Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 45 (1904)
- Issue
- Heft 6 (21.1.1904)
- Date
- 1904-01-21
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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116 Haus war anläßlich dieses Gottesdienstes überfüllt. Charakteristisch ist, daß der Rev. S. S. Marquis von der Episkopalkirche in seiner Predigt u. A. sagte: «Mir scheint, daß. wenn irgend etwas klar zu Tage getreten ist. es das ist, daß Gott unsere Separatansprüche zurückgewiefen hat. Es hat sich herausgestellt. daß Gott wirken kann ohne Rücksicht auf eine kirchliche Maschinerie und daß uns das allmählich einleuchtet.- Hm! Hm! vermischtes. Berlin. Bki Gelegenheit seines gewohnten Spazierganges im Thiergarten sprach der?Kaiser am Montag früh bei Herrn James Simon in der Thiergartei.straße vor Wie der .Konsiktionair' erfährt, hat der Kaiser die von Herrn Simon für das Kaiser Friedrich-Museum bestimmten Kunstsammlungcn besichtigt. Cassel. Der Kuriosität halber theilen wir Ihnen hierdurch mit, daß in der lctztocrfloffenen Woche die hiesigen Zeitungen folgen des Jr serat brachten: Th. ile hierdurch mit daß mein Geschäft von jetzt an, jedem Freitag von 6 Uhr Abends 6 Uhr bis Samstags Abends geschlossen ist. Philipp Dietrich, Bazar. Inhaber ist Christ und Sabbatianer. Höchberg. Die LazaruS-Ottensoser-Stiftung für die Präparandenschule (Talmud-Thora) Hächblrg (Bayern) hatte pro 1902 eine Einnahme ron 44,193 M. und eine Ausgabe von 40,502 M. Die Stiftung besitzt ein Vermögen von 202,740 M. Kalisch (Russisch-Polen). I» der vergangenen Woche, starb der Rabbiner Samson Orenstein im Alter von 83 Jahren. Der Verstorbene war einer der tüchtigsten Rabbiner in Weichselgebict. Zum Begräbniß versammelten sich viele Rabbiner des Inlandes und auch aus Deutschland. Am Tage des Begräbnisses waren alle jüdischen Kaufläden geschlossen; Grabreden wurden im Laufe des ganzen Tages gehalten. Hütran. Hierselbst brannte kürzlich die Synagoge, die schon über 100 Jahre stand, vollständig nieder. Eine große Anzahl von gotteddienstlichcn Geräthcn und . Gesäßen verbrannten mit. Der Schaden beträgt 50.000 Rubel. Briefkasten der Redaktion. M. L. D. in Sz. B:: a) Veröffentlichung erfolgt in aller Aürze. b) Dieses Werk ist von dem sel. Justizrath Hirsch neu herausgegeb n und bei der Buchhandlung I Kauffmann in Frankfurt a. M. zu haben. M. N. in Sz.: Zum Bezüge von Sabbatöfcn empfahlen Ihnen die Firmen Wilh. Kreß, Wertheim a. M., sowie Moses Gans, Rotenburg a. Fulda. Literarische Notiz. «Babel und Bibel." In der ersten Februarwoche erscheint bei der. Deutschen Verlags-Anstalt zu Stuttgart: «Babel und Bibel." Ein Rückblick und Ausblick von Friedrich Delitzsch. Die kleine Schrift, ist der sich der Verfasser mit seinen Kritikern eingehend auseinandersetzt,- darf eines großen Eindrucks bei allen, die sich für religiöse Dinge interessiren, sicher feiiu' - - 1 - ‘ ' Neu eingegaugene Bücher. ' (Besprechung Vorbehalten.) Schierlein. M. Buchhaltungsfchlüssel.2.Avfl. 48 S. Breslau 1903. Verlag des .Buchhaltvnasschlüssels". * Mayers großes Konversations-Lexikon. 6. Aust. 5. Band. Tifferenzgefchäste — Erde. 910 S. Pr. Mt. 10.—. Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig. 29. Jahresbericht über die Verwaltung d.s jüdischen Kurhospitals zu Kolberg. im Jahre 1903. Devorjan, Emil ».Spanter,Reinhold. Keduschah in 4 Abtheilungcn für eine Singstiwme. Pr. Mk. 2.—. Laupheim (Wttbg.) A u g u st K l a i b e r. 1903. . Eisler. Edmund. Juda. Episches Gedicht. 185 S. I. The«. Budapest 1904. Gerahdsie, F. Die Bedeutung der Luft für den Menschen 51 S. Pr. Mk. 1.20. Frankfurt a. M. 1904. Enz und Rudolph Schweizer, Fr. Aug. Merkantilismus von Kolbert. 63 S. Ravensburg 1903. Dsrn'fchc Verlagsbuchhandlung. (F. Alber.) Jüdische Schrifren von M. de Jonga Dr. jur. Jerusalem oder Mombassa? 59 S. Höret Rathenau und Genossen. 56 S. 1903 Berlin NW. Hugo Schildberger. Arendt—Denart, Max. DerStifter der christlichen Religion kein Welterlöser. 80 S. Berlin NW. Hugo Schildberger. Jahresbericht der Israelitischen Präparandenschule zu Höchberg bei Würzburg 1902/03. Jahresbericht der Lazarus Ottensoser Stiftung für die Präparandenschule (Talmud-Thora) Hächbrrg für fataM'S mnüttbar Wllts MW eines Rabbiners, W' beim Herzog von Devonshlre in Chatsworth befindlicheii.berechtig1«s Ausithen erregende«! Rembrandt'sqen Gemälbr» (1635). von berühmte« Portraitmalcr gemalt, kann für 40 Mk. (statt 200 SM.) erworben werden. Der denkbar prächtigste WandlchmuL für vor» nehme Familie. (Srohartiger. seltener Gelegenheilskauf. Znc Anflcht unter Nachnahme, also Zurücknahme gegen Nachnahme. Beschreibung: Etwas nach rechts gewendet, oen Kopf von vorn gesehen. In weißein Turban und weitem, mit goldener Spange auf der Brust zusammengehaltenem Mantel: die Hände in einander gelegt. 3«n Grunde ein durch ein hohes Fenster erleuchtetes Geniach mit Tisch und Arbeitsstuhl: in einer Nische die von der ehernen Schlange umwundene Säule. 1618 Halbs,mir in Lebensgröße. Größe des Gemäldes: 06 cm hach. 76 im breit. Kopieen befinden sich u. A.in den Sammlungen: Königliche Museen zu Berlin, Dresden, Turin, Emden. Gaterie Lichtenftein in Wien, Kingston Lacq. F. Gebhardt, Oevlin IS. M-berftr. iS. Mit Mtea i» ,s ob tigni Siij.5SfisÄ cirten Maschine viel Zeit und Geld geopfert wird, bis sich schließlich herauunellt. daß der Gedanke versehlt war. kommt zuweilen ein ungeschiilter Mann auf cmc einfache Idee, etwas zu verbessern und durchs die Verwirklichung stellt sich bald die Nothwendigkeit deS betreyendcn Gegenstandes heraus. Zu diesen scheinbacunbedeutenden . Ernndungen muß man die von Gebr. Greßner. Berlin-Schöneberg « 8?'!.^s6e>rellten Sir,aullagen aus Silz für Stühle und Schemel D.R.-G.-M. rechnen, welche sich schnell in allen Theilen Deutschlands und auch im Ausland eingebürgert haben. Tie Bortheile dieser Sitzaullagen aus Filz für Stühle und Schemel bestehen darin, daß, sie das Glänzendwerden und Durchscheueni der Beinkleider per-, hüten. Ferner werden dieselben genau der Sitzfläche der Stuhle und Schemel angepaßt geliefert mit einfacher Aesestignngsvor- ricktuug. Personen mit sitzender Lebensweise sparen durch Benutzung dieser Sitzaullagen 50 Prozent an Beinkleidern und sind -:' demnach die Preise von zwei bis sechs Mark für Sitzanllagen Sewohnlicher Größe, je nach Stärke des geroünsch ten Filzes keineswegs- ' vch. ..... . . r i