Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 62 (1921)
- Issue
- Heft 47 (24.11.1921)
- Date
- 1921-11-24
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Der JSraelit. Nr. 47 Sette 9 34 November 1821. und zwei Jahrhunderte darauf die Amoraim diese ' Niesenfülle von Geistesarbeit geschaffen haben, mußte naturgemäß eine Ruhe- und Atempause eintreten, um aiese gewaltige Produktion zu sichten und zu schichien, unter Dach und Fach zu bringen. Die Sabucäer, selbst Männer schöpferischen Geistes, nahmen - cv au; sich, mit einer Aufopferung und Selbstverk lelignung ohnegleichen, unter Hintanstellung - ihrer i eigenen Ansichten und Interessen, ja ihres Namens so- \ iuiv, die angehmlstc Materie zu ordnen und zu formen. Daß wir den Talmud haben, danken wir den Koryphäen der Zeiten, das; wir ihn so haben, in seiner , aigantischen, abgeschlossenen Ganzheit und Rundung, aas ist das Verdienst der Saburäer, die Epigonen wurden, wo sie neue Wegweiser hätten sein können. Damit ist auch die wissenschaftliche 'Arbeit Bamoergers gezeichnet. Er war ein Saburäer von dieser Art, obwohl ihm Begabung, Wissen, Arbeitswille und Arbeitsfreude wohl eine Stellung als selbstständigen hehrer.im Reiche des Geistes angewiesen Hütten. Als Epigone diente er anderen, fetzte er feine ganze Kraft darein, Schätze anderer, aus alter und neuer Zeit, ans Licht zu fördern, ohne seinen Namen in den Vordergrund zu stellen. Was hat er alles auf dem Gebiete der Maimonidesforschuug geleistet?! Maimonides Diiscluah-Komineutar ist bekanntlich arabisch geschriedeu. Die Uebersetzung ist lückenhaft, die vielen Abschreiber haben das Ihrige dazu getan, den Text an vielen Stellen zu verunglimpfen. Ein vorzüglicher .neuner des alten Arabischen, machte sich Bamberger schon früh an den arabischen Urtext des Mischnah- .nommentars und begann 1890, angeregt von Barth und Derenbourg, zusammen mit Weil und Ziwi, mit der Edition der Traktate des Seder Serajim. Ihm selbst fiel die Ausgabe zu, „Kilajim" zu bearbeiten, nachdem Midoth und Taharoth von den genannten Gelehrten herausgegeben waren. Damit' lvnr die Bahn geebnet, so daß die arabische Rambam-Ausgabe im folgenden Jahrzehnt eine „unerschöpfliche Quelle für Dvktordissertationeii angehender Rabbiner" war. Im Jahre 1900 hatte sich aber diese Rambam-Literatur so vermehrt, daß man überhaupt nicht mehr lvußte, welche Teile bereits zwei- und dreimal herausgegeben wurden und welche noch der Herausgabe harrten. Da griff Bamberger mit ordnender Hand ein. Zm „Jahrbuch der literarischen Gesellschaft" von 1903 ist eine große Arbeit von ihm über diesen Gegenstand veröffentlicht, die an Anschaulichkeit, Gründlichkeit und Nebersichtlichkeit nicht mehr übertroffen werden kann. Hier werden alle bisherigen Ausgaben des arabischen Mischnah- Kommentars ansgezahlt, zusammeugestellt, nach Antor und Teil geordnet, nach Mängeln und Vorzügen besprochen. Dann folgen auf 24 Seiten Auszüge und Zitate und Gegenüberstellungen von Urtext und Uebersetzung, die ein Bild ergeben, wie vieles man bis jetzt im hebräischen Mischuah-Kommentar des Maimonides mißverstanden und mißdeutet hatte. In einer noch größeren Arbeit über diesen Gegenstand im Jahrbuch 1904 kann Bamberger