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Der Israelit · 1920-03-18 · Heft 11 (18.3.1920) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
61 (1920)
Issue
Heft 11 (18.3.1920)
Date
1920-03-18
Page
– (sequence 7)
Language
German
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18. März 192t. Der „Frankfurter Israelit". Nr. 11. Sekte 7 mmm rankfurter Nerichte. Me Woche. Zacharias MoHrer Freunde des Heimgegangenen Zacharias M o h r e r schreiben uns: Still und bescheiden, wie er lebte und wirkte, so ist Rabbi Secharja Mohrer von uns gegangen. Er war ein v2n -iwn, dessen Wissen auf jüdischem als auch weltlichem Gebiete allgemein hochgeschätzt war. Nichts gab es in dem unergründlichen Meere unserer Wissenschaft, worin er Wifsensdurstigen nicht hätte Führer sein können. Und wem es vergönnt war, diesem Wegebahner zu folgen, vermag die Größe des Verlustes zu ermessen, den uns der Heimgang dieses erst Gtebenundfüvzigjährigen gebracht. n"häin. Aer Gesellschaft-ab eud itn Zoologischen Garten. „Erst die Pflicht, dann daS Vergnügen"! So dachte auch das Organisationskomitee und ließ die Palästinawochein einen herrlichen Gesellschaft Sabend «usklingen, der den Teilnehmern noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben wird. Der große Saal de» Zoologischen. Gartens war bis auf den letzten Platz besetzt und die animierte Stimmung im Publikum wuchs mit jeder Nummer und mit jeder Darbietung. Den Auftakt bildete ein poetisch wirksamer Prolog von Ben Jair, schön vorgetragen von Frl. Lilli Wertheim er. Es folgten Jubel-Ouvertüre, Nationaltanz und GesangSvortrag, bet denen sich ältere und jüngere Künstler in vortrefflicher Weise Ü auszeichneten. Nach einer längeren Pause, in der Büffet und Tombola ihren großen Ausverkauf hielten, * setzte der zrvefte Teil mit einem schönen Gesangsvortcag des Herrn Joseph Klibanski ein. Dann ging eine „Oftjüdische Hochzeit" so echt und natürlich über die Bühne, daß Kenner der Verhältniffe beinahe geneigt waren, im Spiele Ernst zu sehen. Besonders großen, wohlverdienten Beifall fand eine sogenannte Behumann-Thtatef Täglich abends 7 Uhr! Täglich abends 7 Uhr! „Das Musikantenmädel“. Operette in 3 Akten v. Bernhard Buchbinder Musik von Georg Jarno. Jeden Sonn- oder Feiertag 2 Vorstellungen 2. Nachmittags 3 Uhr (Kl. Pr.) Abends 7 Uhr (Gr. Pr) Jeden Freitag 7 Uhr: VOLKSVORSTELLUNG (Kleine Preise.) Außerdem täglich geöffnet: SCHUMANN-WINTERGARTEN-DIELE Neues erstklassiges Künstlerprogramm. Neu! SCHUMANN - BIERKELLER. Dir. WILLY LE YENDECKERS rheinische Burleskengesellschaft „Holländische Kakao- und Liqueurstube.' Neu! am Eschenheimer Turm. öszlülMöiitfOßolßr. Aillert-al und Sierkabamt. iisrrenSttnung 6 V, Mr, Mt. 77a M abenG. Neu eröffnet: Weiffi-KlausB. Giuaauau^rAt iktstratze 32. Frankfurter - Seideniampenschirm - Fabrik M. WEIGAND L CO. Kaiser Wilhelm-Passage 19-21 nach eigenen künstlerwehen euauiertigung und g(rS9benen Entwürfen Ausführung von Reparaturen in kürzester Zelt talmudische Rhapsodie, der Vortrag von .iv2 durch Herrn Oberkantor Peisachowitz, mit einem herrlichen mehrstimmigen Knabenchor. Unter Beibehaltung des Grundtones der littauischen Lehcmelodie wurde hier ein Gesang zu Gehör gebracht von ganz eigenartiger Kunst und Schönheit. Ein Theaterstück unter dem Titel „Das Schwert des DamokleS", fand ein sehr dankbares, lachlustiges Publikum. Die ganze Veranstaltung darf als wohlgelungen und auch in finanzieller Beziehung als ein würdiger Schlutzeffekt der Palästinawoche betrachtet werden. Fauöstumweufürsorge. Der Verein zur Förderung der Interessen der israelitischen Taubstummen Deutschlands hat einen zweiten Zweigverein für Hessen und Hessen- Nassau rüit dem Sitz in Frankfurt gegründet. Zweck des Vereins ist die Unterstützung der israelitischen Taubstummen in allen Notlagen. Anmeldungen find an den ersten