Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 45 (1904)
- Issue
- Heft 52 (30.6.1904)
- Date
- 1904-06-30
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2446951-2449986-2450034--60935-2521967- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
1098 .. und Kaiserstraße werden die geforderten Summen bewilligt. — Bom 1. Juli 1905 ab, wird das in der neuen Synagoge eingeführte Gebetbuch durch Vertragabschlutz der ruhmljchst bekannten Druckerei von I. Kykowski, welche auch die in Hamburg und München eingeführten Bücher gedruckt hat, zum Druck übergeben. SämMtliche in dieser Officin hergestellten Werke zeichnen sich durch Klarheit und Korrektheit des Druckes ' aus.' —17,000 M. werden für Errichtung eines Verwaltungsgebäudes und Anlage eines Quellbades auf; den? Grundstücke Rosenstraße 2 und Heidereutergaffe 4/8 bewilligt. Bei dieser Gelegenheit spricht Hert Professor Geiger den Wunsch aus, der Viblio- / thekder jüdischen Gemeinde in einem dieser Gebäude ' ein' dauerndes Heim zu schaffen. Aus Zweckmäßig- 'keitsgründen konnte seinem Verlangen nicht entsprochen werden. -— Zur Anschaffung eines FlügelL fiir die L/hrerbildungsanstäT' sowie zur Anschaffung eines ' ' Klaviers' für die Mädchenschule werden oie Mittel ge-' ' währt^ — In die Deputation zur Perathung einer /' "Agende für den JUgendgottesdirnst nach altem RituH r'" werden di^Herren Gustav Löwenberg, Dr. Cohn, Prof, '''' Vlaschke und Aron Hirsch gewählt, in den Synagogenvorstand der Synagoge Rykestraße, die Herren Landgerichtsrath Löwe, Julius Plachta, Urbach, Bock, Dr. Cohn Md Feibel." .Berlin, 24. Juni. Der Israelitisch Wohlthätigkeitsverein „Humanitas" hat den Zweck, seine Mitglieder und deren Angehörige zu unterstützen: durch freie ärztliche Behandlung für alle Familienmitglieder von. mehreren Äerzten in allen Stadttheilen Berlins, freie Arznei, Bandagen, Heilserum, Stärkungsmittel , für Rekonvaleszenten etc. und Geldunterstützung in Krankheitsfällen der Mitglieder. Mitgliedern, die mindestens rwei Jahre dem Verein angehören, und für die dtt-Vtteittsarzt eine Badereise zur Herstellung der Gesundheit nothwendig erachtet, eine Unterstützung wäh- ^reüd' ^er" Dauer der Badereise zu gewähren. Jedes Mitglied zahlt bei der Aufnahme je nach dem Alter von 3 M. an, eine EinsL 'bgebühr. monatlich einen Beitrag von nur 1,75 M. sowie 25 Pfg. für den dauernden Sterbefonds, aus dein bis 200 M. den Hinterbliebenen . gezahlt werden. Der Verein veranstaltet zum Besten ' der Unterstützungslaffe vier Festlichkeiten im Jahre. weiteren erklärte man stch mit der Annahme des Josef Gotthelf'schen Legates einverstanden. Der Rentier Gotthelf hat bekanntlich der Synagogen-Gemeinde 300,000 M. letziwillig vermacht, mit der Maßgabe, daß die Zinsen von 100,000 M. an arme jüdische Studirende der Medizin und Jurisprudenz aus den Provinzen Schlesien und Posen vertheilt werden, und der Rest von 200,000 M. zum Ankauf von Wohnhäusern bestimmt werden soll, in welchen ordentliche indische Familien billige Wohnungen erhalten sollen. Holland. Amsterdam. In der am 13. und 14. Juni stattgefundenen Versammlung der holländischen Rabbiner wurde bezüglich des Zionismus folgende Resolution einstimmig angenommen: - . „Die Rabbinerversammlung erklärt, daß sie die von orthodoxer Seite gegen, den Zionismus erhobenen überzeugenden Beschwerden als berechtigt anerkennen muß."./'. (Allgemeen Hanhelsblad.) ' : A r g e n t i n i e n. ' BnerwH Aireb. Das „Argentinische. Tageblatt" bringt heftige Angriffe gegen die Verwaltung der „I. C. A.", wie sie in den Hirsch'schen Kolonien gehandhabt wird. Sie schreibt dieser Verwaltung, der sie die gröbsten Verfehlungen unterschiebt, es zu, wenn immer neue. Ansiedler Mehr und mehr die Kolonien verlassen, um sich entweder in anderen Kolonien, den Stroeder'- schen hauptsächlich, ansässig zu machen oder in der Hauptstadt sich dem Handel ' zu widmen. Die Hauptschuld läge nach der uns vorliegenden Darstellung an der früheren Verwaltung, während die jetzige wohl besser wäre, aber nicht die Thatkraft habe, die bestehenden Zustände zu ändern. Auch die Administratoren und niederen Beamten wären nicht haftbar zu machen für. die begangenen Fehler. Es werden ferner haarsträubende Geschichten aus den Kolonien in Moisesville, Clara und Lucienville erzählt. Wir können unmöglich an die Wahrheit der erzählten Thatsachen glauben, und haben die feste Ueberzeugung. daß die Administration der I. C. ,A. sich recht bald von den ihr. gemachten Vorwürfen reinigen wird. . . . / Vreölan. In der letzten.Repräsentankmversamm- ' * tünij ’ würde' dem 'vöm..G,emefndevyrstande. mit.der rgl.' - * 'Cisenbahndlrektion;Mr'Lsaü abgeschlossenen Verträge ' ''zuäestiMmt. demzufolge.letzteren dasWeiterbesiehen der ln' der 'östlichen WgNd''.detz.Eistnbähn-NerwäWngs-, ^Mäudrs/MjnMWr.W.'nächdemalsen'iPHel.' in'dcr Driesrasterr der Kedaetto«. -M. D. m Salänta.r Gedicht leider-nicht verwendbar. .. Löwy in Sasbogard : Wollen Sie sich gefl.die unzähligen Artikel in .diesen Blattern, die den Zionismus behandeln, anschen und Sie werdkn auf alle Ihre Frage» eine befriedigende und ausreichende AirtivorterhälttU. r - -Lkaimherm: 'E-'Narttünt-M-" EÜtßatzh der!.orih^ Vereinigung in Baden an den- Oberrath gelangt in r ekneri unserer .nächstcn .Nummern jum Abdruck..^,- 4;; t: a r. .*■ f; ■; <>* i n j< -1 :i - - » . .. ... . » . . :i\ .. ,