Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 45 (1904)
- Issue
- Heft 68 (25.8.1904)
- Date
- 1904-08-25
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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dl , M Kenlrak-Hrgan für das orthodoxe ZudenLhum. sLA«g ls»L., MkMlDt Deilage D 68. i»«*** XXX X X X X XX X X X X X X X X X 3 üd. beschichte. Friedbcrg, V. p-c: rr,1-, Biographien der Rabbiner, belehrten und Gemeindevorsteher zu Krakau, vom Anfang des 10. Jahrhunderts bis auf die Gegenwart nebst Grabinschriften. Beiträge zur Geschichte der Juden in Polen und Deutschland. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage. Frankfurt a. M. K a u f f m a n n . 1904. Vm, 122 u. 14 S. 8" Preis 3 Mk. Der als hervorragender Kenner der polnischen Gelehrten- und Gemeindegeschichte bereits lange bekannte Verfasser fügt der stattlichen Reihe gediegener Schriften, mit denen er diesen Zweig ver jüdischen Geschichtsforschung bereichert hat, wiederum eine neue hinzu; denn, wenn auch die anzuzeigende Schrift nur die Neuauflage einer früher erschienenen Arbeit darstcllt, so ist doch der Unterschied zwischen der ersten Auflage und der vorliegenden so wesentlich, daß wir fast cm neues Buck vor uns haben. Der umfangreiche und vieles versprechende Titel gibt das Wichtigste vom Inhalt des Buches an; dieses aber bietet noch mehr, als nach dem Titel erwartet werden darf. Im Anschluß an die Erwähnung früherer oder späterer Wirkungsstätten der besprochenen Krakauer Rabbiner wird z. B. die Geschichte des Rabbinats dieser gelegentlich erwähnten Gemeinden in den Anmerkungen ausführlich behandelt, und wir erhalten da manch werthvolles Material zur Biographie bedeutender Männer, welche zur Krakauer Gemeinde wenig oder keine Beziehungen haben. Ueber R. Aron Samuel Kaidanower handelt sogar eine Note (S. 97), welche die Rabbiner der Gemeinde Rzesczow bespricht, ausführlicher als die Stelle iS. 18 f). wo er als Krakauer Rabbiner aufgeführt ist. Durch die Hinzufügung von Artikeln, die in der ersten Auflage nicht enthalten waren, find in den Verweisungen einige Nummern-Jrrthiimer entstanden; so z, B. ist S. 77. am Schluß von Z. 11 zu ergänzen *.*p; Z. 23 vap statt r;p zu lesen; ebenda Z. 23 ist v'v X X X X X X X X X X X X X X X X -X.-X. Druckfehler 'statt c d und so auch die Verweisung S. 84 Z. 12 zu berichtigen. S. 103 Z. 7 ist rp statt -p, S. 108 Z. 3 u*c statt n*c, S. 110 Z. 25 sa*p statt Tp zu lesen. Die Feststellung bezw. Berichtigung dieser Jrrthiimer. sowie kleiner orthographischer Ungenauigkeiten in der Wiedergabe von Ortsnamen ist wesentlich erleichtert durch die genauen und. soweit ich sehen konnte, korrekten Jndices. die einen nachahmenswerthen Vorzug des Buches bilden. Sie füllen troß kleinen Druckes 14 Seiten und zerfallen in fünf Theile. die im Einzelnen die Namen der Männer, der Frauen, der Familien, der Städte und der citirten Werke verzeichnen. Die polnischen Ortsnamen, die in ihrer hebräischen Wiedergabe erfahrungsgemäß oft verstümmelt und verkannt werden, find im Vorwort größtentheils durch Wiedergabe in lateinischer Schrift verdeutlicht. Druckfehler scheinen vorzuliegcn, wenn S. 11 Z. 1 die Approbation eines (nach dem Schluß der vorhergehenden Seite) i. I. nw gedruckten Buches nv datirt ist und wenn S. 102 Z. 1 und S. 103 Z. 6. sowie S. 104 Z. 2 und Z. 6 die Angabe der Todesdaten auf dem Grabstein und in dem Chewra-Buch um je einen Tag differiren, ohne daß der Verfasser auf den Unterschied hinweist, um ihn, wie bei anderen Stellen, zu konllatiren oder möglichst richtigzustellen. — Dem Verfasser fei für die lverthvollc Gabe aufrichtig gedankt. .st»? Rrligtonsphilosophre. Präliminarien zum Frieden zwischen Wissenschaft und Glauben. Vorschläge eines alten Schäfers, der in Gottes freier Natur beide lieb gewonnen hat. Von A. Louisenson. Breslau. Maruschke und B e r e n o t, 1904. Preis 1 Mk. Das Schriftchen ist eine Polemik in 3. Potenz. Ernst Hacckel polemisirt gegen die sog. dogmatische Rechtgläubigteit. Dr. phil. E. Deunert polemisirt gegen - Haeckel und in einer anderen Schrift gegen 'den Darwinismus. Vorliegende Schrift polemisirt nun wieder | gegen Deunert. Diese polemische Tendenz tritt ' namentlich auf den ersten Blättern in sehr starken Aus-