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Der Israelit · 1923-04-26 · Heft 17 (26.4.1923) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
64 (1923)
Issue
Heft 17 (26.4.1923)
Date
1923-04-26
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Sette 6 Nr. 17. Kolonie in Hörden im Murgtnt und einige wenige in Familien aus dem Lande nnterznbnngen. Im Friedrich Luisen-Hospiz in Bad Diircheim lonrdcn im abgelaufenen Jahre 72 unbemittelte badische minder ausgenommen: auch hier vermittelte der Bund in vielen Fällen die Aufnahme, insbesondere durch Beschaffung der fehlenden Mittel. In 11 Fällen bemühte sich der Bund um einen ' Nur-, bezw. Erholungsaufenthalt für Frauen uitb Ai ä d eh e u und in (> Fällen um Aufnahme von Lungenkranken in Heilstätten. Non den zahlreichen weiteren Gebieten, deren Bearbeitung sich der Bund mit Sorgfalt angenommen hatte, ist die Beschaffung von A n s b i l b u n g s b e i h t I f c n für junge Leute und Permittlnngen von Beihilfen an Witwen und Waisen und sonst Unbemittelte auf dem Lande besonders erwähnenswert. Es wäre zu wünschen, das; die für Baden segensreiche Organisation die .Hilfe und Unterstützung ihrer Förderer und Mitarbeiter in so reichem Maße "findet, daß ihr Fortbestehen trotz der für alle WMfcchrtsorganisationen ungünstigen Verhältnissen gesichert bleibt. Würzburg, 19. April. Der Israelitische Lehrer" verein für Bayern, S. Dingfelder, l. Vors., M. Rosenfeld, Schriftführer, teilen mit: Die 43. Mitgliederversammlung (Tagesordnung: Borstandsbericht, Neue Satzungen, Wünsche und Anträge) findet Donnerstag, 10. Mai, 9 Uhr im Hotel Goldschmidt Würz, bürg — Verwaltungssitzung Mittwoch, 9. Mai, 3 Uhr statt. Kölr», 19. April. Am L7. Mat d. Js. veranstaltet der Jüdische Turnverein zu Köln (gegr. 1902) einen Geräte-Wettkampf, offen für alle jüdischen Turner Deutschlands. Auskunft ist beim 1. Vorsitzenden, Herrn Eduard Bercowicz, Köln, Herwarrhstmße 26 zu erlangen. Briefkasten. G. S. Langdrf. Das hebräische Rätsel ist für Kenner der hebräischen Sprache und der Bibel, für die allein solche nrrn in Betracht kommen, zu leicht lösbar. Herrn H. R. in Berln N. 37. Mk. 825 für «das 2. Vierteljahr verbucht. Dr. Ernst Simon in Frankfurt a. M. Sie schreiben u. a.: „Der einleitende Abschnitt des Aussatzes des K. W. über Prof. Abraham Berliner b'Si ist wörtlich — bis auf Einsetzung des Namens „Pros. Berliner" statt „Gustav Landauer"'' und einige geringfügige Verschlimmbestkrungen in den beiden Salmsätzen — aus meinem Aussatz „Der werdende Mensch und der werdende Jude" entnommen, der in Heft 8 des Jahrgangs 1622 der Monatsschrift „Der Jude" erschienen ist." Wir geben diese Ihre Mitteilung auf diesem Wege öffentlich bekannt-und fordern zugleich Herrn K. W., dessen nähere Adresse uns nicht bekannt ist, auf, sich dazu zu äußern. G. G. N 40. Preis Mk. 500.-, für Andere Mk. 1000.