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Der Israelit · 1904-05-30 · Heft 43 (30.5.1904) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
45 (1904)
Issue
Heft 43 (30.5.1904)
Date
1904-05-30
Page
– (sequence 12)
Language
German
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900 Sprechsaar. Aus Regierungsbezirk Cassel. Im Hauptblatt der Nr. 34 Ihres geschätzten Blattes unter „Süddeutschland" ist eine gewiß gutgemeinte Ermahnung bez. der Instandhaltung der ws ni?np enthalten. Der Schluß dieser Notiz ist jedoch geeignet, einen großen dwvv zu bewirken. Es heißt in demselben wörtlich: „Für Siphre Thora gilt ebenfalls das Obengesgate. Denn in gar vielen Seforim ist die^Iinte abgesprungen, so daß die Schrift nur schwer oder gar nicht leserlich ist, welcher Umstand die Sephorim posul macht und ungeeignet, darin zu „leinen" und Brocho darüber zu sagen." Diese Bemerkung läßt die Annahme zu, als seien Siphre Thora nur dann erst wenn die Schrift derartig abgesprungen ist, daß diese nicht mehr leserlich sei. Dies ist jedoch vollständig falsch, ronsn n;r> m ibc vH p*o X'X 2H '0. Wenn aber auch die Schrift vollständig schwarz und auf's beste leserlich ist. so genügt eine ganz dünne Unterbrechung z. B. in dem "pf des Buchstaben i oder -j oder wenn das' von dem Buchstaben b oder c mit ganz dünner Unterbrechung getrennt ist u. dal. wehr, die rro so lange invs und deßhalb zum „leinen" unbrauchbar zu machen, bis man diesen "ire wieder pro gewesen hat. roxto tn 2*Dn bbv -taicn rop v p? '» *o rva bbz om Oermischtes. Biclefe d. Die Grnndste'wlegnna rum Synagoacn- Neubau in in der Tmncistraßc fand am Mittwoch. 18. Mai, vvt mittags 10 Uhr statt. Lemberg, 27. Ma'.-In dem btffarabisch.n Grnzstädtcken Chorin fanden am Montag erge E X c c f f c gegen die Juden statt. 3000 Aibeiter übe, fiel n die Juden mißhandelten sic und zerstörten ihre Lade-. Gendarmerie stellte mit Mühe die Ordnung wilder Her. Wie«. 22. Mai. Der Kaiser hat g> stattet daß der Landesglrichtsreth D r. RndoIsAdeles in Linz das Ritter kreuz erster Klasse der Herzoglich Erncstin'schen Hausolden s au nehme» und trogen darf. DriesSasten der Nedaction. M.. M. m A-: Daß sich cin Dletr. daS we das Hanrburger „Jsrail. Fonrilienblatr" mit. Jedermann auf gutem Fuße st. hei, will, uird daher einen zum mindesten zweifelhaften Standpunkt cüniinimt „mdjt berufen fühlt, eure Kontrolle über die Ncligüsilät von Rabbinern an zuübcn'» hätten Sie sich von vornch^rcin denken können. AuS geschäftlichenRücksibten auch kann man cs nur erklären, daß ts „Denunziation»».'. di.smal keine Aufnahme gewährte. Dcnunz cren ist doch so .st sein Handwerk. Wenn Sie wohibesiätigte Thatsachcn uns milthcilen können, we.d.n wir' gerire bereit sein» der Angelegcnhert nähet zu treten. Denn die Ausgabe einer jed.n jüdischen Zeitung ist cs-, .eine Kontrolle über die Religiosität von Rabbinern zu üben'. denen die Leitung großer Gemeinden anvertraut ist, deren Mitglieder sich unbedingt auf ihren Führer muffen verlaffe» können.. B. in R.: Die Adr. ffenangaben im Jahrbuch des D. I. G. B. sind, wie