Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1921-07-14 · Heft 28 (14.7.1921) · page 16

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
62 (1921)
Issue
Heft 28 (14.7.1921)
Date
1921-07-14
Page
– (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2446951-2450138-2450165--69079-2526241
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

.Ol ät t p r/'. 14. Füll 1921. ■wr: ii K -P:1 i X.: S ®pUp 4. 9?r. 20 tätigte sich Agudas-Jisroel iit Pusästlna abgesehen von der Unterstützung des Schulwerks ans keinem Gebiete. Tiefe Tatsache ist sicher mit schuld au de» trostlosen Verhältnissen, die gerade auf religiösem Gebiete dort Kerrschen. Nach allen Informationen, die uns schriftlich Wie mündlich zngegangcn sind und noch zugehen. besteht dort eine »religiöse, um nicht zu sagen antireligiöse Atmosphäre, deren Schilderungen geradezu erschütternd wirken. Gerade weit Agndas Jisroel ans den von anderen Organisationen vernachlässigten Gebieten außerordentliches geleistet hat, konnte sie bezw. die Orthodoxen bis heilte mit einem gewissen Recht Kritik an den dort herrschenden Zuständen üben. .Heute verwirkt sie jedes Recht zur Kritik, falls sie nicht selbst im heiligen Laave zu arbeiten fest entschlossen ist. Es sind zwar indessen die Aufgaben im Golus gewiß nicht kleiner, sicher sogar größer geworden, aber die Tatsache des bestehenden Palästinamandats die Ueberlassung Palästinas als nationales Heim für die Inden hat der Agudas-Jisroel die Richtung ibrer Tätigkeit vorge-- schrieben. Ohne itnsere Golusatifgaben Vu vernachlässige», müssen wir heute den gegebenen Verhältnissen Rechnung tragen, wir müssen intensive Palästinaarbeit leisten. Heute handelt es sich einfach darum, soll Palästina ein Kiddusch Haschem oder ein Ehrillnll Haschein werden, soll die thoratrene Jndenheit im Lande der Thora für ihre Ideale wirken oder soll sie sich für immer der Möglichkeit berauben, dort den ihr gebührenden Einflltß auszuüben. Tenn seien wir uue> eins klar, die Kultur tn »"X wird sicher nicht von denen, die außerhalb des Landes sind, gemacht, sondern einzig und allein von denen, die im Lande selbst ihren Wohnsitz haben. Heuie ist die Kultur in ’'x nein,lös, warum, weil die Mehrheit der dortigen Bevölkerung dies? Kultur vertritt. Es wäre ebenso töricht wie schädlich,, diese Tatsache zu verkennen. Daraus ergibt sich für uns bi; dringendste und notwendigste Forderung, dieses zahlenmäßige Verhältnis zu unseren Gunsten zu verschieben, um so die Kultur nach unserem Sinne zu formen. Tasür gibt es für uns schon kein Wollen mehr, sondern nur ein Müssen. Eine durch unsere Gleichgültiokeil verursachte areligiöse Entwicklung wäre eine ewige Anklage der heute lebenden Orthodoxie. Groß ist die Verantwortung, die aus uns lastet, seien wir uns ihrer bewußt, ehe es zu spät ist. Und zu spät wird es sein, wenn wir uns nicht heute energisch an dem kulturellen, wirtschaftlichen lind sozialen Wiederaufbau Palästinas beteiligen. ID möchte hier in Parenthese etwas bemerken, um einem bielleicht möglichen Einwurf zuvorzrkvmmen. Sagen Sie ilicht, daß angesichts des inenschlichen Tenken und Empfinden unfaßbaren Elends und Jammers in der Ukraine, dessen Kunde grausam au unser Ohr gellt, nun im Interesse dieser unglücklichsten