Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 60 (1919)
- Issue
- Heft 49-50 (18.12.1919)
- Date
- 1919-12-18
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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erisra Ein Centralorgan (Or das orthodoxe Mental Iipäodet bss Sr. bteiiß Io ntaini an Iflhrdflnn n ITf fipn ^^zember 1919 w» «s 49 n 50 du, Jönrgang. srsnniun u> ui«, ußn gg Kislew 5680 fUtomtemetit pro Biertelfabr, Deutschland bei den Postämtern M. 3.75, Sei direkter Bestellung und Rechnungserteilung durch den Verlag M- 4.50 vierteljährlich, für Lehrer und Kuliusbeamte (nur direkt) M. 2.35 vierteljährlich. Deutsch-Oesterreich und Ungarn Kronen 12.50 viertel).: Tschecho-Slowakei Kr. 7.50 viertel)., Holland fl. 1, Skandinavien Kr. 2, Schweiz. Krankreich und Belgien Fr. 1.50, England 1 sh. 6 p., Amerika 0.50 Doll, vierteljährlich. D»rch den Buchhandel wie beim Verlag. Der Israelit erscheint ieden Donnerstag 'Anserate: 60 Pfennig. Stellengesuche 50 Pfg. ex. lustve Teuerungszuschlag für die sechtzqespaltene Colonel- Zeile: Rabatt nach Tarif Jnseratenannahme durch den Verlag des Israelit G. m. b H., Frankfurt a.M., Gr. Eschenbeimerstr.23 Del. 5842, Ämt Hansa, sowie sämtl. Annoncen-Exped. des In- und Anslayds. Vlatzvorkchrlften ohne VerbindUchkett. Zahlungen außer direkt au den Verlags— Postscheckkonto Frankfurt"a7M7'No/lN802 — "erwlgen au: Conto Sei der Postsparkasse Wien 3{o. 7» ,50- Conto dei dem Bnttkparkallenamt BudaveO 0. *8-«*-* Coto beim Postscheckamt Zürich IVr. VIII 7254 “ r.; Conto bei der Böhmischen Unionvank Prag und deren Filialen. ver llacli9ruck 9er firflftel un9 Correfpon9en?en 9es „Israelit“ Iff nur unter genauer Quellenangabe. un9, soweit es sicb um größere fiuffäfee hangelt, nur nach vorheriger öenehmigung gestattet. Ankündigung. Der „Israelit" soll, nachdem er vermöge seiner internationalen Verbreitung unter den Folgen des Krieges besonders stark leiden mußte, vom 1. Januar 1920 an wiederum in erweitertem Umsange und mit bereichertem Inhalte erscheinen, soweit die Papier-Rationierung es gestattet. - Die Redaktion hat sich die Wlederanknüpsung der alten Beziehungen und die Gewinnung neuer in allen Ländern der Diaspora angelegen sein lassen, sodaß der „Israelit" seinen Lesern einen Vielseitigen und raschen Machrichten-Dienst wird bieten können. Insbesondere soll regelmäßig über den Stand der Dinge in Palästina und in den großen Mischen Zentren des Ostens und Westens berichtet werden. In knapper Zusammenfassung wird der „Israelit" die religiösen und geistigen Bewegungen, wie sie im Gemeinde- und Vereinsleben der deutschen Großgemetnden zutage treten, widerspiegeln. Kleinstadt und Landgemeinde sollen darüber nicht vernachlässigt werben. Besonderes Gewicht legen wir auf die Ausgestaltung des unterhaltenden Teiles, dem fortan mindestens zwei Seiten jeder Nummer gewidmet sein sollen. : Neben kleineren Novellen, Skizzen und sonstigem Feuilleton-Material beginnen wir im neuen Quartal mit der Veröffentltchuug einer spannenden geschichtlichen Erzählung: „DerkIuöenstacrlöSrKHafaren" von SchachttüMtz, hie den Nebertrsit b?r ChaM-n zum Judentum, die Entwicklung ihres jüdischen Skaatsletzens in Lebendigen Bildern, die sich in ihrer Gesamtheit zu einem fesselnden Romane forme», zeigt. In dramatisch sich steigerndem Aufbau spielt sich hier' ein Kapitel bedeutsamer jüdischer Geschichte vor unseren Augen ab, das voll von beziehungsreichen Anklängen an die Gegenwart und ihre Probleme ist. Auch die Kittderwelt, der wir unter dem Drucke der Raumknappheit während des Krieges wenig bieten konnten, wird wieder zu ihrem Rechte kommen. Das Wiedererscheinen unserer Literarische» Warte wird von den weiten Kreisen der wissenschaftlich interessierten Leser lebhaft begrüßt werden. Durch Ausgestaltung und häufigeres Erscheinen der pädagogischen Beilage „Erziehung und Lehre" hoffen wir das Interesse der Lehrerwelt in erhöhtem Maße zu gewinnen. Die Wiedereinführung der regelmäßigen Woch-en°R undschau wird die sachgemäße Orientierung unserer L'ser über die brennendsten Tagesprobleme wesentlich erleichtern,' auch sollen in regelmäßiger Folge kurze homiletische Aufsätze in altbewährter Weise in den Geist des Wochenabschnittes einführen. Um jedoch den „Israelit" zum Beginn seiner neuen Aexa zum Träger intensivster Verbreitung echten jüdischen Thorawissens zu machen, und um Unseren L-.sern einen geistigen Schatz fürs ganze Leben zu bieten, haben wir beschlossen, jedem Abonnenten des „Israelit", also sowohl denjenigen, dib bereits abonniert sind, als denen, die zum 1. Januar 1920 neu hinzutreten, den in neuer Auflage erscheinenden großen Uentaterrch-Kornmentar von UaLbiner Samson Wapyaet Kirsch als Prämie zur Verfügung zu stellen und zwar zu einem Ausnahmepreise, der m% nahezu 50yCi hinter dem Ladenpreise znrückbieidt. Während die in Vorbereitung befindliche neue Auflage des zur Zeit vergriffenen Wirtes nach den bereits endgültig getroffenen Festsetzungen des Berlages einschließlich der Sortimenter-TeuerungsLuschläge etwa 60.— broschiert (ungebunden) kosten wird, erhalten die Aborrrreitterr des „Jsrsclrt" bas Werk zum Ge samt preise von ‘ 36i~^