— Die eingrsandten Mk. 500-— für Monat April verbucht. Kamiliennachrichien. Geburten. Dr. Wilhelm Jreyhan (Fanny geb. Hackenbroch), Breslau, Höfchenstraße 104 (em Sohn — Heinrich), Barmizwoh. Sigmund, Sohn des Herrn Lehrer Gustav Erledacher in Mönchsroth b. Dünkelsbühl. — Rudi, Sohn des Herrn Julius Freudenberger und Frau Fanny geb. Jacob, Veltshöchheim. Zra«kf«rtrr Krrichtr. Die Kencssto Gedauto. Vom Vor stände dcrOrts - und Jugendgruppe der Agudas Jisroel ergeht folgender Aufruf an die jüdische Bevölkerung Frankfurts: Auf den 4. Elul (15. August) dieses Jahres ist die Kenessiv Gedaülo, die Delegiertenversninmlung der irr Agudas Jisroel geeinten thoratreuen Judenheit der Welt, einberufen. Innerhalb der Weltorganisation der Agudas Jisroel und ihres deutschen Landesverbandes nimmt die Frankfurter Ortsgruppe einen besonderen Rang ein; von hier aus erging von einem Jahrzehnt der Ruf an alle Bekenner des altüberlieferten Judentums zum organisierten Zusammenschluß, ein Ruf, der allüberall den stärksten Widerhall fand; und wenn jetzt nunmehr der Schlußstein an das große Werk von Kattvwitz gelegt werden wird und die Vertreter des jüdischen Volkes' ein Parlament im Namen der Thora bilden werden, dann wird auch Frankfurts' Judenheit die Forderung des Tages begreifen und die Stimme der Zeit nickt nngchört verhüllen lassen. Seien wir stolz darauf, daß" inan in ganz Deutschland und weit darüber hinaus auf Frankfurts Judenheit voll Achtung urw Anerkennung blickt, gehen wir allen anderen Gruppen voran im edlen Wettstreite um die Lösung unserer heiligen Aufgaben! Ermannet Euch zur frischen, rastlosen Der Israelit 26. April 1933 Tat! Werdet Mtglieder! Werbet Mitglieder! Orientiert Euch über die Aguda und ihre Kenessiv Gedaulo! Aus dem Munde berufener Männer wird in wenigen Tagen Frankfurts Judenheit über die Kenesfio Gedaulo unterrichtet werden. Säumet nicht, zu erscheinen'. Dokumentiert durch Eure Anwesenheit, daß Ihr gewillt seich am Ausbau von Mal Jisroel mitzuarbeiten, damit Klal Jisroel in der .Diaspora den an Seele und Körper leidenden Gliedern des jüdischen Volkes im Golus die Rettung bringe und auch Erez Jisroel mit neuen starken Banden an sich knüpfe. Erscheinet in Massen zu unseren Bersammlungcn über die Kenessiv Gedaulo am Donn v rstag, den 3. s))l a i i in Saalba u, abends 8 Uhr. "Referenten: Realschnldirektvr Dr. Josef Carleb ach, Hamburg: Jacob Rofenhcim, Frankfurt a. M. M v nt a g, den 7. M a i in de r L i e d e r h a l l e, abends 8" Uhr. Referent: Rabbiner Beer m amt, Frankfurt a. M. Khewras „Schomer Mzwost" Die kürzlich von der Friedhofskomwtfston der Jsr. Religions-Gesellschaft ins Leben gerufene 'r>"ON niäö nvv Hielt Mittwoch, den 18. April ihre erste Generalversammlung ab. Die vom vorberatenden Komitee entworfenen Statuten wurden mit unwesentlichen Aenderungen angenommen. In den Vorstand wurden die Herren Jacob Adler, Solomon Adler, dkathan Jeidel, Walter Joses, Ist Löb, Siegfried Straus und Erwin Wohl einstimmig gewähltzwei weitere Vorstandsmitglieder