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Der Israelit · 1903-11-19 · Heft 92 (19.11.1903) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
44 (1903)
Issue
Heft 92 (19.11.1903)
Date
1903-11-19
Page
– (sequence 1)
Language
German
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44. Jahrgang. M SS mm Sentrat-Hrgan für das orthodoxe ZudentHum. Begnindet von Nr. TehmÄNN in MsiNF. Donnerstag, den 2 9. Cheschwan 5664. 19. November 1993. IJabbinrt Äißmaiili—Zchmadlich y"3. 7W'.V1 ,11*712 ibv-1 nnr2 bin- *a '1L»X :iex prrp '21 JD 31tD LV2 1LS2 -.2 LV2 bl31 11371'b Ml 7113 Wenn wir einen Rückblick werfen auf das soeben abgeschlossene Leben eines Mannes, wie 2^ m imix s - pcoi, so dürfen wir mit Recht diese Worte von prr ", an diese Stelle sehen. .nun b-av 'v 'ie>x. Von frühester Jugend an reifte er heran im ununterbrochenen, emsigsten Thorastudium. Er war, wie wir bereits berichteten, geboren zu Wiesenbronn bei Würzburg. Von wahrhaft frommen, edlen Eltern wurde er von frühester Kindheit an zur Thora und Jirath haschem geleitet. Der später weltberühmte alte Würzburger Rabb. Vamberger Txn pxv:'bm 'i b'N i*ie lebte damals in Wiesenbronn als ri'3 ^s,2/ und unter dem unauslöschlich tiefen Eindrücke, den ii-3ip'ixvon diesem ‘rx“p*2 br; empfangen, verbrachte er seine Kindheit. Schon in früher Jugend besuchte er die Talmud-Thora-Schule von iv.xb '2i ^'2» in Höchberg, um dort im eifrigsten Studium Thora zu lernen. Von dort aus begab er sich nach Aschaffenburg und fast dort mehrere Jahre zu Füßen jwn bv d'n ij6ix-en2x i. Nach solch gediegener Vorbereitung besuchte er viele Jahre die Würzburger Jeschibah. Im Verein mit würdigen Genossen xom rvo-s pns xb Im vollsten Sinne des Wortes 7i'3ib c-v'2 nib'b ce» .iViipn.mr>2. Aus begeisterter Liebe zur Thora faßte dann 1121.x b'Li einen Entschluß, der für damalige Zeit so unendlich schwierig in seiner Ausführung war und allseitig so viele Opfer verlangte. Er verließ die Heimath, um . in Preßburg mehrere Jahre völlig ungestört dem. Thora-Studium sich widmen zu können. Die Liebe zur Thora ließ ihn alle die großen Entbehrungen, die er sich'dort auferlegen mußte, gering erscheinen. Dort besuchte er die große b'xi ivio 2w pan 21.1 bv i2'S" Gleichzeitig lernte er aber dort im Hause bei dem ebenfalls weltberühmten b'32 S^XTI 3KM '1 1101X pXJ n«.i p’isn betrachtete sich als pi2io i'r-bri, dieses selten großen c:n i'vbri und von ihm erhielt er die nxnn Tmi. Als ich selbst viel später das Glück hatte, zu Füßen dieses bxie"2bii3,?;bxii-v3'iiioix'31 zu sitzen, hatte ich oft Gelegenheit zu beobachten, wie derselbe iiwi p’iJtn als 'n xii pt& hochschätzte. — Von Preßburg zurückgekehrt, besuchte er weiter die Jefchiba in Würzbürg, um gleichzeitig den Unnversitätsstudien obzuliegen. Nachdem er dort das Rabblnatsexamen abgelegt, wurde ihm die Rabbinerstelle in Schwabach übertragen. Die größten, berühmtesten Männer hatten dort schon gewirkt. Der direkte Vorgänger war mein hochberllhmter Onkel 21.1 bin lyteyn 2112a *i 11.. Viele Kämpfe hatte er dort zu bestehen; es war die Zeit, in welcher in allen Gemeinden sich Leute fanden, die Alles abschaffen und Neues einführen wollen. Muthig und unverdrossen nahm er den Kampf auf und er hatte die Genugthuung, die Bestrebungen seiner Gegner lahm gelegt zu sehen. .Sein Hauptbestreben aber war von Beginn der Uebernahme, des N1221 das bxir"2 nun pi2ib Zu diesem Zwecke hatte er stets vry'v eingerichtet, sowohl für v'712 'b-3, als für nmra In all seinen edlen Bestrebungen fand er die lebhafteste Unterstützung von Seiten seiner ihm ebenbürtigen äußerst frommen Gattin. Sie entstammte einer hochgeachteten Familie in Israel. Mehr als 40 Jahre lebte er in glücklichster Ehe mit ihr vereint, vor zwei Jahren ist sie ihm im Tode vorausgeeilt. Sie hatten auch die Befriedigung, wackere Söhne und Töchter in ihren Fußtapfen wandeln zu sehen. iixi'b nii J113 riirwbi .111712 bcy. Mit diesen Worten läßt sich der Inhalt des nunmehr abgeschlossenen Lebens von bin i-Dix zeichnen. Ich hatte, wie selten Einer, Gelegenheit, das große 711310b und Ti'pitf von 11-21 pns verehrungsvoll zu bewundern. Zuerst im Verein mit verschiedenen 0121, dann aber fahre-

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