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Der Israelit · 1903-09-03 · Heft 70 (3.9.1903) · page 25

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Journal
Der Israelit
Volume
44 (1903)
Issue
Heft 70 (3.9.1903)
Date
1903-09-03
Page
– (sequence 25)
Language
German
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GenLrak-Grgan für das orthodoxe Iudenlhum. 3. Sept. 1903.^ fl M 70. lNr. 4. K_x X X /x XXX XXX X X X X X X XXX X X X X XX X X X X X X X X X X Homiletik. ■nybx mcws iso von Aron Elieser P a s ch k u ß tei Rabbiner in Galantha. Nach dessen Tode herausgegeben von dem Sohne des Verfassers, Herrn Benö Paschkuß in Duna-Szerdahely. Der Verfasser dieser Droschoth für alle Wochenabschnitte (im Anhang eine halachische Dissertation über 211 *m) war sowohl durch seine Capacitäi auf dem Gebiete der Halachah, wie durch seine Genialität auf dem Gebiete der Hagada einer der berühmtesten Rabbiner Ungarns, und hat durch die schon von ihm selbst herausgegebenen Werke ri'.2X ntrya Kommentar zu den Sprüchen der Väter und riir'ni ~xz Erklärung dunkler Agodoth in Talmud und Midrasch, Beweise seiner Bedeutung gegeben. Die vorliegende Schrift reiht sich den früheren würdig an; sie hat es theils mit einfacher Erklärung des Schriftwortes, theils mit der Erklärung einschlägiger Midraschim zu thun. Was das Werk seinem Inhalte nach besonders auszeichnet, ist die praktische Bedeutung, die den entwickelten Gedanken zukommt. Der Verfasser geht von dem richtigen Standpunkte aus, daß die Derascha, die homiletische Betrachtung, eine ethische Tendenz zu verfolgen habe, daß ihr Zweck nicht in die Verbreitung theoretischer Erkcnntniß, sondern in Belehrung über den praktisch zu wählenden Lebenswandel zu sehen ist. Er legt darum das Thema gewöhnlich so an, daß es aktuelle Fragen berührt und praktische Lehren für das Leben gibt. Der Verfasser hatte die Tendenz zu belehren und das Gefühl des Lesers zur nrri' zu erwecken. Und diese verdienstvolle Aufgabe ist dem Verfasser s. A. vollkommen gelungen. Es ist dies also ein Werk, das Jeden inieressirt. Vielen aber von unschätzbarem Werthe ist. Rabbiner. Prediger, Berufs- und Gelegenheitsredner, alle müssen sie es mit' Freuden begrüßen. Es wird Niemand das Werk, so er in die ersten Blätter Einsicht genommen, eher bei Seite legen, bis er mit dem Inhalte desselben sich vertraut gemacht hat. Von Blatt zu Blatt wird sein Interesse reger und er saugt den Duft dieser herrlichen Aug' und Herz ergötzenden Blumen mit Wollust und Gier ein. Da der für diese Anzeige bemessene Raum, bei der Eigenart des agadischen Stoffes und der ganzen Anlage der Erklärung, nicht gestattet, auch nur ein kurzes Bild der Deutungsweise zu geben, so muß ich mich auf die bloße Anzeige beschränken, will aber nicht unterlassen, das Werk wärmstens zu empfehlen, und zwar erstens um des geistigen Genusses, welchen die der Lektüre Mächtigen daraus ziehen, dann aber auch, weil der Herr Herausgeber den Ertrag aus dem Verkaufe des Buches zur Förderung eines höchst heiligen und edlen Zweckes, zu Gunsten der Talmud-Thora-Schule zu Duna-Szerdahely gespendet hat, einem Vereine, dessen Mittel in den letzten Jahren bedeutend abnahmen. Er kämpfte nach Kräften in der Hoffnung, daß die Lage sich doch bessern würde, gerieth aber in erhebliche Schulden, die sehr schwer auf ihm lasten und ist dessen Fortbestehen ernstlich bedroht. Daher erachte ich es als meine heilige Pflicht, auch an den Edelsinn und die Opferfreudigkeit unserer Glaubensgenossen, die für die heilige Thora noch Herz und Sinn haben, auf's nachdrücklichste zu appelliren. Möge Jeder nach seiner Leistungsfähigkeit zum Fortbestehen und Gedeihen des Vereines durch Bestellung genannten Werkes oder mit Spenden beitragen. Die Bestellungen und die hochherzigen Spenden bitte an den Präses des Vereins oder an Unterzeichneten einzusenden. Im Namen des Talmud-Thora-Vereins: Salamon Paschkuß, Enkel des Verfassers. .'! xdp'33 '2i 'i)'Li r^cnn iipo enwip Von David Moskowitz, Naggod, Siebenbürgen. Der Verfasser vorliegender Tafel hat sich der dankenswerthen Aufgabe unterzogen, sämmtliche Vorschriften und Dinim. die während des Gebetes zu beachten sind, hier zusammenzustellen. Herr Moskowitz theilt in seinem Begleitschreiben mit, daß er oft bemerkt hätte, wie Beter über die eine oder andere Bestimmung im Zweifel gewesen wären, und um möglichst IJUII!^1 llj.ai.n u;

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