Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 63 (1922)
- Issue
- Heft 28 (13.7.1922)
- Date
- 1922-07-13
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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13. Juli 1922 „Der ÄSraeltt" ä'cr. 8s. Teile io. i:'' i - *<<-<* m m '»AMkWtEAkL»' dter LMKi.L G'e M >iMW«r««;>^i'' »tewMmm UMMkwdK ritoeiler stier sonstige <iwgat»^ ,fnp^g^.mktiv.H Charakters „nt* ihre £uver!i«$igkeU zv prifc... m m;%$* dfey G'e M fieren goiejfosi (3tiflUtO PaiöHinoniera (e. g. Bereits erschienen: (flm ist der Keren Holessod? Eine Programmfchrift. Die Schrift beleuchtet die Paläftinaaufbausrage von einem parteilosen, allgemeirr-jüdischeir Standpunkt aus. Preis Mk. 2.—. Bei Sammelbestellungen Rabatt. Bestellnilgen sind zu richten an ...ftflHUMffltJ. Berlin (015 $ (770«) Soeben erschien: Die fitMpcjjje Religion van Mich«ei Kriediaender ans dem Englischen übersetzt von Josua Friedlaender. Preis brosch. Mk. 110.—, geb. Mk. 180.— In England wohlbekannt, erscheint das Buch des langjährigen Lerters des ..lew's College in London hier zum ersten Mal in deutscher Ueöerseynng. „Der Berfaffer will die ihm von seinen Eltern ine Herz gesenkten religiösen Grundsätze, die von den großen Lehrern Israels — den Prophelen, den Sopherim und ihren Nachfolger,1 — verkündet worden sind, hier wiedergeben, damit der Segkn, den er selbst ans diesen Grundsätzen gewvnncli hat, auch seinen Glaubensgenossen zuteil werde". Eine Bibliographie der Werke des Verfassers findet sich in der Vorrede des Herausgebers. Die vierJndices (Verzeichnis der Zitate, allgemeines Register, Namensverzeichnis und Liste der hebräischen Ausdrucke) erleichtern die Benutzung des inhaltsreichen Buches. I. Karrffrrrernrr Uer^log Frankfurt a. M., Schillerstraffe IS. (3677u ine heilige Pflicht der Pietät gilt es für uns und die Gefamtjudenheit zu erfüllen. Der alte jüdische Friedhof in Köln, der Jahrhunderte lang versunken und vergessen war, ist bei Erdarbeiten der Eisenbahn vor kurzem wieder aufgedeckt worden. Seit dem frühen Mittelalter, vielleicht noch zur Römerzeit, bis zur Austreibung im 15. Jahrhundert war er die Grabstätte der Kölner Juden. Auf ihm ruhen unsere Ahnen. Er birgt die Gebeine vieler Leuchten der Thora und Märtyrerlunseres heiligen Glaubens. Es liegt uns nunmehr ob, die Ueberrefte dieser Toten in würdiger Form umzubetten. Das ist nicht nur ein Gebot der Religion, sondern auch ein Erfordernis der Achtung vor unserer Geschichte und Vergangenheit. Die Verwaltungen der Kölner Synagogengemeinden haben bis jetzt alles, was in ihrer Macht steht, getan, um dieser Ausgabe gerecht zu werden. Auch ist durch das Entgegenkommen der Behörden die Möglichkeit gegeben, einen ansehnlichen Teil des ehemaligen Friedhofgeländes zu erwerben und seiner religiösen Bestimmung zu erhalten. , Gewaltig aber sind die materiellen Leistungen, die nunmehr erwachsen. Die Kräfte der Kölner Judenheit reichen nicht aus, sie zu vollbringen. Doch nicht wir allein, das ganze Judentum des Ostens und Westens hat Anteil an diesen Toten auf uraltem Kölner Boden. Sie stehen auf und verkünden in alle Welt hinaus, in die Nähe und in die Ferne: „Gedenket unser, gedenket der alten rheinischen Heimat, ans der ihr stammt, von der das Licht der Thora Jahrhunderte lang ansgegangen ist! Helfet, daß wir im Tode unsere Ruhe behalten nach der Mühsal, mit der wir dereinst für unser Judentum und seine Erhaltung gewirkt und gelitten haben und in den Tod gegangen sind " Geldspenden werden erdeten auf: H.«llsch«ckk°»t° 12899 Köln ober J f.( Bonnlor Postscheckkonto 54 WO Synagogeugemeinde Adatz Aeichnrun Kölns i ' Auch die Aedaklion des „Israelit" (Postscheckkonto Frankfurt a. W. 19802) nimmt Spenden entgegen. Vorstand und Aabbinat Vorstand und Rabbinal der Synagogengemeinde Mn. der Synagogengemeinde Abaß Zrschurun Köln Me Vorstände sämilicher Männer- und Hrauen-Lhewraus Kölns. df Ankauf Verkauf B von I Brillanten,MOnier.M I Berliner Brillanten und Goldwaren ■ G. m. b. H. I Berlin W. 8, Friedrichstraße 61 ■ an der Leipzigerstraße ■ Postsendungen werden sofort erledigt. Samstags und Feiertags geschlossen. 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