Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 61 (1920)
- Issue
- Heft 1 (8.1.1920)
- Date
- 1920-01-08
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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8. Januar ISS 0. Der „Frankfurter JSraelit". Seite 9. Nr. i. Frankfurter Wertchte. Die Woche. Kran Jette KHkmkeU n** Sine der alte» Sarde, eine Frau, die in ihrer ganzen Art an die nrapn B't?: frühester Zeiten erinnerte, haben wir am Donnerstag mit Frau Jette Schlenkerzu Vmbe »sumsen. Ihre schlichte Frömmig? keil und ihre große Güte waren einem reinen, rief im Gemfire sitzenbsn D-uell entsprungen, an? dem Äinder und Klndköklnber wtk alle nMersn jßb ferjiejgg Anmllrengllellec mle än§ einem Hnngllrrmnsn fchnpsten.. Öü8 einer angesehenen Fätnilie hernnrgegangen^ wnrdk ste die treue Güttin eined öürH kAmst frnn «ul« ge^eiHneien MänrreK^ deß Siegnrnnd THienker Lkfskn Namen — mit der seines Bruders Rabbi Jzchok Lchienkrr — mir dem slren suren mmtämi des S?kWNSMW #s!ö[a§egn«B«ecg Mg W.' Akt feiner Deiie erzog ste nier Tnrhrer und einen Dehn, die äöe &e5 HsüfeS Irrten Geist treniirh ^siegen. Dine ^EgSiHg ®fife stk Im ,8ie«ste der MsM«§ W ZMZK« ELM?? M? 8esen8nnfgnne darin fänden^ die Marter za Mstzxa and za derreäeä^ Hm eDt sndisHen Hanfe Watzaed fall dann die Mäirer^ die feit dem Ende des Gatten (1812} Ltzeen Lesenssßeuö in Kruäkfärt ärr« brächte, ihres WüitenS Früchte in herrlicher Werfe ünfgehen. Wie sie Üüe Zeit ihres Lebens nnr GnteS wollte und Gutes übte, so zog sie auch nach tm Wreisenalter durch ihr freundliches Wesen jeden an. Nie kam ein böses Won über dis Lippen, dis sich noch bis zu den letzten Minuten im Gebers bewegten. Mir segnender Hand, über mit lachendem Munöe — (llnK bi6 pnyrij — konnte die LI jährige von dannen gehen. Möge ihr lYflt den Ihren beistehen! GttmestLirre Hp-ettheimer geß. Klern- AtifLuugaöans. Wie in der «eneralnersammlr.ng der Synagogen, gemeinde Israelitische Religtonsgesellschaft mttgeteilt wurde, hat Herr Dr. med. Siegfried Oppenheimer gemeinsam mir seiner Familie das dreistöckige ge. räumige Wohnhans Schwanenftraßs 12, nebst einem Reseroekapiral von 50000 Mk- Retchsanleiye der Gemeinde gestiftet, mit der Auslage, das Gebäude als „Tiementtne Oppenheimergeb. Stern-Haus" zürn ewigen Gedächtnis feiner allzufrüh Heimgegangenen jugendlichen Gattin zu verwalten. Das Hans sott nach den Bestimmungen des Sttftungsbrtefs in feinen Parterre-Räumlichkeiten die Agudas Jtsroel» Jugendgruppe beherbergen, während der erste Stock der Agudas JtSroel«Ortsgruppe, sowie der Palästina.Zentrale der Aguda die nötigen Arbeit-- und Versammlungsräume gewähren wird. Der dritte Stock ist als Amtswohnung für einen Dozenten gedacht, der den geistigen Mittelpunkt der Agudüjugettd bilden soll. Der Gemeinde steht das Recht zu, die nötigen Räume zur Aufstellung und znm Betrieb der von Ute verwalteten Freih. Wilhelm von Rorhschtld'schen jüdischen Bibliothek in Anspruch zu nehmen. 