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Der Israelit · 1902-09-04 · Heft 71 (4.9.1902) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
43 (1902)
Issue
Heft 71 (4.9.1902)
Date
1902-09-04
Page
– (sequence 1)
Language
German
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J * «in Kentral-Hrgan für das ortyodo-e Iudenlhum. vfguUlvfl «H L». MWWWM^W^WMW. ’ »• «n«»t• §, nen «I»«# Wß MW). Zionismus «j» Reform. Mainz, 3. September. laß zwischen Zionismus und Orthodoxie eine ■ >u>iniv Scheidung stattgrfunden, dies Verdienst darf -! l ^er »Jgraelit" für sich in Anspruch nehmen. Hat; •'i-.form und ihre Organ« sich dieser »:-u«n Bewegung i-.'i:!: uindlich gegenüber gestellt, haben allerhapü» Orr>er Halbheit, die stch wohl konservativ, traditionÄl ' ■ i■ mt> Htoit weife Ivie nennen, WrHfrt nichtL.andereS ’: . als Leute. die in fortwährendem Eiertänze be '-'irt-'tftt, irgend Jemanden zu nahe zu treten, habe« k>r>e Organe anhaltend herumgetappt, ohne zu nach welcher Seite ste sich legen sollen, so hat der .-raclit" die Stellung der Orthodoxie zum Zionismus >-f." s präzisirt und die Unterschiede zwischen beiden ^-wungen rein herausgeschält, so daß heute Niemand “ darüber im Zweitel sein kann, wir weit^ußetk •‘H ie zusammen gehen und wo sie sich trennend Daß " , abei von der jung aufstrebenden BewegungHDsMr ' <!kiattk angefetndet wurden, deren Anhänger Ist wiel ' tifc Ilntrnntnisi unsere« altüberltefrrten StachchunktS ''."„einten, die gesammte Orthodoxie mühte mit '!>-.enden Fahnen in ihr Lager überziehen, daS AlleS ■!*„ unsere Leser mH uns erlebt und «s ist überflüssig, ■ des Breiten äuSzumalen. Wir haben un» in dem > aapf auch nicht auf kleinlich untergeordnete Dingt - "teilt und t» Fragen, die den Kernpunkt der Sache ii,*t treffen, gerne nachgegeben, ja, wir haben so- ", um unseren guten Willen zu zeigen,, unser- .'i'krflrin zum Nationa^ondS, der ausschließlich " .Halonisatton und zum Landtauf im heiligen Lande l enimmt ist, gespendet. Für u»S wird immer der "'«u'ldsah feststehend bleiben: Erst Rückkehr zum jflW» Gesetz. dann Rückkehr in'« jüdische Land.. Nicht ' ü 2 heil deS Volkes, ja istcht einmal dir große Menge, sondern vor allen Dingen di« Herren, die speilspiergebend an der Spitz« stehen, van denen verlangen wir. nicht daß ste mit den Fromme«, liebäugeln, nicht daß ihnen die Orthodoxie sympathisch ist, nicht daß st« erklären, die Konservativen stünden ihnen bedeutend näher, wie die Liberalen. Mr verlangen mm ihnen', daß st« stch zunächst bemühen, zum jüdischen Gesetz zu» nückzulehrrn, dann wollen wir ihnen auch' gerne in ihren anderen Bestrebungen behilflich sei». Nach diesen einleitenden Bewertungen wird mtl Niemand in Verdacht habe», daß wir Ht*f zionistische Lager übergegangen sind, wenn wir in Nachstehendem einige Auslastungen einezionistischen. Blatte» zum Abdruck bringen, die un» aufrichtige Freude verursache haben. Unter brr Ueberschrift »Die Reform der Reform" führt der Versa ffer de» betreffenden Artilelr Folgende» auS: . .1 . »Denjenigen Zionisten, welche der orthodoxen 'Richtung nicht angrhärr«, wird von den Gegnern de» , Zionismus häufig der Vorwurf gemacht, sie feien sich über hie Gründe ihre» Eintretens für da» konservative Judenthum nicht völlig klar. Die böswillige Unterstellung, daß es stch hierbei um Stimmenfang handle, kann hier ruhig übergangen werden di« bisherige EntwickelungSgrschichte de» Zionismus bietet deine 8t« legpunti« dafür. Die Gebildeteren unter unseren Geg- ' ner«, sogar die. GeRlveipe», die stch einbtlden, die Logik und b« Klarheit de- Gedankens in Genrralpacht zu haben, argumrntirrn also: «S gährt zweifellos tm Jü>. denthum; rin« neue Zeitepoche bricht an. und wie so oft bei epochalen Urbergängrn mit mvem Ideengehalt, wie die» der Gang der Geschichte lehrt: lauft« auch Rer ge« wisst unklare, romantisch-mystische-Gefühlsäußerungen unter, tm Lichte des Alltags besehe«: ein« phantastische WGOrOmi ohM Kr«G »vd^WSk«, VW -der.kstokr' etmik oHrlttv«», über den MrüM. WrMWHUm» ■ MeW MN .aus di« gesstig« und religtisse Regeneration, nach den

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