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Der Israelit · 1903-01-29 · Heft 8 (29.1.1903) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
44 (1903)
Issue
Heft 8 (29.1.1903)
Date
1903-01-29
Page
– (sequence 12)
Language
German
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daß er, erwartet hatte, daß Einer - wenigstens etwas Gutes,tzvn. ihmzu sagen hüttet A , Diese Versammlung gab ein sehr guteS Bild unf^ei'.Gememde.UNd vom- Schalten .deren -Vorstand-, schast.- Es wird bedaueri, . daß die neue Verwaltung Herrn: Abr. Hamburger pr ihrem. Vorsttzeüden gewählt, da -man fürchtet,, dir alten Zustände tonnten wieder eintreten. Doch dem wird nicht so sein! . Es wird jetzt von seiten der-Gemeinde eine Umarbeitung der Statuten verlangt, nach welcher.-öffentliche Rechnungsablage eingesührt, werden wird, so daßdie.'Gemeindevon einer Mövlierüng(!) des. Leichenhauses und Lieferung zur. Nabbinerswohnung nicht per Zufall hört. . Z. -'..^/.'/GMeußaNf^ .im Jan. Einem schweren Per-. brechen ist, man anscheinend in Viechtach (Bayern, Ünterfranken) ans die Spur gekommem . Wochenlang war dort nach .dem spurlos verschwundenen GeschäfLsreisendeu, David Beermann - aus.. . Günzenhausen geforscht sehenen Handwerksmeisters geflohen sei. .Das-Mädchen würde schließlich in Straßburg ermittelt und festgenommen, allein Beermann wurde nicht in ihrer Ge-, sellschast angetroffen, vielmehr sollte er nach ihrer Angabe .'nach Frankreich entflohen sein. Die Unsicherheit des Mädchens in ihren Erzählungen deraulaßte die Behörden, /in Viechtach Ermittelungen anzustellen, die schließlich zu der Verhaftung des Sattlermeister Bradl, dE.Äater, desMädchens,und seines Mjahrigen/Doh- ' nes..Max. Bradl. führten./ Beide bestritten ebenst wie. .daS Madchen, von dem Verbleib des Beermann irgend etwas-zu iviffm,, doch - erregte es schon starken Verdacht,' daßhie. Werkstatt/ des alten Bradl am Tage nach dem. Verschwiriden des Beermann neu geweißt worden war, und/^aß, an einem Korbe und. einem Wagen des Bradl Blutspure^-gefunden . wurden,.. deren Herkunft hie Vrädls nicht zu erklären vermochten., Auch sollen unter der äufaetragsnen Farbe in.der; Werkstatt-Vluifpüren . enthebt ^'ivoBeNr.' fein.- . In der Sylvesternacht. nun sperrte man zu dem jungen Bradl einen älteu .Straf-' lmg.-in die,,ZÄe ,ein, und diesem gegenüber soll Max Bradl, ^ingestanden haben, dqß erünosein Vater die - Mörder^, des, David Beermann seiest. / Sie hatten bei. ihm/als^er''Loy.:ihnyr eine Lederrechstüng emkaffirte, vjH ^M^bWprkt und /sich daraufhin .verabredet, Veer- "sM^vWlzhxmgen./.. Zu Wem, Zwecks hahe.der. ulte/ zur. Zeit Hochwasser führte und die Leiche alsbald davongefiihrt habe. Sofern dieses Gestandnrß zutreffend sein sollte, - wird sich die Familie Bradl vor dem Schwurgericht in D^gendorf wegen Mordes zü veranworten haben. ^.^/r/ -^/,-- " l : t>. t p r Wie«,- 26. Jan. In seinerletzten Sitzung hat der Vorstand der israelit. Kultusgemeinde beschlossen, daß in Zukunft Frauen als Religionslehrermnen für die ersten drei Klassen der Volksschule zugelassen werden. Bei der Religionslehrerinnen-Prüsung wird den Kandidatinnen die Kenntniß des Pentateuchs in der Ursprache erlassen!? -. ^/ .//Z/?'^u/-^--/-; '/;M R u 'ß l a;'n/t>./-:.::':r ,/ Petersburg. Zwei neue Verordnungen der russischen Regierung sollen den Juden zu Gemüthe führen» daß sie. nicht ihrer Religion, sondern ihrer Abstammung/Wegen in Rußland verfolgt werden. Die erste Verordnung rührt vom Minister des Innern her und verbietet den Agenten: der verschiedenen englischen Miffionsgesellfchasten, einen russischen Juden ohne Genehmigung der Regierung zum Christenthum zu bekehren. Wenn ein Jude, um dem auf ihm lastenden Druck der Maigesetze zu entgehen, schon dem Judenthum schnöde den Rücken kehren und in den Schoß des Christenthums flüchten will, so möge er doch in die in Rußland herrschende Staatskirche eintreten. - - -/ Eine zweite^vom Senat herrührende Verordnung erklärt,, daß ein Judo, der sich etwa einfallen läßt, zum Mohammedanismus überzutreten/ damit noch durchaus nicht aufhört, Jude zu sein, und er trotzdem aller Nachtheile der Maigesetze nach wie vor theilhastig bleibt.. Die bloße Fahnenflucht allein thut es also in- Rußland'nicht mehr. - - - Sofia. - Di- I'ulaariscbe Negierung hat das Ansuchen einer größeren Anzahl. rumänischcr Juden, sich in Ansgars » ansässig machen zu dürfen, abschlägig beschicken.^ ... -/'///// /VrLsfZaftstr vss- C. in. B: DaS „Hotel Continental" in Straß-, bürg ist nicht koscher Unsere frühere, diesbezüglich'', gegentheillge MitlheUung beruhte auf Mißverständniß. ' '■Sn-dem / Aufsätze t D ie 11 i ucste Bäbylonts<b:t Verwirrung? ist zum Schluffe in Zeile 16 vori unten- 1 derfP'rÄM'ettschett'Ä ceisen beS^Volkcs lebtereit! -:1 )-sß>s&Hrhef^nt H.Um.aper wurzelt en dexj »ick.Ai ÄmÄ-üM«- I 4 -Ä

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