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Der Israelit · 1904-06-23 · Heft 50 (23.6.1904) · page 17

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Journal
Der Israelit
Volume
45 (1904)
Issue
Heft 50 (23.6.1904)
Date
1904-06-23
Page
– (sequence 17)
Language
German
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45. Jahrgang. srarkit. Perlen aus Bibel und Talmud?) Aphoristisch aneinander gereiht.. Von Rabbiner I. Nobel—H alberstad t. XL <1 D n^nr») nSo wp om döi37t6 o) t«^ ttt; cthdä b'zvz p!n3 in« p-13 p*33 in« p«3 c: '3vv?noS 3*3i ni'sc hv 1333 3’ny1? oSnsS b'ivz 71172 on« -jb 13«' exr -pbvsz irre eppnrt? h'zvz rhz erp ran «rra> '21 0723 nxn «ntr u*? ,i'V78 nun «\np «- -10' "i^o i«ev i'lw i«V7 nrie'3 0.113« ,1^2 mi« n»iy «im!ivcx '«?nV7V .12 jww^ mi« -13' na« 1- 1-1.13 btp 'p [3 2.113X1 :i- 112« P.ltpp .12 - 121« 71« *]33 71« «3 np 1- 12X3 nn 17L1 -3 1N«1 133 pniv 71« (v 0-.171 01p-'! 231371.1- 23 *p«1'- 71713 1.1 337 «bl *piv, Du gibst denen, die Dich ehrfürchten, ein Panier, sich daran emvorzurichten, um der Wahrheit willen. Sela. (Pf. 60.) Versuchung nach Versuchung, eine sich steigernde Größe, um sie, die Gottesfürchtigen, zu erproben in dieser Welt, und sie groß zu machen für die zukünftige Welt. Es ist ein Panier wie der Mastbaum eines Schiffes! Und warum dies? Um die Wahrheit darzuthun, und damit dein streng rechtliches Walten in schönem Lickte erscheine in deiner Welt. Sagt Einer, es erscheine als bloße Willensmacht, wenn Gott.den Einen reich, den Andern arm und den Dritten gar zum König macht und weist dabei auf die Erhebung Abrahams hin. so nimm du ebenfalls Abraham zum Muster und frag den diese Frage Stellenden: kannst du es wohl diesem Abraham gleich thun? Abraham war hundert Jahre alt, als ihm sein Sohn Jizchak geboren wurde. Darauf trat die furchtbare Versuchung an ihn heran im Gottesgeheiß: Nimm deinen Sohn, den Einzigen, und bringe ihn mir zum Ovfer! — Mit Recht heißt es: Du gibst denen, die Dich ehrfürchten, ein Panier, sich daran emporzurichten! lJalkut Ps.- 60.) Erklärung: Mit dem Panier, das Gott der Hand Seines Frommen anvertraut, ragt der Träger selbst hoch empor, und über ihm und seinem Panier erglänzt der Name dessen, der es ihm anvertraut. An dem 33 das dem hundertjährigen Abraham geschah, hatte der von Gott wunderbar Ausgezeichnete seine Gottesfurcht. n«-n wunderbar zu bewähren in nipp. So versehen König und Reich ihr Schiff mit dem *) Fortsetzung aus Nummer 88» hohen Mast und der Fahne an demselben. Dieser Schmuck des Schiffes ragt in Sturmeszeit, von feindlichen Schiffen umgeben, hoch empor, und dieser Mast mit seiner Flagge wird zum blutigen Zeugniß für König und Reich, deren Namen das Schiff tragt und zu Ehren bringen mutz. 3313711- 33 7133 Du, o Gott, erweisest 3'33 und die 3'33 und ihre Empfänger erweisen — Dich. Hierin liegt wechselseitige Ergänzung von Gnade und Recht, von Verheißung und Erfüllung, von Verdienst und Lohn. Es ist dies die Harmonie in der göttlichen Rechtswaltung, die dem Sterblichen die Gewalt der Willensmacht und des Macktspruches, die Welten erbeben machen, mildert und — verschönt: n-o ewp '3vv!“oVip3 s'1.1 3i3 oppiinip >3iP3 Alles um willen dieser mildernden, schmückenden Harmonie, in der strengen Rechtswallung, die dazu dient, auf die aus der Menschenbrust auf die Lippen sich drängenden Fragen Antwort, und dem vor dem entschleierten Geheimnitz der strengen Wahrheit r2« erzitternden Fragen seine Ruhe zu geben.* 712« 012« 3'VN- 713« 13« vVp ^PH.1t«'3 2*2 '-03) „Um dich vertraut zu machen mit der verschönenden, versöhnenden Billigkeit der Wahrheitslehre, damit du Worte findest, in die du die Wahrheit kleidest vor denen, die sich an dich wenden.* (Spr. 22, 2L) Diese große Kunst hat der königliche Philosoph Salomo von seinem Vater, dem königliche» Sänger David, gelernt, nur, daß bei David einzusetzen ist: „vor dir selbst, der du dich an die waltende Vorsehung wendest.* Beiden hat 7i"n, der Vater der Wahrheit und der Milde, die Weisheit in's Herz, und das Wort auf die Zunge gelegt. — Der Abglanz dieser Weisheit und der Widerhall dieses Wortes, sie sind in unserem tiefsinnigen Midrasch enthalten. — XU. (2*' i*3 v'-ir) mi?« 1133m -33.1 nup 1133 m*p. .1-72- 1-71 ".1 1133 «T3N ,172V 1'« «31'3 13 «31.1 '1 13 713V33 71*313« Nil n-'- 711«1 7'37IV P'3 in -N 171322 -1-7 V 17 111712 pB171 2B>T [333 111 M TO ,1'-«3 [333 "NI *]27! *[-2.1 13311« -'« 1-37« -«IV «3N 13333 ,1NV.1 T27 [*« -'« J.1T0 .17 133167111 13- -'« ,10316 f'3'1« -«IV 13- -'« ,171"-1N0 «-37« H2.1 [*« '1«n 71« 7'3V3 |*2ipn ,3 71*012) 131 -61711X3 D'377’712 1«! 11133 23'T lfitfBl ..7*3 2'-n71 Vip-1 7*0 pH-32 Erwache, meine Ehre! Erwache, o Laute, o Harfe, ich will den Morgen wecken! (Ps. 57, 12.) Hierzu R. Huna, Sohn Bisna's, im Namen des R. Simon Chassida: Eine Harfe war aufgeh'ängt oberhalb des Bettes Davids. Um Mitternachtszeit umschwebte rin vom Norden kommender Windhauch die

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