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Der Israelit · 1903-12-03 · Heft 96 (3.12.1903) · page 27

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Journal
Der Israelit
Volume
44 (1903)
Issue
Heft 96 (3.12.1903)
Date
1903-12-03
Page
– (sequence 27)
Language
German
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; * Wür r ■ - >dHi£ia*w~» .vo« 2141 habe es verrathen, aber da er sich fürchte, dürfe sein Name -nicht verrathen werden. Auf die Frage, ob Christenwohnungen demolirt wurden, sagte er ja, und zwar seien die betreffenden Wohnungen in seinem Notizbuch ausgeschrieben. Sein Notizbuch, so behauptet er, sei aber im Aufträge der Juden gestohlen worden. Alle seine Aussagen machten den Eindruck der Unwahrheit, und der Staatsanwalt ermahnte ihn wiederholt, nicht zu übertreiben. Bis zum 26. November waren 27 Zeugen von 566, die im Ganzen geladen sind, vernommen. Ein Ende ist daher nicht abzusehen. Der Leiter der Voruntersuchung, Freynat, wird auch als Zeuge erscheinen müssen, weil ihm die Aeußerung entschlüpft ist, der Gendarmeriekömmandant Lewendal hätte mit nummerirten Bandenführern im Einvernehmen gestanden. Am 27. November wurde trotz -des Geburtstages der Kaiserin-Wittwe die Verhandlung fortgeführt und einige Exemplare der Proklamation vorgelegt, die vor dem Osterfeste verbreitet wurde. An einer Stelle dieser Proklamation heißt es: „Es ist den Juden nicht genug, daß der Stifter der christl. Religion zur Sühne für ste sein Vlut hergegeben hat, sondern sie lechzen heute noch nach dem Blute der Christen und haben soeben wieder in Dubotzrsy zu rituellen Zwecken einen Mord begangen. Die heilige Pflicht aller Christen ist es, das vergossene Blut zu rächen. Das Militär wird Beistand leisten und die Polizei kein Hinderniß in den Weg legen." - * * * Während der Einvernahme P r o n i n s war der neue Gouverneur, Fürst Urussow, persönlich im Gerichtssaale anwesend; er hatte in der Nähe des Präsidenten Platz genommen und folgte mit großer Aufmerksamkeit der Verhandlung. Es verlautet, Fürst Urussow habe die Weisung, dem Agitator Pronin wegen seiner fortwährenden Ketzerischen Thatigkeit eine strenge Verwarnung zu ertheilen und ihn eventuell aus Kischinew polizeilich ausweisen zu lassen. SD" 41 U | % \ Ö S W. Für den folgenden Thcil ist die Redaction nicht verantwortlich. Die Dedartior» rmtrrui^mt virmais rine Drüsinio in Lrnig auf die rituelle Zuverlässigkeit der angepriefenen Maaren. Die Lesieher haben, wen» sie in Dieser ginlicht gcndirit Irin wollen, die Anpreisungen, Tlefcrrnrru etc. selbst einer Tontrole {tt unterwerfen. Schluß der Juseraten.iniahwe ist Nets: tür dir aioiunr.snuinmrr, Sonntag Früh!> Mir»für die Donnerstagsnummer. Mittwoch Mittag 12 Uhr. Aufer Klatt'grlaugt rrgrin.Ssia Uoutcg und io, n rston iu der» Abendstunden {«nt Dersandt. Ncclamationrn wegen;u späten Eintreffens beliebe «an bei der betreffenden postaustalt;u murim. Offerten auf Lhiffrraiinonren werden täglich, mit .Xnsnah.ue von Samstag writerbcstrdert. Echt russische Glattftrin« pSrrt Tn, echt belg. Glaitsieine TN, prima gelbe Abziehsteine, I«. Oelsteine, In. belgische Brocken, blaue Wasserabziehsteine. Ausreibsteine Und bei mir zu haben, Lieferzeit drei Wochen. 11808 I. Tachauer, Knimbad? (Schwaben). ABBAUAH KÖItBEK, a*nD -)01D iögso . nnd hebräische Buchhandlung, Mllnchtin, Blüllerstrahe 381., emvsieblt feine Arbeit n"D .nin:o ,psn sowie fnmnitfirfie Rittmlien. Referenzen ertheilt Herr D c. E h r e n t r e u dahier n. mehrere orthodoxe Rabbiner Deutschlands, sieheninit solchen jederzeit zur Verfügung. ♦ Meine ChanuKah- Feuchter, Form genau wie nebenstehende Abbildung, and fetiiftem silberähnlichen Metall, elegant und praktisch gebaut, bringe in cmpfehl. Ertnneruug, Prets per Stück nur Mk. 9.— franco Porto und Verpackung gegen Voraussendung des Betrages oder Nachnahme. VeKellrrngerr werden unter M. T. «034 durch £fbic Geschäftsstelle dieses Blattes entgegengenömmen. Seit einigen Tagen' habe ich daS altbekannte. e-M Ssvor; Motel nebst Restaurant and iBadehauS, vexbunden mit eigener Termalquell« sowie elektr. Lichtbad Wiesbaden, Jjärensfrasse 3 übernommen. Mein Unternehmen wird streng koscher^ geführt worüber Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Dr. Kahn gerne Auskunft ertheilt. Mjt der ergebenen Bitte, dies«- nur einzig elegante». - und comsortable» Etablissement allerersten Range», durch geneigten Zuspruch gütigst «nlepstützen z» wollen, indem ich eine duxchau» tadtllose Bedienung zusicher«, zeichnt mit aller'Hochachtung - Bernfi. Mejer/' ... . ■; vormal» Inhaber von Hirichberger» Hotel, »Bad-Hoj"» Elektr. Licht. — Dampfheizung. — Säle für Hochzeiten.' — Lese. ,immer. 7- Billarpsgaf. -- .... [7ÖOt rri&np Tmtp Junger Mann, aus sehr angesehener und hervorragender -Familie. "ew„ ist und lebt in grösrter Roth, hat niemand an den er sich wende. "?cui* npyv tm UL? yu' nr« 9-ht -o. Wer mochte ihn m seinem Studimn nntcrstüste». damit cs ibm möglich sei dasselbe zu vollenden? Ostert. unter Diskretion 7429 an die Geschäfts«' stelle dieses BfatteH . -

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