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Der Israelit · 1903-05-25 · Heft 40 (25.5.1903) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
44 (1903)
Issue
Heft 40 (25.5.1903)
Date
1903-05-25
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Verein der russischen Schriftsteller" in Petersburg den Kischinewer Angelegenheiten einen speziellen Abend gewidmet, an dem mehr als zweihundert Personen iheilnahmen. Es waren die namhaftesten Literaten und Gelehrten anwesend, wie Michailowsky, Nemirowitsch-Daischenko, Bogdanowitsch, Woronzow, Batjuschkow, Nikolski und viele andere hervorragende Persönlichkeiten des geistigen Rußland. Berichte über die Kischinewer Metzeleien wurden von Augenzeugen und Personen, die im Besitze unmittelbarer Mittheilungen aus Kischinew waren, erstattet. Es wurde dann beschlossen, an das jüdische Komitee zur Hilfeleistung für die Geschädigten in Kischinew eine schriftliche Sympathiekundgebung folgenden Inhalts zu richten: „Die Petersburger Literaten und andere Vertreter der Intelligenz drücken ihre Sympathie für die Opfer der ruchlosen Vergewaltigungen aus und sind über die Judenhetze, an welcher sich auch manche Organe der russischen Presse betheiligten, tief entrüstet." Es wurde an demselben Abend auch eine Sammlung zu Gunsten der Opfer von Kischinew eingeleitet. An dieser Sammlung betheiligten sich u. a. auch die bekannten Schriftsteller Miljukow, Prokopowitsch und Korolenko. ' Letzte Stactzrrchtett, Glogau, 23. Mai. Von hier wird der „Breslauer Zeitung" gemeldet: Die Ehe des Grafen Pückler- Klein-Tschirne wurde gestern vom hiesigen Landgericht geschieden auf Antrag der Frau und auf Grund des Paragraphen 1668 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Dieser Paragraph lautet: „Ein Ehegatte kann auf Scheidung klagen, wenn der andere Ehegatte durch schwere Verletzung der durch die Ehe begründeten Pflichten oder durch ehrloses oder unsittliches Verhalten eine so tiefe Zerrüttung des ehelichen Verhältnisses verschuldet hat, daß dem Ehegatten die Fortsetzung der Ehe nicht zugeinuthet werden kann. Als schwere Verletzung der Pflichten gilt auch grobe Mißhandlung.", Ncwyork, 23. Mai. Die Post des Staatsdepartements schwillt gewaltig an in Folge von Zuschriften, die ersuchen, gemeinsam mit den übrigen Kulturmächten Vorstellungen bei Rußland wegen der Vorgänge in Kischinew zu erheben. Die russische Botschaft verlangte besonderen Polizeischutz. Neu erngegangene Mcher. (Besprechung Vorbehalten.) Glesch recht, Pros. v. Fr. Friede für Babel und Bibel. 2^ Ansl. 62 S. Pr. M. 1—. Königsberg i. Pr. Thomas «. Oppermann. 'Spinner, S. Elwas über den Stand der Kultur bei den Juden in Polen im .XVI.. Jahrhundert. 1. Heit. 48 S. Wien TI. Selbstverlag des Verfassers. (Kaiser Josesstraße 36.)" . -' Adresse pr.5?cntce par le Cercle Israelite d’flgr6ment de ßrnxelles ä Sir Marcus. Samuel, Lord-Maire de I.omire-,äi’oecasiondesavisiteä.laVillede Brnxalles. *■ 5. Ami uni Report of tlie Mount Sinai Hospital <.f tlie - itv of Nerv-York. Janua»y 1903. l«8 pp. New- Y*>rk 1HÜ3. II. Jatncsvclidu über dicThätigkri» des Kuratoriums der Pensi ons-Wittwen- und Waiscnkasse d.s R-r» ban'eS der jüdischen Lehrerveiue im deutschen- R»ich für 1902. Berlin 1903. Bericht und Abrechnung des Israelitischen Nntcrstützuuas-Berernes für Obdachlose, für das Jade 1902. Kntt»er. Dr. Bernhard. Jüdische Sagen und legendc». £1. Bdch. 72 S. Frankfurt a. M. I. Kaufmann. Harnstein, S. Gib ath Saul. (Hügel Sauls.) Heberstssetzt ins deut'che von R. Hornstein. Mit Jltuprationen. E.12U S. Wien 1903. Verlag von R. Hornstein XX. Wallcnstri.