Brüdern und SchmeUern die '"x Arbeit znrückgestellt werden müsse. Davon kann keine Rede sein, ebensowenig aber davon, daß wir, auf Krund unserer Arben für '"x uns unser-r unglücklichen Glaubensgenossen nicht anzunehmen brauchten. Beides müssen wir tun. Ich fasse das Wesen des Agudismus nicht so kompliziert auf wie manche andere, für mich ist vs einfach Opferbereitschaft im weitesten Sinne des Wortes; nicht nur mit dem Munde, sondern durch die Tat. Geben Sie sich nicht damit zufrieden, wenn Sie Ihren Maßer geben, heute in diesen außergewöhnlichen Zeiten müssen wir mehr als Matzer geben. Ich frage, wer und was gibt uns das Recht, vor unserem innersten und heiligsten Gewissen aut zu essen und zu trinken, wenn Zehntausend: unserer Brüder und Schwestern in der Ukraine hungernd und dürstend von Haus mtb Hof verjagt, nur das nackte Leben rettend, in den Wäldern umherirren, was gibt uns das Recht, gut zu schlafe» und Vergnügungen nachzugehen, wenn wir daran denken, daß eine ganze Judeilheit und wahrlich nicht oie schlechtesten dem Untergang geweiht ist. Was wird mit unseren unglücklichen Glaubensgenossen, soweit sie mit ihrem -Heben davongeko'nmen sind, geschehen? Eines Bleibens wird wohl für sie in ihrer Heimat nicht mehr sein, sie werden auswandern müssen. Und damit komme ich zu meinem Thema wieder zurück. Wi. müpen die '"x Fraae midb vom S«andpunkt der Emigration im wetercni Sinne des Wortes zu begreifen und zu erfassen suchen. Gewiß kann keine Reve davon lein, vup ’x vre Millionen Juden besonders des Ostens in absehbarer Zeit aufnehmen und ernähren kann. Auch weiterhin muß sich der Auswand.rerstrom vor allem nach den übersoeiichen Länder,; ergießen. Aber, gestehen wir es uns ein, welches Los harrte und harrt auch füitrtia noch den dort einwandernden Juden? Kann und darf es unsere Absicht sein, diese Massen dauernd in den Schwitzhöllen Newyorks und der anderen großen amerikalrischen Städte frohnden zu lassen, wo ne geistig und körperlich verkümmern? Ganz abgesehen davon, daß die Religiosität bei diesen Ostjudeu schon in der 2. Generation in steter Abnahme begriffen ist. Man lese doch einmal die Lieder hes Ghetto von Morris Rosenfeld und man kann sich ein Bild machen von der ungünstigen sozialen Lage, in der l-ie Bewohner der amerikanischen Ghellis leben. Und nun frage ich, sind wir nicht im Interesse der Zukunft unseres jüdischen Volkes veryflichttet und vor der Nachwelt verantwortlich, daß wir die Gelegenheit, diese/l Glaubensgenossen ein schöneres und besseres Dasein in wenn nicht für jetzt, so gewiß für später zlt verschaffen, ergreifen und uns mit alleir unseren geististigen und materiellen Kräften der >"x Arbetr hin» geben? Gewiß war es früher nicht anders möglich, als die Juden des Ostens, die dem auf ihnen lastenden Trlick zu entrinnen suchten, vorwiegend nach den überseeischen Gebieten abzuleuken. Heute haben wir aber ein Land, das unbedingt die bis heute bevorzugten Länder entlasten famt und muß im Interesse dieser Juden wie auch im Interesse der Gejamtjudenheit. Lassen Sie sich von dem Gedanken nicht abschrecken, daß wir die heute lebende Generation die Früchte unserer Arbeit für >'x vielleicht nicht mehr oder wenigstens sehr spät sehen und genießen. Wir dürfen even verägUry '"X Arbeit