Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 44 (1903)
- Issue
- Heft 70 (3.9.1903)
- Date
- 1903-09-03
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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Leistungen geradezu angestannt. Fast an allen Sabbaten im Jahre richtete er erbauende Ansprachen an seine Gemeindemitglieder. Es waren stets c'jtsvn cnr rvt fc, die auch gerne gehört wurden, da es Allen ein Genuß gewesen. Bei den schweren Schicksalsschlägen, die auch ihm nicht erspart blieben, suchte er Kraft und Trost pn ttvr/in -rzkz. Und wie er stets für map rran gewirkt, so war auch die rrfc ein Zeugniß dessen. Ganz Flörsheim, die Behörden, die Geistlichkeit und christlichen Lehrer voran, betheiligten sich. Herr Dr. Silber st ein - Wiesbaden, als zuständiger Rabbiner. hielt eine ergreifende Trauerrede. So nahmen wir wehmüthig Abschied von unserem theueren Lehrer. „Sie haben einen guten Mann begraben, uns war er mehr." Sein Gedenken wird nicht bei uns schwinden. Möge sein?'?> uns beistehen und er uns Allen ein sein, rvaan. Das Andenken des Gerechten bleibt zum Segen, r.r»s*» pnx 127! Adelöl,cim, 1. Sept. Am verflossenen Samstag verschied hier der in weiten Kreisen wegen seiner Wohlthätigkeit bekannte Herr Samuel Wertheimer im Alter von beinahe 86 Jahren. Herr Bezirksrabbiner Dr. Löwen st ein in Mosbach betonte bei der ergreifenden Grabrede insbesondere, wie der Verstorbene ein treuer, gewissenhafter Jehudi war, der bei Ausübung einer Mizwah weder Kosten noch sonstige Opfer scheute. Die Armen werden insbesondere den Heimgang des Entschlafenen tief beklagen. Ueberall, wo es galt, eine bedrängte Wittwe, einen kranken Familienvater zu unterstützen, war er hilfreich da. Das Bewußtsein. eine gute That vollbracht zu haben, stand ihm höher, als der Dank der Unterstützten; denn meistens gab er, ohne seinen Namen zu nennen. Des Namens Samuel Wertheimcr wird in unserer Gemeinde, die ihm viel zu verdanken hat. stets in ehrender Weise gedacht werden. Die hier zu errichtende Lungenheilstätte ist nickt, wie früher mitgetheilt, mit einer halben Million, sondern mit einer ganzen Million Mark von Freifrau von Rothschild dotirt. Präsident ist Herr Nabb. Dr. Löwenstein. vermischtes. Frankfurt a. M. Der zum Rabbiner in Nandeag gewählte caud. M. Hoffman n aus Berlin hat während des letzten Jahres als Lehrer an der hiesigen Religionsschule (unter Leitung des Herrn Rabb. Dr. Horovitz) fungirt. Briefkasten der Nedaetion. Frl. Rosa (?., Frankfurt a. M.: Wird gelegentlich Verwendung finden. Berichtigung. In der Weihcrcde des Rabbiner Dr. Kahn soll cs in Nr. 65. Seit. 1435, Spalte 2, Zeile 40 von oben heißen: Alles was die Menschheit seit Jahrtausenden an Wahrheit und Weisheit erforscht und ergründet, an Vervollkommnung und Veredlung erkämpft und errungen u. s. w. Und wenn wir noch Tausende von Jahren dichten und trachten 11. s. w. Neu emgegrmgene Küchrr. (Besprechung Vorbehalten.) Klausner. M. A. Zur Lehr und Wehr. Jüdische Zcitfragen. 125 S. Pr. 2 M. Berlin NW. 7. I. Calvary u. Co. 1903. Rechenschafts-Bericht der „A d a ß I esch u r u n" zu Leipzig 1901—1903. G e l b a r 1, Heinrich, S. L e k a ch t a uw ein Handbuch für praktische Schächter. 57 S. Stettin. Schneider. Theodor. Was ist's rnit der Sintflut? Ein Beitrag zur Babel- und Bibelfrage. 26 S. Heinrich Staadt. Wiesbaden 1903. 6 Zionistische Lieder. (Hebräisch.) IIS. Pr. 2d. R. Mazin, 100 Old Montagne Street, London, N. E. 4 Zionistische Lieder. (Hebräisch.) 8 S. Pr. l'/äd. R. Mazin, London. Perlzweig. Rev. A. Zionistische Lieder. Arrangirt für Piano und Gesang. Pr. 1 Schilling 6 Penze. R. Mazin u. Co.. London. Worts rna nn, Jccheskcl. Was wollen die Zionisten? (Jargon). 150 S. Pr. 1 M. R. Mazin, London. Landau, Dr. I. L. König Herodes. (Jargon.) 99 S. London 1901. R. Mazin. Bambcrger. S. B., Distriktsrabbiner zu Würzbnrg. Die jüdischen Frauenpflichten. 34 S. Pr. 50 Heller. S. A. Njhely 1903. Wilhelm Alexander. Die Judenverfolgungen in Kischinew. 40 S. Pr. 2 M. (Russisch.) Stuttgart 1903. I. H. W. Dietz Rachs.. G. m. b. H. Kalischer, Dr. Alfr. Chr. Die Macht Beethovens Eine Erzählung ans dem Musikleben unserer Zeit. Pr. 4 M. 271 S. Berlin W. 35. Dr. A. Kali scher Selbstverlag 1903. Naumann, Friedrich. Briefe über Religion. 55 S. Pr. 1.20 M. Berlin - Schoneberg. B u ch v e r - lag der „Hilfe". Tn Jlnioi! Union &etausgegc6encu .Kalenders für Israeliten". Auw dieser ^adrgang weist wesentliche Verbesserungen und Ergänzungen mit. -i,i*in kalendacischen T heile wurde die grösste ^.orgrult gewidmet. Der sch cm atische Thcil erweist sich durch die Vollnandigkeit und Aktualität der Taten betreffend die osterreichuch-uugariichen Kultnsgemcindeii. ihre Borstehunaeu, {tuuitio* nare und rituellen \wntitiitionen als ein unentbehrliches Silisu. Nachlchiagebuch. denen gründliche Bearbeitung die vollste Auerkeunung verdient. Auch dem; ü d i s ch e n Vereins wesen wurde die grösste Lvrgialt gewidmet. Neu ailsgeiwinmen erscheinen die p 0 l i t i l ch e n „-o ä v a. c 111 c 11=& e nt e i n b c n Mährens mit rdren Funktionären und alle zi 011 istischeu Bereiuiauuqen ^euerrc'chs. Ter lite.rar.sche Tbeil bringt höchst interessante Neneerliwernngeii des lungst nach Wien berufenen Rabbiners Dr. D. Senchtwand linterdem Titel.Holländischest»dender alten Gbertozeit. vom Direktor des Wiener Blindenimtitutes. mitteltm die Anschaffung. - .Kalender iü durch das Bureau der .Oesterreichisch» WVWLm'MÄL'' 12. sowie durS di-