ße 56. Per!cs. Felix. Boupets Rctraion des Judenthnms im in-utcstamentlichenZeitalter. 133S-Berlin. WolfPeiser Verlag. ,903. vr. Mulcrt. Gottes Welt Erlösung. Gottes Wo>t. Gott ist aliutg. 28 S. Pr. M.—50. Dresden. E Pierson's Verlag. 1903. . Griefkastett kec Redaktton. L. M. in A»: Herr Lenrer Oppen beim er in Sulzbürg ist nicht der Einsender der in Nr. 36 diese« Blaites vcröffcnlliätcn Br eikastennoiiz aus Ncumarkt i. O.. Mohclangclegenb'ei.t bctr.ssend. Sch. m W.: 1877 war nos 7N jnnN am 5. 91p: if. Ein Neugieriger: 1S72 fi t, wie diefesmal, der 1. Tag siDZN aus den 25. Dczniibei. Wkrsetztlllg ans Dem Hoacnal Jomba', Krall«: 1. Fttililii oöer ein Sinikr von llcitid. Unter dem ubigen Titel ei lirlten wir non unserem Landsmann Heren Luc D. O'muml^ai sollende 'leiten .pir B,röffe>itlichuiig. de...".'., '.vir mit Bergimgen in nnserein Blatte Raum aelu-n. . v . BruUa. 15.. März 190:.'. Herr Dir ektor: 3» meinem Leidwesen litr ich medr als?>->u 7uU,re m» der schrecklichen Herma, einer Krankheit, welche nur vieire. die das Uitaliirf Kabeii rNN derselben Zu leide», beurteile» >i«id die Qualen derselben kenne». Sin meiner Berziveiffung bade ich kein Opfer gescheut ,md inich inedreren Aerzten anve^rraut. aber alle mir gereichten Modikamente datten zu meiiicm Leiowe'en gar keine» Ersoig. A'.s ich bereits jedivede Hoffnunq auf eine Befferung verloren. »nd mich nun leb. .islünglich verurteilt glaubte dicke schmerzlmste .Ürankbeit nicht los zu iverdeu. eriutir ich von e.«e»n Bekanliten aus Lemberg. daj; »ich dort ei» geiviffer Herr ly Fr-äris». ein ivahrer Wundei Mensch. besiuder. niid das: süiilintliche AerZle urid Oteledrtc über ihn und seine Aebandliiiig. lvetcdc nur kurze Zeit datiert, itaunen. Da ich nichts medr 3u verlieren hatte, reale ich sofort na!, Lemberg, kehrte in die Anstalt des Herrn M. Freilich Krodecka 35, welche derselbe selbst leitet, cm und :v:e durch riu Wunder wurde ich von ihm ohne jedwcge Schmerzen im Verlause von ltt Tagcir voll ständig geheilt u,id befriide mich fetzt in bester Wesnndheit. gerade als wenn ich nicmals krank gewesen wäre. Äcll sehe, mich also verpflichtet. Herrn M. Freilich, der es verstanden, unch arrs lneine,n schmerzvollen Leiden z» erretten, öffentlich meinen besten Dank hiermit auszuspreche» mit dein Ben'.erken. datz ich ihm lebenslang dankbar sein ,verde und glaube auch. D.mcalgen ditrch Perönentlichung dieser Zeilen eine Wohlthut Zu erweneu. welche an der schrecklichen Hernia leiden und von der EristeriZ des Ferrit M. Freilich, eines Menschen, welcher Wunder schnitt und unzählige Belobungen erhalten, nicht-wisse»r. . _ . Cmbem ich Vstmcu. Herr Direktor, für die Beröffentlichung dieier Zeile» danke, empfangen Sic gleichzeitig meine Hochachtung,

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