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Der Israelit · 1920-06-10 · Heft 23 (10.6.1920) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
61 (1920)
Issue
Heft 23 (10.6.1920)
Date
1920-06-10
Page
– (sequence 9)
Language
German
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jP-%unl=.U920.- Der „Frankfurter JsraeliL". . «Seile 9?lv. 2Z. iKMKl Immämnmmmamm vcrnkfurLer Gerichte. Bl IBiBl| Die Woche. Krau Johanna Kichenöerg i>"n. 83jährig starb Grau Johanna Hichenberg, eine unserer besten Grauen, eine 7>*w:i dk, die das Aufblühen les Htrschkreises als Nächstbcteillgte miterleht hat. Wer das Glück hatte, die noch bis vor Kurzem rüstige, geistesstarke Greisin mit dem frischen Sinn und jugendlichen Herzen zu sprechen, glaubte aus einer lebendigen Chronik zu lesen, in die Liebe und Trdue die Zeichen und Zahlen eingetragen haben. 9W*t welcher Liebe und Lebendigkeit, Freude und Anhänglichkeit gab Frau Hichenberg ihre Erinnerungen an den großen Rabbiner und sein erstes Wirken wieder und all die Eindrücke, die beim Aufstieg der Gemeinde von Phase zu Phase bei-ihr haften blieben. Eine liebende Mutter und von starkem Gottve^trauen beseelte Jüdin, so ging sie durch das Leben, das nicht immer Rosen auf ihren Weg streute, auch durch das lange Wil-yiendasein und fand Trost und Halt in er ruhigen Abgeklärtheit ihrer starken Persönlichkeit und in ihren Kindern und Kindeskindern, die sie in ihrem Geiste heranwachsen sah. Ihr Andenken wird uns ewig zum Segen gereichen. n"23Hn. Zusammenkunft der Agudajugend. Die Agudas Jisroel-Jugend- und Mä.dcheugruppe Frankfurt a. M., lädt gemeinsam mit den Jugendgruppcn Mainz, Darmstadt und Karlsruhe, ihre Mitglieder zu einer Zusammenkunft am Sonntag, 13. Juni, in Heidelberg-Neckargemünd ein. Nach mehrjähriger Unterbrechung sott diese Zusammenkunft — verbunden mit einem Spaziergang von Heidelberg nach Neckargemünd — die genannten Gruppen in den Stunden des Nachmittages bei Referaten und Aussprache vereinigen. Abfahrt mit dem Zug 8.10 Uhr vom Hauptbahnhof. Treffpunkt 7.45 Uhr Hauptbahnhof (Mittelportal). Rückfahrt gegen 7 Uhr ab Heidelberg. Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten. Kausfrarrerr-Nothilfe. In den Tageszeitungen berichtet Margarethe Zündorff über eine Einrichtung des Frankfurter Hausfrauenbundes, die, wenn es noch nicht geschehen ist, auch von unseren jüdischen Frauenvereintgungendie sich in dieser schweren Zeit schon manches hohe Verdienst erworben, baldigst übernommen werden sollte. Der Frankfurter Hausfrauenbund, deressich zur Aufgave gemacht hat, die Jntereffen der^ Hausfrauen zu vertreten, organisiert eine Nothtlfe, die den Hausfrauen aller Kreise, die keine Angestellte oder Aufwärterin halten können, Mitarbeiterinnen vermitteln will. Wieaiele nadelgewandte Frauen gibt es, die noch einen' kleinen Nebenverdienst haben^ möchten, die aber nicht'' berufsmäßig arbeiten können, sicherlich werden sie gerne einer geplagten Mutier Flickarbeiten abnehmen? Wäre es nicht möglich, daß Gänge zur Brotkommission, zur Bezirksstelle oder andere periodische Besorgungen von einem Hausbewohner, der die meiste Zeit dazu hat, für alle gemacht werden, anstatt, daß alle sich abhetzen, stundenlang anstehen und so Nervenkraft und kostbare Zeit verlieren? Man könnte einen solchen „Besorgungsdienst" auch straßenweise organisieren. Jemand übernimmt bestimmte Besorgungen kollektiv, gegen Entgelt. Man schickt ihm Karten und Ausweise uid er erledigt alles in wenig mehr als der Zeit, die er für sich allein zum gleichen Zweck hätte aufwenden müssen. Vielleicht müßte dazu mancher seine Lieferanten wechseln, aber das ist, so'ange die Rationierung dauert, kein so großes Nebel. Jüdischer Hrchesterveret«. Unter der bewahrten Leitung des Herrn Max N e u m a n n, hat sich hier ein jüdischer Orchesterverein