werden von der Friedhofstommission delegiert. Der Verein macht es sich zur Aufgabe, in «q* Fällen btt Mitgliedern der Reltgionsgesellschaft oder sonst ihr nahestehender Kreise im Hause und aus dem jvs der Religions-Gesellschaft die Totenwache zu übernehmen. Es wird erwartet) daß aus allen Kreisen der Gemeinde sich Mitglieder zu der neuen melden, um sich an der großen niuo von ne» w n"»5 zu beteiligen. Spezielle Wünsche der Mitglieder über die Zeit der zu übernehmenden Wachen (tagS oder nachts) finden Berücksichtigung: Beitrittserklärungen sind an Herrn S. Straus, Hanauerlandstraßx 27, zu richten. (Das Mindestalter ist 18 Jahre). Agudas Jisroel Westend. Samstag, nachmittag \ 6 Uhr, Vortrag des Herrn Redakteur S. Schachnöwttz im VolksbildungShelm, Zimmer No. 5, über „Omerfreude und S e f r r a y t r a u e r". Gäste, Damen und Herren, willkommen. Ktteruaöend der Ksragruppe Jraukfürt a. W. Die Esragruppe Frankfurt a. M. veranstaltet am Sonntag, den v. Mtt in den Räumen des Mekor Chajim Vereins, Langestraße 18, einen Eltern ausspracheabend und lädt hierzu die Eltern ihrer Esraer und Führer recht herzlich ein und bittet um zahlreiches Erscheinen. Das einleitende Referat 'wird über das Thema: „Die schulentwachsene Jugend" gehalten. Beginn: anschließend an Maariv Bismanoh 9 Uhr pünktlich. Kamiliennachrichien. Barmizwoh. (5. Mai 1923). Erich, Sohn des Herrn Jacob Goldmeter, Oberlindau 56, Synagoge Ünrerlindau. — Max Josef Hackenbroch, Sohn der Frau Martha Hackenbroch, Roite'ckstraße 6, Synagoge Frtedberger Anlage. — Paul Guggenheim, Sohn des Herrn Theodor Guggenheim, Eschenheimer Anlage 30, Synagoge Friedberger Anlage. Vereinskalender. Verein Mekor Chajim. Samstag, nach Schul: „Dinim"; Herr Rektor Falk, — nachm. Uhr, im Vereinslokäle: „Mikro"; Herr Leo Schn erb. Sonntag abend 8 Uhr, int Vereinslokäle Langestraße 18, „Ans den Sefirohgebeten", Herr Red. S. S ch a ch n o w i tz (anschl. Maariwgebek). Montag und Mittwoch abend 7 Uhr: „Gemoro"; Herr Rabb. Dr. Jos. Breuer. Dienstag nach in. eine Stunde vor Mincho und " Sonntag früh 91-1 Uhr: „Gemorv"; Herr R. A. G. Posen. Donnerstag nachm, eine Stunde vor ÄAncho: „Mischnah"; Herr Rektor Falk. I a h r z e i t st i f t u n g s l e r n e n. S a in s t a g: Hermann Gold schm id t-S t i ftu ng. Jeden Morgen nach Schul, Mifchna (Mitgliederlernen) bez. Dinim (Herr Rektor Falk). Jeden abend 8% Uhr: Schaß-Lernen; Herr H. H a l p e r n. Agudas Jisroel - Jugendgruppe. Freitag vorm. sowie jeden Wochentagsnlvrgen 117—118 Uhr: „Gemoro Sanhedrin"; Herr Dr. E h r m a n n. Samstag vorm. VslO Uhr: Gemoro Schiur der Ortsgruppe „Menochoth"; Herr Dr. Ehrmann. — 34IO—II Uhr: Gemoro Sukkoth; Herr Dr. Posen, Tiergarten 42. — 1-gllUhr: „T'nach"; Herr Dr. W. Hofmann, Escherstzeimer Anl. 1. — 12—1 Uhr: Gemoro Wochitn; Herr H a l p e r n. — 12—1 Thauro mit Raschi; Herr Lehrer Hirschberg. — nachm. .1 Uhr: Minchoh-Oreir. — 2—4 Uhr: Chumisch mit Raschi; Herr Noack. — 3F3—4 Uhr: Gemorv Wochim; Herr DO Rothschild. — 4-5 Uhr: Ehaje Ldom; Herr Noack. — 4—5 Uhr: Ge- 1 Im ^.nschluL an unsere Modenschau machen wir auf unsere Maß-Abteilung aufmerksam, welche nach den vorgeführten Modellen jedwede Maßbesjfcellung mit peinlichster Sorgfalt schnellstens und preiswert ausführt. Eigenes Material wird angenommen. ROBINSOHN. 