Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 45 (1904)
- Issue
- Heft 18 (3.3.1904)
- Date
- 1904-03-03
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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LÄrxm^. o' w -,s 40 0, j _v_/ \/ x w Jude und LlücLyrer. GA Scuß^iiing zi! KM '2 '2. Von Wrrtt:n:ur Lön::?§sr—§ r a u i f u r r a. $)£. rxr: e uw-! mepn ->:sb rx“e" new res er “ex ,bo'~. r.ee'e ’e nenn xv .see* “Tee xee ';ee rne:y rx: r,r.zy v*i rx*~ yprs ':zb rex ^pneeer rba e: ne nex r;x: ne “ex /ne rn r.ere ft nenn xee* ,“n:ee xee ':zb .(er n.'.ene) .p-enx xt> ji. Lakisch lehr:: Die öiefarn:ntf;.e:t Israels richtete an den Heiligen, gelob: sei Er, die Frage: „Herr der Wer':! Da es doch ovr den Throne Deiner Herrlichkeit reine Vergetzlichtei: gib:, wirs: Du uns nich: die Sündenfta: der Anbetung des goldenen Kalbes vergessen?" Hnerauf antwortete Gott: „Auch dieses (daw.it ist der Ausruf Jsrael's: „Dieses sind deine Götter, Israel" gemein:) ist vergeffen worden." Aus die weisere Fra i. v " 'stn b J A V D es nun oor dem -one Deiner Herrlichkeit Äergetzlie htei: gib:, wirst — ..w sie ^->w''"'woue T T S i stel: JDÜel So: : die beruhigende Antwort: „Das o J— . Lw^ ige dein Gott, gemein:.) (Tr. Ber. Gin farbenprächniges und ergrei nendw Bild vw zebnngsvollen Liebe und Treue unseres großen rers Moses zu seinem Volke die: n: uns die ::estenttiche Sidra. Wir fthen darin, Ge im inbrünstigen (stedew zum Hi Ewigen seinen Go::, der sein. ... 1.x n über den so schnellen Avfall des > o.‘.x» (u'U.i., den: ern rurz zuvor empfangenen Eotwsgewne in den Worten nne: rne -wo re n:n: nm een nx m.-xn e-.e mx B nnun "s , r rael um Vergebung fleh:, daß Gr vo n SG..e.n Zorn n Israel ablaffe, Seinen Rafts: llnl nils, womit Gr seinen: Volte ^edoo^ h:, ändern, möge. Mmes inniges Gebe, linde: de: Go:: Grhorung, wie es -heißt: „Und der Ewige andern Seinen Raftschlntz wegen deL Unheils, n:i: welchen: Gr Seinen Voll pn droht heute." Bis hierher und auch svärer, als der Besehl Cones an Mofto . u.n Aushauen der zweiwn Luchoft ergangen, welche dieser an die Stelle der tn seiner ersten Zornesauswallnng über den so jähen Abfall des Voltes .er'ch'.ncrteren. ersten Bundestafel anfertigte, ist unser Bild voll Na:ürl:ch:eit, harmonischer Stimmung und ganz aus dew. Leben gegriffen, und -in Wtz. on stör: diese Harmonie. Doch ander: sich dies, als Moses zum zwewenmal an Go:: mit der Bitte herannit:: pft /onx -ppre;n -nxee xo z'j ::n;r nnee' x:n rne 'e*p ee m :;e“pe rnx x: ::nenn umxanft „Wenn ich Gnade in Deinen Augen, o Herr, gesunden, so möge doch mein Herr selbst in unserer Mitte wandeln, wenn es auch ein halsstarriges Vol: ist, so vergib uns doch unsere Miffethaten und Sünden, und nimm uns zu Deinem Eigenihum an." Die in der Bitte Moses enthaltenen Worte nnp ee w xn r// scheinen im ersten Augenblick störend im Rahmen unseres Bildes zu wirten und nich: zu dem Milieu zu paffen. Warum, mutz sich Jeder sagen, heb: Moses, der doch von So:: Vergebung für Israel erflehen wollte, deffen schlechte Eigenschaft hervor, daß es ein w-p e? ein hartnäckiges, halsstarriges Volt lei, was er doch am besten verschweigen sollte? Wie soll dann der Ewige diesem Volte Verzeihung gewähren,, da doch gerade diese Halsstarrigkeit den Zorn Gottes heraufoeschworen? Die Beantwortung dieser Frage liegt in folgender Aussprache unserer Midraschweisen, woraus zu ersehen ist, daß die Worte nrp z'J rw/ nicht in n a ch : h e i l i g e m Sinne für Israel auszusaffen sind, sondern im Segentheil, e in Vorzug desselben vor anderen Völkern bedeute. Antnüpfend an den Schristvers nnr ,n:n z'jrt nx *.n\xn p'r *rp re beiß: es im Midrasch Raoba: ,en emwn nefte' ezw r “,ex ,“/e *np re n:n.'. me pnm “ nex wx'U" n’e'xr: ,eurn r.vee ,eft narre’ wen xex rnx: *x:;e x'.nw nwe nnx 'ex '“ ene xemne r.x rrp owee ne ['ex ■“ “,ex ,efte x mm' :x. mewe .?p; ww by nwxn irre Are" In ^.zng ans die Schriftworte: Ich habe dieses Volk gesehen, es ist ein halsstarriges Volt — fragen unsere Midraschweisen, was mit den Worten harrnäckiaes Vol: gemeint sei. Hierauf antworte: Rabbi Jattm: E:. ft.: orei Verwegene aus der Wel:, der Verwegenste unier den Thieren ist der Hund, der Verwegenste unter den Vögeln der Hahn, uns unter den Äöltern ist Jsratt das verwegenste Volk. Hierzu bemerkt Rabbi. In wen, Sohn des Red: ft, im Namen R. Amis: Du gianost vielleicht, daß das Hervorheoen dieser Ligenswo st Israel zur Schande gereich:, nein, es geschieh: d:es nur zu seinem Lobe. Jude oder M ä r : Y r e r ist ei ns' Rabbi Aöia lehrt: Bis je^i hat man noch immer Israel im Lxtle „das Nvlk mir dem steifen Nacken genannt." Nach dem Aussprache Rabbi Jizchaks, Sohn Red: ms, Ledernen die Worte ““e w>p er ::n x e i n e n Tadel, sondern ein Lob für Israel. Das charakteristische Merkmal, durch welches sich Israel von den übrigen Völkern unterscheide:, ist nämlich ftine Steifnactigkeit, Hartnäckigkeit und unen:weg:e Aus-