nicht in Jahren, sondern müssen in Jahrzehnten denken. Wir haben die Aufgabe, den Grundstein für dieses gewaltige Werk zu legen, das weiter auszubaueii Sache der folgenden Generationen sein wird. Aber noch aus einem anderen mehr egoistischen Grunde müssen wir *"x Arbeit leihen. Patänina ist jetzt durch die politische Entwicklung im Munde der ganzen Welt, alle Welt schallt auf Palästina und auch auf uns Juden. Und wenn durch unsere Gleichgültigkeit und Interesselosigkeit Palästina Fiasko macht, dann hilft kein Zentralverein, kein Abwehr- Verein zur Bekämpfung des Antisemitismus, dann sind wir mit Recht dauernd mit dem Makel behaftet, daß wir zwar sehr gute Händler und Kaufleure sind, daß wir aber bei der ersten und vielleicht einzigen Gelegenheit, wo wir unsere Produktivität im höchsten Sinne des Wortes hätten zeigen können, versagt haben. Und wir könnten nichts, gar nichts zu unserer Verteidigung anführren. A?ri der anderen Seite durften wir bei einem Gelingen dieses Riescnwcrkcs mit Stolz und innerer Genugtuung alle Angriffe unserer Gegner nä absur.Inm zu führen und das Märchen von der wirtschaftlichen Unproduktivität der Inden für immer zu erledigen in der Lage sein. Es liegt nicht in meiner Absicht, alle diese Gründe, die für eilte unbedingte Teilnahme an dem Wiedeiaufbauwerk sprechen, noch, weiter auszufübren. Ein jeder von Ihnen muß diese Gründe prüfen und mit sich darüber ins Reine kommen. Ist das Ergebnis Ihrer Ueberlegung, daß die vorgebrachten Gründe nicht stichhaltig sind, daß wir daher auch keine '"X Arbeit zu leisten brauchen, nun dann trage nicht ich, sondern Sic die Verantwortung hierfür. Kommen Sie aber zum Schluß, was ich als sicher anr.eyme. daß ntr verpflichte! Nuv, ’"x Arbeit neben den anderen Golusärbeiten zu betreiben, dann heischt die zweite Frage, die ich gestellt habe, eine Antwort. Können wir Palästina-Arbeit leisten, haben wir die Mittel und last not Isast das hierzu erforderliche Menschenmatcrial? Wenn Sie den Zweck wollen, müssen Sie die Mittel zum Zwecke bewilligen, wenn es Ihre innerste Ueberzeugung ist, dasz '"X Arbeit dringend und unbedingt notwendig ist, daun dürfte m. E. die Beschaffung der Mittel der Mlltel nicht sonderlich schwer sein. Aber ohne d'e ausgiebigste Unterstützung von Ihrer Seite werden wir nicht iu der Lage sein, auch nur annähernd aas zu leisten, was wir fürdie nächste Zeit zu unternehmen beabsichtigen. Es hat wirklich keinen Sinn, wenn Sie nur Kritik an unserer Arbeit üben. Wir haben Pläne für .ine Kolonie ausgearbeitet, die wir aber nur in die Wirklichkeit umsetzen köiliien, wenn Sie uns ausreichend unterstützen. Andernfalls dürfen Sie sich nicht darüber beklagen, wenn die Projekte in unserem ■ Aktenschrank liegen bleiben, oh.ne greifbare Formen anzunehmen. Ihr Interesse für ’"x Arbeit nicht nur platonisch sein, wie es leider bis heute noch in den meisten Orts- und Jugendgruppcn der Fäll ist. Es wäre schade für jede Stunde, die mar', »ür eine Sache opfert, deren Aussichtslosigkeit nur aus' die Gleichgültigkeit der Mitglieder zurückzufühcen ist und ich selbst würde mir Vorwürfe machen, daß ich auch nur kurze Zeit mich einer solchen Bewegung gewidmet hätte. Prägen Sie sich ein, daß man zum Kolonisieren ähnlich wie zum Kriegführen Gea>, Gell