Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1902-11-17 · Heft 91 (17.11.1902) · page 15

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
43 (1902)
Issue
Heft 91 (17.11.1902)
Date
1902-11-17
Page
– (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
82% known words query
IRI
…/2446951-2449795-2449878--57046-2519502
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

1919 “m GZUM ffiemo. IM Pension und /(esiaurani. Mater: Nebenzahl ' . gegenüber Hotel de Nice -- besteht schon 9 Jahre. Anerkannte gute Wiener Kucke, mit eigenem Sckochet. Referenzen Herr Oberrabbiner Dr. Horowitz, Frankfurt am Main, Herr Dr. A. Berliner, Berlin. 17571 RmIWt Äilbstliiüiiicll-Aiisililt iiks Bttcks Stunde Kr Ti»>bstli»i»>cii4tl>i>it Slinim". Sehr geehrter Herr! Der Unterzeichnete Vorstand beehrt sich hierdurch Ihnen das Besteh n d. einzigen Jsractitifchcn Taubstnmmcn-Anstalt für Deutschland in Weiffensee bei Berlin n> Erinnerung zu bringen. Mit der im r-nchem Steigen begriffenen BevölkerungSzimahme in Deutschland sind auch die Ansprüche geivachsen. welche an Wvhltätigkeits- Anstalteu gestellt werden, so dag die diesen zu Gebote stehenden Mittel in keiner Weise inebr nnsreichen. Auch bei der von uns vertretenen Anstalt hat sich dies süblbur gemacht. Wir wenden uns daher an die verebrliche Lehrerschaft, die es als die vornehmste Aufgabe ansicht. für alles Gute und Edle zu wirken und die Jugend für gottesgefällige humane Werke zu erwärmen. mit der dringenden Bitte, ihre Schüler und Schülerinnen, wie auch deren Eltern auf die bestehende Anstalt aufmerksam zu machen, damit sie ihre Teilnahme auch den Unglücklichsten der Unglücklichen, den Taubstummen, zuwenden, Als eine geeignete Zeit Ziun Sammeln kleiner Gaben haben wir das bevorstehende Chanukafcst uusersehen. Es wird ihnen gewiss gelingen, viele Kinder zu veranlaffeii. mit Erlaubnis ihrer Eltern in die beiliegende Samiuelliste ihre Namen und eine Ehanukagabe einzutragen. Jeder gebe nur nach seiiien Berhällniffen: auch die kleinste Gabe wirdmit ignigstem Daiike angenommen. Zur Begründung unserer Bitte gestatten wir uns aut solgendcs hinzllweifeil. Kein Gebrechen ka,in' drüctendcr »ind bitterer einpfunden werden, als der Alangel des Gebörs uiid der Sprache, denn.hierdurch ist das mächtigste Band zerriffen. welches die Menschen untereinander verbiiidet. Es fehlt die fördersame Übertragilng und Mitteilung des Gedachteii von einem denkenden Wesen zum andern, und nur die Sprache als Offenbarung der ganzen »lenschlichen Jndividuolitär kann uns ans dem Zliitailde der Vereinzelung Herausreigen. Deshalb ist für den Taubstninmen der sprachliche unterricht die drinaenste Notwendigkeit. Ohne ihn bleibt der Taubstumme im hilflosesten Zustande dauernd verurteilt ein vereinsamtes Leben zu führen: er gelangt nie zum vollen Beivuistsen der Menschenwiirde. zur Erkenntnis der beseligenden Lehre der Tugend und der Religion lind in trauriger Abgeschiedenheit muff er sein kärglich bemefsencs Gnade,ibrot verzehren. Dabei würde er noch den Seinigen oder der betreffenden Gemeinde eine schwere Last und Plage sein. Durch Unterricht und Erziehung befreien wir den Taubstumme» von dem Elende und bilden ihn aus zum nützlichen Mitglicde der menschlichen Gesellschaft. Diese Wohltat der Erziehung zu werktätigen. Niemand Ziir Last fallenden Menschen ist von unserer Anstalt feit ihrem Bestehen zahlreichen silbischen Tanbstilmmen.aus allen Gauen des deutschen Baterlanses zu teil gcwordcu. Die Anstalt bedarf Ihrer Hilfe um diese Wirksamkeit auch in Zilkv.iist und m erhöhtem Mage üben zu können. Be-saaeii Sie ihr darum diesen Ihren Beistand nicht mld 'erfüllen Sic die Worte der Schrift: „Thur auf deinen Mund für die Stummen und für die Sache derer, die verlassend sind. i ~j6n ys bi bbxb “pc-.