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Der Israelit · 1902-10-06 · Heft 80 (6.10.1902) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
43 (1902)
Issue
Heft 80 (6.10.1902)
Date
1902-10-06
Page
– (sequence 13)
Language
German
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verabschieden. Herr Vorsteher Landsberger nahm Gelegenheit, Herrn Frankel für seine rastlose und erfolgreiche Amtsthäiigkeit den herzlichsten Dank der Gemeinde auszüsprechen und knüpfte daran den Wunsch, daß derselbe seine nunmehrige Muße noch lange genießen möchte. Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit überreichte Herr Landsberger Herrn Kantor Frankel zum Andenken einen sehr schönen silbernen Pokal mit entsprechender Widmung. Der also Gefeierte dankte in bewegten Worten für die ihm gewordenen Ehrungen und insbesondere für das ihm während seiner ganzen Amtsdauer stets erwiesene. Wohlwollen Vermischtes. Glogsu, 24 Sept. Zn «incr großartigen Kundgebung und Verehrung gestaltete sich das vor einigen Tagen unter überaus großer Betheiligung stattgefundene Judiläumssestessen. aus Anlaß des 25 jährigen Amts-Jubiläums des Bankier und Stadtverordneten Emanurl Landsberger als 1. Vorsitzender der hiesigen jüdischen Gemeinde. Kissmgen, 1. Oct. Die Wahl des Herrn Rabbiner Dr. B a m b c r g e r-Schrimm wurde heute endgrltig bestätigt. Wien. Herr Bergrath Max von Gutmann, gegen welchen von meinem entlassenen Angestellten ein mißglücktes Bomben-Attentat gerichtet wurden ist, hat aus Anlaß seiner Errettung 400,000 Kronen für verschiedene Wohlthätigkeitszwecke gespendet, dsvon 50,000 Kronen für das jüdische Mädchen-Waisenhaus in Döbling. Karlsbad. 24. Sept. In der Versammlung deutscher Natürforscher und Aerzte hi.lt Dr. Breitenstein von hier,' einen intercssannten Vortrag über die Circumcision (Bcschnetdung) als Schutzmittel gegen Lues. Der. Vortragende kommt auf Grundlage seiner Studien zudem Resultate, daß die Circumcision ein bedeutend, 8 sircven tiv gegen diese Seuche ist. Duna-Szerdahely. Äm Sabbat Ki-Sowoh wurde hierseldst eine Scfer-Thora. wclche der Nabbinats-Asscssor und Lehrer, Herr L. D. Grünwald schreiben ließ, unter zahlreicher Belhciligung von Gemeindemitglicdern vollzogen. Petersburg. Daß die Jüden in der Mandschurei kein Ansiedlungs- und Wohnrecht besitzen, wird nunmehr auch von dem sibirischen Blatte „Wostotschny Wjestnik" »rbärtet, welches feststellt, daß den Juden jedes Wohnrecht in der Mandschurei untersagt ist und ihre Durchreise durch d eselbe nur auf Grund eines AuslandspafseS gestattet wird. VbLefLaftiett.der NsÄKettsn. C. in Der Sinn der Worte : Du selbst hast uns gelehrt, Dich mit den dreizebn Midoth anzurufen', geht ja aus dem El melech jausilnw-Gebete selbst weiterhin ausführlich hervor: Es heißt nämlich einige Worte später: »Der Ewige ließ sich meiner Wolke herab, stellte sich bei ihm (bei Moses hin. und der Herr sprach seinen Namen aus " Nämlich die göttliche Erscheinung zog vor Moscs vorbei und rief:' d. h. sie machte: ihn mrt den 13 Gnadentiteln begannt und gad-ibm damit zu verstrhen,.. daß der„ welcherdieselben andächtiz und inb ünftkg. beten wird.' Verzeihung: vom Herrn erlangen kann: Daher'die inehrmalige Wieterh'o-: ' lMlg»des Gebets.