lind nochmals Geld braucht. Wir brauchen aber außer Geld vor allem auch Menschen, Menschen, die mit ihrer ganzen Persönlichkeit sich praktisch drüben für die Thora eiirznsetzen bereit sind, Menschen, denen es heiligstes innerstes Bedürfnis ist, in '"X an dem Aufbau einer schöneren und besseren Gemeinschaft mitzuwirken. Darüber will ich mich in anderem Zusammenhang noch weiter äußern. Erst wenn diese Fragen eine befriedigend? Antwort gefunden, hat es Wert und Zweck, der dritten Frage, wie sollen wir Palästinaarbeit leisten, näher zu treten. Wir haben uns auf kulturellem, wirtschaftlichem und sozialem Gebiete in und für '"X zu betätigen. Was die kulturelle Arbeit betrifft, so kann ich mich damit kurz fassen. Sie wissen, daß die Pal. Zentr. d. Ag. Jisr. im Verein mit dem Pekidim und Amar--- Lalim schon ,eit Jahresfrist das orthodoxe Schulwerk unterhält, eine Aufgabe, die fast unsere ganzer! Gelder absorbiert. Diese Tatsache mußte uns naturgemäß, hindern, an andere ebenfalls sehr dringende Arbeiten heranzugehen. Um nun nach dieser Richtung hier für längere Zeit entlastet zu werden, beabsichtigen wir, ich erwähne das gleich hier, zu Schewuaus eine große Aktion zu Gunsten des Schulwerks zu unternehmen, für deren Propaganda innerhalb Ihrer Ortsgruppen und Gemeinden wir Sie bitten. Bon Ihrer Tätigkeit hierfür hängt wesentlich der Erfolg dieser Aktion ab. Solange wir immer, nur von hier aus das Schulwerk unterstützen müssen, werden wir wohl nie in die Lage kommen, uns intensiv koloniesatorisch zu betätigen. Und doch ist der Zustand zu erstreben, da die frommen Schulen wenigstens zu einem Teil von den im Lande selbst wohnenden Juden unterhalten werden. Das ist aber nur möglich, wenn wir uns in '"X Wirtschaftlich belangen, bann ein sind wir auch in der Lage, neue Schulen zu gründen. Nach welcher Richtung hin wir üns am Wiederaufbau Palästinas beteiligen, soll im folgenden ausgeführt werden. Zuvor möchte ich Ihnen noch in großen Strichen ein Bild von wirtschaftlichen und summten Behältnissen, dte in '"X herrschen, zeichnet. Es wird sich dann von selbst ergeben, in welcher Weise wir zu arbeiten haben. Palästina ist heute, wie alle orientalischen Länder, lioch vorwiegend Agrarland. Hauptprodukte sind in den Ackerbaukolonren Weizen, Gerste, Durhe, in den Pflanzungskolonien Oliven, Orangen, Mandeln, Wein. Die landwirrichaftliche Kvlonisanon tn '"X krankt bis heute daran, daß sie zu einseitige Betriebssystem: bevorzugt, entweder reinen Getreide- oder reinen Pflanzungsbau. Was in kaum nennenswertem Maße getrieben wurde, wareli die landwirtschafrlichen Nebenzweige, wie Milchwirtschaft, Geflügelzucht, Gemüsebau, sodaß der merkwürdige und für die Entwicklung des Jischubs j schädliche Zustand sich herausgebildet hatte, daß nicht nur die städtische, sondern sogar die Kolvnialbevöllrmtg auf den Bezug von Milch, Butter. Gemüse von Seiten der Araber angewiesen ist. Eine Folße hiervon ist, daß etwa 95 Proz., wie es sachverständige festgestellt haben, von dem Gelde der Juden iu dir Taschen der Araber fließt. Würde nun dieses Geld wieder in den Verkehr gebracht werden, indem di: Araber dafür von Inden hergestellte oder vertriebene Produkte kauften, so wäre vom rein volkswirtschaftlichen Standpunkt aus-weniger dagegen