Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 43 (1902)
- Issue
- Heft 98 (11.12.1902)
- Date
- 1902-12-11
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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48» Jahrgang. M ny O »Jli rgan für ©r. DetzmNNN Ä Mn.. a /1 - ' :‘—V! ... : v; •;•7- ' . V Kl* R’ ^^2'::i?' : - . - Begründet von-. _ ' -Ar/ '-A'- ,-r'^N^ »/;:;■ j,;.'; 72 i'tlVr v -• •: jfl'tt V'V'-- ' '’*■• ... .V. -. - -;■ V. ••.>•. „ . w tl. Ktslew SSa'*:.-r*l?-:-t^S^v »««erstag, de« . EK? Mir beginnen heute mit dem Abdruck einer größeren «LrzäWugu des so beliebten Schrift» M-—stellers: Robert Hanlein, „Der ''FindöUng.‘fc£.-j '2 '' Neu eintretende Abonnenten erhalten auf verlangen . dim-'Änfänge.Id.er-., dM'^etzt-^.laufenden-.-Erzählungen :„VsrF?LÄs", von Kraszewski, von Dr^KshMKNN,- ,',Dsr VLM- 'liiig41, von Robert Härrleitt, soweit der' vorrath.,reicht// kostettr.'rUnd pyrtgfttzi.' nochAeÜefert^''. i- 'v . - Die.- ' -' 7' -- l’creiiiipsiicr ieralen Mliiiicr Tc»A)>Ms. x2;7i,2ii,.4, . : 2Iuf.. der - Tagesordnung standen folgende 'Gegen-'- stände, zur Behandlung:?.; ".r; ' 1) Welche Maßnahmen sind zu treffen, um Ehegatten-' die durch Landesgesetz geschieden sind, auch zu der religiösen Scheidung anzuhalten, sobald der eine^ oder andere Theil die letztere verweigert? 2) Herausgabe einer Uebersetzung des Pentateuch mit Haftoroth in handlicher Form, insbesondere für' Frauen bestimmt. . - 3) Bearbeitung einer systematischen Theologie des Judenthums. 4) Wie hat ein Rabbiner sich zu verhalten, wenn ein Jabam den Akt der Chaliza vorzunehmen nicht gestatten will, oder wenn der Jabam nicht zu ermitteln oder zu erreichen ist? Bon diesen vier Traktanden wurde der zweite von der Tagesordnung abgesetzt, weil der Antragsteller, nicht anwesend war. Bleiben also noch drei. Für den ersten Verhandlungsgegenstand fehlte der Referent und ein anderer nahm sich daher des verwaisten Antrages an. Was derselbe Gereimtes und Ungereimtes vorgebracht. hat, trägt so vollständig den Charakter des aus dem Stegreif Gesprochenen, daß es grausam wäre,' jbiefe Ausführungen allzuscharf unter die Lupe zu nehmen. Der Punkt, sei ihnen daher geschenkt, obwohl die 14 Zeilen, die ihm der Bericht widmet, mehr Ungeheuerlichkeiten enthalten,,, als. sich normaler. Weise in einem, so engen.Raum zusammen pressen., lassen. .':v . Somit verbleiben .nmRnoch zweiPunkte zur Äesprechung. Obwohl , der - Ayukt 3 durch etjie besonders Resolution für ein dringendes Vchürfnitz.unserer Zeit^ 7 anerkannl.wurde,^.saibin-sichchierin doch etch^ Ansicht. Soweit ich-aus' dern.-Passüs, d'erM.dem. vorliegenden Bericht darüber: spricht, klug werden'konnte, < handelt es sich dabei um.eine-.Ärt der erst kürzlich an dieser Stelle gewürdigt sog> .Wissenschaft des 'Juden-" thums, also um Allotria.und "Nürnberger.Spielsächelchen, die außerhalb des beschränkten Kreises dieser Herren, wo das praktische..-Judenthum weniger Sisin und. Zeit für diese Spielereien läßt,'nicht mit der Wirklichkeit behandelt werden, derbste sich hier erfreuen. Ich lasse deßhalb auch diesen Punkt.-springen mitsammt den i herrlichen Vlüthen, welche seine Behandlung zu Tage gefördert hat und beschränke mich, um die Aufmerksamkeit der Leser nicht zu zersplittern, nur auf eine Würdigung des letzten Verhandlungsgegenstandes.. Das Referat darüber hatte Herr Vogelstein- Stettin und was der Bericht darüber sagt, beschränkt sich auf folgende weniga Sätze:- „Das nun folgende Referat: „Wie" hat der Rabbiner sich zu verhalten?" u. s. w. rufleine lebhafte Debatte hervor. Von allen Seiten wird die; R e - formbed.ürftigkeit der jüdischen Eheg e s e.tz e a n e r k a n n t, aber es wird auch auf die Schwierigkeit einer.derartigen Reform, die leicht eine Spaltung im Judenthum Hervorrufen könne, , aufmerksam gemacht. Das Wünschenswerteste — so äußerten' . sich einige Rabbiner — sei die Erzielung eines.Conseil: V \ F