^ ' 7^ i Und nun folgen diK.dzvbehy -Midoth1< N der Ewige: .ist unveränderlich; 2. .'1 der .Herr ist. eir ewiges, Wesen;' .3. -rr ein allmächti er Gott; 4. wmallbärmh^zig; 5. sUNi und allgnädig; 6. "NR langmüthig; 7. NLN von unendlicher Huld; 8. naeo und Treue; 9. NvN "wi der seine Huld dem 1000. Geschlechte noch ansbewahrt; 10. pp drenz vergibt Miffethat; 11. und Abfall; 12. nrevm und Sünde; 13. WK und erläßt. ZUristtscher Bsiralh des „Zssrsettt." -. Unsere Abonnenten erhallen unentgelMche Auskunft tn allen. Rechtsangelegenhelten. Abonaementsqulttnng Ist grfl. best zulegrn. Auch wolle man angeben, ob man die Anfragen brieflich < oder im Blattte beantwortet zu habe» wünscht. Die Anstagen werde» . von einem bedeutende» Juristen eingehend beantwortet. D. 8. in K: In Preußen sind die ärztlichen Taxen, durch Gesetz vom 27. April 1896 aufgehoben. Der preuß. Kultusminister hat dann auf Grund deS 8 80 der.deutschen Gewerbeordnung am 15. Mai 1898 eine Gebührenordnung bekannt gemacht, wclche zur Anwendung zu kommen bat» wenn über die Vergütung nichts vereinbart ist. Sie läßt eine Berücksichtigung der Beschaffenheit und Schwierigkeit der ärztlichen Leistung, der Vermögenslage des Zahlungspflichtigen der örtlichen Verhältniffe u. s. w. zu. So seht sie z. B. für den ersten Besuch des Arztes bei dem Kranken eine Gebühr von 2 bis 20 Mark fest. Auch bestimmt sie" die Fälle, in welchen die niedrigsten Sätze zur Anwendung zu kommen haben. - : AWiU W ZchlkMWs in:t K. S. M. Bachrach—Elmshorn. Aladar Silbermann—Eperjes. Rabb. M. Landau—Raschkow. Moses M- Salpeter—Rungilry (Ungarns Moriß Lasar Kcailh—Nagq-Zt.-MiNos. Lehrer und Kantor ^oses Jriedmann— Kalos (Ungarnj Fcl. Jeanne Brodheim—Antwerpen. Ae iskNkWe Aenlitt für das W M. Berliner Kalender für Jsrasliten auf das Jahr 5663 (1003). Druck und Verlag von H. Ihlows ki. Berlin. Brandeis illustrirter israelitischer Bolksknlender für das Jahr der Welt 5663. Eigenrhnm und Verlag von Jakob B. Brand eis. Frankfurter Bolksknlender für das Jahr 5603. Verlag von I. Kau ff mann.Frankfurt a. M. Hannoverscher Kalender für Israeliten auf das Jahr der Welt 5663. Herausgeber und Verleger M. ©ötUieu in Hannover. Israelitischer Kalender für die südischen Gemeinden Württembergs für das Jahr der Welt 6663. L.Harbnr ger'sche Buchdruckerei. EAingen. Israelitischer Kalender für das Jahr 5663 n. E. b. 98. —=a» Auf das in heutiger Nummer sich besindliche Jnserat »Preisausschreiben" der »Jüdisch-Litterarischen Gesellschaft" zu Hanau a. M., dessen Bedingungen so sehr günstig sind, machen wir die Herren Schriftsteller und Gelehrten besonders aufmerksam- Red. d. ,Jsr." Unserer heutigen Nummer liegt der Verloosungsplan der I. Hessisch-Thüring. (Mitteldeutschen) Staatslotterie von Max Schlessinger in Mainz bei. worauf wir hiermit unsere Leser besonders 'aufmerksam machen. In eurem guten, indischen, rituell geführten Hause, in welche, sich Zwei erwachsene Töchter befinden, werden junge -Dam«» au guter Familie als Pensionäre aufgenommen. Preis - llX)—120 Ä monatlich. Beste Referenzen stehen znr Vermgung.. Anfragen e beten unter 2. A. 6801 an Rudolf Ltofle, München.' : U&j D3D

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