schon wesentliche Fortschritte auf dem Gebiete der Mischnah-Ausgaben konstatieren, und wieder finden wir auf 50 Seiten eine erschöpfende kritische Besprechung alles dessen, was bis jetzt auf diesem Gebiete geleistet worden ist. Die beiden Arbeiten find in Broschürenform erschienen. Eigentlich keine selbständige Arbeit, ein echtes Saburäerwerk. Aber wieviel Fleiß, Energie, tiefe Kenntnis der Materie uns vor allem wieviel reine Selbstlosigkeit sprechen ans diesen Arbeiten, oie übrigens den kleinen Teil seiner Perdienste am Jahrbuche bilden, dessen Redaktion er später übernimmt. Und nun kommt Rabbi I i z ch v k H a l evi, der den Garten der jüdischen Geschichte von allem Geröll reinigte und ganz neue Wege in der jüdischen Geschichtsforschung wies. Zn den wenigen, die ihn gleich zu Anfang verstanden und sich mit ganzem Herzen ihm angeschlossen haben, gehört auch Bamberger, der bald fein Popularisator, fein „Metnrgemcm", und zuletzt sogar oer Wahrer und Verwalter seines gewaltigen Geisteserbes werden sollte. Der Anteil Bambergers am Lebenswerke Halevis ist bekannt. Will man aber seine ganze hervorragende aufopferungsvolle Tätigkeit ans diesem Gebiete erkennen, so sehe man sich den 1918 erschienenen Band, der oie Zeit von der Zerstörung bis zum Abschluß der Mischnah umfaßt, an. Der Band zählt 890 Seiten. 208 Seiten nur sind noch von Halevi herausgegeben. Der ganze Rest, also 700 Seiten, umfassend die Urmischnah, die Mesiwta, die Schule in Uscha, Mabban Gamliel und seinen Kreis, bis Rabbi und Schluß der Mischnah wurden aus dem handschriftlichen Nachlaß .Halevis vom Bamberger redigiert, korrigiert und herausgegeben- Das vermag nur der ganz einzuichätzen, der die Halevischc Diktion ein wenig kennt. „Doroth harischonim" ist kein Geschichtswerk im gewohnlichen Sinne. Es ist das G r u n d b u ch der jüdischen Geschichte, Geschichtsmaterial im Rohbau, m dem Polemik, Argument und Zitat ineinander so verschlungen sind, daß schon das gedruckte Werk keine leichte Lektüre bietet. Nun gar das Manuskript. Halekn schrieb und schrieb, tagelang, wochenlang und sitierte ans dem Gedächtnis, ohne nachzuschlagen und nachznprufen. Dann schrieb er ein zweites uitb ein Wittes Mal, um erst bei den Korrekturen die angeführten Stellen nachzuschlagen und nachzuprüsen, zu andern und zu bessern. Nun hatte der Meister 700 weiten geschrieben und die Meisterhand erlahmte, das Seherange schloß sich, die Saite sprang, bevor das Lied zu Ende war. Und Bamberger nahm das Lied aus und sang es weiter: Wieviel Stellen in Babli imb Jeruschalmi und in allen Teilen des jüdischen und des nichtjüdischen Schrifttums mußte Bamberger, neben den Korrekturen selbst, nachschlagen und nachprüsen! Me viele Nächte hat er dabei opfern müssen! Wie - bescheiden schreibt er da in seiner hebräischen Einleitung zu diesem Bande: ^>2 pxiv 'V272 'ns jnv ‘unrnvnp '2 wö pr» ’rwtr cxi 121 D'jpino c’i2in jmi '3:m ,}pino uw -ui vr rnr» s'sno 'n xf? V'xi nsvbon rm? röm2 ’j*i7 il7X 2?2n 'ro i27ivb nxmn -pra'S ux pyini Tii2X r'2121 ■'inen iren "!2i Tim “"m m D3 d'öt-i2 ns '7 frn S|’dvs\ Es sollte nicht sein. Dem Meister folgte auch sein treuer, verständnisvoller Meturgeman, aber der Name Solomon Bamberger wird mit dem