steuervorschüsse bereits getroffenen Regelung Vorschüsse in voller Höhe der bis zum 1. Oktober d. I. zu zahlenden Besoldungen und Vergütungen, und zwar unter Abstandnahme von der Forderung, daß entsprechende von der staatlichen Aufsichtsbehörde genehmigte neue Umlagebeschlüsse vorliegen müssen. Entsprechende telegraphische Weisung ist an die Regierungspräsidenten bereits ergangen, an die sich die Gemeinden mit ihren Ansprüchen zu wenden haben. Diese Regelung gilt, wie gesagt, nur für Preußen. Es steht jedoch von Reichs wegen nichts im Wege, daß die übrigen Länder eine gleiche Regelung treffen. Es kann den zuständigen Stellen deshalb nur empfohlen werden, sich mit ihren Landesministerien ° ins Benehmen zu setzen, um schleunigst eine entsprechende Regelung zu erwirken. Inhaltsübersicht. 1. Leitartikel: Von Dr. M. Levin in Hamburg: Die Jahreswende. — 2. Wochenrundschau: Sammlung. — Die Herabsetzung der Esrogim- und Lulowim-Preise. — Optimismus oder Selbsttäuschung? — 3. Homiletik: Von Rabb. Dr. V. Cohen in Berlin: Aktuelles aus Jesaja. — 4. Kle in e s Feuilletou: Spruch zum Roschhaschonotage 8684. — Wiener Aufnahmen. — Artikel: Rausch Haschonoh in den Psalmen. — Jugendtagung der Kenessio Tedaulo. — Erez Jisrocl. — Die Satzung der Agudas Jisroel. — Die Religionsverfolgungen in Rußland. — 5. Personalien. — 6. Briefkasten. — 7. Vermischtes. — 8. Frankfurter Berichte. — 9. Vereinskalender. — 10. Gebetzeiten. — 11. Familiennachrichten. — 12. Feuilleton- Beilage: Der Schofar. — Jomkippur rm litauischen Städtchen. — Jüdische Heraldik. — Ans der Träneninsel. — Kinderecke. — Korrespondenzen und Nachrichten. ^Utt. Zm Sevuise <Jc$ zavvstr. Warschau, 2. Sept. In einer Vollsitzung des Rabbinates wurde von deir geladenen Exporteuren eine Verpflichtung mit Unterschrift bewirkt, daß sie fortan am Sabbat keine Ein- und Ausladung von Waren mehr vornehmen lassen werden. Einige machten den Vorbehalt, die Laufleute, die ihnen die Aufträge erteilen, zu veranlassen, daß sie aus die Besorgung am Sabbat verzichten. Das Rabbinat wendet sich nun in dieser Sache mit einem Schreiben an die betreffenden Leufleute, bezw. an die Rabbiner ihrer Wohnsitze. eine wenSling? Riga, 28. Aug. Nach Berichten aus Moskau erließ die Zentralregierung einen Befehl, wonach Religionsstörung e n, einerlei ob von behördlicher oder privater Seite bei Strafe verboten find. Leider besagt aber die gleiche Meldung» daß in der Provinz wie auf dem platten Lande die unteren Instanzen von diesem Erlasse wenig Notiz nehmen. Auch ist noch nicht klar, welchen Eindruck diese Verordnung auf die „Jswstka" genannte Gruppe der jüdischen Kommissare, der die Verfolgung der jüdischen Religion bisher oblag, machen wird. SlaBotKo. Kowno, 2. Sept. Ein Aufruf der Slobotkoer Jeschiwoh wendet sich an alle Thorasreunde der Welt, mitzuarbeiten an der Erhaltung und Fortpflanzung des Thorastudiums in dieser kritischen Zeit. Die Zeschiwoh DDJD ist in voller Blüte, aber es muß in Zusammenhang mit ihr noch ein Zentrum für die besonderen Talente geschaffen werden, wo ihnen Gelegenheit gegeben ist, sich zu Thoragrößen auszubilden. Mit der Gründung des n*Q für ältere, besonders begabte angehende min ist diesem Bedürfnis Genüge geleistet. Dieses Institut vereinigt bereits zwanzig^junge Leute, die zu weitgehendsten 'Hoffnungen berechtigen.- Der Ausruf ist unterzeichnet von den bedeutendsten □'0',^ unserer Zeit, u. a. M. M. Epstein, Grodsenski; Bloch, Telsch; Atlas, Schawel; Burstein, Tauroggen; Klatzkin, Rosieny; Feiwelsohn, Plungian. Die flscl>scnasitti-0eraeinbe. Jerusalem, 26. Aug. In den Vorbereitungen des Waad hoaschkenasim zur Einrichtung eines eigenen Fleischoerkaufs war infolge von Treibereien der Gegenseite eine längere Unterbrechung eingetreten. Nunmehr konnte die erste Fleischbank unter Anwesenheit des Oberrabbiners Sonnenfeld und des Bes Din eröffnet werden. Mit Rücksicht auf vielfache Bedrohungen des Betriebs durch Feinde der Aschkenasimgemeinde mußten Schutzleute zu dessen Bewachung in Anspruch genommen werden. Sachversfändigen-Urfeile und gerichtliche Untersuchungen haben einwandfrei erwiesen, daß der . Immerbranil-Grudelierd mit heb- und senkbarer Feuerung bei geringstem Brennstoffverbrauch die größte Leistungsfähigkeit erzielt hat. - la Referenzen stellen zu Diensjen Stets im Betrieb zu sehen: ESCH & Co., Zeii 23 Alleinverkauf für Frankfurt a. M. und Umgebung. 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Ich bin 24 Jahre alt, Waise, alleinstehend, habe mein eigenes gemütliches Heim (eingerichtete moderne 4-Zimmcrwohnung in schönster Lage Frankfurts), Aussteuer und Vermögen. Nicht cmonvme .... ... ...... — . Diskretion beiderseits Ehrensache. 0091 115057