8!kUSS sfgjl?» fgfis bis SlistsvL erst nach Räumung der zur Zeit??N pÄLStSU 'Psrtetkü bSmshntea drei Dinckrnsrfs^ Au verschiedenen Orten Deutschlandhndbn sich WZ8 VrEINisskiLNkN §?tzr!K?kr die ir«^ der Rat im «S?M8 SS«ss §sx smmm LEkkkS fiel in Oesterreich ffima« abznßefstn gxmMksüch. ZÜZ M , D?s8kMk.!st eine Wiener Kraseesirfe ra sie ssaga gg§g£«<f ««« KM ie ZTdKche Astchee, seErreöeaS «aä« EWE« WS Sfllfec MZ LsSZUMiSa M aüf'Kr K«W §?£ «SfSfgf ISp#fS SsfaSfme ««« Rindern in HnmMen eingefeirse^ K«K M kkkZI tzrügch daß zä der grüßen Anzahl chrffrstHsx RnDSidangen, die schon eingelflnfen find, eine entsprechende Anzahl von jüdischen Kinderfxggg Hs« sjch dgzr, Melden werden, jüdische Kinder im Alter von 6 bis 1- Jahren ouszunehmen. Anmeldungen mit der Bemerkung, ob der gastliche Haushalt rituell geführt wird, sino an den Israelitischen Hölfsseretu, Frankfurt a. MI. tzsngesti atze SO zn senden (Siehe hierzu auch die Bekanntmachung der hle, sigen „Jüdischen Frau enver eintgunz" im Inseratenteile dieser Nummer.) tztzänst-useier im WaisenZans. Am Ausgang des Lhanukasabbat fand in den Räumen des Israelitischen Waisenhauses vor den uer. sammelten Zöglingen der Knaben- und Mädchen, abreitung, den Mirgliederu der Verwaltung und Gönnern der Änstolt eine höchst eindrucksvolle ThkMUkafeier statt. Herr Berwulter laij eröffuete den Alt mit einer Ansprache, in der er die Zöglinge zur steten Dankbarkeit gegen die Anstalt, die ihnen Wohltaten für's Leben erweise, ermahnte. Ein musikalischer Jnstrumentalvortrag folgte, worauf Aufführungen der Knaben M »MgriAOt jiidlicbt Kinder! Bon gesetzeStreuer Gelte in Wien werden wir dringend gebeten, eine Aktion gur Unterbringung notleidender Kinder aus orthodoxen Familien in geeigneten Haushaltungen in Frankfurt und Umgegeud zu veranstalten. Wir bitten daher alle strrrtg religiöse« Familien hier und in der näheren nnd weiteren Umgebung sich zur Ar-fnahme eines Wiener Kindes für mehrere Wochen bereit zu erklären nnd sich bei der unterzeichneten Vorsitzenden der „Jüd. Frauenvereinigung" möalichft sofort melden zu »ollen. (19324 Die Herren Rabbiner und Lehrer bitten wir um ihre Unterstützung durch Aufgabe geeigneter Familien. Frankfurt a. M., ö. Januar 1930. Kubische FraaeuvrreinignttK, t. U.!. A.: Srn« I. Besthoff, Frieberger A"lage 17.' kM-ÜMW am Eschenheimer Turm. iMiiliiitei Merthdl und Sierkaddreit. K»»»«nrn»u«g 6'/, tlftr, Ani 7V. Uhr atend«. Ren eröffnet: W ein^Klaus e« Eingang nur Stift st rahe 32. Qafe tt. Qonditof ei. sandmea 6 «mpflehlt itets gute Getränke, Ia Gebäck bei aufaterkianier Bedienung MI.SW1.. Inhaber Carl Groß §E Prima bester ostfries. Brennstoff, liefert mit eigenem Fuhrwerk prompt Eduard Lejeune, Schäfergasse 15. Tel. H. 501 u 548. GGGG 15. Pr. -Süddeutsche Klassenlosem. Zur 1 Klaffe der 241. Lotterie (Ziehung am 18. und 14. Januar) habe ich noch abzugeben: (8746 Ganze: Halbe: Viertel: 43- 21 10.50 Achtel Lose 525 Gewinnliste M 1.50, Hansa 4386. Postscheckk. 15225 Franks a.M., Schäferg. 15. Ernst Lejeune Preuh Lotterie-Einnahme. Verlag des „Israelit" G. m. b. H. Frankfurt am Min. In unserem Verlag erschien: VMM Historische Erzählung von Jnbäud. Der rühmltchst bekannte Dersaöer versteht nicht nur eine fesselnde Darstellg. d. romanhast anmutenden LebensgaugeS des „RawS von Ladt" des Stifters des Ehabad CbaffidismuS zu geben, sondern zugleich auch in die Gedankenwelt des Chassidismus überhaupt in fesselnder- Forul etnzusühreu. Das Buch ist auch für die reifere Jugend vorzüglich geeignet. Preis broschiert Mk. 3. gebunden Mk. 5.