Lebe'.lswerke tzalevis für ewige Zeiten verknüpft bleiben. Auch zur Popularisierung der Hatcvischen Geschichtsforschung hatte er nicht 'wenig beigetragen. Ist doch auch das Kottek'sche Geschichtsbuch nach derrr Tode des Autors von Bamberger herausgegeben worden. Wie oft sprach er von einer Nen-Ansgabe dieses Buches, der Vornahme von nötigen Verbesserungen und der Anlegung eines Registers! Auch diese Arbeit blieb ungetan und kommt zu den anderen Aufgaben, die, solange sie ungelöst bleiben, uns, gleich wie beim Ableben Raws, den Riß immer von neuem zeigen. Wahrlich wir hätten kein schöneres Bild für die wissenschaftliche Bedeutung Bnmbergers finden können, als das des Svnnenballs, der strahlend aufgeht, leuchtend nntergeht und aus der Höhe nur spendet und spendet, Licht und Leben. Vergessen wir über dem Lehrer unb Gelehrten nicht den Menschen Bamberger, den henke viele mit den Worten beweinen: cxi 2X2 nrx mti. Edelreis ans einem herrlichen Stamm, hat ihm das Elternhaus soviel Liebe und warme Menschlichkeit mit ins Leben gegeben, daß er mit vollen Händen davon spenden konnte. Es wurde an der Bahre sein Familiensinn gerühmt, erzählt, wie er aufopfernder Gatte, Vater, Bruder und Verwandter war. Aber wer hat Rabbiner Bamberger je anders gesehen, als mit einem sonnigen Lächeln im schönen Gesicht, einem lieben Worte im Munde, einer fröhlichen, witzigen Redewendung aus den Lippen? Im gütigen Auge spiegelte sich eine reine, heitere Seele, und würziger Humor ließ in seiner Nähe Schatten und Nebel nie aufkommen. >123 i^bxi vi^L>2 nix »jbttj *6 uj'd pw2. „Noch nie ist mir jemand auf der Straße mit seinem Gruße znvorgekommen, auch nicht der Nichtjnde!" so rühmt Rabbi Jochanan, L-ohn Sakais, von sich; so können wir unserem Rabbi nachrühmen. Mein Berns führte mich schon gleich zu Anfang mit ihm zusammen. Ich kann mich nicht erinnern, daß er uns je einen Wunsch abgelehnt hätte. Wir fanden immer eure frohe Bereitschaft, wie man sie nur bei edlen Naturen findet, die zahlen „mit oem, was sie s i n d". Man wandte sich in allen einschlägigen Dingen mit einer Selbstverständlichkeit an ihn, als könnte es gar nicht anders sein. Seine schlichte, natürliche Art, sich zu geben, nahm auch dem geistig Minderbemittelten jede Befangenheit, jedes Distanzgefühl nrrd gab ihm dafür Vertrauen und Zuneigung. - Es war das Geheimnis seines reichen Menschentums, daß er alles, was er tat inio gab, mit dem Herzen tat und gab. „Gut war er Israel wie Vater und Mutter!" Bei dem Tode Ahrons ergeht der Befehl Gottes 1*1» nx jinx nx »»firr. Da fragt Midrasch: Hat denn Ahron seine Hohenpriestergewänder in der Todesstunde angehabt, daß ihm diese ausgezogen werden mußten? Ja, sagen die Erklärer niB2ö D'p'lS vwv, der Tod der Gerechten wirkt sühnend. Der Tod Ahrons war eine Awaudo, die letzte, aber höchste seines Lebens, für die er die geweihten Gewänder anlegte. Hat es unser j.i2, der große Gottesdiener aus dem Stamme Levt als er im Nebel des Freitagmorgens den Weg zur Synagoge nahm, hat er es geahnt, daß er nun den mn in, den Gipfel seines Wirkens besteigen sollte zur letzten, höchsten Awaudo seines Lebens? Er zog den Gebetmantel über den Kopf Snts» ^np 1721 in'2 1721 1172 1221 und mit einem