Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 61 (1920)
- Issue
- Heft 13-14 (1.4.1920)
- Date
- 1920-04-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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CnsasRBUsrae £.BXQ. VT Ein B^ch, das Freunden jüdischer Kunst und jüdischer Volkskunde ehrliche Freude bereiten wird, Hai der Jüdische Verlag, Berlin unter obigem T'!el herausgebracht. Ein verständnisvoller, mit der Gaben künstlerischem Schc-uens und tc-Rdöt**»«* Meirorah aus der Maharschalschul. in Lublin. Krieg, Brand, Raub, Martyrium — nichts blieb der Judenftadt erspart. Es entwickeln sich Handel und Handwerk und es kommen Zeiten geistiger Blüte, die sich an die Namen des Maharschal, Rabbi Jakob Jzchok Horowttz (der Seher von Lublin) und andere Großen knüpfen. Ein Nnndgang durch das U M tiS rj1^ 1. . £•? wTv ^5'.art*r fy 1 EU vor Augen und Seele führen. Einige Bilder aus dem Friedhofe, der Maharschal-Schule und anderen alten Synagogen der Stadt seien hier wiedergegeben. Der blind eStraßensänger von Lublin. Aus dem „Rundgang durch das Gehetto" im obengenannten Balabauschen Buche sinde hier noch folgendes Straßenbild Aufnahme: Wir verlassen den Friedhof und kehren in die Judenstadt zurück. Bon der Jateczna aus wählen wir einen anderen Weg und gelangen in die russische Gasse (Ruska nliea), wo die älteste Vorstadt Lublins „der Czartek (Czutek)" mit der f 1 ■ft Ü Bronzegilter vom Almomor der Maharschalschul in Ekrvlku. LandschaflsbUd anS Wieniawa bei Lublin. Aufgang zum alte» Friedhof in Lublin. Pfostenkopf vom Almemor der Maharadschul in Lublin. Alte Synagoge in Wieniawa. M ' U ipn irwiu—^a»yjiü" iWM MM fjjp£ w&mm mm mm iüP mmm Gestaltens ausgeftatteter Kenner des Ostens, hat uns darin Majer B a la b a n ein umfassendes Bild, der Judenstadt von Lublin entworfen. BalaSan greift auf die Geschichte der Gemeinde bis zum 16, Jahrhundert zurück, erzählt uns von ihrer Entwicklung und ihrem Kulturleben in früheren Zeiten und widmet dann ein schönes Kapitel dem Juden reich 4 tag (VMLndertag) Ghetto führt uns in das heutige jüdische Lublin . ältesten Luvliner Kirche (Sr. Nikolaus) sich beein und macht es uns mit seinen verschlungenen! finden. Heute ist der Czwartek — ähnlich wie alten winkligen Gassen und alten Einrichtungen, alle umherliegenden Gassen — ausschließlich von so mit dem alten Friedhöfe und der „Maharschal- Juden bewohnt und zieht sich bis zur Lubar- Schul", vertraut.; towska hin, der längsten Straße des Lubliner Zu all dem hat Karl Richard Henker mit! neuen Ghetto. Diese Lubartowskaggss? macht echtem Künstlergriffel 59 Zeichnungen hergestellt, j einen gar sonderbaren Eindruck. Neben kleinen die uns die Materie m lebendiger Anschaulichkeit 1 Buden stehen hier vierstöckige Häuser mit moi