Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 64 (1923)
- Issue
- Heft 18 (3.5.1923)
- Date
- 1923-05-03
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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f ass Hlmnmer S. 3. Mai 1SS3 ff herausgegeben vom; IX. Jahrgang 17. Ijar 5683. Gruppenverband, der Palästina-Zentrale, und der Jugend-Organisation der Agudas Jisroel für Deutschland. nPrm rr'DJDn'? nsnp ntynpn laahxa 2kW max ’x’iya .^x->s"-i xynx-i 'ixe x^e^ty a'aixan irriim rxa 1V1 7i'22 2xw SV xaan->-! /'2XNL" pnax„ bv n2nan .faaan '".-ny2 pjdkpd 12 "ityx navi na2a na rnn nia' by nirinpn laahx piaew mann paa^a nxn’m-mann pp naina raaaayna aairn^a naty arv2 ,nnx. o'aan2 'aaiy '2LNN-. "i 'xi' ^2 2b prn2a ni2x r^vaa 'aa aa?nx ^2 px a’*niya aaana ,a"rn .nSiaa nryx ^xary 'va^x 'Vxn a'iyyan ''aana ay a'vnvara aaan aS rnatyaa knarrt m D’pna6 si322 nraxnn^ 22aa pwn aara ‘aya tsnaa «npn px aara by nein aa*? n»x Pkw . .nbö bv x^a&ai nbyo bv x'Pava na ppem^ jrnxnPa n®arn jax 2xis" 'v2x niaaib n2->a - apa2 mv6 orPT ntyyaa aiaa'ary wi B’anntyan Pa ‘ay an ca nn my» T22 .x"aa nai'ip nSxaPi a’ttt? 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Letzterer veröffentlicht im „Kol Israel" eine Ilrtikelserie über die 'Bedeutung der Kenessio gedaulo, speziell für die Erez Jisroel- Frage und verlangt für die Kenessio, gedaulo ein zielbewußtes aktives Palästinaprogramm. London. Mit Rücksicht auf die bevorstehende Kenessio gedaulo hat die englische Landeszentrale eine Neuwahl Wer Leitung und eine großzügige Propaganda für die Agudaidee, zunächst in den Synagogen Londons wie auch in der Provinz beschlossen. Kowno. Am Ausgang des Pessachfestes fand unter dem Vorsitz S-r. Ehrw. Herrn Rabbiner Epstein eine Propagandaversammlung für die Kenessio gedaulo statt. Das unerhörte Vorgehen der nationalistischen Nationalratmitglieder gegenüber der orthodoxen „Achduth", speziell gegen Herrn Dir.' Rachmilewitsch hat sich als starkes Motiv erwiesen, dem Gedanken der selbständigen Orthodoxie, wie ihn Agudas Jisroel darstellt, auch hier zulande eine Reihe Freunde zu gewinnen, die bisher abseits standen. Als Leiter eines neugegründeten Büros für Propaganda in.Litauen wurde Herr Rabbiner Feivelsohn (Bessagola) gewählt. Berlin. Die Erfolge der hiesigen Propagandaversammlungen der Agudas Jisroel veranlassen die misrachistische „Jüdische Presse" zu einem keineswegs geschickten Angriff gegen die Propaganda der hiesigen Agudas Jisroel- Gruppe. Obwohl das W!erbeschreiben derselben nrit dem Satze eingeleitet ist, „daß Agudas Jisroel die berufene Vertreterin der Gesamtinteressen aller auf dem Boden der Thora stehenden Juden darstelle" glaubt die „Jüdische Prefse" eine Art Bauernfängerei darin erblicken zu dürfen, daß dieses W'erbeschreiben wetterhm Mn dmi verschiedmen sozialen und religiössn Aktionen der Agudas Jisroel spricht, ohne zu betonen, daß sie die Vertretung der u n a b h ängi g e n Orthodoxie darstelle. Es ist wohl anznnehmen, daß niemand die Ltgudas Jisroel z im Verdacht hat, von einer anderen Organisation I abhängig zu sein, und es wäre seltsam, wenn dieses negative Moment der Nichtabhängigkeit als Charakterisierung der Aguda in einem Werbeschreiben ausgedrückt wäre, ohne daß man in erster Linie das positive Programm klar zu legen sich verpflichtet fühlt. Dies umsomehr, als das Kattowitzer Programm als einzigen Programmpunkt der Aguda die Lös u n g d e r jeweiligen Gegenw artsaufgabeu im Ge i st e d e r T ho r a verlangt. Wer aber diesem Programm zustimmt, kann Mitglied der Aguda werden, so gerne die „Jüdische Presse" vielleicht auch irgendwelche weitere Einschränkungen haben möchte. Frankfurt a. M. Die hiesige Orts- und Jugendgruppe der Agudas Jisroel hat mit zwei Vortragsabenden, an welchen Herr. Rabbiner Beer m a n n, die Herren!Tr. C a r l e'b a ch und Jacob Rosenheim über die Kenessio gedaulo referieren, die Propaganda für die kenessio gedaulo begonnen. Wien. In der Jjarnummer des „Haderech" spricht sich Herr Eiß-Zürich über die Kenessio gedaulo dahin aus, daß die Landesorganisationen und Ortsgruppen die dringende Pflicht haben, die vorbereitende Tätigkeit für die Kenessio gedaulo nicht bloß auf Mitgliedergewinnung und Delegiertenwahl zu beschränken, sondern die sachlichen Arbeitsgebiete