von allen jüdischen Zeitungen öfters gerügt, zum größten Theile falsch. L. in S.: vr. weck. Ferdinand Wagschal. Sohn des Herrn Lehrer Wagschal zu Montabaur, wurde nach Vollendung seiner dienstlichen Ucbungen zum Sanitätsoffizier der Reserve befördert. L. in Frankfurt a. M.: Gelegentlich des in Berlin vom t2. bis 18. Juni tagenden internationalen Frauenkongrcsses ist die Gründung eines deutsch-israelitischen Frauenbundes geplant Derselbe brzweckt den Zusammenschluß der jnd. Frauen vereine Deutschlands, zum Zweck gegenseitiger Anregung und gemeinsamer Arbeit. Es ist beabsichtigt. am 13. Juni in Berlin, Hotel Prinz Albrecht, 4 Uhr Nachmittags eine Vorbesprechung abzuhalten, bet welcher Vertreterinnen jüdischer Franenvereine und sich dafür interessierende jüdische Frauen sehr willkommen sind.. I. in I.: Auch für Sie gilt vorstehende Notiz; im Nebligen wenden Sie sich an Fräulein Bertha Pappenheim. Frankfurt a. M. M. E. in M. und mehrere andere Einsender: Rach Ablauf der neuen Erzählung, die nicht sehr groß ist, werden wir Ihrem Wunsche entsprechend, die andere Novelle wieder zw.imal in der Woche geben. Freundlichen Gruß! R. in PerjämoS: Das Ercigniß ist von keiner solch wcltcrschütternder Bedeutung, daß wir es in unserem Blatte registrircn sollten. A. G in Nürnberg: Leider unverwendbar. Briefkasten der Expedition. S. W. in G.: Wir empfehlen Ihnen im bayr. Hochgebirge: I. Bad Neichenhall, Pension und Restaurant I. B e r m a n n, Pension und Restaurant S. K u tz; H. Bad Tölz, Pension und Restaurant F. Fischelowttz. L. F. in Pb.: Empfehlen Jhnrn in Ems „Hotel de France". Besitzer G. Bromet Wwe , unter Aussicht dcs „Vereins zur Förderung ritueller Speisehäuser" in Hamburg. Neu eingegangene Küchex. (Besprechung Vorbehalten.) Hosfmann, Dr. A. Bibel-Dabel-Fabel. 24 Seiten. Pr. 25 Centavos. Buenos-Aires. Jakobo Prüfer 1903. X. Jahresbericht des Vereins für jüd. Krankenpflegerinnen. (E. B.) zu Frank'urt am Main. 1303. Mandst. Dr. Simon. Das Wesen des Judenthums dargcstellt in homiletischen Essais. Nebst einem Anhang, Die Lehre von Gott. Die Lehre vom Menschen 98 S. Pr. Mk. 1.70. Frankfurt a. M. 1904. I. Kauffmann. Guttmann, Dr. I. Die Bedeutung des Judenthums im Leben der Gegenwart. 11 S. Pr. Mk. —.40. Frankfurt a. M. I. Kauffmann. Kalls a S Das Hotel.Goldener Löwe" am Leipziger Turm. *7V*MV v». inmitten der totabt, m wunderbarer Lage, welches ,n den Besitz d»ü Herrn Jacob, Ubergegangen ist. wurde mit heutigen» Tage, nachdem es Herrn Jacodr hat vollständig re,wvieren tauen, dem Verkehr übergeben. Das Hotel, ist durchweg modern, der Neuzelt entsprechend eingerichtet und enthalt außer behaglich ausgcstatteten Jtestanrationsramnen mit Centralheiznng versehene bequeme Fremdenzimmer. hübsche Säle uni entsprechenden Nebenraumen. zur .Abhal'ung von Hochzeiten und sonstigen Familienfestlrchkerten. Bader und auch,m Hause. Desgleichen Ihat Herr Jacodi durch geeignete tüchtige Kräfte für seine besonders gute Küche' (streng rituell) und vorzügliche Getränke Sorge getragen.

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