stillen Gebet für die Seinen, für feine Gemeinde und für die ganze Gemeinde Israels hauchte er seine reine Seele aus. Hier ist niB2v ni'v im eigentlichsten Sinne des Wortes, sühnend und versöhnend zugleich, und Gott in seinen Höhen spricht: BB'tn! Laß die Gewänder, die Midaus, hier, daß sie nun Andere schmücken und zieren. Auch wir in den Vereinen, die den heutigen Abend seinem ehrenden Andenken gewidmet haben, werden uns sein Lehren und Wirken zum Vorbild und Muster nehmen und seinen Geist in uns walten und forlwirken lassen. Wenn so ist, wie im Talmud, Midrasch und Sohar erzählt wird, daß dem Gerechten, wenn er in die Ewigkeit den Höhenflug nimmt, Scharen von verstorbenen Frommen früherer Zeiten entgegeneilen, so werden sich aus dieser Gruppe zwei lösen, der Große des 12. Jahrhunderts, Rabbi Moses, Sohn Maimons, und ein späterer, der große Geschichtsforscher, Rabbi Jizchok Halevi, sie werden ihn an der Hand nehmen und unter die Fittige der Schechina geleiten und sagen: Du warst zwar unser Meturgeman, unser Interpret und Dolmetsch nur, aber indem du unser Werk geläutert und die Wege zu ihm geebnet, hast du teil an unserer Lebensarbeit. Und eine andere Schar von lichten Engeln, geschaffen durch die Liebe rmd Güte die Bamberger als Lehrer und Mensch geübt hat, schließt sich dem Ehrengeleite an, bis zu den ni'77« 2>iinl2i nwnp, Höhen der Heiligen und Reinen, von wo ans er ans uns herabsieht und unser Werk segnet. Durchtvanderer-Silfswerk. Der Hilfsausschutz für jüdische Durchwanderer, der seit anderthalb Jahren in Köln seine vielseitige Liebestätigkeit entfaltet, hat sich mehr und mehr zu einer Organisation herausgebildet, die als erste dieser Art in Deutschland in ihren Einrichtungen und Erfolgen als mustergültig bezeichnet werden kann. Aus kleinen Anfängen heraus, aus der ersten Hilfe, die nur das Notwendigste bot, hat sich dann die großzügige Hilfstätigkeit entwickelt, wie sie die immer größer werdendeSchar derDurchwanderer erheischte und wie sie nur durch hingebungsvolle, brüderliche Liebe und in monatelanger Erfahrung erworbener Einsicht möglich geworden ist. Seit Bestehen des Hilfsausschusses sind bereits rund 90.000 Emigranten hier betreut worden, die aus Polen, Bessarabien, Rumänien, der Ukraine, Ungarn, der Tschecho-Slawakei in Köln eintreffeu, um nach Nordamerika, Argentinien, Kanada, Kuba und anderen überseeischen Ländern auszuwandern, wo sie eine neue Heimat, neue Lebensmöglichkeiten und Sicherheit für Leib und Leben zu finden hoffen. Einen herzerschüiternden Anblick bieten diese meist traurig und resigniert blickenden, in eine ungewisse Zukunft hinausgetriebenen Heimatlosen, die, ihre spärliche Habe mit sich führend und von den Strapazen der Reise abgemattet, sich der ihnen hier gebotenen Ruhe und Erguickung freuon. An manche» Togen sind es 800-600 Menschen, die zu kurzer Zeit sich etnsinden und üuich das Hilfskomitee von ihrer Ankunft bis zu ihrer Wettersahrt versorgt werden. Unermüdlich sind die He fer, ob es nun gilt, das manchmal recht umfangreiche Gepäck herbeizuschleppen oder für Erlangung des Paßvijums sich zu bemühen oder denjenigen, die nicht genügend mit G.'ld versehen sind, Fahrkarten zu besorgen, die größtenteils bis