Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 45 (1904)
- Issue
- Heft 58 (21.7.1904)
- Date
- 1904-07-21
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Hürth, 17. Juli. (Warnung.) Alexander N a g y, Photograph aus Steinamanger, 17 Jahre alt, ist Katholik, hat seine wirkliche Konfession in seinem Paß in („Israelit") umgeändert; derselbe ist wegen Unterschlagung bereits vorbestraft. Statur: schlank, spärlicher, schwarzer Schnurrbart, gelber Teint, schwarze Künstlermähne. Der Vorstand des Jsr. Wanderunterstützungsvereins Fürth. I. V.: Max Hirschmann, Kassier. Sprechsaal. Rodheim v. d. H.. 17. Juli. Gestatten Sie, geehrter Herr Redakteur, daß ich zu einer in einer der jüngsten Nummern Ihrer gesch. Zeitung angeregten Frage meine bescheidene Meinung ausspreche, und zwar frägt ein Lehrer T. im Sprechsaal an, ob mn ya zu udvd oder zu impri nw im np Gebete gelesen wird. Meiner unmaßgeblichen Ansicht nach steht ja schon im Vorhergehenden,, von naren yar:' an, dasselbe ausgesprochen, was das Wort ya enthält, daher muß das Wort ya sich unbedingt auf xbvb beziehen und auch dorthin gelesen werden. Beweis meiner Behauptung ist n".u in und ’i |c'D Auch der ne schreibt O'ai W W2'7! cn ca kh ya ns* yv'tw nvva ct® pi -pann ycpot wn yn mnn nr kct ya xirnn Kren ^ao ei icä mb L" »b» ,m »mb »bi .uvbva pcm TJ TCK'ff 2JD nbtv'n C. Löwy, Lehrer. vermischtes. Cleutet, ten 15. Juli. (Gedächtnißseier). Gestern Abend wurde in der „Alten Synagogehiersilbst eine Gedächtnitzfeicr für D r. H e r z l abgehalten. Die Gcdächtnißrede hielt Herr Leon Strunin von hier, die allseitigen ungeteilten Beifall fand, auch bei denen, die sonst dem Zionismus fern stehen, da der Inhalt der Rede an sich hochinteressant war. wegen der sinnigen Auslegung der angezogencn Echriftstcllcn und Midraschworte. Zum Schluffe wurde eine Tellerfammlung abgehalten als Beitrag zu einer in Aussicht genommenen Herzlstiftung. Troppan. Ter Landeshauptmann von Schlesien, Graf Heinrich Larisch-Mönnich, hat dem Israelit. Bethausvcrein von Orlau den Betrag von 2000 Kronen zum dortigen Tempelbau gespendet. Eydtkuhnerr, 18. Juli 1901. (Feuersbrunst). Die Brände in Rußland mehren sich in erschrecklicher Reihenfolge. Roch ist daS jüngste Feuer von Wilkomir in aller duunde und schon wieder kommt die Trauer» künde von einem verheerenden Schadenfeuer. Sonntag Nacht sind in Lubowa bei Calvary, Gouv. Suwalkt, etwa 4—5 Heilen von bier, 100 Hauser durch Fsmrsgewalt vernichtet worden. Mehrere hundert jüdische Familien sind brodloS. Nur die Synagoge und fünf Häuser noch sind vom Feuer verschont geblieben. Die Nachbarstädte Ealvary, Wilkowischken und Weyflyten spendeten Brod, Kleider und Wäsche als erste Hilfe. Das Elend der Abgebrannte» ist ein sehr großes. Eduard Segall. Rom. Filice Ravenna, Ferrara, theilt folgende Beschlüsse dcr „Federazione Sionistica Jtalisna" mit: 1. Die Federation wird ein Johrlang die Trauer anlegen. 2 Die Federation wird durch ihren Präsidenten den Borschlag machen, dem seligen Theodor Herzl ein Denkmal in Palästina zu errichten. 3. Die Federation wird ei»e» ehernen Kranz aus sein Grad legen. (Eommeutar überflüssig.) Moskau. Tie hiesigen Zionisten haben folgende Beschlüsse gefaßt: 1. Es sei der Wunsch auszudrücken, daß die Leiche des Dr. Herzl auf Nationalkosten nach Palästina überführt werde. 2. Es möge ein Kapital zum Zwecke der Verewigung des Namens; .Dr. Herzl.- in Palästina gegründet werden, an dem wir uns mir einer Spende von 25.000 Francs betelligen. 3. Heuer soll hier am 9 Ab ein besondere Trauerfcicr staufinden. 4. Es sei der gesammt» Organisation vorzuschlagcn, alljährlich daS Anbeute» d Namens des.Verewigten am Nationaltrauertage, Tiscs Beaw,;u erneuern. T s ck l e n o w. Baslui. (Theodor Herz! Srlberfarl Trauergottesdienst abgehalten. Subskription veranstaltet zr Errichtung eims Denkmals iu Rischon-Lezio». Es wurd beschlossen, daß alle Söhne, die Heuer geboren werden, der. Namen Theodor Herzl bekommen sollen. Petersburg. 13. Juli. Laut „Rvßki Listok' steht eine wichtige Maßnahme betreffend der Juden uumitelbar bevor. Das Gesitz vom 3. Mai 1882 soll aufgehoben und den Juden gestattet werden, auf dem flachen Lande zu wohnen und Ackerbau zu treiben. Briefkasten der Kedaetio«. Wettender Stammtisch, Berlin: Nach unsere» Informationen soll Herzl als Redacteur der „Neuen Freien Presse" einen Gehalt von fl. 20.000 bezogen haben. Privatvermögcn besaß derselbe keinS. X. X. Auskunft betr. .Pl eschen' liegt bei uns zu Ihrer Verfügung. Bitten um nochmalige Aufgabe Ihrer Adresse. : 77 cm) über den oftasiatischen J__ di- »"t-r d-m Titel .MttpQISfottt UI Süapn, mif-V sM: karten in großen Maßstäben sowie historischen, ethnographisch, statistischen und militärischen Tabellen, bearbeitet von 35t. Karl Deucker. soeben zur Ausgabe gelangt ist. — Dieselbe ist nach allen erreichbaren französischen, englischen, deutschen. russische» Materialen und einigen iapanischen Publikatio».ei, aus da» Soraraltigste bearbeitet und umfaßt als Mitte die Länder um b& Gelbe und Japanische Meer, im Norden biS zum Baikalsee und zur Armurlime im Süden bis Hongkong reichend. Der Brei» dieser großen und reichhaltigen Karte mit allen Beigaben gefetet in Umschlag mit den Flaggen der Kriegführenden beträgt nur Ltart 1.-10, auf Semen Wart 3.—._ Pibefsnotitm MIWel. Sr,!ÄS?Ä „ Eine gut und entsprechend ausgestattete Sammlung mit v, zuglichem Inhalt und künstlerischen Illustrationen, die unter d vorhandenen 20-Pfmmg.Biblkolheken mit Recht «nen der erste» Platze einnnn,nt. Weder'S Moderne Bibliowek eignet sich vortreMich als FamilienblbUothek und ist al- ReiselEre ehenfall» warm zu empfehlen.. ir halten eS daher Mr unsere Pflicht, auf Weber» Moderne HiMunyKi. ziuueyuiec oer prerswerroe» vamnuung. m der auch emige Erzählungen erschienen find, die im jüdrschenMilieu fotoa