Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 44 (1903)
- Issue
- Heft 103-104 (30.12.1903)
- Date
- 1903-12-30
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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2312 L. M.) zog sich Herr Loeb vom Geschäfte zurück und widmete sich vorzugsweise philantropischen und wohlihatigen Werken. Er war Gründer und Förderer einer Anzahl gemeinnütziger Korporationen. Die jetzigen Inhaber der Bankfirma sind di« Herren Jakob H. Schiff und Paul M. Marburg (Schwiegersöhne des Verstorbenen), ferner Mortimer L. Schiff und Felix M. Marburg (seine Enkel). Louis H. HeinZheimer und Otto H. Kahn. Eine dritte Tochter des Herrn Loeb ist die Gemahlin des Herrn Isaak Newton Seligman. Theilhaber der New-Dorker Firma I. u. W. Seligman u. Co. und von seinen beiden Söhnen ist Herr Morris Loeb, Professor an der New-Dorker Universität, der andere, Herr James Loeb, widmet sich ebenfalls wissenschaftlichen Aufgaben. vermischtes. Berlin. Der israelit. Kmberverem zu Bcrlin feierte am SLabbos Chanukah siin 14. Stiftungsfest Mehr als 500 festlich gekleidete Kinder hatten sich mit ihren Angehörigen cingefunden. Helsingfors. Nach einer Meldung gestattet eine vom Kaiser bestätigte Verordnung vom U>. d. M. den russischen Unterthanen, welche nicht sinnische Bürgerrechte g'Nießcn. unbewegliches Eigenthum jeder Art in Finnland zu erwerben und solches mit denselben Rechten zu besitzen, wie die finnischen Emgebv'.enen. Die früheren Einschränkungen behalten ihre Gültigkeit nur f ü r I u d e n. Kreuzburg. Zum Baue des Gymnasiums hat der Geh. Kommerz'enrath Herr Simon- Cohn nicht nur, wie die antisemitische .Hochwacht" behauptet, eine bedeutende Summe vorgeschossen, sondern 29 000 Mark g e - stiftet. Als das Gymnasium 1891 «köm'gl ch" wurde, ist zwar die frühere Inschrift .Städtische und Simon Cohn'sche Stiftung" wcggefallen. dafür aber zur Erinnerung an den Stifter einer Marmortafel am Gymnasium angebracht und einer legatarischen Bestimmung gemäß eine alljährliche Gebächtnißseiec in der Aula des Gymnasiums angeordnet worden, bei der nach einem wissenschaftlichen Vortrage stets des 1892 in Berlin verstorbenen Stifters gedacht wird. — Für das friedliche und freundliche Zusammenleben der Bekenner der verschiedenen Religionen, das in Kreuzburg vorhanden ist. gab der Verlauf der anr 28. v. M. vollzogenen Einweihung der katholischen Waisen- und Kommunikanten-Anstall „St. Anna-Stift" erhebende Kunde. Zu dieser Feier waren die Mitglieder des Eynagogen-GcmeindevorstandeS und die Repräsentanten einzeln geladen und sie nehmen fast vollzählig an derselben * tbcil. Wie die „Kreuzburgcr Zeitung" berichtet, erwähnte Herr Pfarrer Moschek dies in der vom Altar aus gehaltenen Ansprache mit den Worten: „Groß und für uns ehrend ist auch die Theilnahme seitens der hiesigen jüdischen Gemeinde." 8iiht. WnmtislMM Wlöch. Bon Dr. Kollegg, (0.75) Bering von Edmund Dcmnre, Leipzig. Wer kennt sie nicht, diese Geißeln der Menschheit mit raren, oft unausstehlichen Qualen! Wer sich über Derhütuugund natiw gemäße Behandlung dieser Leiden unterrichten will, leie das billige Büchlein. Was bedeutet „B. T.“? . Unter dieser Wkurzung bezeichnen die Zeitungen im Allgemeinen das «Berliner Tageblatt", wenn ne demselben Nachrichten entnehmen. De universelle Verbreitung. die daS »u.'r.- m Holge seines gediegenen und vielseitigen Einhalts gefunden und die Bedeutung, die seinen Ausführungen in der ganzen gebildeten Welt beigelegt wird, geben ihm geradezu den Charakter eines Weltblattes. — Das «B. T.