Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 45 (1904)
- Issue
- Heft 16 (25.2.1904)
- Date
- 1904-02-25
- Page
- – (sequence 32)
- Language
- German
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8IA» last not least — sich zu den zionistischen Ideen bekennt. Beim Abschiede Kerzl's ertönte „Tokis"-Blasen an den Thoren Tokios. Telegramm: Könitz. Heute kam der Redakteur der „Staatsbürgerzeitung" zu dem hiesigen isr. Kultusvorsteher und lieh sich zu sämmtlichen Jehudim führen. Er flehte händeringend jeden Einzelnen um Verzeihung an und versprach, sein Blatt der Vertheidigung der Juden zu widmen. sehen. Beißt dann noch keiner an, so lassen wir's dann. . Ein Wirth, bei dem viele Juden verkehrten, lieh plötzlich ein Schild anbringen, auf dem das Wort „Judcnrein" stand. Auf die heftigen Vorwürfe, die man ihm dehhalb machte, winkte er achselzuckend einen Inden in die Ecke und sagte: „Ihnen will ich es sagen, was das bedeutet: Für Christen heißt es „Judenrein", für die Juden jedoch „Juden rein!" So ist mein Geschäftsinteresse nach beiden Seiten gewahrt!" 4+ Vermischtes. ->+ Frau des Serenissimus (geborene Jüdin): Ich werde dafür sorgen, Herr Mayer, daß Ihnen mein Mann recht bald den Titel eines Kommerzienraths verleihen wird. Mayer: Bitte um Verzeihung, Durchlaucht, ich j muh dankend ablehnen. Durchlaucht halten mich ge- | wih für einen Glaubensgenossen. Ich bin aber aus! gut christlicher Familie. Au! Nach der Chorprobe. B e t t i: Ich soll noch in die Proben gehen und mir zum Vergnügen der Herren die Kehle heiser schreien? Nein, durchaus nicht mehr! N a n n i: Was fällt Dir ein, liebes Kind? Du willst also in unserer prachtvollen Synagoge nicht mehr mitsingen? Es ist doch so schön und feierlich, und man kann ja nicht wissen, wozu die Zusammenkunft mit den Herren einmal führen könnte. Wir sind jo leider keine Kinder mehr! B e t t i: (Entrüstet.) Nein, durchaus nicht mehr! i Da laufe ich schon ein ganzes Jahr mit und nicht ein-! mal der Schammes Jokew Chaserfresser, der doch ge- - rade hinter mir steht und meine Toilette nicht genug - bewundern kann, hat mir bis heute einen Liebesantrag! gemacht! .! Nanni: Ja, da hast Du eigentlich recht, mein! liebes Kind. Mama meinte auch, das Mitsingen im gemischten Chor führe nicht zum ersehnten Ziele und ich solle es daher auch nur noch diesen Winter mit an- Aus einem Aufsatze über das Chanukkahfep: Viele Makkabäer kehrten aus dem Kampfe entweder als Krüppel oder als Leichen nach Hause zurück. rNegillcch-Rächsel. Die hebräischen Benennungen nachfolgender Personen und Gegenstände ergeben in ihren Anfangsbuchstaben. zu vier Theilen gruppirt, ein in der Megilla enthaltenes, durch die Geschichte bewährtes Wahr- und Schlagwort. 1. Eine egyptische Stadt. 2. Eine Königin. 3. Eine bekannte Stadt des heiligen Landes. 4. Ein Speiseorgan. 5. Ein Land Asiens. 6. Eine Himmelsgegend. ' 7. Ein Gebirge Palästinas. 8. Eine beliebte symbolische Pflanze. 9. Ein Himmelskörper. 10. Ein Instrument zur Hinrichtung 11. Ein Retter seines Volkes. 32. Ein Stamm Israels. 13. Eine Stammmutter. 34. Ein Prophet. 15. Ein zuverlässiger Diener. 16. Ein Sohn Hamans. 17. Ein Dichterkönig. 18. Ein bekannter Fluh. 19. Die Hoffnung Israels. . . A. Steinhäuser. Dorailtrvortlickie Redaktion: O s c n r H e 6 m a n n in Mainz. — Cgjpcbltiou bc« ^Israelit". SLottstraße Nr. 2. Mainz. Druck und Verlag der Joh. W i t h'scheu Hofdnchdrnckcrci Acticn-Gescllsckast ln Mainz.3