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Der Israelit · 1920-04-22 · Heft 16 (22.4.1920) · page 9

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Journal
Der Israelit
Volume
61 (1920)
Issue
Heft 16 (22.4.1920)
Date
1920-04-22
Page
– (sequence 9)
Language
German
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23. April 1828. Der „Frankfurter Israelit". Ais Woche. Aus dem Programm der Kgudas Sisroek- JugeudgrUppe. Zu dem Artikel „Unsere Vereine im Sommer"/ sind noch folgende Kurse und Schiurim der AgudaS Jugend- und Mädchengruppe nachzutragen: Sonntag morgen 8 Uhr, „Chumisch mit Raschi") Herr Leopold Oppenheimer,' — abends 8-9 Uhr (sobald diese Zeit mit dem Omer-Vortrag nicht mehr kollidiert) „Jüdische Geschichte", Herren und Damen) Herr Redakteur Schachnowitz. Montag und Donnerstag abend 3/49 Uhr, „Gemoro"- Herr Zahnarzt Ehrmann. Dienstag 7 Uhr und Samstag nachm. 37s Uhr, „Gemoro") Herr Dr. Ho fmann. Mittwoch abend 8 Uhr, Herren und Damen, „Newiim") Herr S. Unna. Donnerstag abend 7,9 Uhr, Herren und Damen, „Ausspracheabend". Samstag vorm. 7« 10 Uhr, „Gemoro": Herr Dr. I. Posen — 1174 Uhr, „Mischna") Herr Lehrer A. H i r s ch b e r g. Von Kursen für Damen seien noch genannt: Dienst'ag abend 7 Uhr, „Jiob") Herr Zahnarzt Ehrmann. Donnerstag abend 8 Uhr, „Hebräische Sprache", Herr Lehrer Jelen. Samstag, „Sidravortrag", nach Schluß der Synagoge) „Hirschlektüre", 117* Uhr) „Thauro", Herr Lehrer Hirschberg, 7s ± Uhr) „Tefilloh", Herr Dr. Hof mann, 5 Uhr nachm. Krrss KatauroH-Werein. Anläßlich des Semesteranfangs weisen wir auf das Bestehen unseres Vereins hin, der allen denen, die am TCP dem Morgengottesdienst sei es durch Schulbesuch oder durch Besuch der Universität nicht beiwohnen kSnnen, Gelegenheit gibt, am Nachmittag das Lainen zu hören und das Minchazebet zu verrichten. Der Gottesdienst findet jeden rav'-Nachmittag pünklich um 8 Uhr statt. Das Lokal befindet sich Börnestraße 52 (Mainz'sche Synagoge). Beitrittserklärungen find mit genauer Angabe der Adresse schriftlich an Herrn Arnold Wreschner, Im Trutz 13, zu richten. Vermischtes. Berlin, 88. März. Die Berliner jüdische Gemeinde will ihr in der Auguststraße gelegenes altes Krankenhaus, defien Räume seit läugerer Zeit meistens unbenutzt geblieben sind, dem Verband der Ostjuden zur Einrichtung einer Herberge für Flüchttivge zur Verfügung stellen. Berlin, 80. März. Unter dem Titel „Die Grundlagen der jüdischen Ethik", erscheint gelegentlich der bevorstehenden Hauptversammlung des Verbandes der Deutschen Juden, der erste Band des Werkes „Die Lehren des Judentums", das dieser als Frucht der Arbeiten an seinem Archiv herauszugeben beabsichtigr. Der Stoff ist unter Mitwirkung von Rabbiner Dr. Back, Prof. Dr. «lbogen, Rabbiner Dr. S. Hochfeld, Direktor Dr. Bolzman und Rabbiner Dr. A. Loewenthal, bearbeitet von Dc. Simon Bern seid. Das Buch erscheint im Berlage von C A. Schwetschke u. Sohn, Berlin W. 80, Freisingerstraße 5 a, im Umfange von 1* Bogen groß oktav) Gemeinden und Vereine werden es bei Bestellung durch den Verband der deutschen Juden zum Vorzugspreise erhalten. Berlin, 18. April. Der Israelitische Fortbildungsverein „Montefiore", Berlin dl. 24, Oranienburgerstr. 