einzuwenden. wenn es auch vom jüdischen Stanopunkt immer noch bedauerlich genug ist. So aber bleibt dieses gute „jüdische" Geld, .wenn es einmal in die Hände der be- 8 dürfnislosen Araber gelangt ist, für immer der nativ- I nalen Volkswirtschaft entzogen, es wird thesruriert. s ein Verlust, der auf die Tuner eine gute Entwicklung unserer wirtschaftlichen Verhältnisse verhindert. Ein weiterer Nachteil der bis heute betriebenen Kolonisation war der, daß für eine Wirtschaft zu viel Lund wie z. B. beim Getreidebau oder zu viel Kapital wie beim Plantagenbetrieb erforderlich war. Heute aber, wo es sich darum handelt, für möglichst viel,. Platz zu machen, muß ein anderes Kolvni?.- schema in Anwendung gebracht werden. Eine mehrstündige Tob alle, an der sich die Herren Herren Tr. Ehrmann-Frankfnrt, Dr. Segall-B erlin, Rabbiner Horovitz-Jerusalem, Altmann-Karlsruhe, Tr. Siegfried Oppenheimer-Frankfurt und Gustav Mosbacher-Frankfurt beteiligten, folgte dem Referat. Um sechs Uhr abends schloß Tr. Ehrmairu die Beratungen mit einem Appell, in dem er die Gruppen zur Arbeit ausries. Als Krönung der Tagung fand abends im Geschlechtersaale des Frankfurter Rathauses eine von der Orts- und Jugendgruppe einberufen: öffentliche Versammlung statt, in der die beiden Mitglieder des Zentralrates der Ag »das Jisroel, die Herren Rabbiner z Horovicz-Jernscrlem und Wolf Pappenheim-Wien i sprachen und über die neuesten Ereignisse in Erez Jisj roel unterrichteten. Als erster Redner ergriff, stürmisch begrüßt von einer vielhundertköpsigen Menge, der soeben aus Erez Jisroel angelangte Herrn Rabbiner Horovicz-Jernlalem das Wort. In ergreifender Weife schilderte er den Schrecken, in welcher sich die Pesachfreude durch die arabischen Ueberfälle umwandelte und führte dann weiter aus: Tie Annahme, daß jüdische Arbeiter oder sogar Kommunisten die Araber provoziert hatten, ist absolut hinfällig. Es war ein von den Arabern gut organisierter Ueberfall, die offenbar den 1. Mai als den geeignetsten Zeitpunkt für di: Ausschreitungen hielten. Der eigentliche Herd dieser politischen Demonstration, die mi blutiger Tragik die Ereignisse des vorigen Jahres in den Schatten stellen» wird wohl im Auslande und besonders auch in Aegypten zu suchen sein. Tie palästinensischen Araber wurden bjoh vorgeschoben. Tie Juden Palästinas^ ja der ganzen Welt, sollten durch diese dlusschreitnngen eingeschüchtert werden und dem Völkerbund wollte man damit sagen, daß man sich mit dem Palästinamandat noch lange nicht abgefunden Hai. Beides wird nicht erreicht werden. Ti: Regierung hat alle Maßnahmen getroffen, um die Situation vollkommen zu beherrschen. Sir Herbert Samuel hat anläßlich der Begnadigung der Rädelsführer vom vorigen Jahre feierlich erklärt, daß man auf Schonung nicht rechnen dürfe, wenn solche Ausschreitungen sich noch einmal wiederholen sollten. Ti: englische. Regierung wird ihre dem jüdischen Volks gegebenen Versprechungen erfüllen. Das Verbot der Emigration bezw. das Landungsverbot hat zweifellos nur vorübergehenden Charakter. Tas jüdische Volk wird aber mrt doppelter Energie an dem Aufbau Evez Jisroels arbeiten. Tie Opfer sollen nicht nmsonK gefallen sein. Redner schildert den öewun-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.