“ ift durch seine eigenen, an allen Welt» Plätzen, wie Baris, London. Petersburg. Wien, Rom. Konstantino» yel.Newyork. sowie an allen größeren Berkehrszentren anäestellten Spezial-Korrespondenten verttetcn. die diesem Matte allein zur Verfügung stehen. — Die Darlamentsberichte werden im »B. T." anerkanntermaßen sehr ausmbrlich behandelt und erscheinen in einer besonderen, sogenannten Varlamentsausgabe. die. noch mit den Nachtzügen vermndt. am Morgen des nächstfolgenden Tage«, den Abonnenten des „B. t." zugehr. — Die sorgfältig redigierte, vollständige H^andels»Zeitun g des «B.t.“ erfreut sich wegen listen geschätzt. — Großen Beifall finden auch die ausgezeichneten O riginal-Fenilletons aus allen Gebieten der Wissenschaft und schönen Künste, sowie die hervorragenden belletristischen Gaben, msbeiondere Romane und Novellen erster Autoren» welche im täglichen Roman-Feuilleton des „b. t.“ erscheinen, so im nächsten Tageblattes" kostenfrei sechs werthvolle Zeitschriften, und zwar an, jedem Montag: «Zeitgeist", wissenschaftliche und seuilletonistlsche Zeitschrift. iedem Mittwoch: «Technische Rundschau" illustrierte polytechnische Fachzeitschrift, jedem Donnerstag und Sonntag: »Der Weltspiegel", illustriette Halbwochenchronik. an jedem Freitag: «Ulk" farbig illustriertes satyrisch-yolitisches Witzblatt, jedem Sonnabend: «Hans Hof Garten", illustrierte Wochenschrift für Gatten» und'Haüswitthschaft. — Unterzieht mar» alle diese Leistungen des »B. T.“ einer unbefangenen Prüfung, so wird man sich bald überzeugen, daß in Bezug auf Reichhaltigkeit und Gediegenheit des gebotenen Inhalts, sowie im Hinblick aus die rasche, zuverlässige Berichterstattung das „Berliner Tageblatt" an erster Stelle steht. Das «Berliner Tageblatt", welches gegenwärtig 82 000 Abonnenten besitzt, erscheint täglich 2mal. auch Montags m einer Morgen» und Abendausgabe, im ganzen 13mal wöchentlich. Aboimementspreis für alle 7 Blätter zusammen bei allen Postanstalten des Deutschen gleiches 5 M. 75 Vf. für das Metteljahr oder 1 M. 92 Vf. für den Monat. Dieser Bettag ist im Derhälruis zu dem überaus reichen Inhalt des Blattes und der oben genannten gediegenen 6 Wochenschriften ein sehr mäßiger. Annoncen im «B. T. stnden namentlich in den gebildeten und bener sstuierten Kreisen die erfolgreichste Verbreitung. El» für die gesammte gebUvete uns Hanüelswelt sehr «mpfthlenSivrrihes Organ ist die «Neue Badische Landes-Zeitung". Mannheimer Zeitung. Mannheimer Anzeiger und Handelsolatt. In jeder Beziehung über vortreffliche Mitarbeiter verfügend, pllegt dieselbe eine eingehende Berichterstattung aus allen für den Gang der Welt-Politik wichtigen Staaten und Hauptstädten, einen ausgedehnten und in, größten MuLstade eingerichteten Depeschendienst. und bietet enigehende Berichte über die «Sitzungen des Reichs- und Landtages. Den Romanston. das Novellen» und Erzablüngen» material der «NeuenBadischenLandes-Zeitung" bilden nurLriginalarbeiten. hervorragender Autoren, ihr Feuilleton, in grobem Stile gehalten gibt alles Neue. Interessante, Wissenswerthe aus Leben und Kunst, werthoolle Beiträge und Arbeiten über Theater. Musik Litteratur und Sport. Die «Neue Badisch.«' Landes-Zeitung" bringt täglich telegravhnche Meldungen der Enekten» und Waarenkurse. Preise von Getreide, Mehl. Kapee. Spiritus, Oel. Zucker. Baumwolle. Wolle. Jute. Hopfen. Tabak, Wem. Holz. Essen. Kupfer. Zinn re. von den einschlägigen Märkten. 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