-ria Berlin, im November 1002. Der Vorstand ll»r. I. Boa». Geheimer Sanitätsrat. Vorsitzender; Ludwig Glnöbrrg. Jobrikbesitzer, stellvertretender Vorsihender: M. Reich, Direktor: Llvolph Salomo», Nentier. Schriftführer: I. Blumenthal, Kausiuouu, Kontrolleur; Lü. Lölventhal, Hofspeditcur. llleiidaii't: M. Apclt, Bankier, Halle an der Saale; .i>rmä. Teffauer, Frankfurt a. M.: Joseph Fracnkel, Nentier: Ludwig Gumpertz- Kounnoun: M. Kirchdörfer. Kommerzienrat; München. G. Köhler, Bankier, -Fürstemvalde an der Spree: Ferdinand Landsberger. .Kansmann, Breslau: Wr. Maybaum, Rabbiner: Louis Ed. Sachs. Hostiescrant; Gustav Tuch. Rentier, Hamburg. - . i742'.»^. Postsendungen gütigst an Herrn Adolph Calomon, Berlin Sl. 2L, Flensburgerstr. S. Garantiert vollstiindlgste, einzig richtige, beste und billigste Ausgabe. /fein rieh /feines finall. pd. n. SnmWk Stil« herairSgegebcit von dem bekannten Heincforfcher De. Gustav ßatpilci; Neue reich lllufir. Pracht-Ausgabe» N Lerlkon-Format. U In hochelegantem Rciies-Salon-Band zum autzergew. erstaunlich billige« Preise v.nur 3 Mark fr. Zusend. geg. vorherige Einsend. od. Nackn. Ihm. alle Dichtungen Heines, auch die. welche erst in den letzten zehn Jahren aus dc»n Nachlaffe oder and. Quellen entbccft wurden. 1375» Der Verliur W. Sterlet, Berlin 8W. 68. J. (J, Eberkardt, Speyer a.B,h©in. ÜönigL Bayer. & Grosah. Bad. Hoflieferant, Gross-Handlung in Flnaon. Seefischen. fl!1 (235 *5 s* J lg. ss MheinkaHs-AisHerei. Brornpte billige und gute Bedienung Pari m Juri« grüata SoSnta 4 M EsalinKWi. feinstea gemfistefes tranz. Gefifigel als: Poularden. Kaoaunen. Truthühner. Enten und Taubem cyu ein. verkehrsreichen HandelS» <0 stadt IliltersrankenS ist eine gutgehende Metzgerei* verbunden mit Wurstlerei und ISestanratifln unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Offerten unter BI. S. 7550 an die Geschäftsstelle dss. Blattes. Leute, die den Alleinverkauf von SekLbbsZZrtts Wsflkie seife) überiielimen würden, iverden lim ihre f>ldreffe gebeten. -Offerten unter Nr. 7564 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. qron cuiein in den feinsten "O jüdischen Kreisen eingesührten Herrn, iverden HeirathDarthitil jeglicher Art mit. dentbar strengst. Dlscretion u. Gewiffenhastigkeit ansgesührt. Aufträge erbeten mit. I». C. 75V» im die Geschüftsst. dieses Blattes. (yiite junge Dame, pädagogisch gebildet, wünscht sich mit eben solcher Dame behufs Errichtung eines MAilHensimts zu avociren oder Thrill,aberin eine; solchen zu werde». Offerten unter näherer^ Darlegung der Verhältnisse unter Nr. 74v8 an die Geschästsstelle dss. Blattes. (Su4i für meine Schwester, Anfangs Wer. hübsche Erscheinung. geprüvfte Lehrerin, tüchtig in der Wirthschaft, mit eutsprecheiideiit Vermögen, einen streng religiösen imlgen Mann, am liebsten Angestellter in gesicherter Stellung. Offert. unter T. 7569 an die Geschästsstelle dss. Blattes. - Ginyeiratyen kann ei» Wm Mm lwelcher den Biehhändcl versteht bevorzugt). Off. u. K. II. 7454 an die Geschäftsstelle d. Blattes. für ein isd zu kaufen gesucht. Offerten unter BI. jb. 7077 an die Geschäftsstelle dss. Blattes. Ninaen Zwei Neubau, gute Ge-. Ollijjfil. lchäftSlage, f. Äackerei it. dgl. zu verkaufen. . 1.7282 Näheres 31. Scheure«, . Mainz. Feldbergplatz 9. ß I: SdaMien, ftfiaiws vujtiyujtu/ Wests..empf. sich bes. für reiche Dome, die uach Cöln heicath.wollen.Adr.Fos. Simons, i?*PV

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.