7% uhr. Schumann-Theater? v. uhr. Nur noch bis einschliesslich Sonntag. April-Variet6-Programm Montag: Operngastspiel „Fledermaus“. Dienstag, Mai-Variete-Premiere. Groß-Frankfurt fulli? Anfang 8 Uhr. WpifllfDas große Messeprogramm mit Willi Sarzin, Lotte Werkmeister, Karl Napp und Karl Zander in dem Sketsch „Der Dedektiv“. Tativnnlsii«: Während der Messe täglich geöffnet. Paiai° Einlass 7 Vs Uhr. — Abendanziu? erbeten- Wjpnpr IT aff pp Täglich Nachmittag und Abend W iener l^anee Konzerfc _ Ejgeue Konditorei. Im Schnmann-Theatev finden am Sonntag, den 29. April 1923, die beiden letzten Vorstellungen mit dem derzeitigen Barietecprogrämm statt, welches zu den reichhaltigsten und abwechslungsreichsten Programmen gehört, die im Schumann-Theater jemals gezeigt worden sind. — Am Morttag, den 30. ds. Mts., findet ein Gastspielabend der hiesigen Oper statt, welchem ab 1. Mai 1923 die Premiere mit vollständig neuem Maiprogramm folgt. Mit Beginn der warmen Jahreszeit wird das Park-Hotel iu Niendorf—Ostsee mm auch wieder seine Pforten öffnen. Als einziges •nw inner Aufsicht des Lübecker Rabbinats stehendes' Hotel an der Lübecker Bucht wird es auch in diesem Jahr allen Erholungsbedürftigen einen, angenehmen. Aufenthalt bieten. Baldige Anmeldungen erwünscht. Näheres siehe Anzeigenteil. Junger Kaufmann aus der Kolonialwaren-Branche, sucht einen V er tranenspo sie n am liebsten als Reisender oder Lagerist, andere Branche »ich ansgeschloff. Ia Zeugnisse Vorhand. Gefl. Off. uut. 10181 a. d. Exp Lür meinen Bruder, gebildeter, angesehener u. selbständiger 0 Kaufmann tu vorzüglicher Vermögenslage, religiös und ans / bester Familie, suche ich als Lebensgrsährtiii ein gebildetes, hübsches und häuslich erzogenes Mädchen ans guter und konservativer Familie im Alter bis Ende 20. Zuschrift, mn. Chipre 10243 an die Exped. ds. Bl. erbeten. Für meine Schwägerin, 26 Jahre alt, jung aussehend, hübsches schickes Mädchen, klug,- bescheiden, tüchtig int Geschäft und Haushalt, strrng solid, aus sehr frommer, bekannter ostjüdischer Familie mit bedeutendem Geschäft, Mitgift 5 Millionen, schöne Wäscheaussteuer, neue Wohnungseinrichtung suche ich einen netten, religiösen Kaufmann, selbständig oder grrt angestellt. Solcher der Wohn- und Zuzugsrecht nach München hat, bevorzugt, evtl, kann derselbe als Teilhaber im väterlichen Geschäft ausgenommen werden und auch Teilwohnung bet den Eltern erhalten. — Zuschriften mit Bild, das unter strengster Diskretion zurückgeschickt wird, erbeten unter Chiffre 10274 an die Expedition ds. Bl. V

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