gebildet. Musizierende Damen und Herren, besonders Strcichmufiker, die sich beteiligen wollen, werden gebeten sich bei Herrn Lehrer Neumann, Röderbergweg 7 (Israelitisches Waisenhaus) oder bei Herrn Julius Peiffachowitsch, Ostendstraße 29, 2. St., zu melden. Familiennachrichten. Barmizwoh-Feier. Harry, Sohn des Herrn Joseph Sinsheimer, Krouprtnzenstrntze 21, Synagoge Börneplatz inbynn raty. — Nochern, genannt Nathan, Sohn des Herrn P. Wetchselbaum, Ostendstratze 20, Synagoge Friedberger Anlage. Vereinslalender. Verein Mekor Chajim. Samstag morgen nach Schul: „Dlnim") Herr Rektor Falk. — 12 Uhr: „Melochim") Herr Prof. Weyl. - Nachm. 4'/. Uhr, Langestr. 18: „Mikro") Herr Paul M. Aron. — Abends 81/* Uhr, im Hörsaale: Herr B. Rachelsohn. Sonntag morgen, 9'/« Uhr und Dienstag vor nnjö, im Vereinslokale: „Gemoro") Herr R. A. Posen. Montag und Mittwoch, abends 7 Uhr: „Gemoro") Herr Dr. Jos. Breuer. Jeden Morgen nach Schluß der Synagoge „Mtschnalernen". Agudas Jisroel-Jngeudgruppe. Montag, % Stunde vor Maariw: „D’bnn": Herr Jrankenthal. Montag und Mittwoch, 9—10 Uhr abends: „Gemoro",' Herr Zahnarzt Ehrmann. Dienstag, 8 9 Uhr abends: „rot?" — 87.-41/, Uhr nachm.: „Gemoro",- Herr Dr. Hofmann. Dienstag, Stunde vor Maariw: „Nipp nv": Herr Dr^ Hofmann. Mittwoch abend, 8 Uhr: „Tefillo") Herr Oberlehrer Jos. Kaufmann. — 88/4 Uhr: „Newiim"; Herr Lehrer Unna (in .der Wohnung des Dozenten, Kleine Obermainftr. 30). — */,9 bis 10 Uhr: Turnen. — 7s Stunde vor Maariw: „JYßK \yie"; Herr Zahnarzt Ehrmann. Donnerstag, 9—10 Uhr abends: „Ausspracheabend") Herr Zahnarzt Ehrmann. — V, Std. vor Maariw: „D"n s>en") Herr Lcop. Oppenheimer. Samstag vorm., */,10 Uhr: „Gemoro") Herr Dr. I. Posen.11°/«Uhr: „Mischna", Herr Lehrer A. Hirschberg. Agudas Jisroel-Mädchengruppe. Dienstag abend, 7 Uhr: „Jiob") Herr Zahnarzt Ehr mann. — 7—9 Uhr: Turnen. Donnerstag abend, 6 Uhr: „Hebräische Sprache") Herr Lehrer Je len. Samstag, nach Schluß der Synagoge: „Sidravortrag". - ValS-Val Uhr: „Hirschlektüre") Irl. Bertha Ehren treu. — Va4 Uhr: „Thauro" r Herr Lehrer Hirschberg. — 5 Uhr nachm.t „Testlloh"; Herr Dr. Hofmann. Bcshamidrasch, Osteudsiraffe 18. Samstag nachm., */,6 - Vt7 Uhr, Sonntag früh 8-9 Uhr, DienStag. und Donnerstag abend, 9—10 Uhr: „Gemoro-Schiur" Kvp N22; Herr Rechtsanwalt Dr. I. Breuer. Samstag mittag 12*/* Uhr: „tron mit 'v»i" und sonstigen Erklärungen) Herr Rosenzweig. Hierauf um 1 Uhr: nwe. Samstag abend, '/« Stunde vor Nacht: Herr H. Halpern. Alltäglich Va Stunde vor Nacht: Dtnim) Herr Rosenzweig. HeVetzetten. nSw row- Freitag abend 7.50. Samstag morgen 7.45. Samstag nachm. 5.—. Samstag abend 9.35. W o ch e n g o t t e S d i e u ft: Morgens 6.15. Nachmittags 1.15. Seimxnaim-TJiLe&ter Täglich abends 71/» Uhr: Täglich abends 77a Uhr: „Mein Leopold“. Volksstuck mit Gesang in 5 Akten von Adolph L’Arronge. Jeden Freitag 77s Uhr: VOLKSVORSTELLUNG Kleine Preise. Jeden Sonntag 2 Vorstellungen. Nachm. 37a Uhr (Kl. Pr.) Abends 77, Uhr (Gr. Pr.) Donnerstag, 1. Juli: Eröffnung der VOLKS-OPER. Außerdem täglich geöffnet: „SCHUMANN - WINTERGARTEN“ „SCHUMANN - BIERTUNNEL“ A.M.Thyssen Stets Eingang WM" Neuheiten in Tapeten MW Teppiche Läufer Vorlagen 20 Nene Mainzerstrasse 20 Ecke Weissfrauenstrasse. :: Telefon: Hansa 1784. i am Eschenheimer Turm. water Werthal und Vierlabamt. K»ttn$ffmg 6 7, ill>r, Ha>. 77. (für afteiutö. Neu eröffnet : Wein-Klause. Eingang nur Stiftstraffe 82 . r Neu eröffnet! Neu eröffnet! Park-Cafe Weil 270 Röderbergweg 270 direkt am Ostpark - Endstation der Linie 6. Schöner schattiger Garten, angenehmer Familienaufenthait. Täglich frischen Kaffee, Tee, Schokolade, Kakao, Kuchen und Torten. 20583 ■««aaasaesaasbBB •■MBiiiaasBUBiae Spezialität: EIS. .J "Von der Reise zuriic*' Dr. med. Gustav Stiebei. 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