Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 63 (1922)
- Issue
- Heft 40-41 (5.10.1922)
- Date
- 1922-10-05
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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Blatter heraxsgegeben vom Gruppenverband, der Palästina-Zentrale und der Zugend-Organisation der Agudas Zisroel für Deutschland. ----- Kummer 80. 5. MoSer 1822 VIII. Jahrgang 13. Iischri 5682. AUFRUF! Der Monat Tischri soll vor allem Sammlungen für die Erez-Jsroelfonds der Agudas Jsroel geweiht sein. Vor mehr als Jahresfrist hat der Zentralrat der Agudas Jsroel sich an das Lhoratreue jüdische Volk mit dem Ruf gewandt, Hand an den Aufbau des heiligen Landes zu legen, dessen unverjährbare Verbindung mit dem jüdischen Volk durch die wunderbare Vorsehung Gottes zum ersten Male seit Jahrtausenden die Anerkennung der Mächtigen der Erde gefunden. Inzwischen ist das Mandat bestätigt worden. Trotz des feierlichen Protestes der Agudistifchen Leitung ist die Jewish Agency der thorafremden zionistischen Organisation, die nur einen der nationalen Assimilation verfallenen Bruchteil der Judenheit umfaßt, übertragen worden. Zwischen dem historischen jüdischen Volke und dem Thoraideal eines heiligen Lebens im heiligen Lande steht die zionistische Organisation. In diese Scheidewand gilt es Bresche zu schlagen. Agudas Jsroel darf nicht ruhen und nicht rasten, bis das Volk der Thora und das Land der Thora sich als solche zusammengefunden haben und in Wahrheit Zion als die Stätte erbaut wird, von welcher die Thora ausgeht. Dazu ist vor allem nötig, die Erziehungsstätten der jüdischen Jugend im heiligen Lande zu erhalten und auszubauen. Diesem Ziele dient die Mufch Chudrsttz Spende, Welche von jedem Agudiften «onallich;k entrichte« ist. Die Stunde ist aber auch gekommen, welche gebieterisch verlangt, daß das Lhoratreue jüdische Volk den Aufbau seines Landes selbständig in die Hand nehme. Tatenlosigkeit bedeutet die endgültige Auslieferung unseres Landes an die der Thora Entfremdeten! Bedeutet Nichtachtung des göttlichen Rufes, der aus dem Mandat zu uns spricht. Eine Aufgabe bedeutet das Mandat. Wir wollen sie lösen. ' Spendet daher für den Kererr-Hajischrrwde« Fond der thorntrenen Indenheit, bestimmt für den Anfdnn Palästinas «nter der Herrschaft der Thora. Meidet den Keren-Hajesod. Dentt, daß jede Spende für den Keren-Häjesod prozentual dem zionistischen Abfall zu gute kommt. Bedenket, daß der Verband orthodoxer Rabbiner einstimmig jede Spende für Keren-Hajesod als religionswidrig bezeichnet hat. Die Thora, nicht der Abfall soll im heiligen Lande erblühen. Darum spendet für Keren-Hajischnm! Laßt Euch nicht von der Valuta abhalten! Lernt von den Gegnern! Gebieterische Pflicht ist es heute, sich zu unserm Lande zu bekennen! Leistet Wekennlnistat! Spendet für den Keren-Kcyifchurv! Me palWna-Zenirale der Agudas Aroel in SenWan- Snmffnrf a. M , SWen-rlm« Aulage A. Postscheckkonto 33900 gvattkfntt o. M.