Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 44 (1903)
- Issue
- Heft 46 (10.6.1903)
- Date
- 1903-06-10
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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1608 wir allmählich von dem nach Gold dürstenden Juden! erlöst werden. Einigen der „alten Nation" stnd wir 1 begegnet, die es mit dem Vur wirklich gut meinen, aber die große Masse frißt wie ein Krebsschaden am gesellschaftlichen Leben des Bürgers. Was aus dem Bur herauszupressen ist, das weiß der Jude auch zu kriegen." Die „Deutsche Wochenzeitung" fügt ausdrücklich hinzu: „Der Judenfrage muß.die Regierung ihre Aufmerksamkeit schenken. Uns wurde versichert, daß nach dem Frieden mehr als 1000 Juden nach Afrika gereist sind. Ein Theil derselben wird sicherlich versuchen, den Bur fernerhin zu exploitiren. Es würde im Interesse des Landes sein, einen großen Theil solcher Einwanderer als ungewünschte Personen nicht in's Land zu lassen." Es ist aber ein großer Jrrthum, zu glauben, daß der Antisemitismus erst nach dem Kriege in Südafrika seinen Einzug gehalten habe. Er ist dort auch schon früher gewesen; jetzt zeigt er sich nur in seiner wahren Gestalt.. - - vermischtes. Seligenstadt, 5. Juni. Bei der am 3. d. M. statlgcfundenen Ergänzungswahl eines Mitgl edes zur Handelskammer für den Amtsgenchtsbezirk Seligenstadt, wurde für den verstorbenen Bürgermeister Novar Herr Kaufmann Hermann Frank aus Seligenstadt mit großer Majorität gewählt. Soborten, 7. Juni. Auf Veranlassung des Herrn Rabbiner H. Galandauer wurde in unserer Cultusgememde eine Eollecte zu Gunsten unserer unglücklicken Glaubensgenossen in Kichemw veranstaltet, welche das Ergebniß von 400 Kronen, batte. Anßerdem sandten mehrere Gemeinde- Mitglieder namhafte Beträge direkt au die Hilfs-Eomitös in Wien und Prag und an die „Alliance-Jsraelite" >ür diesen Zweck- D’jDm .»ja D’jcm Neu rinManKenr' (Besprechung Vorbehalten.);' Lehr, Elias. Lebensquelle. Glossen zum Rrligionsbrief des deutschen Kaisers. 79 S. Pr. 50 Heller. Wien 1903. Verlag der Autors. Rothe Steingasse 20. Liebe, Georg. Das Judenthum in der deutschen Vergangenheit. Monographien zur dcntsckrn Kulturgeschichte. 11. Bdch). 127 S. Mit 106 Abb. Pr. M. 4-. Eugen Diederichs. Leipzig. ' Bernfeld, I>r. S. Die heilige Schrift. Ausgabe für Schule und Haus. 1. Bdch. 345 S. 2. Bdch. 511 S. Berlin HW. 7. S. Calvary u. Co. Woschod. Zeitschrift. April, Heft Petersburg. . Vv, G öhre,Paul.Denkwürdigkeiten u. Erinnerungen eines Arbeiters. Herausgegeben und mit einem Geleitwort versehen. «L.ben und Wissen 2. Dandi. 390 S. Pr. M. 4.50. Leipzig. Eugen Diederichs 19.03, Weiher, D. Verschwendete Kräfte. 66 S. Pr. M. 1.20. Leipzig. Hans Fändrich 1902. Hervi, B. Rache. Roman. 167 S. Berlin. Franz Gundert 1902. ' . Schneider, I., Finanzieller Berather in allen Grundstücks- und Hypotheken-Angclegenheiren. 66 S, Berlin. 84V. 47 Hermann Schild. urch 36 Jahre habe ich an einem Bruch gelitten und sammtliche Aerzte behaupteten, daß mich nur eine lebensgefährliche, Opc» A oyne mindeste Schmerze» radikal zu heilen, ich begab mich daher sofort nach Lemberg zu Herrn Freilich, der mich im Lause von 2 Wochen vollständig wiederücrgestellt hat. Die Herren Lotto Dimi» treScu aus Ploieschti und Eduard Sommer. Hofrath der obersten Instanz, verdanken das Entfernen ihres Leidens ebenfalls diesem Herrn. Nun sehe ich mich verpflichtet, dem Herrn Freilich öffentlich meinen ^ank Zu sagen, in der Hoffnung. daß diese Zeilen vielen von demselben Leiden heimgesuchten Personen den Weg zur Hilfe bahneil werden. Lemberg, am 28. Oktober 1894. - Hermann Jacob, Ploieschti (Numäuien). pT“ Adressenverändernngen unserer werthen Llbonnenten wollen uns gefl. rechtzeitig mitgetheilt werden, damit in der Zusendung bt9 Blattes keine Unterbrechung eiutritt. den solgendeil Theil ist die Nedaction nicht vcrailtniortlich. yie ^rdacttan unternimmt niemals eine Prüfung in öqnfl ans dir rituelle Zuverlässigkeit der angrprirfrncn wa rrn. Ale Ncstrher habe». wenn sie in dicker Einsicht gesichert sein wollen. die Anpcellnnien. zr.sterenicn etc. selbst einer Lonlrole r» unterwerfen. SchlnK der Inseraten i»n.rl,me ist sirts: für die Montag-n» nmer. Sonntag Früh '.1 llljc. ütc bie 2-kner.trisn.rnr »:c. wrillwach LUitt^g li Nhr. Einser platt gelangt regelmäsiig lUontag und Sonnerstaq in den ^bendstnure» mm Uerkandt. Nccla,Nationen m.vun?n spaten Ointressrns beliebe man bei der betrrlfeudrn Postanstalt in machen. Offerten auf!-'.i,':sfee-.nuance» werde» taztlch. m>.t Ansnch >e »es Samstag und Sonntag. meilcrbrfördert. Nach gediegenster kaufmännischer Ausbildung bietet die. | - L. ‘ &l©gÄefimrger; -: die denkbar günstigsten Ehancestzur Erlangung einer guten Stellung. Prospekte uns wettere Auskunft gratir, Penpon wirs nachgewirsen. [4215 3mnu jBrttck, gepr* Lehrerin. Malberstaat,* Magdeburg,- Fischmarkt 111. Brelteweo 159, I. Ztylilliliiiiji Der 91$ " ‘ “ vor weiiigen Jahren neu erbaute, mit den modernsten mmchlnellen Emrichtungen versehene nambnreer Mazzotbfabnk ioll verpachtet iverden. - ES ist voraussichtlich am hiesigen Platze sowohl, wie für den Erport ein bedeutende!- und einträgliches Geschäft zu machen, auch konnten die ^abrik und-die Maschinen wahrend desganzen Jahres eventuell zu anderen Zwecken benutzt werden. . . .. - ... ifantioHöTaftige, fachmännische Bewerber belieben sich behufs näherer Auskunft zu weichen an den DorstanS des Drutfch-Mraek. .SUnagogen-LerbanSkS, Hainbu^rg.'Kohlhofen^ ,,, v 14210'