60, hält Sonntag, 2i. April, präzis 37, Uhr, im Vereinsheim seine General Versammlung ab. Um rege Beteiligung wird gebeten. Bafel, 24. März. Das Pariser „Journal" meldet aus Moskau: Die Sowjetregierung hat eine Proklamation veröffentlicht, in der die jüdischen Gemeinden als eine Gefahr für die Erziehung derussischen Proletariats und den Kommunismus bezeichnet werden. Die Regierung befiehlt daher die Schließung sämtlicher jüdischen Lehranstalten in ganz Sowjetrutzland. Gtatzfurt, 29. März. Der Verleger des Staßsurler Tageblattes Hottenroth wurde schwer mißhandelt und sollte in die Bode geworfen werden. Nur durch das Dazwischentreten des jüdischen Stadtverordneten Joseph wurde dies verhindert. Der jüdische Arzt Dr. Rieger verband den Verletzten und sorgte für seine Ueberführung. Wie sich Hottenroth, der eine widerliche Judenhetzr betreibt, nun zur Judenfrage stellen wird, ist abzuwarten. Kitzinzen, 89. März. Aus Veranlassung verschiedener Gemeindemitglieder bildere sich hier ein Verein für Jugendunterricht „«hinuch Neorim", dessen Zweck ist, die Jugend, besonders der Mittelschüler, mit den wichtigsten Gebieten des jüdischen Schrifttums, wie Ritualvorschriften, Nascht und Kunsthandlung M. Tr ittl er Inhaber Paul Schütz 3m Qrapfjifcben Kabinett 6mil Orlik Oscar %okoß)ka Radierungen —Lithographien Besichtigung erbeten Franlcfw't a. M. Geeiheplat« 6-8 a er . urasi . am Efcherrheüne^ Trrrm. Wüter. Ällerthal «rri» dierkabamt. KastenWnintfl 6 V, Wir, Mt- 7-/- M oftend». 9len eröffnet: Wein~&laiis®. Einasrrg nur Stikt st ratze 3S. A.M.Tliyssen Stets Eingang W Neuheiten in Tapeten 'MM Teppiche Läufer Vorlagen 20 Nene Maiuerstrasse 20 Ecke Weissfrauenstrasse. Telefon: Ha*aa 1784. Selmmasm-Tjlteateff Nur noch bis einschließl. Donnerstag, den29. April. Tägl. abends67, Uhr: „MEIN ANNER L“ Operette in 3 Akten von Georg Jarno. Sonntag, den 25. da. — 2 Vorstellungen 2 — Nachmittags 3 Uhr: (Kl. Pr). — Abends 67s (Gr. Pr.) Samstag, den 1. Mai d J. Beginn der VOLKS-SCHAUSPIELE Erste Vorstellung: „DIE EHR E“ Schauspiel in 4Aktenv.Hermann Sudermann Meretaika, Roman au§ dem jüdischen Leben Galiziens von Schachuowi t Wer eine spannende, dabei künstlerisch wertvolle und von jüdischem Geiste erfüllte UnterhaltuugSlektürr sucht, der greift zu diesem Buche, das von der gesamten Presse glänzend besprochen wurde . P.eis broschiert Mk. 8. —, in eleg. Geschenkband Mk. * Zt. beziehen durch alle Buchhandlunsrn, sowie durch den j Verlas deS „Israelit". G. m. b. H.. Frankfurt a. M. Mischnah, ferner mit der hebräischen Sprachlehre unb jüdischen Geschichte vertraut zu machen. Durch einen gesammelten großen Fond und