Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 44 (1903)
- Issue
- Heft 91 (16.11.1903)
- Date
- 1903-11-16
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Treuchilmgen den Dank ihrer Gemeinden aus. Zum Schluffe gab' Herr Raööiner Dr. Mannes dem innigen Danke derer Ausdruck, dem des Dahingeschiedenen. Lebensarbeit gegolten: der von ihm iren geleiteten Gemeinde und der Talmud-Thora-Schule. die ihm ein treues Andenken bewahren würden, nzrzb pns --27! haftet erklärt, nach dem Gefängnitz überführt und dann auf dem Sckrub in die Garnisonen befördert, wo sie ihre Dienstzeit zu verrichten haben. Eine christliche Deputation in Wilna, welche für die Aufhebung dieser grausamen Maßnahme eintrat, wurde kompetentenorts abgewirsen.? . R u ß l a n d. Moskau, im Nov. (Die neuen Maßregeln gegen die russischen Juden.) Die ^dem russischen Minister des Innern getroffene Verfügung, wonach es kranken Juden nunmehr verboten wird, nach Moskau zu kommen, um in den dortigen Kliniken Aufnahme zu suchen, ist auf das Verlangen. des Generalgouverneurs von Moskau, Großfürsten Sergius, zurückzuführen. In dem Erlaffe, welchen Minister v. Plehwe an die Gouverneure im Reiche. gerichtet hat, wird ausdrücklich gesagt: „Se. kaiserliche Hoheit der Generalgouverneur von Moskau hat das Ministerium des Innern aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um die Zureise von kranken Juden nach Moskau, welche eintreffe,l, um ein dortiges Spital oder eine dortige Klinik aufzusuchen, zu verhindern." Sämmtliche Polizeichefs haben nun den Juden bekanntgegeben, daß dir Reise kranker Juden nach Moskau künftighin nur mit vorheriger Erlaubniß des Moskauer Oberpolizeimeisters zugelaffen werden wird. Das gegen den Aufenthalt kranker Juden in Jalta und Umgebung erlassene Verbot tritt schon mit dem 1. Januar 1904 in Kraft. Auch dieses Verbot ist auf die Wünsche einiger Mitglieder der Zarenfamilie zurückzuführen, welche in Jalta und Umgebung Bcsitzungen haben und dort den Winter zuzubringen pflegen. Eine noch empfindlichere Maßnahme ist jedoch gegen die jüdischen Stellungsvflichtigen im Nordwestgebiete ergriffen worden. Dort werden jüdische Stellunos-. pflichtige unmittelbar nach ihrer Assentirung für ververmischtes.- Berlin. Ein jüdischer Studenten tag findet Mitte Dezember hicrsrlbst patt. Liegnktz Leutnant Goldsckmidt. der bekannte Komponist und der älteste Militärkapellmeister Deutschlands. ist, 80 Jahre alt. gestorben. Ezarrrikan Hier hat sich ein indischer Gcsangvcrem „CFcI'rinofj* gebildet, welchem sockeich 25 Mitglieder, Damen und Herren» beigctreten sind. In dn Vorstand wurde Herr Nathan Jedermann als erster Vorsitzender. Herr Benno Schaub als Stellvertreter, Frl. Rosa K i r st e i n und I. Schotten als Beisitzer, Herr Viktor W rka n k e r als Schriftführer, Herr Sig. K l e i n als Cassircr gewählt. Cs finden wöchentlich zweimal km Fedcrmannfch n Lokale Gesanqübungen statt und monatlich eine Generaldersammlung. Der Verein beabsichtigt», zu Ebanukah eine Theatcrvor stcllung mit Gesang zu veranstalten. Noch bemerkt sei. daß Herr Lehrer Cohn als Dirigent beS Gesangvereins gewonnen wurde. . Wrescheu. Endlich scheint man der Mörder des Gcflügclhändters Aaron Schmu! habhaft geworden zu sein. Ein Arbeiter JaroSz zeigte der Polizei an, daß der Arbeiter Stachowski den Arbeiter Jadlowski aufgeford-.rt habe, den Schmril zu erschlagen. Iarosz will bei der That Schmiere gestanden laden. Stachowski war schon gleich nach der That verhaftet, aber am nächsten Morgen wieder freigelassen worden, da er scheinbar sein Alibi nechwies. Nunmehr sind Stachowski und Jadlowski ver» haftet und vom Untcrr'uchrngsrichter ans Gnesen bereits vernommen worden. Hosftmlich kommt nunmehr Licht in dos Dunkel. Uebrigens wurde schon zweimal versucht, das Sckmulsch: Hans anzuzünden. Am Sonntag entstand in dem Hause wieder Feuer, das jedoch rechtzeitig gelöscht wurde-, bei der Brandstelle fand man eine Flasche mit Petroleum. Scheinbar will man das einzige Kind, des Ermoid.-tLN uock um sein Hab und Gut brinaen. JA, Bftseffaaga Für die Einsendung eines hebräischen Satzes, der sämmtllche (Buchsiaden des '3 enthält, setzen wir hierdurch einen Preis von aus. Det rürrefte und stilistisch beste Satz sott den Preis erhalten.'?? ■ Die Einsendung mutz spätestens am 1. Tage des Chanukafestes tu unserem' Besitze sein. Der Vers soll, tu zwei^ ExempHrchs rintzeMdet.'? werden, der eine davon in geschlossenen! Couvert mit Namens ‘ r Entscheidung eilte Äöoche spätttk.'. ''! f M'.’-T»! •:-yn.