Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 45 (1904)
- Issue
- Heft 69 (29.8.1904)
- Date
- 1904-08-29
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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1470 lrich: und fr hat Lozius sehr wahrscheinlich falsch datirl. lvenn er die Grabsteine oU aus den Jahren 389V. 401 <i und 4320 nach Erschaffung der Welt her stammend bezeichnete. Diese Zahlen entsprechen nämlich den Jahren 120 vor und 139. 244 und. 560 nach der Geburt des Stifters der christlichen Religion, und es ist nicht wahrscheinlich, daß sich einzelne Steine von solchem Alter und von solchen Zeitunterschieden allein erkalten haben sollten. Räthselhaft ist die ganze Angelegenbeit gewiß und von künftigen Ausgrabungen wird noch so mancher Ausschluß zu erhoffen und zu erwarten sein. Rumänien. Bukarest. (Israeliten Rumäniens.) In »folge der äußersten Dürre sieht man wiederum einem schlechten ackerbaulichen Jahrgang entgegen, was die bereits so mißliche Lage der Juden nur noch verschlimmern und eine Auswanderung Hervorrufen würde, wie man sie im Jahre 1899 erlebte. Ilebrigens werden die gegen die rumänischen Juden getroffenen Ausnahmemaßregeln nicht wenig dazu beitragen, dieselben zur Auswanderung zu bewegen. Dir Regierung steht den inländischen Juden nämlich immer noch feindlich gegenüber. So belief sich z. B. die Gesammizahl der ihnen im Laufe der Session gewährten Naturalisation nur auf 19. Außerdem lasten auf den Juden unzählige Ausnabmemaßregeln. Neulich theilte der Minister der Domänen den Handelskammern mit, daß Reisende, welche bei Privatleuten Offerten machen, als Hausirer zu betrachten sind und als solche vor Gericht geladen werden sollen. Durch diese Verfügung werden ganz besonders die jüdischen Kleinhändler getroffen. vermischtes Bialystok. (Eine Hundcrtdreißigjährigk.) In hiesiger Stadt starb am 13. August im Alter von 130 Jahren eine Frau Rachel Stein, geborene Goldowska. Die russischen Blätter, denen wir diese Nachricht entnehmen, verbürgen sich für die Richtigkeit der Meldung. Aus den Büchern der jüdischen Gemeinde Bialystock geht das Hobe Atter unzweifelhaft hervor. Teheran. Hier wüthet die Cholera und fordert befonders im Judcnquartier viele Opfer. VsKa»rev-dipe. Ivergleiche auch Jnserateuthell). Canlor nnd Schächter nach Kruschwitz. Gehalt 1100 Mark nebst freier Wohnung und Nebeneinkommen. Meldungen an dcn Eorporationsvorstand Dr. Aronsfeld. Vorbeter zur theilweisen llebernahme des Vorbcterdienstes am Versöhnungstagenack Kirchheimbolanden. Offerten an Adolph Kaufmann. ReligiouSlehrer, Borbeier und Schächter sofort nach Meuvt ,Nassau). Gehalt 756 Mk. und 2—300 Mk. Nebcneinkommen. Offerten an den Cuttuevorsteher Heimann Stern. Hilfsvorbeter für Jom Kippur in H a g e n in Westfalen. Meldungen mit Gehaltsansprüchcn an den Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Borbeter, Relkgionslehrer und Schächter per gleich zur Vertretung für einige Monate in Köslin. Angebote an dcn Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Borbeter für die hohen Feiertage in Stuhm (W.-Pr). Offerten von Reflektanten, die Schofar blasen können, vom Vorsteher der Synagogen-Gemeinde erbeten. Borbeter für Jom Kippur in Ellrich am Harz. Meldrmgen an den Vorsteher Herrn Max Bernstein. HilfSvorbeter für die hohen Feiertage in Könitz. Meldungen werden vom Vorstand der Synagogen-Gemeinde entgegengenommen. uzr Anzeigen, -c□ Für den folgenden Theil ist die Redaktion nicht verantwortlich. Ht» JUbacflra mtmtamt nitmal, eine Prüfung tu Perus auf dir rituelle IuverlSwgkrtt »er augrprtrfeue« Maare». Ni» -«sieh« tzuvmt. «ruu sie tu dieser Aiulicht gekichert sein wollen, die Aupreisuugru. zlefereureu etc. telbß einer Soutrole ra unterwerfe«. Schl»- der -nseratrnannahme ist »eto: für die lUontagonummer, Sonntag Früh 9 Nhr. für die ponnrrllagouummrr. Mittwoch Mittag Nid Uhr. tluser pieU Lkiangt repetmätzip Dlontag und ponuerstag ln den Abeudlluudru ,um prrfaudt. Nerlamationru wegen |n späte» «iutrejstua lled» stas bn der betreifeudru -rollaustalt ,u moL»«. Dffertru auf Thiffrrauuonrru werden täglich, mit Ausnahme oou Samllag wetterdefSrdert. § ■n uns. Gemeinde ist baldigst * die Stelle eines 14029 Kantors, Lehrers «tttb Schochet Au besetzen. Fixes Gebalt 1300— 1500 Mart. Nebeneinkommen. inrL Schechitoh ca. 400 Mart. Jung verbeirathetc Bewerber bevorzugt. Ferner suche» wir sofort einen Äckrin sts SMs. der obengenannte Funktionen ausfüdren sann. (4929 t« Ssipati I. Kt. ßtmitit {i Atz > %llt (Sirtai.) E^imststiclser eien tÄ-i-d-», a ~— --—-v» Schulchar.decken a ,,, Gold, Sttbor und St-idc angeführt, liefi-rt zu l»i))i-<ten Pn-Ni-n A. J. HOFMANN, Buchhandlung. Frankfurt am Hain. V (103» »nche tut» baldig«« Eintritt 0 «inen angehende» 222« Commis mit guter Schulbildung und schöner Handschrist. Qssertrn mit SehaUsanspruch ditt« «dschrist der Atugnill« briznsügrn. J. KaufTmaan, Verlag. Frauksurt «. 9t. Manufacturist, eilige!^ sucht per 1. Oct. er. Reisepouen. wo Samstags geschl. Off. unter 35. 2192 an Haafeuftei» & Bögler Nürnberg. s71d c^ür eme La«« w»rd in der O Nabe von Mainz __ —------ Pension ------— gesucht. AuSinhri. Off. u. 52L» an d. Geschäftsstelle d. Bl. zu richten. Schochet, welcher an den hohen Feiertagen schon sämmtliche Tefillcs gebetet hat. sucht auf einem gröberen Platze ohne Orgelbegleitnng Stell«»«. Gell. Amragen sind unt. S23S an die Geschäftsstelle ds«. M. zu senden. 3 «««er «au», aus höchst anständiger FaniUie. 20 Jahre alt. (4424 suck.k Stelle als Dertäuser oder dergl. in ein Gcschäit wo SckabboS u. Jom toi streng geschloffen. Selbiger ist auch fähig. 1—2 Kindern in mrom .uivr re^ zu unterrichten oder mit dem Chef 2"- zu lernen. Gest. Zuschriften erbet, u. Lrem u. Ehrlich poiUag. «»rar« «»»»»»iMShren).