jährliche Beiträge wurde der Bestand deS Vereins sichergestellt. Der Unterricht darf nur im streng traditionellen Geiste gehalten werden und ist diese Bedingung für alle Zeiten unabänderlich., Nürnberg, 11. April. Der Verein Israelitischer HugenSSund S'ilnr jrorr, versendet seinen Stundenplan für das kommende Gommerhalbjahr, der Gemoro, Dinim, Tnach, und hebräischer Sprache umfaßt. Die Diskussionsabende werden fortgesetzt. Eine starke Beteiligung ist zu erwarten. Hann. Münden, 17. April. Am 1. Mai d. begehr Herr Lehrer Theodor W e r t h e i m sein Lüjährige» Ortsjubtläum in seiner Synagogemeinde als Kultusbeamter und Lehrer. Familiennachrichlen. Barmizwoh-Feier. Nathan, Sohn deS Herrn Leonh. Weiß, Ostendstraße 11, 24. April. Sereln-kalender. Verein Mekor Chajim Samstag morgen: „Dinim") Herr Rektor Falk. — Nachm. 4*A Uhr, Langestr. 18: „Mikro") Herr Lehrer M. Goldschmtdt. Sonntag morgen V7. Uhr und Dienstag vor iin:D im Vereinslokale: „Gemoro" Herr R. A. Posen. — Abends Stunde vor Nacht, ,Hanauerlandstr. 17: f/spp py"; Herr Redakteur Schach« orvttz. Sonntag morgen, nach Schluß der Synagoge: Jahrzeitsstiftungslernen (Helene Mayer geb. Bloch-Stiftung). Montag n. Mittwoch abend 7 Uhr, im VereinSlokale: „Gemoro") Herr Dr. Jos. Breuer. Freitag morgen, nach Schluß der Synagoge: Jahrzeitssttftungslernen (Hermann Goldschmidt- Stistung). Agudas Jisroel-Jngendgruppe. Siehe „W o ch e." Beshamidrasch, Ostendstraffe 18. Samstag nachm., 5—8 Uhr, » Sonntag früh, 8-8 Uhr, Dienstag und Donnerstag abend» 7,9 bis 7,10 Uhr: „Gemoro-Schiur") Herr Rechtsanwalt Dr. I. Breuer. Samstag mittag 12»/. Uhr: „*öin mit mn" und sonstigen Erklärungen) Herr Rosenzweig. Hierauf um 1 Uhr: nnJö. Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 7, Stunde vor Nacht: „Dinim" zu naty; Herr Rosenzweig. Heöetzetten. pnstJa mm rorc- Freitag abend 6.65 Samstag morgen 6.— Samstag nachm, 5.—. Samstag abend 8.R0. Wochengottesdienst: Morgens 6.15 Nachmittags 7.«. Kokoschka- und OrlikAnSstellung bei Krittler Die Lithographien und Dichtungen Kokoschkas sind, mit anderen Mitteln auSgedrückk, dasselbe. Beide gehen von demselben Punkte aus, beide sind erfüllt von seelischen Spannungen, die sich scheinbar abstoßen und sich doch wieder in seelischer Harmonie zusammenfinden. Die beiden Zyklen „Die Bachkantate" und der „Gefeffelte Kolumbus" zeigen uns das am deutlichsten. Wenn wir da» graphische Werk OrlikS überblicken, so fällt uns vor allen Dingen eine ungewöhnliche Bewegtheit auf. Handelt es sich um Porträtdarstellungen, Landschastsmotive oder Darstellungen aus Japan, so imponiert uns jedesmal die "Anpassung und der feine Geschmack, und dies ist das Hauptmerktm al Orlikscher Kunst. Es ist leider nicht möglich, die ausgestellten Arbeiten näher zu beschreiben, deshalb versäume Niemand die Ausstellung zu besuchen, denn es lohnt sich in jeder Hinsicht. 028331

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