Vorsitzenden, Albert Kahn in Frankfurt a. M., Seilerstratze 35, zu richten. Mdelßeim öleibt s-tößSndig. Der TWschuß der Gemeinde Rödelheim schreibt uns: Der ^Einsender sbengenannten Artikels scheint mit den Verhältnissen unserer Gemeinde sehr schlecht vertraut Hu sein, sonst hätte er wissen müssen, daß die Verhandlungen mit dem Vorstand der Gemeinde Frankfurt noch nicht zum Abschlüsse gelangt sind. Ferner scheint der Arttkelschreiber nicht zu wissen, welche Erbitterung wegen deS veralteten Wahlrechts — dessen Grundtendenz man mit drei Worten skizzieren könnte: „Zahlen und Maulbalten" — unter den hiesigen Gemeindemktgltedern herrscht. Und ist dem Herrn die gegenwärtige Notlage unserer r6»np verschwiegen geblieben? Weiß er denn nicht, wie wir alle Hebel in Bewegung setzen mußten, um unseren Kultusbeamien — ein Mann der 24 Jahre im Dienste unserer Gemetnde steht — ein zeitgemäßes Gehalt zahlen zu können? 0 S eröffne;! Ke« eröffne! R. SeMtßbtrg Z?i! rr frisch elnsetroffenr SobneniraMe 9e6t7<UI Ä“ Sc&cpeiers echter schwarzer tTee >/. Pfund 7.- SM, fft, fftiz P« Pfund 8, "5 SM Alle Woche 2 mal frische Butter A.M.Thyssen Stets Eingang fiS* Neuheiten in Tapeten W Teppiche Läufer Vorlagen 20 Nene Maiazerstrasse 20 Eek# Weissfranenatraase. :: Telefon: Haaaa 1784. MevstalKa, J.H.LußmannSöhne Elektr. Lichtu. Kraftanlagen Beleuchtungskörper Langestraße 39. Tel. H- 2468 Roman aus dem jüdischen Leben Galiziens von S. Schachnowitz Wer eine spannende, dabei künstlerisch wertvolle und von jüdischem Geiste erfüllte UnterhaltuugSlektüre sucht, der greis,Hu. diesem Buche. daS von der gesamten Presse alänzend besprochen wurd»- PreiS broschiert Mt. S. in eleg. Geschenkband Mk. . Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, sowie durch den Verlag des «Israelit", S. m. b. H.. Frankfurt a. M. Familiennachrichten. Vermählte. Julius Greis mit Else Hochschild, Frankfurt a. M., Oberer Atzemer 9: Osken Btrkenseld, Berlin, gratuliert seiner Freundin, N. Lubasch zur Verlobung mit Herrn I. Leidner. Verein-kalender. Verein Me kor Chajirn. SamStag vorm., nach Schluß der Synagoge: „Dinim"; Herr Rektor Falk. — Nachm.4Uhr: „Mikro" - Herr Fritz H o m b u r g e r. Sonntag morgen 9 Uhr: „Gemoro"; Herr R. A. Posen. — Abends «7» Uhr: „Pijutim" zu Pessach 7. Tag,' Herr Dr. Jos. Breuer. Montag u. Mittwoch abend: „Gern o ro") Herr Dr. Jos. Breuer. Jeden Morgen nach Schluß der Synagoge: „Mischnalernen". Montag u. Donnerstag abend, 8—9 Uhr, Hanauerlandstr. 17: ,Vvrbereiiu«g für den halachischen Vortrag des Herrn Rabbiner". Agudas Jisroel-Mädchengruppe. SchabboS 11—13 Uhr, nach Schluß der Synagoge: Hirsch-Lektüre,' nachm. 5 Uhr: „Tefillo",' Herr Dr. Hofmann. — 3'/,—47« Uhr: „Thauro" Herr Lehrer Hirschberg. Dienstag, 7-V-7-10 Uhr: „Jjow"; Herr Zahnarzt E h r m a n n. Agudas Jisroel-Jugeudgruppe. Sonntag vorm. 8 Uhr: „Ehumisch mit Raschi Schtur"; Herr Leopold Oppenheimer (früher Schabbos abend). Dienstag, 87» Uhr: Vortrag des Herrn Zahnarzt Ehr mann: «Die Hagadah". (Damen und Herren). Mittwoch, 87, Uhr, Heimabend: „Die Aguda und ihre Ideale". (Herren). Donnerstag: „Hirsch's Neunzehn Briefe". (Damen und Herren). Die übrigen Schiurim. der Jugendgruppe finden laut Programm in geschlossenen Zirkeln statt. Wegen Beteiligung an größeren Schiurim wird auf das Programm des Mekor Chajim verwiesen. Bcshamidrasch, OfterrdstraKe 18. Sonntag früh, 8^—91/* Uhr. Montag, Dienstag und Mittwoch, abends 9—10 Uhr: „Gemoro-Schiur" xöp rr22; Herr Rechtsanwalt Dr. I. Breuer. Samstag nachm. 4 Uhr: Dortrag des Herrn Schneider. — Abends 7, Stunde vor Nacht: Bortrag des Herrn H. Halpern auS „Mefsilas Jeschorim". Hevetzetten. mrp'i row. Freitag abend 6.05 Samstag morgen 8.— SamStag nachm. 4.30 Samstag abend 7.25. Wochengottesdienft: Morgens 6.30 Nachmittags 6.—

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