Paris oder Antwerpen lauten. Eine große, in der kalten Jahreszeit behaglich erwärmte Halle empfängt die ermüdeten Reisenden, d.e, je nach der Tageszeit, durch ein kräftig gekochtes warmes Esten, oder mit Tee und Butterbrot bewiriet werden. Je ein Schlaffaal für Männer und für Jcnuen bieten ein Ruhelager für die Nacht, eine allen hygienischen Anforderungen entsprechende Anlage bietet Gelegenheit zur Reinigung des Körpers. Dank ihrer in jeder Weise die GesundtzeitSpolizei und die anderen öffentlichen Organe befriedigenden Einrichtungen, genießt die Emigranten-Fülsorge das vollste Vertrauen der Behörden. Auf Grund von Vereinbarungen mit den deutschen und den alliierten Behörden und der Eisenbahnverwaltung halten sämtliche Auswanderertransporte auf dem Köln-Deutzer Bahnhofe, an den sich die Unterkunstsräume des Hilfskomitees direkt anschließen. Zur Weiterfahrt nach Paris, Antwerpen, le Havre, von wo aus die Durchwanderer sich einschiffen, werden Sonderwagen zur Verfügung gestellt, sodaß die oft ungewandten Reisenden jeder Sorge um ihr Weiterkommen enthoben unb vor Ausbeutung durch fremde Elemente geschützt sind. Das Hilfskomitee hat mehrere Aerzie verpflichtet, die mit den Angestellten gemeinsam jeden Durchwanderertransport empfangen und deren Hilfe auch ausgiebig in Anspruch genommen wird Ein besonderer Untersuchungsraum und Krankenzimmer steht zu diesem Zwecke zur Verfügung. Erfreulich ist jedenfalls die Feststellung, daß trotz der Gefahren, die der außergewöhnlich heiße Sommer für die Gesundheit der Auswanderer hätte mit sich bringen können, keinerlei ernsthafte Erkrankungen unter den Schutzbefohlenen des Kölner Hilssausschuffes zu verzeichnen waren. Es war vor kurzem für die Unermüdlichen und Aufopferungsbereiten eine wohlverdiente Freude, als hundert ukrainische Waisenkinder einen ganzen Tag hindurch in den Unterkunftsräumen zu Gast waren. Äußer dlcsen Durchwanderern gibt es noch eine große Schar Hilssbedürsckger, die aus dem Osten zu kürzerem Aufenthalt hlerherkommen. Zu deren Beratung ist ein Büro eingerichtet, das eine sehr rege Tätigkeit entfaltet. Außer Geldunterstützung bietet diese Beratungsstelle, die das volle Vertrauen und die wohlwollendste Unterstützung der Behörden genießt, Rat und Hilfe in den vielerlei Schwierigkeiten, die sich dem fremd in die Großstadt Kommenden entgegenstellen. Ein er« fprteßliches Zusammenwirken mit den fremden Konsulaten erleichtert diese Hilfstätigkeit, durch die der Hilfsausschuß für jüdische Durchrvanderer schon unendlich viel Not gelindert und Unglück verhütet hat. Es erübrigt sich wohl, darauf hinzuwetsen, daß all diese großzügigen Einrichtungen, die ein hervorragendes Glied in der Kette der sozialen Fürsorge bilden, einen großen Aufwand an Geldmitteln erfordern, zu deren Aufbringung ein jeder von uns nach seinen Kräften bkinagen muß, wenn das so unendlich viel Segen stiftende Hilfswerk weitergesührt werden soll. Spenden, die der Kölner Hilfsausschuß aus allen Gegenden, wo nur jüdische Herzen sch agen, erwartet, bittet das Komitee aus das Postscheckkonto Köln 66 275 „Hilfsausschuß für jüdische Durchwanderer" oder auf das gleiche Konto beim A. Schaaffenhausenschen Bankverein Köln etnzusenden. •j'i: