Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 63 (1922)
- Issue
- Heft 22 (1.6.1922)
- Date
- 1922-06-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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t,*$m 1S32 Der JSraeM Nr. « Gelte 7 werde. Erst'dann könne ein wirklicher Aufbau Erez Jisroels möglich sein. Im Laufe des Gesprächs bemerkte Rabbi Chaim u. a., daß die „Völker -er Welt, die nunmehr seit Jahrtausenden über das jüdische Volk eine Flut von Bedrängnissen und Leiden ausgegossen und ihm ein immerwährendes Martyrim bereitet hätten, ihre Schuld nur durch eines sühnen könnten: „durch die Rückgabe Erez Jisroels in die Hände des jüdischen Volkes." „Die Orthodoxie," sagte Rabbi Chaim Sonnenfeld dann, „wird mit der größten Energie ihr Recht zur Vertretung ihrer Interessen innerhalb der in Aussicht genommenen Jewish Agency fordern, und sie wird weiter, solange die freidenkenden Zionisten die Herrschaft im Lande ausüben, für sich selbst das Recht freier unabhängiger Gemeindebildung mit unbeugsamem Nachdruck in Anspruch nehmen." Die Besucher ließen sich eingehend über das Programm und die Geschichte der Agudas Jisroel informierensie waren aufmerksame Zuhörer und erst, nachdem sie ihren ehrwürdigen Wirt verlassen hatten, schrieben sie auf der Straße die empfangenen Eindrücke nieder. Vriefkasten. H. N., Berlin. Eine in religiöser Beziehung durchaus zuverlässige Landwirtschafrsschule ist uns nicht bek-nnt und dürste in Deutschland vorläufig nicht existieren. Es kommt wohl nur die Unterbringung auf privatem Wege in Betracht. B. Z. Ihre Anfrage ist im verneinenden Sinne zu beantworten. Abgesehen davon, daß Schwimmen ebenso wie Turnen wegen der damit verbundenen körperlichen Anstrengung am Sabbat nicht erlaubt ist, spielen noch eine Reihe anderer schwerwiegender religiös^ Bedenken mit. K. L. in Fr. Der Verfaffer der „Akdomuth", hieß Rabbi Metr ben Rabbi Jizchok, wie sich aus dem Akrosttkon ergibt. Wir verweisen Sie auf den Artikel in der „Literarischen Warte" der heutigen Nummer. I. T. in N. Der i'nn-Artikel kam zu spät in unsere Hand. I. Kl. in L. Der Artikel zu „Bamidbar" kam uns erst zu Schowuaus in Händen. Außerdem sind wir zur Zeit mit Homiletik reichlich versehen. Besten Dank. Zoppot". Auch wir finden die Anzeige der Synagogengemetnde „Zoppot" über das veranstaltete Gemetndefest mit Ball und Kabarett nicht sehr erhebend, auch wenn es nicht in der Omerzeit wäre und es nicht auf Samstag 8 Uhr uachm. (Eintrittspreis 30 M.) angesetzt wäre. Der „gute Zweck" heiligt diese Demonstration gegen Sabbat und alle gute jüdische Sitte gewiß nicht. Gewiß wäre es Pflicht des Danziger Rabbiners gewesen einzuschretien, statt bei diesem Anlasse die Festrede zu halten. Lehrer H. in I. Kann leider wegen Ueberfüllung der Schowuausnummer nicht erscheinen. Btelleicht kann eS in gekürzter Form zu ntn 'S geschehen W in H. und Viele. Die Anfrage des Herrn Rabb. Dr. K. brachte uns eine ganze Flut von Zusendungen ein, von denen wir nur einige wenige bringen konnten. Der große Rest ging an den Fragesteller zur Durchsicht und wetteren Bearbeitung. Lehrer A. M. in D. Wir müsien uns wegen Raummangels den Artikel für jinnsi ausheben. Besten Dank. Iamiliennachrichten. Barmizwohfeier. Heinrich, Sohn des Herrn Louis Lamm, Berlin 's) Synagoge Adas Jisroel. Frankfurter Kerichte. Agudas Aisroet-Ingeudgruppe. Am 1. Tag Schwuaus (Freitag nachm. 5 Uhr), findet ein Vortrag des Herrn Emil Goidfchmidt über „Akdomus" tm Hörfaale, Friedberger Anlage 5—6, statt. Am 2. Tag Schwuaus (Schabbos) 3/4 Stunden vor Nacht, spricht Herr Dr. Ehrmann über „Mattan thauro" tm Lokal Hanauerlandstraße 17. Sportliche Aeranflattrmgert der Agudas Iisroek- Iugendgrnppe. In der AgudaS-JtSroel-Jugend- und Mädchengruppe sollen an Stelle der für den Winter geplanten Turnkurse einstweilen .sportliche Veranstaltungen stattfinden. Interessenten wollen gefl. Ihre Adressen mit event. Wünschen an Herrn Fritz Strauß, Sandweg 5, refp. an Frl. Selma Schlenker, Wtndeckstr. 60, senden. Schluß der Meldefrist 15. Juni 1922. Wotruf! An alle, die bisher dem Rufe nicht gefolgt, ergeht die dringende Mahnung: fletfl dem 3sr«Möii fironHenaeiin: Gumpertz'sches Siechenhaus. jede Spende ist willkommen. Denke auch Du daran, daß ohne Deine Hilfe Aranke darben, Leidende hungern und Sieche verelenden müssen. Postscheckkonto Frankfurter Bank „Hilfsfonds" oder Postscheckkonto (7640 Gumpertz'sches Siechenhaus Frankfurt a. M. Der Arbeits-Ausschuß. Gross Frankfurt am Eaobcnbslnap Turm TANZ-PALAST Kaffee ersten Ranges Wainkiaim ÜBS SOHUHANN- Theater mit dem sensationellen großen VARIETE Programm ist heute das Tagfesgespräclt Täglich 71/* Uhr: Große Vorstellung» Näheres siehe die Anschlagsäulen. Ausflugs. In der Agudas - Jisroel. Jugendgruppe findet Pfingstsonntag ein Tagesausflug nach dem Taunus statt. Treffpunkt Haupteingang des HauprbahnhofS, 73/4 Uhr. Führer Vorbehalten. Gäste willkommen! In der Agudas-Jisroel-Mädchengruppe findet Pfingstmontag ein Tagesausflug nach Hoshetm—Rosserl— Eppstein statt. Führerin Frl. Mirjam Landsberg. Treffpunkt: Haupreingang deS Hauptbahnhofes, 77, Uhr. Gäste willkommen l Schowuauslerueu. Das Schowuausnachilernen im Mekor Chajim beginnt nicht, wie irrtümlich angegeben, um 11V«, sondern um 10-/4 Uhr. In der am 24. Mat abgehaltenen Generalversammlung der Frankfurter Gewervekaffe wurden die vorgelegte Bilanz nebst Gewinn- und Berlustrechnung, sowie die Verteilung einer sofort auszuzahlenden Dividende von 8°/, genehmigt und dem Vorstand und Auf. sichtsrat Entlastung erteilt. Darauf nahm die Versamm. lung von dem wörtlich verlesenen günstigen Prüfungsbericht des Berbandsrcvisors Herrn Fritz Seibert in Wiesbaden über seine vom 19. vis 21. April 1921 vorgenommene Revision mit Befriedigung Kenntnis. Nach vorausgegangener eingehender Begründung durch Herrn Direktor Keller fand der Antrag auf Erhöhung der Summe, welche Anleihen und Spareinlagen der Genoffenschaft nicht überschreiten sollen, von den seitherigen 45 Millionen auf 100 Millionen Mark allsetiige Annahme,- eoenso der weitere Antrag auf Belaffung der Grenze von 1 Million Mark, die bet Kreditgewährung an ein Mitglied etnzuholten ist, jedoch mit der Maßgabe, daß künftig der Verwaltung die Entscheidung der statutarisch vorgesehenen Deckungsarien innerhalb dieses Betrages zusteht. In den Ausstchtsrat wurden die sechs ausschetdenden Herren: Stadtrat G. Hoffmann, Jul. Krämer-Wüst, Carl Eitel, Stadtrat Fritz Rupp, F. W. Rackles, Robert Mack wieder und Herr Fritz Förster in Firma Heinrich Förster, an Stelle des krankheitshalber zurückgetretenen Herrn Conrad Hildebrand gewählt. » i 11 ■ "Bl serelnskalenbtt. Berei« Mekvr Ebajim Donnerstag abends 10°/4 Uhr im Vereinslokale Schowuauslernen. SamStag ö1/» Uhr: „Mikro"; Herr Emanuel Kaufmann. — Eine Stunde vor Nacht im Hörsaale Friedberger Anlage: „Megilas Ruth"- Herr M. Kohn. Sonnragvorm. 9‘/4 Uhr: „Gemoro"; Herr R. A. G. Posen. Montag und Mittwoch abend 7 Uhr: „Gemoro",- Herr Rabbiner Dr. Jos. Breuer. Dienstag abend 6 Uhr: „Gemoro"- Herr R. A. G. Posen. Donnerstag abend 6 Uhr: „Mischnah"- Herr Rektor Falk. Allmorgendltch „Mischrmlernen". Allabendlich „Schatz-Lernen" - Herr H. H alp er n Jahrzettstistungs lernen: Montag: 5. Juni, Salomon Sender-Stistung. Dienstag: Carl Mayer-Stiftung. Freitag: Jacob Löwenstein-Stiftung. Ägrrda^ Jisroet-Äugendgrrrppe. Freitag (t.Tag Schowuaus) nachm. 5 Uhr: «Vortrag des Herrn Emtl Goldschmtdt über „Akd omuö" im Hörsaale Friedberger Anlage. sDamen und Herren).- SamStag vorm. ^11—-/,12 Uhr: „Chaje Odom"- Herr Dr. W. H 0 f m a n n, Eschenheimer Anlage 1. — 11'/, Utzr: „Schatz": Herr H. Halpern. — ns/* Uhr: „Mtschna" - Herr A.Hirschberg. — nachm. 4 Uhr: „Gemoro"- Herr Dr. Hofmann. — 3/< Stunde vor Nacht: Borrrag des Herrn Dr. E h r m a n n über „Mattan Thauro" (Damen und Herren). Sonntag vorm., 8 Uhr: „Chumisch mit Raschi"- Herr reopoldOppenheimer. Montag vorm., sowie an allen anderen Wochentagen von 8/47—V»8 Uhr: „Sanhedrin - Schtur" - Herr Dr. Eyrmann. — 9Uhr:„Mischna" für Fortgeschrittene- Herr Herm. Hirschberg. — 9 Uhr: „Newijim"- Herr S. Unna, Kleine Dbermainstr. 30. Herren und Damen. Dienstag abend, „Gemoro"- Herr Dr. Hof» mann. Mittwoch abend, 9 Uhr: „Sukkoh"; Herr H. Halpern. Agudas Jisroel-Madchengruppe. Samstag vorm. 11*/, Uhr: „Tehiütm" - Herr Louis Kahn. — nachm. 4 Uhr: „Thauro"- Herr Lehrer Hirschberg. DienStag abend lf%9 Uhr: „Tefilloh"- Herr Dber« leürer Kaufm ann. ttmtst sN mS Sam Stag nachm. nach „Mlncha", Hörsaal Fried» berger Anlage, Herr Pros. Dr. Sulzbach. H^shamivrasH, Osteuoftrutze 18 Samstag nachm., 1 Stunde vor Nacht: Halacht. scher-Vortrag- Herr H. Halpern. Sonntag früh 8—7,10 Uhr, Dienstag und Dorrnerstag abend 8—7,10 Uhr und am Samstag nachm, von 7-6—7 Uhr: „Gemoro- Schiur" nvxr «22; Herr vtechtSanwau Dr. I. Breuer. Tägltch7,Stunde v. Nacht „bin "n"; Herr Rosenzwetg. Ostendstraße 18 DtP man* Rabbiner S.Weber „jvj) wo “moo Sonntag bis Freitag früh und Samstag 67,-77, Uhr nachm Beshamidrasch, Rechrreigrabenstvafze 5. Täglich 7, Stunde vor Nacht sowie fOP 47, Uhr: Herr Rabbiner S. Weber nvrr >jm Beshamidrasch D”?nn mm, Schrvanenstr. 8. Samstag (2. Schowuaustag) nachm. 5 Uhr, Bortrag des Herrn Israel K 0 r n. — Allfabbmlich ö Uhr nachm.: „Sprüche der Väter." Heöetzette«. nwnv Erutv Tawschtltn: Vorabendgottesdtenst: Donnerstag 8.10 Freitag 7.30 Freitag abend 7.45. Samstag morgen 7.30. Predigt. SamStag nachm. 5.—. SamStag abend 9.25. Wochengottesdtenst: Morgens 6.15. Nachm. 7.15.