der Kenessio gedaulo (Stärkung der Thorakunde- und Erfüllung, Erez Jiseoel, Golusnöte) in Besprechungen soweit zu klären, daß die Delegierten in der Lage sind, in der Tat die An-" sichten ihrer Auftraggeber zu vertreten. Es ist zu hoffen, daß durch baldige Bekanntgabe der Tagesordnung der Kenessio gedaulo von Seiten der Agudaleitung es den Landesorganisationen ermöglicht wird, systematisch die Kenessio gedaulo vorzubereiten. Berlin. Für den zweiten und dnuen Chaulüamaued-Avend hatten die Berliner AgudaS JiSroel Drt8-, Jugend und Zeire Emune Jisroel-Gruppen zu sieben Versammlungen in die verschiedensten Bezirke Berlins eingeladen. In allen Versammlungen wurde über die Kenessio gedaulo referiert. Im Bezirk Norden s -rachen die Herren Rabbiner Dr. Klein und Rabbiner Rokach, im Osten Rabbiner T)r. Stngermann und Herr Löb, im Bezirk Mitte I. Hett Rabbiner Dr. Munk und Herr Jakob Landau aus Frankfurt, im Berzirk Mitte Herr Direktor Dr. Larlebach Hamburg und Herr Dr. Schlesinger, im Bezirk Rordwesien Herr Rabbiner Dr. Hildesheimer und Herr Dozent Dr. Auerbach. Am Mittwoch Abend sprachen im Bezirk Westen die Herren Rabbiner Dr. Klein, Dozent Dr. Auerbach und Rabbiner Dr. Munk, und in der Zetre-Gruppe Herr Rabbiner Rokach, Herr Jakob Landau Frankfurt und Herr Saul Munk. Mit einer Ausnahme waren alle Versammlungen sehr gut besucht und haben einen wesentlichen Zuwachs zum bisherigen Mitgliederstand ergeben. In fast allen Versammlungen schloß sich an die Referate eine Diskussion an. — Hersfeld. Am Dienstag, den 10. April, sprach das langjährige Mitglied des O. B. der Jugendorganisation, Herr Siegmund Stein auS Berlin in unserer Gruppe über das Thema die Kenessio gedaulo und ihre Bedeutung. Ausgehend von dem Stande der gesetzestreuen Judenhett schilderte er die Notwendigkeit der Agudas Jisroel und die Verpflichtung für jeden, dem es ernst ist mit seiner UeberlteferungStreue sich der Aguda anzuschlietzen, die jetzt zum ersten Male sich rüste in Wien in. der K. G« die gewählten Vertreter der Jereim zusammentreten zu lasten. Sine lebhafte Diskussion von Vertretern verschiedener. Organisationen schloß sich an das mit vielem Dtwre Tauro gewürzte Referat. In seinem Schlußwort betonte der Redner auf ein; Diskussionsrede eingehend insbesondere die Notwendigkeit harmonischen HusummenwtrkenS von Alter und Jugend. Kassel. Auf der Durchreise weilte am Donnerstag vergangener Woche der Vorsitzende der Berliner Jugendgruppe Herr Stegmund Sietn alS Gast bet uns. Vor einem geladenen Publikum hielt er ein Referat über die Kenessio gedaulo. Er wies in eindringlichen Worten auf den großen Aufgaboneomplex der Agudo in Erez Jisroel wie in allen Ländern der Diaspora hin und forderte alle Anwesenden auf, soweit dies noch nicht geschehen, sich (der Aguda anzuschlteßen und von ihrem Wahlrecht für die Kenessio gedaulo restlos Gebrauch zu machen. An das Referat schloß sich eine Diskussion an, die allen genauere Einblicke in das Wesen der Aguda und ihre Einstellung zu anderen Vrgantsattonen gewährte. „Spendet eine Soldmark für Erez Zisroel". Spendet eine Goldmark für Drez Israel", so lautet die Inschrift in den Räumen. der Frankfurter Agudas Jisroel, welche allabendlich die große Zahl der Teilnehmer am Sefirolernen beherbergen.!T.iese Aufforderung entspringt der Anregung der Palästina-. Zentrale, auch in!Deutschland den bereits von einigen andereil Landesorgallisationell durchgvführten Beschlüssen gerecht zu werden, jährlich von jedem Agudisten eine bestimmte wertbeständige Summe für Erez Jsro el zu erheben. Es wäre dringend All wünschen, daß in den Wochen bis zu Schwuaus in allen Orts-' und Jugendgruppen dem Beispiele der Frankfurter Ortsgruppe Folge geleistet würde, um so noch vor der Kenessio gedaulo unseren Freunden und Gegnern den Beweis liefern zu können, daß die Erez Jsroel-Liebe der Agudas Jisroel weder „politisch" noch „propagandistisch", sondern einfach jüdisch ist. Wenn jetzt die Zahl aller Mitglieder der Aguda durch die Wahlen zur Kenessio gedaulo festgestellt toerden wird, so betrachte es jede Gruppe als ihre Ehrenpflicht, diesen „Beka lagulgaules'" einzuziehen als Gruß der Diaspora an das Land unserer Väter und unserer Kinder. (Postsscheckkonw der Palästina-Zentral«: Frankfurt am Main 63600.)