Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 45 (1904)
- Issue
- Heft 20 (10.3.1904)
- Date
- 1904-03-10
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Ein Kentrat-Hrgan für das orlhodoXe IudenLyum. Begründet von Nr. Urhmann in Oaittf. Donnerstag, den 2 3. Adar 5664. 1«. März 1964. Gebrechen der Zeit.! (Fortsetzung.)! M föaaeB Dil <M nsne kuktntat ifjtagn. Für alles das, was Gott dem Menschen an Gnade und Liebe erzeugt 'm s^bx -o^x rSxe nnx bv c*c?s für die vielen Myriaden von Wohlthaten, die Er ihm von Anfang feines Werdens an bis zu seinem Ende, und darüber hinaus bis zum tausendsten Geschlecht erweist, kann der Mensch seinem Schöpfer nicht mit einer Sache seine Erkenntlichkeit bezeugen, denn alles, was er Ihm widmen wollte, ist von Gott ten *]co *3 "p tso yrtn und was könnte er Ihm geben, was Gott nicht in Fülle besitzt. Aber nein! Eine Sache gibt es, die wir Gott angedeihen taffen können, das ist -ri23 das ist die Ehre. T23 ist auch das einzige, woraus Gott eifersüchtig ist und deren Verletzung nicht ungerächt läßt xn n;p bx '2, weil es eben das Einzige ist, was Gott von Seinen Geschöpfen verlangen kann. .. Gott ist allein der Tsm dem die höchste ~rc3 gebührt, und als einst der König Salomo bei Einweihung des Tempels sprach IN "T23.T -jVo o C3*twn c"vv *xr »Erhebet, ihr Thore, euer Haupt, damit eintrete der König der Ehre." da drohten die Thore ihn zu verschlingen, da er in Zweifel ließ, wen er damit meinte, bis er wiederholte: »Wer ist der Kong der Ehre, es ist der Gott der Heerschaaren!" An zwei Beispielen möchten wir zeigen, wie großartig Gott diejenigen belohnt, die ihm 1122 erweisen, andererseits, wie Gott unerbittlich Diejenigen straft, die Seine Ehre nicht schützen. Als Ehud, der Helfer und Richter in Israel, zu Eglon, König in Moab, kam und ihm mittheilte: 121 Pb« 71b« ein Wort Gottes habe ich dir auszurichten, da erhob sich der König zur Ehre des göttlichen Namens von seinem Throne; obwohl nun Eglon nur ein Götzendiener war, belohnte ihn Gott dafür, daß von seinen Nachkommen Ruth, der König David und einst der f» rremn abstammen. Dagegen als Moses und Aharon den Befehl erhielten, dem durstenden Volke Wasser in der Wüste zu verschaffen und zu dem Felsen zu sprechen, er möge sein Wasser hervorfließen lassen, da ließ sich Mosche durch den Widerspruch Einzelner im Volke Hinreißen, den Felsen zu schlagen, und obwohl der Name Gottes immerhin dadurch verherrlicht wurde, so sprach doch Gott sofort zu Mosche und Aharon: xS pp 'w '2 en:cxn »Weil ihr meinen Namen nicht verherrlicht habt vor dem Volke, werdet ihr nicht nach dem Lande Kanaan kommen." Mosche, weil er die Heiligung Gottes nicht in noch höherem Grade veranlaßte, Aharon wahrscheinlich, weil er ihm nicht wehrte. — Gott Ehre zu erweisen ist darum so wichtig, denn alle Geschöpfe existiren nur zu Seiner Ehre. Und wem ist denn hauptsächlich die Ehre Gottes anvertraut? Uns, Seinem Volke Israel, dem Er Sein größtes Kleinod anvertraut hat, die Thauro. Darum sagen wir auch in der wnp : Wir wollen Deinen Namen heiligen hier unten, so wie er in der Höhe bei Dir von Deinen Engeln geheiligt wird, und sie rufen zu, einer dem andern: Heilig, heilig, heilig sei Dein Name u. s. w., Seine Ehre erfüllet die Welt; Seine Diener fragen, wo ist der Ort Seiner Ehre? Da sagen die Gegenüberstehenden: Verherrlicht wird die Ehre Gottes von Seinem Orte aus. und wo ist denn dieser Ort? Wo der Name Gottes zweimal täglich verherrlicht wird, wo man sagt Abends und Morgens: Sch'ma Israel, der Ewige unser Gott ist einzig." Da also weilt die Ehre Gottes, in unseren Gotteshäusern; diesen Platz hat Gott sich selbst erwählt unter Seinem Volke und darum heißt es „icpco". Nachdem wir hier gezeigt haben, wie ungemein hoch und heilig der Ort gehalten werden muß, an -dem