Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 44 (1903)
- Issue
- Heft 27 (6.4.1903)
- Date
- 1903-04-06
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Aeulrak-Hrgan für das orthodore Zudentyum. Begründet von - »r. in 44. Jahrgang Aeutrat-Hrgan für das orlhodore Iudentyum. «or»taa< den 9. 56682 «. «prtl 1008. " 11 "' ...! ... dieses Moment«, N)tf „Fest der Mazzos" dasjenige betont, was Jsxgßl Ihm war, während wir mit dem Namen „ipsßachfest" txn Gebauten an die Gottcsgnadc festhalten , die in her Freiheitsstunde Er so über -uns walten ließ. Bei der Brzeichnung LA Schimurim, welch« die Sedernacht führt, dürften jedoch beide Bedeutungen zusammenfallen. Sie vergegenwärtigt die Hut, mit der Gottes Vorsehung über Israels' Seelen machte und. wacht, aber, „die Nacht der mannigfachen. Hut", spricht auch unwillkürlich dasjenige aus, was uns von Gott in jener Nacht Hut Gottes gewissermaßen das wir hüten und treu beobachten. . Keines unserer Feste stellt solch« Ansprüche an uns, als unser Peßachfest. Es kehrt das ganze Haus von der höchsten Giebelfirst bis in die tiefste Kellerlucke um, damit alles sorgfältig vorbereitet sei für die Stunden unseres 'Stiftungsfistes, wenn der König aller Könige wieder in seiner Herrlichkeit erscheint und prüfend auf die ungezählten jüdischen Familiengruppen Herniederschaut, die im Nord und Süd, Im Ost und West, dies; seits und jenseits des OzeanS, stch in dieser Nacht zusammen finden, um ihr Freiheissest, zu feiern.: Und das Wunder, das stch vor Jahrtausenden vollzog, vollzieht sich jährlich in dieser Nacht. Politischer und sozialer Druck, die Sorge um die Existenz eines kärglichen Daseins, jocht die Kinder JsrMS sichrem, jahraus in ein« Knechtschaft, die oft m egyptische erreicht, tvenn nicht M.dem Peßach Er Mlige^ bei seinem Volke, das ihm aus rlt, dann wandelt.dieser' irunfl der Herrlichkeit Gottes in einen £el Schimurim. 4^ Mai n z, 6. April. Das herannahende Fest hat mehrere Namen,' die es nach verschiedenen Seiten hin charakterisiren., Wir nennm cs in der .Umgangssprache das Peßachfest, während es in der Thora das Mazzothfest genannt iN'r'. -Das Wort PeHrch, abgeleitet . von Posauach »beischreiten, hält den Mitternächtigen Moment her isreiheitsstunde fest,, in welchem der Tod die Blüthr der äg!' Zischen Häuser dahinrasfte, während gleichzeitig Gaues, seinem Volke zugewandte, gnädige Fürsorge, pni'end, schonend über die Häuser Israels hinschritt, u» ihre Insassen zum Leben und zur Freiheit fii1!e. Das Wort Mazzoh, das Fest der ungegohrenen Bde, verewigt« die beispiellos-hingebende-Treue, mit tffs -ein WWWMvkk sich'bereit finbeir ließ, dem Ruf '.’5 GotteRuWorbekritet selbst in die Wüste zu solch-, ohne V« nöthigsten Lebensmittel auch nur für den h lenden Tag. So überraschend traf sie der Ruf, der!l! cn die Freiheit schenkte, daß sie nicht einnkal die Wegi -ung für Weib und Kind vorbereiten konnten. Un- - ohren nahmen sie ihre %Agt,: in Tücher gebunden, ... damit das rückhaltlose Vertrauen z, die noch Jahrhunderte später das künde ß den Ohren Jeruschalajims; enr Ich gedenke, dir die Hingebung "ner Jugend, di« Liebt deiner Brautzeit, daß du mir mchfolgtest in die Wüste, in ein ungrsaeteS Land." Der NaM Peßach dergeg-nwärKgt somit daS, was lott uns gethan, während Mtzzoh dasjenige verewigt, as wir Doli geleistet hqden. Da ist es nun tief -arakteristisch, daß Gottes Wort / in. der Fixirung ersteigt. Ssber.. wei gepriesen, sei Er. einzn MMovey Herzen ent^ mrs» rf?i, diese Offene jed- Hütte - iy emek d n, ma<^t ht> brechen sie , halten, ffi dieselbe estortznung inne, Lej ihnen ist bi* soziale Frage ftal