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Der Israelit · 1903-09-10 · Heft 72 (10.9.1903) · page 20

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Journal
Der Israelit
Volume
44 (1903)
Issue
Heft 72 (10.9.1903)
Date
1903-09-10
Page
– (sequence 20)
Language
German
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1610 Gäste ihre Schuldigkeit voll und ganz gethan und um das Gelingen des Ganzen sich ein bleibendes Verdienst erworben. Emil Benjamin. Rumänien. Bukarest, im Sept. Der Minister des Innern erließ an die Präfekten ein Rundschreiben betreffs der Pässe, worin namentlich Folgendes zu lesen ist: Pässe ohne besondere Entscheidung des Minister- Werden nur den Individuen folgender Kategorien gewährt. welche rumänische Unterthanen sind, ohne rumänische Bürger zu sein. 1) Denjenigen, die das Land seit mindestens zehn Jahren bewohnen, keinen fremdländischen Schutz genießen und beweisen können, daß ste nicht fremde Ünierthanen smd und daß sie ein Naturalisationsgesuch eingereicht haben. 2) Denjenigen, die den Militärdienst in Rumänien geleistet haben. 3) Denjenigen, die das 3o. Jahr zurückgelegt haben, die aber Schützlinge keines fremden Staates sind und Immobilien in irgend einer Gemeinde besitzen oder pachten oder auch bedeutende Handelsleute sind und dem Staate die Steuern entrichten. 4) Den im Lande geborenen Jünglingen, die das 21. Jahr noch nicht erreichten und folglich noch nicht kriegspflichtig sind, deren Eltern aber beweisen können, daß sie die Steuern bezahlten und die Unterthanen keiner fremden Macht sind. Für die Personen dieser vier Klassen werden außerdem Sittenzeugnisse verlangt. Literarisches. zw der Herr Recensent meiner Ausgabe von „Maimonides' Einleitung in die Mischna," berichtigt sich in Nr. 68 Ihres gesch. Blattes, allerdings in eigenartig bedingter Weise und inmitten eines ganzen Kranzes von Erläuterungen. Er findet keinen Unterschied „zwischen einer Herausgabe des von Pococke edierten Textes unter Zuziehung der Berliner Handschrift und der Herausgabe der Berliner Handschrift unter Zuziehung der Pocockeschen Ausgabe." — Das klingt logisch, ist aber nicht zutreffend. Der Pococke'sche Text ist zwei oder drei Handschriften entnommen, seine Zuverlässigkeit hat nachweislich beim Drucke gelitten, und dann bat wohl Pococke selbst viele „Verbesserungen" angebracht. wie Herr Prof. Nöldeke in Anmerkung 7 meiner Arbeit betont. — Ein solcher Text besitzt nicht den Werth einer Handschrift, und nicht um einen Ausdruck der Necension zu bemängeln, sondern nur um eben diesen Text zu charakterisiren, schrieb ich in meinem Briefe, „er sei selbst nicht mehr „Original" im eigentlichen Sinne." Im Verhältniß zur hebr. Uebersetzung. also uneigentlich, habe ich ihn (Vorwort S. 5) selbst als „Original" bezeichnet. Gar zu meinen, der Herr Recensent fasse den Druck „im Gegensatz zur Berliner Handschrift als Original," nun das ist mir schon gar nicht eingefallen. Dazu habe ich doch feine Worte zu genau gelesen. — Ich gab also überall der Handschrift den Vortritt, ich nannte sie beim Titel und im Vorwort S. 6 zuerst, machte sie zur Unterlage des kritischen Apparates und damit auch zur Unterlage der hebr. Uebersetzung, — und der Herr Recensent referirt nickt entsprechend, wenn er die Arbeit mit den Worten beschreibt: „Auf Grund des seit langem veröffentlichten arabischen Originals, das mit einer Handschrift verglichen wurde, ist nunmehr vom Herausgeber eine neue Uebersetzung geliefert worden eti." Diesen thatsächlichen Fehler zu berichtigen, hielt ich für mein Recht und meine Pflicht. Meine wissenschaftliche Ehre konnte er nicht kürzen, weil nickt ich ihn beging. Aber auch von einer subtilen Unterscheidung kann keine Rede sein; das Unterscheidungsvermögen scheidet ganz aus, wo es sich, wie hier, einfach urn Feststellung eines so klaren Faktums handelt. Dr. B. Hamburger. z. Z. in Alzenau. - Neu erngegangene Bücher. (Besprechung Vorbehalten.) rrb vrm — N L prr . e y: >»n ix:'—xi fXptnp .nnem-! n:» 'z nrrn .rraeb jre^ .62 yKxnso; ,ixv'L bv r*£-:2 nuv.Tnn 82 bb'2 rp2 "-3 "2V b'Sist ::pV2 ^rxbrr pn» ix"b2 :c ds .rpera ."2'.'2 "2 *ru6 »ranrn ' — j *-«*-*• » >*** u — .2^2 'TjnsTiysT .*p :xri2;2 Tr'ünSj c’is'c .r M :rsr. bv pn bv.z l ",22 .11 i'rr rc-ü £*PS‘S ,2' CJJKSO VXC bv Kalcnder für Israeliten 5664. Zugleich Führer durch die isracl. Kultusgemeinden der österreich-ungarischen Monarchie. XII. Jahrging. Pr. Kr. 1.60.' Wien 1903. Verlag der Ocsterrcichisch - israelitischen U n io n. Gorki) Maxim. Greuelthaten tu Kischinew. 32 S. Pr. Mk. 1.—. Russischer Verla g. ( M. Suckennikoff.) Berlin W., Leibnwstr 13. 1903. Brombin» Guiseppe. Italienischer >sprackführ er. (Kleine Sprachführer von Otto Robert. II.) 102 S. Pr. Mk. 1.40. Ravensburg, Otto Maier. Rieder,Prof. Dr.Hcrrmann. Körperpflege durch Wasseranwendung. (Bibliothek der Gesundheitspflege. Bd. 18.) 201 S. Pr. Mk. 2.—. Stuttgart, Ernst Heinrich Moritz. Frank, Ulrich. Simon E i ch e l k a tz u. a. 269 S. Pr. Mk 3.—. Breslau 1903. Schlesische Verlags- A n st a l t von,S. S ch o t t l ä n d e r.

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