Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 45 (1904)
- Issue
- Heft 18 (3.3.1904)
- Date
- 1904-03-03
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
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407 '-4:u\v;nnn Guten, hoffe^Llich werden edle Männer lichen Berufe abgellnik werden, und dami: sie nicht .uw e-emeinden d I w :n Len jüdi-; des Gr reräes halber kriechen und heucheln lernen, sann üezrern eine gesicherte Existenz zu gründen, damit , Wahrlich, hier befinde: sich ein Feld, das zu bearbeiten diese nicht wehr durch Neöengeschäfte von ihrem eigen:- | des Schweißes aller Edlen werih ist. L. nr-r u uw öw Wohl ist den: Eliernbaus die eigentliche Erzichungsanstalt der Kinder, wohl sind die Eltern die uaststliawn Erzieher derselben, aber dennoch können dien, wenn sie zum Ziele gelungen wollen, die Schule nich: enibehren, und zwar nicht nur als Unterr-ichusaustast, chndern auch als Hilfsanstalt der Erziehung. Zu, der EinGuß der Schule auf die ErzieÄnng der minder und ganz besonders auf die religiöse Sein derstlaen, ist u:::un:er ein rech: gewastiger. Deßaalb isi e- Vstiau und Schuldigkeit der El:ern, ihre Kinder nur solchen Lehrern zu übergeben, denen sie solche nü: rulstgem Gewissen anoereranen rönnen. Anderseits wnsi seder religiöse, gewissenharre, für sein Nun öegeiüerre Lehrer ste:s bestred: sein, einen nachhalrigen Einfluß ans die Erziehung der ihn: anderrranwn nein der zu gewinnen, denn in unserer Zeir, in welcher die nwiswn Elrern indifferent sind gegen unseren deiligen Glauben, in welcher der Idealismus den Idealismus io sehr überwieg:, muß es ganz besonders das Bestreben des Lehrers sein, seine Schiller wir unsere heilige Religion zu entflammen und zu begeistern. Dies rann er nur erreichen dural ''ein mrsölichm W.strmen und Benehmen in und außer oer Sumst und durch seine Belehrung. iiln zum Sugeu und Frvrnmen der Scheue wirren zu tönneu, muß er sich umächst die N'chrung und Werbhsamr.ung der Elrern 'einer ihn: unterstellten Schüler erringen. Besitz: er diese, so b listen auch die minder mir einer ehreröiuigen Schur zu irm emoor, ihr Vertrau::'. zu ihn: wird nnerschüuwlich, und seine Worie für che.igion und Glaube Waden bei ihnen rrichien Eingang, er noird innen in seinem ^.-'ammaen Tlstuu und Lassen ein Musterbild, ein L-.-dn'd. Ist er aber in den Bugen der Elstern geriäueu dadurch, daß er sich in irgend einer Weise einen Fehltritt zu Schulden kommen ließ, dann ist -er es auch in den Bugen seil.ur S.. lllst:, weil leider diele Eltern in Gegenwarr ihrer Sinder ihre Gedanken gegenseitig ansiauschen, ohne aus die'e daoei Süststch: zu nehmen. Dann, sind auch allst Lllorre und Legren des Lehrers, mag er die besten Bll stallen haben, in den Wind geblasen, denn den meisten Kindern sind ihre Elrern die erste Nuroriüi:, denen sie zunächst Glauben schenken und deren Urcheil und Änsich: über andere sich in ihrem ganzen Benehmen wiederspiege!:. Sur durch eine stramme Schulzuch: wird sich der Legrer bei solchen Kindern Gehorsam und Gehör verschaffen können, aber seine Worie verlieren den Werth, denn sie üben keine- - er «. E aus die Kinder aus. Die Näliung und Wer in::: der Lehrer nur durch aften, stwlich-religiösen Lei lraüwtzm :önn:e. Der g. ls das größ:e Verbrechen aß wo Menschen wirken, es chänuna der Elrern ge- " e :, ehrenswandel. Er muß alles d *<. - der Elrern :gf:e Fehltrstt, der bei nachm: wird, wird ihm > - bedenkt r lbbenschen sind, und lch Fehlirirw gib:, macht ..anahme, stehstrstae rommen überall vor, sogar der a hervorragendsten Persönlichkeiten, nnd sind nie uz zn vermeiden. Deßhalo ist es das herbste Unrecht :. den Ester:., Elche dem Lehrer so hoch anrechnen zu. . - Leo.w Fehstriwe mir n d^ . 'oioi gegen Gese? s v_, i d' i d <. - -a- Dich im Rechst, d " er de . religiöser Le- Dung ein gutes Beisgiel geben, er ist. streng genom- ' m .. . Z " . : i n : dem. heiligen - m . - . s^ wunden sind, : quasi der religiö'e Führer der Gemeinde geworden. . Wie seine Belehrungen, so müssen seine Tomen sein. : Man dam von ihm nicht sagen können: „Thur nach! meinen Worren, aber nieb: nach meinen Thaien."! - - - „ . st u,.,rer des Ge-! winnes halbur, irgend eine Vorschrift der heiligen Thora oder eine Unordnung unserer Weisen preiszugeben.! Säe.- w. E im Lesen rem und makellos da, - so gewinnt er auf jeden Fall d:e Nchiung seiner Ge-! meiwm - gl eoe. unv sogar derer, die dem Religionsgeftnze dmmeeral gegenüberstehen,. und mit dieser! Nchtung gewärmt er einen Einfluß auf die religiöse Er-