— Zu beziehe» durch alle Buchhandlungen, sowie durch den Verlag de- »JSraelit" G. m. S.H.. Frankfurt a.M. tn flotter, tresflicher Weise über die Bühne gingen und alle Aniveseuden höchlichst erfreuten. In ihier Schönheit und «chliauheit hinterlteß die Feier einen nach, haltigen Eindruck. LßüüUirafeicr dtr cHemakigen Primaner. In den Räumen des „Mekor Chojim" veranstaltete der „Verein ehemaliger Primaner 1917/18" eine wyhlgelungene Ehanukafeier für seine Mitglieder. Neben humoristischen eklamationen und einem gutgespielten Bühnenstück, war auch für leibliche Geuüsse richtig k^svrgk. Den Schlust vtldcte das m Lhore gesungene ftaau# zur Liu. Ms &m _ 8- Januar steht dte Pestge ^Krankenknste IA?8ettk?U" 88k tW MrröerstLstrtseK Bestellen äikrück Nur MusttechniMen Gkünssn" wurde die JnbiianrnSfeler nnf den 8, Mut SSSf^SBSR in§tm SS!SSS^lS3SSFf SSLkMMr KM «f lffi Tri. rar. 8skar Miaa^ Beker« Mekor Cllaiir«. Freitag übe«d, 2. Jan. 1920: „Mikro"/ Herr Joseph Rosen bäum. Samstag vorm., »ach Lchtust der Snuaauge! „Dtnim"r Herr llkekror Falk. — 12 Uhr ruirrags.' „Pefer Meivchim"; Herr Pros. A. Weyl. — Nachm. 3% Uhr, Langest!. 18: „Ein Jaakauw") Herr Redakteur S. S ch a ch n o w i tz. Sonntag, 11. Jan., nachm. B Uhr: Generalversammlung. —- llbendö 6 llh.: „Gemyzy") Herr R. A. Posen. — abend 6 Uhr: „Aus der jüdische» Geschichte" (Naschi, sein Werk und seine Zeit); Ne. dakreur Schachuotvi tz. Donnerstag. 15 Jan., morgens nach Schluß der Synagoge: JahrzeilSstiftungsiernen (Hstmann Lehmann-Diiftung), Jeden Morgen rach Schluß der Synagoge: „Mtfchnalcrncn". Jüdische ^raneuperciuigung (A. I. Mädchengruppc.) Sonntag, 11. Jan, 5'/, Uhr: Kurs deS Herrn Dr. Joseph Breuer: „Prophetenwort und GesetzeSlehre", im Hö iaaie, Friedberger Anlage 6. M i t tw o ch, 14. Jan., BlU Uhr abends im Hörsaale : Vortrag- Frl. cand. rer. pol. Alice Ochs. Agudas Jisroel-Jugendgruppe. SchabboS, 10—11 Uhr: „Dororh Horischaunim" Freitag, abends 8 Uhr: Zwangleses Zusammensein in den Räumen der A. I., Hananerlandstr. 17. Montag, 8-9 Uhr: „Jeschajohu". Dienstag, 8-9 Uhr abends: „Wajikroh mit Mal* bim"- Herr Zahnarzt Ehr mann. — abends 8 Uhr, im Turnsaale der Realschule: Turnkursus. Die übrigen Schiurim der Jugendgruppe finden liut Programui in geschlossenen Zirkeln statt. Wegen Beteiligung ar> größeren Schiurim wird auf daS Programm des Mekor Chajim verwiesen. Gebetzeilen. ro»- Freitag abeuo 4.L0 Samstag morgens 8.— Samstag nachm. 4.— Samstag abend 5.35. Wochen gottes dienst: Morg ens 7-— NachU! itlafls 4.30 Schun&an n-Th eate s* Täglich aoends 7V9 Uhr. Neuheit! „Die Faschingsfee“. Operette in 3 Akten von E KALMAN . Jeden Freitag: VOLKSVORSTELLUNG. Kl. Pr. Jeden Sonn- oder Feiertag — 2 Vorstellungen 2. Nachmittag 3% Uhr, (Kl. Pr.) Abends 71/, Uhr _(Gr. Pr.)_ Außerdem täglich geöffnet: SCHUMANN-WINTERGARTEN-DIELE Erstklassiges Künstlerprogramm. Ff. Weine, vorzügliche Küche. SCHUMANN-BIERKELLER. Dir. PAUL HE1TERS neue „Possen-Gesellschaft, 3363