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Der Israelit · 1904-09-22 · Heft 76-77 (22.9.1904) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
45 (1904)
Issue
Heft 76-77 (22.9.1904)
Date
1904-09-22
Page
– (sequence 12)
Language
German
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hofft, daß eden Rabbinern gelingen wird, das Juden- | ihum in der Türkei zu heben. Die Stelle des Rabbiners in der Türkei ist außerordentlich wichtig, denn der Rabbiner ist nicht allein für religiöse Handlungen, sondern auch offiziell für zivilrechtliche Sachen kompetent, '.»in türkischer Jude kann nicht im Lande oder auswärts reisen, oder Immobilien kaufen resp. verkaufen, ohne die Einwilligung des Rabbinerzu erlangen. Es kommt vor, daß die Regierung Bie Intervention des Oberrabbiners zur- Eintreibung von Steuern bedarr. Der Sultan selbst, der ja stets für dos Dob!eracben unserer Glaubensbrüder so sehr bedacht. bar durch offiziellen Erlaß auf die Rothrvendiakeir di:'es Seminars hingewiesen und betont, womöglich in Zukunft die Oberrabbiner zu erwählen, die ihr Studium im Seminar genossen. vermischtes. Berlin. Eine jüdische TorinbecHalle wird in Berlin errichtet werden. Es soll durch dies Institut armen Juden die Gelegenheit geboten werden, die Abende der Unterhaltung,' Fortbildung und geistigem Genuß zu widmen; die Halle wird deshalb einen Musiksaat, Lese- und VortragSsaal, eine Bibliothek u. s. w. enthalten. Ueber Hunden Redner haben sich bereits zu Vorträgen auS den verschiedensten Gebieten bereit erklärt. Die 10000 Mark jährlich betragenden Kosten werden von den vereinigten B. B. Logen gedeckt. An geselligen Abenden soll kostenlos Thee und Gebäck an die Besucher verabreicht werden. Toynbcc-Hallen bestehen bereits in England, Amerika, Oesterreich seit Jahren. Fürth 1. B. (Ein unjüdisches Vermächtniß. Herr Samuel Martin Emil Landmann, dahier, hat zum Gedächtnis und dauernden Andenken an seine verstorbenen Estern, eine Stiftung mit 10000 Mark errichtet. Aus den Zinsen sind nach dem Ableben des Stifters das Landmann'sche Erdgrab zu unterkalten und an drei Tagen Kränze dort niederzulegcn, (gewiß an den sonst sind aus den Renten gemeinnüh'ge, der Stadt zur Verschönerung dienende Einrichtungen, die nicht »n gesetzlichem Wirkungskreise der Gemeinde liegen, wie Zierdrunnen, Wetterhäuschen, künstlerische Kandelaber u. s. w. zu fördern und har sich der Stifter Vorbehalten, das Kapital später zu erhöhen. Mittelsinu Der b.i dem Mchgermeister Burkhard in Contwig (Pfalz) be'chäftigle Mctzgergcselle Rcmisch wollte mit einer sogen. Schlacht-Maske ein Rind töten. Dasselbe schüttelte aber die Maske ab und der sich entladende Schuß ging dem jungen Metzger in die beiden Oberschenkel. Llhina. Am 29. d. Mts. begeht Herr Samuel Buxbaum hier sein 25jährige- Jubiläum als Schachet in hiesiger Gemeinde. Infolge feiner Tüchtigkeit. Treue und Gewissenhaftigkeit in seinem Amte, erfreut sich derselbe allgemeiner Beliebtheit. Frag «last«». In einem alten, geschriebenen.Machsor für.Rosch- Haschonoh, einer wundervoüeit Luxusausgabe mit gemalten und vergoldeten Initialen, fand ich in dem Gebete des Vorbeters nach Olenu statt der Worte ^s enpn fn» die Lesart: narifci^ w Sw» Vielleicht kann mir einer der geehrten und gelehrten Leser dieser Blätter sagen, ldelche Bewandtniß es damit hat. O. — Tie Steve erscheint in Bezug auf Reim- und Versmass. viel richtiger, vielleicht hat eine Censur in mißverstandener Deutung der Stelle, den Text in unsere Lesart umgeandert. Red. d. .Israelit*. Briefkasten der Kedaetio«. A. 8. in F.: So sehr es uns fient. daß unsere Kunstbeilage bei unserem Leserkreise eine» so großen Bcüall gesunden, so sehr bedauern wir, nicht allen Wünschen um Ueberlassung eines zweiten Exemplars entsprechen zu können. Diejenigen der geedrten Leser, die das Blatt einzurahmen wünschen, können sich durch ihren Buchbinder dte Falte rntserncn lassen. So weit der über die Aussage unseres Blattes gedruckte geringe Vorrach reicht, expcdiren wir noch die Nachbestellungen. Das Blatt bildet zugleich die alljährlich von uns gebotene Sukkotoerzierung. JTl llen lieben ^Freunden, Cesern und bekannten, die uns mit Slückzsünschen zum neuen Jahre erfreuleiiy sagen wir hierdurch unseren herzlichsten Dank. Tjedacfion des „Dsraelit“. Neu rmgegangrnr Süchrr. (Besprechung Vorbehalten.) 12 nrn ies .[kst^xcs:: isrsssn "p"- Vm jrarrn -*» 'irre b? stt cTX'a SVa w ^ncr:* rams rrrpm rrrrj« cro ■rem ,trpxc .rzbn ‘yrrna c*s>a erb» w xbß3 er bxisr rrrvi p'bp pr?S' iwsim .Tsih r:v ,-xerxa VV1 /VClTI ,CpXD 163 ."Vbb'Q pjaC* .3-23NX1 YX3 hv rnb 5665 f. d Jahr der Welt Israelitischer Kalender für d jüd. Gem. Württembergs. Degr.von S. Abraham Stuttgart. Mar Osterberg. Lublinski. S. Die Bilanz der Modernen. 374 S. Pr. Mk.4.—. Berlin 1904. Siegfried Eronbach, Grunwald. M. Hamburgs deutsche Juden bizur Auslösung der Drei-Gemeinden 1311. 357 S. Pr. Mk. 10.-. Hamburg 1904. Alfred Janssen. Wolfsberg. K. o Reue Lieder. 80 S. Pr. Mk. 2.— 1904. Hermann Kramer, Dresden A 27. Geisel, W. Wie ich mit meinen Jungeus Kunstwerke betrachte. 115 Seiten. Pr. Mk. 3.-. Walter Geisel. Glückstadt in Holstein »904. Hoppe. Edmund. Das erste Blatt der Bibel im £i&te der Naturforschung. 31 S. Pr. Mk. —L0. Mollen i. Lbg. Ioh. E ckell. Httfetc* heutigen Ausgabe liegt ei« Prospekt der Verlagsbuchhandlung Kielman»,??^art, bezüglich .Die «euere« Eutdeekuuge« «ad die Vrbel bei, über welche wir bereits vor eiuiger Zert günstig berichteten, worauf wir hiermit de» sonders Hinweise«. .

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